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	<title>Matthäus Hipp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:18:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matth%C3%A4us_Hipp&amp;diff=1717427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tobor: im gleichen jahr eingemeindet; leider steht der Tag nicht dabei.</title>
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		<updated>2025-02-13T08:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;im gleichen jahr eingemeindet; leider steht der Tag nicht dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Matthaeus Hipp 00.JPG|mini|Matthäus Hipp]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthaeus Hipp Unterschrift.JPG|mini|Unterschrift]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthäus Hipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fälschlicherweise auch &amp;#039;&amp;#039;Matthias&amp;#039;&amp;#039; od. &amp;#039;&amp;#039;Mathias&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1813]] in [[Blaubeuren]]; † [[3. Mai]] [[1893]] in [[Fluntern]]/Zürich) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Uhrmacher]] und [[Erfinder]], der in der [[Schweiz]] lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dr. Matthäus Hipp.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Curt Dietzschold]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Cornelius Nepos der Uhrmacher.&amp;#039;&amp;#039; Krems a. d. Donau 1910, S. 51 f.; 2., verm. Aufl. 1911.&amp;lt;br /&amp;gt;Jürgen Abeler: &amp;#039;&amp;#039;Meister der Uhrmacherkunst.&amp;#039;&amp;#039; Wuppertal 1977, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine bedeutendsten, lang nachwirkenden Erfindungen waren elektrische [[Webmaschine|Webstühle]], Bahnsignale, elektrische [[Pendeluhr]]en sowie der Hipp’sche [[Bandchronograf]] und das [[Hippsches Chronoskop|Hippsche Chronoskop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Klostermüllers wurde am 25. Oktober 1813 in Blaubeuren ([[Württemberg]]) geboren. Als achtjähriges Kind hatte er einen Unfall beim Klettern auf einem der vielen Felsen dort und war zeit seines Lebens gehbehindert. Mit 16 Jahren kam er zu Uhrmacher Johan Eichenhofer in Blaubeuren in die [[Lehrling|Lehre]]. Nach Abschluss der Lehrzeit folgten die [[Wanderjahre]]: 1832 nach Ulm zu Uhrmacher Valentin Stoß, 1834 arbeitete er in [[St. Gallen]], anschließend zwischen 1835 und 1837 in der Uhrenfabrik Savoie in [[Saint-Aubin-Sauges|St. Aubin]] am [[Neuenburgersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 zog er nach [[Reutlingen]] und eröffnete dort 1841 im Alter von 28 Jahren seine eigene Werkstatt. Im selben Jahr heiratete er die Lehrertochter Johanna Plieninger. Das Ehepaar hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der niedergeschlagenen [[Badische Revolution|badischen Revolution]] im Jahr 1849 wurde seine Bewerbung als Direktor der [[Uhrmacherschule Furtwangen|Uhrmacherschule in Furtwangen]] aus politischen Gründen abgelehnt, da er als [[Demokratie|Demokrat]] galt. Folglich entschied sich Hipp im Jahre 1852 Deutschland zu verlassen. Er wurde durch die Schweizer Regierung zum Leiter der nationalen Telegraphenwerkstatt und Technischen Direktor der Telegraphenverwaltung ernannt. Zwar ließ er sich bei der Einstellung ausdrücklich genehmigen, auch privat weiterarbeiten zu dürfen, doch als die Einnahmen aus Erfindertätigkeit seine Beamtenbezüge bei weitem überschritten, blieben Konflikte mit Verwaltung und Parlament nicht aus. Hipp zog deshalb 1860 die Konsequenzen und bat um seine Entlassung aus dem schweizerischen Staatsdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Abschnitt seines Lebens führte ihn dann von [[Bern]] nach [[Neuchâtel (Stadt)|Neuchâtel]], wo er die Leitung einer neu errichteten Telegrafenfabrik übernahm. Erst 1889 zog sich Hipp aus der Firmenleitung zurück und übergab die Leitung der Firma an die Ingenieure [[Albert Favarger]] und A. De Peyer. Von da an trugen die Fabrikate bis 1908 die Signatur „Peyer&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Favarger, Succ. de M. Hipp“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich danach zog er nach Fluntern bei [[Zürich]] zu seiner Tochter um. Am 3. Mai 1893 starb Matthäus Hipp im Alter von 80 Jahren in Fluntern/Zürich. Seine Ehefrau überlebte ihn um vier Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthäus Hipp, der seit 1852 in der Schweiz lebte und arbeitete, aber seine deutsche Staatsangehörigkeit nie aufgegeben hatte, erhielt den ehrenden Beinamen „Der schweizerische Edison“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthaeus Hipp Elektrische Pendeluhr.jpg|mini|Elektrische [[Präzisionspendeluhr]] von Hipp]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blonay-Chamby Hippsche Wendescheibe - 01.jpg|mini|Nach wie vor sich in Betrieb befindende [[hippsche Wendescheibe]] bei der [[Museumsbahn Blonay–Chamby]]]]&lt;br /&gt;
Matthäus Hipp brachte im Laufe von 40 Jahren mehr als 20 Erfindungen zur technischen Reife. Einige seiner Erfindungen erwiesen sich als so gut, dass sie ca. einhundert Jahre ohne prinzipielle Veränderungen hergestellt und verkauft werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1843 Beschreibung einer Pendeluhr mit mechanischer Palettenhemmung&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Kahlert: &amp;#039;&amp;#039;Matthäus Hipp in Reutlingen. Entwicklungsjahre eines großen Erfinders (1813–1893).&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, Jg. 48, 1989, S. 291–303. Auch in: Chronométrophilia Nr. 76, 2014, S. 53–66, hier. S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1845 Buchstabentelegraph&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=NZZ18930507-01.2.26 |titel=Neue Zürcher Zeitung 7. Mai 1893 — e-newspaperarchives.ch |sprache=de |abruf=2022-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hipp Matthäus |url=https://wil.e-pics.ethz.ch/catalog/ETHBIB.WIL/r/17138 |titel=Schreibtelegraf von Matthäus Hipp, Morseapparat, Farbschreiber |datum=1867 |sprache=de |abruf=2022-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1847 Chronoskop&amp;lt;ref&amp;gt;{{Polytechnisches Journal|Dokumentencode=ar114047 |Autor=Oelschläger |Titel=Das Hipp’sche Chronoskop, zur Messung der Fallzeit eines Körpers und zu Versuchen über die Geschwindigkeit der Flintenkugeln etc |Jahr=1849 |Seiten=255–259}}&amp;lt;br /&amp;gt;Caspar Clemens Mierau: [http://www.medienkultur.org/sm1/gdg/ha/index.html &amp;#039;&amp;#039;Matthias Hipp und das „Hipp’sche Chronoskop“&amp;#039;&amp;#039;.] Semesterarbeit an der Bauhaus-Universität Weimar im  Studiengang Medienkultur, Wintersemester 2001/2002, abgerufen am 26. April 2018.&amp;lt;br /&amp;gt;Thomas Schraven: {{Webarchiv|url=http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/documents/schraven_art13.pdf |wayback=20120308074747 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Hipp Chronoscope&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2024-03-16 15:57:02 InternetArchiveBot }} In: „The Virtual Laboratory: Essays and Resources on the Experimentalization of Life“ des Max Planck Institute for the History of Science, Berlin, {{ISSN|1866-4784}}, 30. März 2004, abgerufen am 26. April 2018 (PDF 2,81 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1854 Gegentelegrafieren auf derselben Leitung&lt;br /&gt;
* 1855 Elektrischer [[Webmaschine|Webstuhl]]&lt;br /&gt;
* 1856 legte er ein Kabel eigener Konstruktion durch den [[Vierwaldstättersee]] nach [[Flüelen]]&lt;br /&gt;
* 1862 [[Hippsche Wendescheibe]], ein automatisches visuelles Bahnsignal&lt;br /&gt;
* 1862 installiert er eine [[Uhrenanlage]] mit [[Hauptuhr]] und [[Nebenuhr]]en in [[Genf]]&lt;br /&gt;
* 1863 Am 27. Mai erhält er ein französisches Patent für den elektrischen Antrieb von Pendeluhren, die „Hippsche Wippe“&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Graf: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Weg zur Hipp-Wippe. Ab wann werden Uhren von Matthäus Hipp elektrisch angetrieben?&amp;#039;&amp;#039; In: Chronomètrophilia Nr. 76, 2014, S. 67–77, hier S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1866 entwickelte er gemeinsam mit [[Frédéric-William Dubois]] einen elektrischen [[Bandchronograf|Chronographen]] mit [[Marinechronometer]], der auch von [[Andreas Rudolf Harlacher]] für [[Hydrologie|hydrologische]] Messungen verwendet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Vischer |Titel=Andreas Rudolf Harlacher |TitelErg=Würdigung zum 100. Todestag |Sammelwerk=Schweizerische Bauzeitung |Band=Band 14/15 |Nummer=Heft 18 |Datum=1890 |Seiten=1471–1472 |Online=https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sbz-003:1990:108::853}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1867 elektrisches [[Klavier]]&lt;br /&gt;
* 1874 liefert er nach [[Wien]] einen speziellen Chronografen zur Beobachtung der Nerventätigkeit&lt;br /&gt;
* 1881 höchstpräzise elektrische Observatoriumsuhr für die [[Observatoire cantonal de Neuchâtel|Neuenburger Sternwarte]]&lt;br /&gt;
* 1889 registrierende Geschwindigkeitsmesser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1840 Technischer Jahrespreis der württembergischen Zentralstelle des landwirtschaftlichen Vereins „für sein im Uhrenbau neues, sinnreiches Prinzip zur Erzielung eines gleichformigen Pendelgangs“&lt;br /&gt;
* 1873 [[Ritterkreuz]] des österreichischen [[Franz-Joseph-Orden]]s&lt;br /&gt;
* 1875 [[Ehrendoktorwürde]] (Dr. phil. E. h.) von der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Jäger, F. Heilbronner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektrotechniker&amp;#039;&amp;#039;, VDE Verlag, 2. Auflage von 2010, Berlin/Offenbach, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 195.&lt;br /&gt;
* Helmut Kahlert: &amp;#039;&amp;#039;Matthäus Hipp in Reutlingen. Entwicklungsjahre eines großen Erfinders (1813–1893)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 48 (1989), S. 291–303. Auch in: &amp;#039;&amp;#039;Chronométrophilia&amp;#039;&amp;#039; Nr. 76, 2014, S. 53–66.&lt;br /&gt;
* {{HLS|30302|Hipp, Matthias|Autor=Anne-Françoise Schaller-Jeanneret}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|199|200|Hipp, Matthäus|Hans Rudolf Schmid|116899492}}&lt;br /&gt;
* Tobler, A. &amp;#039;&amp;#039;Dr. M. Hipp&amp;#039;&amp;#039;. Neue Zürcher Zeitung, Nummer 127, 7. Mai 1893. Seite 9. ([http://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=NZZ18930507-01.2.26 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* R. Weber, L. Favre: &amp;#039;&amp;#039;Matthäus Hipp : 1813–1893&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société des Sciences Naturelles de Neuchâtel&amp;#039;&amp;#039; 24 (1895–1896), S. 212f. [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bsn-001:1896:24::229 Digitalisat] auf dem Portal [[E-Periodica]].&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Wolf (Astronom)|R. Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Notizen zur schweiz. Kulturgeschichte; 470&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich&amp;#039;&amp;#039; / hrsg. von [[Ferdinand Rudio]] 39 (1894), S. 365–374. ([https://biodiversitylibrary.org/page/32487978 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=116899492}}&lt;br /&gt;
* Stadt Blaubeuren: [https://www.blaubeuren.de/de/Buerger/Stadtportrait/Stadtgeschichte/Beruehmte-Koepfe Berühmte Köpfe]&lt;br /&gt;
* J. E. Bosschieter: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte der Elektrischen Uhren&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.electric-clocks.nl/clocks/de/Seite04.htm Matthäus Hipp]&lt;br /&gt;
* {{Polytechnisches Journal|Dokumentencode=116899492 |Name=Matthäus Hipp }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116899492|VIAF=25365785}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hipp, Matthaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrmacher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hipp, Matthäus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hipp, Matthias; Hipp, Mathias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Uhrmacher und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blaubeuren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1893&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fluntern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tobor</name></author>
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