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	<title>Matthiae-Mahlzeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:19:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matthiae-Mahlzeit&amp;diff=1965334&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sorgenlos: /* Gegenwart */ Blödsinn gelöscht</title>
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		<updated>2026-03-11T17:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gegenwart: &lt;/span&gt; Blödsinn gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthiae-Mahlzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (häufig auch nur als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthiae-Mahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, historisch als &amp;#039;&amp;#039;Convivium Eines Ehrbaren Rates&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) in [[Hamburg]] ist „das älteste noch begangene [[Mahlzeit|Festmahl]] der Welt“. Es besteht seit 1356 und findet immer um den 24. Februar herum im Großen Festsaal des [[Hamburger Rathaus]]es statt. Zwischen 1724 und 1956 fand das Mahl, wahrscheinlich aus Kostengründen, nicht statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamburg.de/matthiae-mahl/209888/geschichte-matthiae-mahlzeit/ |titel=Das Mahl des Heiligen Matthias |hrsg=FHH auf hamburg.de |zugriff=2019-01-20 |zitat=&amp;lt;small&amp;gt;Seit 1356 feiern die Hamburger mit ihren Gästen das Matthiae-Mahl. Es ist damit das weltweit älteste heute noch begangene Festmahl. Eine historische Anordnung sieht vor, dass das Matthiae-Mahl nur stattfindet, „wenn die Zeitläufte es erlauben“. Nach 1724 wurde die Feier über 200 Jahre lang ausgesetzt, die Gründe für diese Pause sind jedoch nicht bekannt.&amp;lt;/small&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |offline=ja |autor=Dagmar Seifert |url=http://www.derhamburger.info/inhalt/hamburger-geschichten/im-juni-1350-landet-der-tod-an-der-elbe/ |titel=Im Juni 1350 landet der Tod an der Elbe |werk=Der Hamburger (Ausgabe 04) |hrsg=Der Hamburger Verlag-Die Stadtmedienmanufaktur GmbH |datum=2009 |zugriff=2019-01-20 |zitat=&amp;lt;small&amp;gt;Im Februar 1356 feierte Hamburg zum ersten Mal das Matthiae-Mahl, ein Essen auf Ratskosten, das inzwischen zum ältesten noch begangenen Festmahl der Welt avancierte, denn es findet – von einer »kleinen«, kostenbedingten Pause zwischen 1724 und 1956 mal abgesehen – bis heute Jahr für Jahr statt.&amp;lt;/small&amp;gt; |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170818044940/http://www.derhamburger.info/inhalt/hamburger-geschichten/im-juni-1350-landet-der-tod-an-der-elbe/ |archiv-datum=2017-08-18 |archiv-bot=2019-04-30 13:57:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass der Wiedereinführung des Matthiae-Mahls am 12. Januar 1956 war der 75. Geburtstag des damaligen Präses der Handelskammer, [[Albert Schäfer (Unternehmer)|Albert Schäfer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antwort des Hamburger Senats auf die Schriftliche Kleine Anfrage Drs. 22/12454 |url=https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/84385/das_matthiae_mahl_wurde_das_prunkmahl_zu_ehren_eines_ns_profiteurs_wieder_eingerichtet.pdf |titel=Das Matthiae-Mahl: Wurde das Prunkmahl zu Ehren eines NS-Profiteurs wieder eingerichtet? |werk=Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft |hrsg=Hamburgische Bürgerschaft |datum=2023-07-11 |sprache=de |abruf=2023-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Mahl begründet sich auf dem [[Matthias (Apostel)|Matthiae]]-Tag, der alljährlich am 24. Februar den mittelalterlichen Frühlingsanfang einläutete. Es war zudem der Tag des Dienstbotenwechsels und es wurden [[Bauernregel|Wetterregeln]] aufgestellt sowie [[Orakel]]handlungen durchgeführt. An diesem besonderen Tag wurden die Aufgaben im [[Senat]] neu verteilt und ein neuer [[Erster Bürgermeister]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell wurde es Brauch, Vertreter der Hamburg freundlich gesinnten Mächte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahl&amp;quot; /&amp;gt; einzuladen, d.&amp;amp;nbsp;h. ausländische Minister und andere hohe Gäste. Ihnen wurde ein Messer als Zeichen der [[Courtoisie]] (ritterliches Benehmen) aufgedeckt, denn im 14. Jahrhundert aß man gewöhnlich mit den Fingern. Jedes Jahr wurden Forellen, [[Kapaun]]enbraten, [[Reh]]rücken, [[Kalb]]sviertel und [[Mandelmilch]] sowie Bier und Wein serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1622 waren auch Frauen beim Mahl zugelassen. Bis die Herren diese zum Tanz aufforderten, mussten sie jedoch in einem getrennten Saal speisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDR_Historie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit den Anfängen des Mahls wurde stets ein deutscher und ein ausländischer Ehrengast, meist der [[Liste der österreichischen Gesandten bei den Hansestädten|kaiserliche]] und der [[Liste der niederländischen Gesandten bei den Hansestädten|holländische Gesandte]], empfangen. Im 18. Jahrhundert wurde in vielen Jahren ein Lied speziell für das Mahl komponiert, unter anderem 1711 von [[Reinhard Keiser]] oder 1724 von [[Georg Philipp Telemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zum Matthiae-Mahl werden neben Vertretern aus der lokalen Politik und Wirtschaft, Sport und Gesellschaft traditionell alle [[Liste der Ehrenbürger von Hamburg|Ehrenbürger Hamburgs]], alle [[Liste der Hamburger Bürgermeister|ehemaligen ersten Bürgermeister]] sowie die in [[Liste der konsularischen Vertretungen in Hamburg|Hamburg ansässigen Konsuln]] samt Begleitung eingeladen. Das Fest wird jährlich für 400 bis 600 Gäste ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/matthiae-mahl/10560048/gaesteliste-2018/ &amp;#039;&amp;#039;Matthiae-Mahl 2018: Auszug aus der Gästeliste&amp;#039;&amp;#039;], FHH auf hamburg.de, abgerufen am 20. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute wird der „Hamburger Silberschatz“ zum Matthiae-Mahl geöffnet. Tafelaufsätze, Pokale und Schalen aus Silber, die von Senatoren und deren Familien sowie von Vertretern der Hamburg freundlich gesinnten Mächte gestiftet wurden, sind Teil des Tischschmucks. Zudem werden Geschenke der zahlreichen Ehrengäste ausgestellt. Besonders hervorzuheben ist der von König [[Eduard VII.|Edward VII.]] gestiftete „Holbein-Pokal“ aus dem Jahre 1904. Er ziert stets die Ehrentafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell wird die Matthiae-Mahlzeit von dem jahrhundertealten Protokoll der Freien und Hansestadt Hamburg dominiert. Insbesondere schreibt dieses seit 1538 vor, dass der Bürgermeister seine Ehrengäste stets oben auf der Senatstreppe empfängt, da historisch niemals ein Hamburger Bürgermeister einem auf dem Pferde angereisten Ehrengast die Steigbügel halten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrengäste ==&lt;br /&gt;
Der [[Liste der Hamburger Bürgermeister|Hamburger Bürgermeister]] bittet heute noch jedes Jahr mehrere Ehrengäste, darunter immer einen ausländischen Ehrengast am Mahl teilzunehmen. Die Ehrengäste tragen sich, wie es das Protokoll vorsieht, immer in das [[Goldenes Buch|Goldene Buch]] der Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 kam es zu einem Eklat: Festredner des Abends war der damalige [[Estland|estnische]] Präsident [[Lennart Meri]]. Als dieser in seiner Rede davon sprach, dass Russland die erneute Vorherrschaft im Osten anstrebe, verließ der spätere russische Präsident [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]], damals Vizebürgermeister von Hamburgs Partnerstadt [[Sankt Petersburg]], lautstark den Saal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDR_Historie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur einmal in der mehr als 429-jährigen Geschichte hat ein Ehrengast seine Teilnahme abgesagt: Italiens damaliger Ministerpräsident [[Romano Prodi]] blieb 2007 der Veranstaltung fern. Grund dafür war nicht, wie ursprünglich angenommen, die innenpolitische Krise in [[Italien]], sondern seine Forderung, keine Presse für die Berichterstattung zuzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/article107210493/Absage-an-Hamburgs-Matthiae-Mahl-Prodi-stellte-Bedingungen-keine-Presse.html &amp;#039;&amp;#039;Absage an Hamburgs Matthiae-Mahl: Prodi stellte Bedingungen - keine Presse!&amp;#039;&amp;#039;], Hamburger Abendblatt vom 23. Februar 2007, abgerufen am 20. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Vertretung übernahm kurzfristig Italiens Botschafter in Berlin, [[Antonio Puri Purini]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 wurde die Veranstaltung wegen der [[Corona-Pandemie]] als digitales Ereignis durchgeführt. Die Teilnehmer wurden hierzu am 19. Februar 2021 virtuell in den großen Festsaal des Hamburger Rathauses zugeschaltet. 2022 wurde der Traditionstermin wegen der fortwährenden [[Pandemie]]-Lage vollends ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/hamburg/article236454541/Aeltestes-Festmahl-der-Welt-Matthiae-Mahl-und-Hafengeburtstag-fallen-coronabedingt-aus.html &amp;#039;&amp;#039;Matthiae-Mahl und Hafengeburtstag fallen coronabedingt aus&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]] vom 25. Januar 2022, abgerufen am 7. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ehrengäste geladen waren unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2026: [[Angela Merkel]] (Bundeskanzlerin a. D.) und [[António Costa (Politiker)|António Costa]] (Präsident des Europäischen Rates)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/matthiae-mahl-2026-mit-angela-merkel-und-eu-ratspraesident-costa,matthiaemahl-102.html |titel=Matthiae-Mahl 2026 mit Angela Merkel und EU-Ratspräsident Costa |werk=ndr.de |datum=2026-02-09 |abruf=2026-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: [[Teresa Ribera]] (Vizepräsidentin der Europäischen Kommission) und [[Monika Schnitzer]] (Wirtschaftswissenschaftlerin)&lt;br /&gt;
* 2024: [[Kaja Kallas]] (estnische Premierministerin), [[Olaf Scholz]] (Bundeskanzler)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Matthiae-Mahl-in-Hamburg-Ukraine-Krieg-im-Mittelpunkt,matthiaemahl234.html |titel=Matthiae-Mahl in Hamburg: Scholz und Kallas kommen |werk=ndr.de |datum=2024-02-15 |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: General [[Christopher Cavoli]] (NATO- und EUCOM-Kommandeur), [[Helga Maria Schmid]] (OSZE-Generalsekretärin)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Matthiae-Mahl-in-Hamburg-Ukraine-Krieg-im-Mittelpunkt,matthiaemahl226.html &amp;#039;&amp;#039;Matthiae-Mahl in Hamburg: Ukraine-Krieg im Mittelpunkt&amp;#039;&amp;#039;], NDR vom 3. März 2023, abgerufen am 3. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: (abgesagt)&lt;br /&gt;
* 2021: [[Rafał Trzaskowski]] (Warschauer Bürgermeister) und [[Svenja Schulze]] (Bundesumweltministerin)&lt;br /&gt;
* 2020: [[Mircea Geoană]] (stellvertretender NATO-Generalsekretär in Vertretung für [[Jens Stoltenberg]]), [[Heiko Maas]] (Bundesaußenminister)&lt;br /&gt;
* 2019: [[Raimonds Vējonis]] (Präsident von Lettland), [[Frank-Walter Steinmeier]] (Bundespräsident)&lt;br /&gt;
* 2018: [[Jean-Claude Juncker]] (Präsident der EU-Kommission), [[Joschka Fischer]] (Bundesaußenminister a. D.)&lt;br /&gt;
* 2017: [[Justin Trudeau]] (Premierminister von Kanada), [[Sigmar Gabriel]] (Bundesaußenminister)&lt;br /&gt;
* 2016: [[David Cameron]] (britischer Premierminister), [[Angela Merkel]] (Bundeskanzlerin)&lt;br /&gt;
* 2015: [[Bronisław Komorowski]] (Staatspräsident von Polen), [[Joachim Gauck]] (Bundespräsident)&lt;br /&gt;
* 2014: [[Helle Thorning-Schmidt]] (Ministerpräsidentin von Dänemark), [[Frank-Walter Steinmeier]] (Bundesminister des Auswärtigen)&lt;br /&gt;
* 2013: [[Jean-Marc Ayrault]] (französischer Premierminister), [[Ulrich Wickert]] (Journalist)&lt;br /&gt;
* 2012: [[José Manuel Barroso]] (EU-Kommissionspräsident), [[Jürgen Fitschen (Manager)|Jürgen Fitschen]] (Deutsche-Bank-Vorstand)&lt;br /&gt;
* 2011: [[Lykke Friis]] (dänische Umweltministerin), [[Norbert Röttgen]] (Bundesumweltminister)&lt;br /&gt;
* 2010: [[László Sólyom]] (ungarischer Staatspräsident), [[Hans-Dietrich Genscher]] (Bundesaußenminister a. D.), [[Marianne Birthler]] (Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Donald Tusk]] (polnischer Ministerpräsident), [[Angela Merkel]] (Bundeskanzlerin)&lt;br /&gt;
* 2008: [[Jakaya Kikwete]] (tansanischer Staatspräsident), [[Horst Köhler]] (Bundespräsident)&lt;br /&gt;
* 2007: [[Antonio Puri Purini]] (italienischer Botschafter) als Vertretung für [[Romano Prodi]] (italienischer Ministerpräsident), [[Wolfgang Huber]] (evangelischer Bischof)&lt;br /&gt;
* 2006: [[Frederik von Dänemark|Frederik]] und [[Mary Donaldson|Mary]] (Kronprinzenpaar von Dänemark), [[Michael Frenzel (Manager)|Michael Frenzel]] (Manager)&lt;br /&gt;
* 2005: [[Abdullah II. bin al-Hussein|Abdullah II.]] (König von Jordanien), [[Günter Blobel]] (Biochemiker)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Wolfgang Schüssel]] (österreichischer Bundeskanzler), [[Peter Ruzicka]] (Intendant der Salzburger Festspiele)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Silvia von Schweden|Silvia]] (schwedische Königin), [[Steffi Graf]] (Tennisspielerin)&lt;br /&gt;
* 2002: [[Rudolf Schuster]] (slowakischer Staatspräsident), [[Heide Simonis]] (Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
* 2001: [[Paavo Lipponen]] (finnischer Ministerpräsident), [[Gerhard Schröder]] (Bundeskanzler)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Vaira Vīķe-Freiberga]] (lettische Staatspräsidentin), [[Hans Eichel]] (Bundesfinanzminister)&lt;br /&gt;
Weitere Ehrengäste in den vergangenen Jahrzehnten waren unter anderem [[Diana, Princess of Wales|Diana]] und [[Charles III.|Charles]] (Kronprinzenpaar des Vereinigten Königreichs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten ==&lt;br /&gt;
Die Gesamtkosten des [[Festbankett]]s belaufen sich jedes Jahr auf rund 220.000 Euro. Im Jahr 2023 teilte sich beispielsweise der Gesamtbetrag von 224.219,41 Euro auf in ca. 63.000 Euro für Speisen und Getränke, 119.700 Euro für Personal, 3.800 Euro für Musik, 5.000 Euro für Einladungen und Tischkarten, 1.400 Euro für Reisekosten, 11.250 Euro für Blumen sowie rund 20.000 Euro für Sonstiges wie Fahrdienste und Übersetzer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDR_Historie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige Bürgermeister [[Ole von Beust]] kritisierte in einem Interview mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; 2012 die Sinnhaftigkeit des Mahls.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/hamburg/article106735216/Matthiae-Mahl-ist-Voellerei-der-Selbstverliebten.html &amp;#039;&amp;#039;Matthiae-Mahl ist Völlerei der Selbstverliebten&amp;#039;&amp;#039;], Welt Online vom 22. Juni 2012, abgerufen am 20. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Amtszeit hatte er in einem Gastbeitrag für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; das Mahl noch als „Werbung für unsere Stadt im besten Sinne“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDR_Historie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marc-Oliver Rehrmann |url=https://www.ndr.de/kultur/geschichte/matthiaemahl124_page-1.html |titel=Ein Abendessen wie im Mittelalter |hrsg=[[NDR]] |datum=2016-02-11 |zugriff=2019-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Die Linke Hamburg|Linke Hamburg]] kritisiert das Matthiae-Mahl als „Elitenspeisung“, die im krassen Gegensatz zu den Problemen der Stadt stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Sabine Boeddinghaus]] |url=https://www.linksfraktion-hamburg.de/matthiae-mahl-dekadente-eliten-speisung/ |titel=Matthiae-Mahl: Dekadente Eliten-Speisung |hrsg=Linksfraktion Hamburg |datum=2016-02-08 |zugriff=2019-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine parlamentarische Anfrage der Linken wurde  einer weiteren Öffentlichkeit 2023 bekannt, dass die Wiedereinführung der Matthiae-Mahlzeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ehren des damaligen Präses der Handelskammer, [[Albert Schäfer (Unternehmer)|Albert Schäfer]], erfolgte. Laut Abschlussbericht der Kommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen in Hamburg war Schäfer ein Profiteur von „Arisierungen“ und verantwortlich für den Einsatz von Zwangsarbeitern in den Werken der [[Phoenix AG|Phoenix-Gummiwerke AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen in Hamburg |url=https://www.hamburg.de/contentblob/15965308/42f8b816a275aabf9fe62f9e3f8a981a/data/empfehlungen-kommission-ns-belastete-strassennamen.pdf |titel=Abschlussbericht |werk=Hamburg.de |datum=2022-02-01 |seiten=18–19 |sprache=de |abruf=2023-07-28 |zitat=Schäfer war als Vorstandsvorsitzender verantwortlich für den Zwangsarbeitereinsatz bei den Phoenix-Werken. Mit den Zweigwerken in Riga und Prag, in denen jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, beteiligte sich das Unternehmen aktiv an der nationalsozialistischen Ausbeutungspolitik in den besetzen Gebieten in Osteuropa. Schäfer betrieb die „Arisierung“ der gemeinsam mit seinem jüdischen Geschäftspartner Max Goldschmidt gegründeten Firma Metallgummi GmbH und leistete nach 1945 erst Wiedergutmachung, als Goldschmidt diese erstritt.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Justke |Titel=Ein ehrbarer Kaufmann? Albert Schäfer, sein Unternehmen und die Stadt Hamburg 1933-1956 |Verlag=Metropol Verlag |Ort=Berlin |Datum=2023 |ISBN=978-3-86331-687-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Antifaschistische Initiativen und die [[Die Linke Hamburg|Linke Hamburg]] kritisieren vor diesem Hintergrund die mangelnde Auseinandersetzung des Hamburger Senats mit der Geschichte des Ehrenmahls.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.zeit.de/news/2023-07/23/linke-kritisiert-ns-verbindung-beim-matthiae-mahl |titel=Linke kritisiert NS-Verbindung beim Matthiae-Mahl |werk=Zeit Online |datum=2023-07-23 |sprache=de |abruf=2023-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Justke: &amp;#039;&amp;#039;Ein ehrbarer Kaufmann? Albert Schäfer, sein Unternehmen und die Stadt Hamburg 1933–1956&amp;#039;&amp;#039;, Metropol Verlag, Hamburg 2023, ISBN 978-3-86331-687-7&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eduard Meyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Eimbecksche Haus in Hamburg&lt;br /&gt;
   |Verlag=W. Maucke Söhne&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1868&lt;br /&gt;
   |Seiten=40ff&lt;br /&gt;
   |Online=https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN620657669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburg.de/matthiae-mahl/ Offizielle Website zur Matthiae-Mahlzeit], Zahlen und Fakten, Musikfolge, Menü (Veröffentlichung des Hamburger Senats)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Flw1ktaNq4A Blick hinter die Kulissen: Matthiae-Mahl 2018], Veröffentlichung des Hamburger Senats auf youtube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Veranstaltung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sorgenlos</name></author>
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