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	<title>Matthäus Ratzenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:26:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-09-16T08:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthäus Ratzenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;„Ratzeberger“&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;„Ratzenperger“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Razzeberg“&amp;#039;&amp;#039;; * [[1501]] in [[Ratzenberg (Lindenberg im Allgäu)|Ratzenberg]] bei [[Lindenberg im Allgäu]], damals Hoheitsgebiet von [[Wangen im Allgäu|Wangen]]&amp;lt;ref&amp;gt;heute von [[Lindenberg im Allgäu]]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[4. Januar]] [[1559]] in [[Erfurt]]) war Arzt und Reformator, Freund [[Martin Luther|Luthers]] und anfangs auch [[Philipp Melanchthon|Melanchthons]], als [[Leibarzt]] mehrerer [[Reformation|reformatorisch]] orientierter Fürsten tätig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df tg 0004055 Vers ^ Note.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Non moriar sed vivam, et narrabo opera Domini&amp;#039;&amp;#039; – „Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn verkünden“ (Psalm 118, 17), Wahlspruch von Martin Luther; darunter &amp;#039;&amp;#039;Dextera Domini fecit virtutem&amp;#039;&amp;#039; – „Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht“ (Psalm 118, 15 und 16), Wahlspruch von Matthäus Ratzenberger; Kupferstich aus 1706]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Die Herkunft der Familie der Ratzenberger ist wegen fehlender Dokumente unsicher.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Annahmen gehen von einer Tätigkeit als Dienstmannen des Klosters St. Gallen (Ministerialienadel) bis zu einer Einheirat der fränkischen uradligen Ratzenberger (Bamberger Ministerialien).&amp;lt;/ref&amp;gt; Matthäus Ratzenberger wurde jedenfalls 1501 auf Burg Ratzenberg geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Ratzenberg liegt heute auf dem Gebiet der Stadt Lindenberg im Allgäu, gehörte jedoch über 200 Jahre lang (von kurz nach 1400 bis 1614, also zur Zeit Matthäus Ratzenbergers) zur entfernten [[Reichsstadt]] [[Wangen im Allgäu|Wangen]], die deshalb auch als Geburtsort geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium in Wittenberg ===&lt;br /&gt;
Matthäus Ratzenberger begann 1516 sein Medizinstudium an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität zu Wittenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Typisch für die wohlhabende Bürgerschaft (Patrizier) der Städte war die in der Zeit der Reformation starke Zuwendung zur neuen calvinistischen und später protestantischen Lehre. Sie schickten –&amp;amp;nbsp;und hier tat sich vor allem Lindau hervor&amp;amp;nbsp;– ihre Söhne in großer Zahl an die neugegründete Universität nach Wittenberg, an der auch Luther lehrte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst absolvierte er ein Studium der philosophischen Grundwissenschaften der &amp;#039;&amp;#039;[[Sieben freie Künste]]&amp;#039;&amp;#039;. An der philosophischen Fakultät erwarb er sich am 13. Oktober 1517 den niedrigsten akademischen Grad der damaligen Zeit, das [[Bachelor|Bakkalaurat]]. Er beschäftigte sich gleichzeitig mit der [[Reformation|reformatorischen Theologie]] und schloss sich Martin Luther an. Auch mit [[Johannes Agricola]] machte er Bekanntschaft, sicher auch mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten, die vom damaligen Ruf der Universität angezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem eigentlichen Studium nutzte Ratzenberger die Zäsuren in seinen folgenden Lebensabschnitten, um an der Universität zu studieren. Vor allem hatte er sich auf ein Studium der medizinischen Wissenschaften konzentriert. Zu jener Zeit unterrichteten an der medizinischen Fakultät der Wittenberger Hochschule [[Augustin Schurff]], [[Heinrich Stackmann]], [[Jakob Milich]] und [[Caspar Lindemann]]. Unter Schurff erwarb er sich am 8. Oktober 1528 das Lizentiat der Medizin und promovierte unter demselben am 12. Januar 1536 zum Doktor der Medizin. In jener Zeit scheint er sich auch mit Klara, der Schwester des [[Johann Pontanus]], verheiratet zu haben, womit er ein Verwandter Luthers wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandenburg ===&lt;br /&gt;
1525 war Ratzenberger [[Stadtphysikus]] in Brandenburg. Bald darauf berief ihn Kurfürstin [[Elisabeth von Dänemark, Norwegen und Schweden|Elisabeth]], die Tochter des dänischen Königs [[Johann I. (Dänemark, Norwegen und Schweden)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]], die sich dem lutherischen Glauben zugewandt hatte, zu ihrem [[Leibarzt]] und Berater in Religionsangelegenheiten. 1527 flüchtete Elisabeth vor ihrem Ehemann, dem Kurfürsten [[Joachim I. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;I. von Brandenburg]], der sie wegen ihres Glaubenswechsels und dem entsprechenden Einfluss auf seine Söhne gefangensetzen wollte, nach Sachsen. Ratzenberger hatte keinen Grund mehr, am brandenburgischen Hofe zu bleiben, und entwich vor dem erzürnten Kurfürsten nach Wittenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafschaft Mansfeld ===&lt;br /&gt;
Schon nach kurzem Aufenthalt holte ihn Graf [[Albrecht&amp;amp;nbsp;VII. von Mansfeld]] als Leibarzt zu sich nach [[Eisleben]]. Möglicherweise hatte ihn Johannes Agricola hierfür empfohlen, der seit 1525 dort lebte. Beide Männer erneuerten ihre alte Freundschaft aus der Wittenberger Zeit und unterhielten einen engen Gedankenaustausch. Dies zeigte sich auch dadurch, dass Agricola Ratzenberger seinen gesamten Briefwechsel zur Abschrift überließ.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschr. für hist. Theologie&amp;#039;&amp;#039;, 1872, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1531 zerbrach allerdings diese Freundschaft offenbar im Zusammenhang mit dem Erkalten der Beziehung und dem auffällig abnehmenden Briefwechsel zwischen Agricola und Luther, den Ratzenberger seinerseits innig verehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachsen ===&lt;br /&gt;
Von 1538 bis 1546 wirkte Ratzenberger als Leibarzt des Kurfürsten [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich von Sachsen]].&lt;br /&gt;
Neben der medizinischen Wissenschaft beschäftigte sich Ratzenberger intensiv mit religiösen Themen. Täglich studierte er die [[heilige Schrift]] mit den Erklärungen Luthers hierzu sowie die anderen lateinischen und deutschen Schriften des Reformators. Eng vertraut mit der evangelischen Lehre nahm er an allen kirchlichen Auseinandersetzungen lebhaften Anteil. Der Kurfürst ließ sich daher von ihm zu den häufig genug auftretenden Streitfragen Gutachten erstellen und über die Religionsverhandlungen Bericht erstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratzenberger nahm in seinem Auftrag an den [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstagen]] zu Frankfurt 1543 und [[Reichstage zu Speyer#1544|Speyer 1544]] teil und wurde sogar als Collocutor&amp;lt;ref&amp;gt;offizieller Sprecher/Verhandlungsführer&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Verhandlungen in Regensburg 1546 in Aussicht genommen. Luther billigte die Wahl Ratzenbergers, den er als theologisch gebildeten, glaubens- und charakterfesten Mediziner einem möglicherweise ängstlichen und nachgiebigen Theologen vorzug. Dafür konnte ihm Ratzenberger als treuer, einflussreicher Freund bei Hofe nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in kurfürstlichem Auftrag überzeugte Ratzenberger den erzürnten und kranken Reformator, den die unleidlichen Verhältnisse 1545 aus Wittenberg vertrieben hatten, aus [[Zeitz]] in die Heimat zurückzukehren. Luther erkannte die Bemühungen des Freundes dankbar an und widmete ihm die 1545 entstandene Schrift &amp;#039;&amp;#039;„Wider das Papsttum zu Rom, vom Teufel gestiftet“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Martin Luther|Luthers]] im Februar 1546 sorgte Ratzenberger als [[Vormund]] für dessen Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er warnte 1547 den Kurfürsten vor der Teilnahme an dem Krieg des [[Schmalkaldischer Bund|Schmalkaldischen Bundes]] gegen [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] und verlor in den Auseinandersetzungen mit den kriegstreibenden Beratern des Kurfürsten dessen Vertrauen. Der Kurfürst wurde dann in den Kampfhandlungen von kaiserlichen Truppen auf der [[Schlacht bei Mühlberg|Lochauer Heide]] gefangen genommen. Auf Fürbitte einflussreicher Fürsten wandelte man das ursprünglich ausgesprochene Todesurteil in lebenslanges Gefängnis um. Nach fünf Jahren Gefangenschaft kam er dank des [[Passauer Vertrag]]es wieder frei und residierte seine letzten Lebensjahre in [[Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seiner Gefangenschaft hatte Johann Friedrich im Jahre 1557 die &amp;#039;&amp;#039;„Hohe Schule“&amp;#039;&amp;#039; in [[Jena]] gründen lassen. Sie sollte die verlorene Landesuniversität Wittenberg ersetzen, wurde aber erst 1558, nach seinem Tod, von Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] zur [[Friedrich-Schiller-Universität|Universität Jena]] erhoben. Die Söhne des sächsischen Fürsten Johann Friedrich riefen Matthäus Ratzenberger und Melanchthon nach Weimar, um den Aufbau der Universität zu fördern. Allerdings entzweite sich Ratzenberger mit Melanchthon, da er meinte, dass Melanchthon von der Lehre Luthers abgewichen sei. Somit trat er zum Lager der [[Gnesiolutheraner]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfurt ===&lt;br /&gt;
Nach Rückkehr des Kurfürsten aus der Gefangenschaft nahm Ratzenberger den Abschied und zog mit seiner Familie nach [[Nordhausen]], eröffnete eine Praxis und ging schließlich als Stadtphysikus nach [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er dort als Arzt tätig war, wird er in der städtischen Chronik nicht als Stadtarzt geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antonia Jäger |Titel=Das Medizinalwesen der Freien Reichsstadt Nordhausen (1220–1802) |Datum=2005 |Online=https://books.google.de/books/about/Das_Medizinalwesen_der_Freien_Reichsstad.html?id=D5ElHAAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y |Abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine medizinische Tätigkeit in Nordhausen scheint somit unabhängig von offiziellen städtischen Ämtern gewesen zu sein. Im Juni 1547, als er dem Kurfürsten aus Altenburg schrieb, unterzeichnete Ratzenberger lediglich mit „Doktor“ und nicht mehr mit dem Titel des Leibarztes, was auf eine Veränderung seiner beruflichen Stellung hinweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthäus Ratzeberger, Johann Christian Gotthold Neudecker |Titel=Die handschriftliche geschichte Ratzeberger&amp;#039;s über Luther und seine zeit |Verlag=Jena, F. Mauke |Datum=1850 |Online=https://archive.org/details/bub_gb_Cc8rAAAAYAAJ |Abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich um das Jahr 1550 ging er als Stadtphysikus nach [[Erfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Kleineidam |Titel=Universitas studii Erffordensis. Überblick über die Geschichte der Universität Erfurt, Teil III. Die Zeit der Reformation und Gegenreformation 1521–1632. |Hrsg=Wilhelm Ernst, Konrad Feiereis |Sammelwerk=Erfurter Theologische Studien |Band=42 |Ort=Leipzig |Datum=1983 |Seiten=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. Januar 1559 wurde Ratzenberger, neben seinen beiden Töchtern, auf dem Kirchhof von [[Georgskirche (Erfurt)|St. Georg in Erfurt]] begraben. Die Leichenpredigt wurde von [[Andreas Poach]] (1516–1585) gehalten, der zuvor als Pfarrer in Nordhausen tätig gewesen war. Ratzenberger hinterließ seine Witwe sowie vier Söhne: Johannes, der aus Coburg stammte, Matthäus, möglicherweise aus Eimberg, Christoph und Andreas. Sein Schwager, der Bruder seiner Frau Clara Brückner, war [[Johann Pontanus|Johann Brückner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andreas Lesser]] |Titel=Die albertinischen Leibärzte: vor 1700 und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zu Ärzten und Apothekern |Verlag=Michael Imhof Verlag |Ort=Petersberg |Datum=2015 |Reihe=Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung |BandReihe=34 |ISBN=978-3-7319-0285-0 |Seiten=60–62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänger der [[Gnesiolutheraner]] setzte sich Ratzenberger mit der Partei der [[Philippisten]] heftig auseinander. Um die Förderung der Jenaer Lutherausgabe machte sich Ratzenberger besonders verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungsstücke ==&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an den großen Sohn der Stadt gab Wangen seinem 2006 eröffneten Seniorenzentrum den Namen &amp;#039;&amp;#039;Matthäus-Ratzenberger-Stift &amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ratzenberg selbst machen 2 Tafeln auf Matthäus Ratzenberger aufmerksam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Burgstelle Ratzenberg / Dr. Matthäus Ratzenperger 1538 Leibarzt / und Berater des Kurfürsten von Sachsen / und Freund des Dr. Luther&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=Dr. Otto Merkt&lt;br /&gt;
 |Quelle=Inschrift des Erinnerungssteins auf dem Burgstall Ratzenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Ratzenberghof / E / Die Siedlung Ratzenberg / verdankt ihre Entstehung einer Burgstelle / die im Jahre 1538 / von Matthäus Ratzenperger, / dem Freund Martin Luthers gegründet wurde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=An der Hofgutzufahrt&lt;br /&gt;
 |Quelle=Erinnerungstafel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warnung / Vor den unrechten Wegen die Sache der Offenbahrung des Antichrists zu führen.&amp;#039;&amp;#039; 1665; Müller, Magdeburg 1690 ([http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001A77100000000 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geheime Geschichte von den Chur- und Sächsischen Höfen und den Religions-Streitigkeiten seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Georg Theodor Strobel. Lorenz Schüpfel, Altdorf 1774 ([https://books.google.ch/books?id=fC9CAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die handschriftliche Geschichte Ratzeberger’s über Luther und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. [[Christian Gotthold Neudecker]]. Friedrich Mauke, Jena 1850 ([https://books.google.de/books?id=Cc8rAAAAYAAJ Digitalisat]; Original der Harvard-Universität, digitalisiert am 25. August 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Clara Brückner, die Ehefrau von Matthäus Ratzenberger, war die Tochter von Hans Brückner, einem Ratsherren und Hüttenmeister in [[Lutherstadt Eisleben|Eisleben]], und Hedwig Heidelberg. Claras Bruder, [[Johann Pontanus|Johann Brückner]] (* 1521 in Eisleben; † 1572 in Wien), absolvierte sein Medizinstudium in Padua. Er war der Leibarzt von [[Albrecht (Preußen)|Herzog Albrecht]] und später Professor in Königsberg und Jena. Zudem diente er als Leibarzt der Herzöge [[Johann Friedrich II. (Sachsen)|Johann Friedrich der Mittlere]] und [[Johann Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Johann Wilhelm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Andreas Lesser]] |Titel=Die albertinischen Leibärzte: vor 1700 und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zu Ärzten und Apothekern |Verlag=Michael Imhof Verlag |Ort=Petersberg |Datum=2015 |Reihe=Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung |BandReihe=34 |ISBN=978-3-7319-0285-0 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adolf Brecher: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zum Briefwechsel der Reformatoren und ihnen nahestehender Männer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für historische Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 1872, S. 323–331.&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|372|374|Ratzenberger, Matthäus|Adolf Brecher|ADB:Ratzenberger, Matthäus}}&lt;br /&gt;
* [[Walter Friedensburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Universität Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Halle an der Saale 1917, S. 193.&lt;br /&gt;
* {{ADB|14|326|330|Johann Friedrich, Kurfürst von Sachsen|[[Heinrich Theodor Flathe]] |ADB:Johann Friedrich (Kurfürst von Sachsen)}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|20|215|221|Mansfeld, Albrecht&amp;amp;nbsp;III. Graf von|[[Hermann Größler]]|ADB:Mansfeld, Albrecht&amp;amp;nbsp;III. Graf von}}&lt;br /&gt;
* Hans Theodor Koch: &amp;#039;&amp;#039;Die Wittenberger Medizinische Fakultät (1502–1652): Ein biobibliographischer Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Oehmig: &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Sozialwesen in Mitteldeutschland zur Reformationszeit.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2007, ISBN 978-3-374-02437-7, S. 323.&lt;br /&gt;
* {{RE3|16|471|472|Ratzeberger, Matthäus|[[Theodor von Kolde]]}}&lt;br /&gt;
* Theodor von Kolde: [http://www.ccel.org/s/schaff/encyc/encyc09/htm/ratzeberger_Matthaeus.htm &amp;#039;&amp;#039;Ratzeberger (Ratzenberger), Matthaus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge.&amp;#039;&amp;#039; Band 9. 1911.&lt;br /&gt;
* Berend Kordes: &amp;#039;&amp;#039;M. Johann Agricola’s aus Eisleben Schriften möglichst vollständig verzeichnet.&amp;#039;&amp;#039; J. F. Hammerich, Altona 1817 ([https://books.google.de/books?id=gQUa92SPF54C Digitalisat], Original der Harvard University, digitalisiert am 25. Oktober 2006).&lt;br /&gt;
* {{ADB|6|14|15|Elisabeth, Kurfürstin von Brandenburg|[[Karl Lohmeyer (Historiker)|Karl Lohmeyer]]|ADB:Elisabeth (Kurfürstin von Brandenburg)}}&lt;br /&gt;
* [[Julius von Pflug]]: &amp;#039;&amp;#039;Correspondance.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Jacques V. Pollet. Band 3. Brill, Leiden 1977, S. 165 ([https://books.google.de/books?id=d9MUAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA165 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Andreas Poach]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Christlichen Abschied aus diesem sterblichen Leben des lieben thewren Mannes Matthei Ratzenbergers der Artzney Doctors.&amp;#039;&amp;#039; Thomas Rebart, Jena 1559, {{URN|nbn:de:gbv:3:1-344399}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Heinz Scheible]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Ratzeberger, Matthäus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel&lt;br /&gt;
   |Band=Band 14: &amp;#039;&amp;#039;Personen O–R&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |Seiten=398–399}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20050903063236/http://www.bautz.de/bbkl/r/ratzenberger_m.shtml |band=7|spalten=1394–1395|artikel=Ratzenberger, Matthäus|autor=Susanne Siebert}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|30|608|1197|1198|Razzenberg oder Ratzenberger, Matthäus}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Ratzeberger |Band=13 |Seite=839 |zenoID=20010722726}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Ratzeberger |Band=16 |Seite=620 |SeiteBis=621 |zenoID=20007321538}}&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma=Ratzenberger, Matthäus |Auflage=2 |Band=8 |SeiteVon=198 |Online=[https://books.google.de/books?id=IG3Rp8NAO8EC&amp;amp;pg=PA198 books.google.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Matthäus Ratzenberger}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ratzenberg.net/ Dorfgeschichte von Ratzenberg] (private Internetseite über den Ortsteil Ratzenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101081863|VIAF=61909767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ratzenberger, Matthaeus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Martin Luther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1501]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtphysicus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ratzenberger, Matthäus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ratzeberger; Ratzenperger; Razzeberg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Reformator der Wittenberger Reformation&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1501&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wangen im Allgäu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1559&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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