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	<title>Matteo Alberti - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matteo_Alberti&amp;diff=753985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Gesicherte Werke */</title>
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		<updated>2026-02-16T12:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gesicherte Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Matteo Alberti architect.jpg|mini|Matteo Alberti]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matteo Graf Alberti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Matteo d’Alberti&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. November]] [[1647]] in [[Venedig]]; † [[23. Dezember]] [[1735]] ebenda), war ein italienischer Architekt und Ingenieur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Matteo Alberti wurde als ältester Sohn von Francesco Alberti (1619–1687) und dessen Frau Isabetta am 18. November 1647 geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Günter Meißner |Titel=[[Allgemeines Künstlerlexikon]] |Band=Band 2, Alanson–Alvarez |Verlag=Klaus Gerhard Saur |Ort=Leipzig |Datum=1992 |ISBN=3-598-22742-6 |Seiten=91 |Kommentar=Nachdruck der Erstausgabe Leipzig, Seemann, 1986}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im 15. Jahrhundert von [[Florenz]] nach [[Venedig]] ausgewanderte Familie Alberti gehörte dem zweiten Stand der venezianischen Bevölkerung an. Dieser bestand aus dem niederen [[Adel]] und angesehenen Familien des Bürgerstandes. Von seinem Vater, einem Militär- und Tiefbauingenieur, wurde er wahrscheinlich ausgebildet. Er besaß Kenntnisse in der Mathematik, Geometrie, Perspektive und den Militärwissenschaften.&lt;br /&gt;
Eine frühe und schnelle Karriere machte ihn ab 1666 zum Sachverständigen in der Stadtverwaltung Venedigs. 1680 war er Ordentlicher Sachverständiger und man bestätigte ihn nach dem Tode seines Vaters 1687 als dessen Nachfolger. In diesen Jahren unternahm er mehrere Auslandsreisen. Nach seinen Aufenthalten in Frankreich, England und Holland kehrte er 1684 nach Venedig zurück und nahm Beziehungen zum herzoglichen Hof in [[Mantua]] auf. Am 17. Februar 1685 erhielt er einen Grafentitel von dem Herzog Ferdinando Carlo (1685–1708), Herrscher von Mantua. Von nun an nannte er sich &amp;#039;&amp;#039;Cavaliere Conte Matteo Alberti&amp;#039;&amp;#039;. Erneute Reisen ins Ausland führten ihn erstmals auch nach Deutschland, wo er mit dem Pater [[Vincenzo Coronelli]] dessen Globen verkaufte. Der von Coronelli gegründeten ersten geografischen Gesellschaft der Welt, der &amp;#039;&amp;#039;Accademia cosmografica degli argonauti&amp;#039;&amp;#039;, gehörte er an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WasmuthsBaukunst |Autor=[[Richard Klapheck]] |Titel=Baukunst und Kunstakademie |Jahr=1919 |Heft=7 |Seiten=198 |zlb=205}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der gescheiterten Reparatur eines Deiches wurde er 1693 erneut aus Venedig verbannt (erstmals 1689). Gemeinsam mit seinem Bruder Sebastiano verließ er die Stadt und ging nach [[Wien]]. Durch die Vorführung eines Erd- und Himmelsglobus am kaiserlichen Hofe erlangte Matteo Alberti die Aufmerksamkeit des [[Kaiser|Kaisers]] [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] Am 28. April 1694 wurde Alberti in den [[Reichsritter]]stand erhoben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alberti Schlossneubau Heidelberg.jpg|mini|Albertis nicht verwirklichter Plan eines Schlossneubaus, als dessen gedachter Standort sowohl Heidelberg als auch [[Regierungsviertel (Düsseldorf)#Geschichte|Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Der Düsseldorfer Schlossplan des Grafen Matthaeus Alberti&amp;#039;&amp;#039;. In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins. Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins. Band 17, Düsseldorf 1902, S. 181 f.; {{archive.org |Beitrge_zur_Geschichte_des_Niederrhein |Blatt=n193}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Levin: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zu den Kunstbestrebungen des Hauses Pfalz-Neuburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Niederrheins. Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins 1905&amp;#039;&amp;#039;, Band 19, S. 145 f.; {{archive.org |beitrgezurgesch02geshgoog |Blatt=n158}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Betracht gezogen wurden]]&lt;br /&gt;
Hier am Wiener Hofe kam es vermutlich zum Zusammentreffen von Matteo Alberti mit [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. von der Pfalz]]. 1694 trat er in den Dienst des [[Kurfürst]]en und ging mit ihm in dessen Residenzstadt [[Düsseldorf]]. Am 3. März 1695 wurde Matteo Alberti in den pfälzischen Grafenstand erhoben. Im Grafenstandsdiplom bezeichnete man ihn als Generalsuperintendent der Festungen, Gewässer, Wälder, Bauten aller Art und technischen Werke. Diese Leitungs- und Verwaltungsaufgaben wurden mit der Zeit stark erweitert. Er war für die Festungswerke und für Maßnahmen gegen Überschwemmungen des Rheins sowie dadurch entstandene Schäden verantwortlich. Die Überwachung des Handels im Land gehörte mit zu seinen Aufgaben. Somit bekleidete Alberti die Ämter vergleichbar denen eines Oberbaudirektors und obersten Wirtschaftsbeamten.&lt;br /&gt;
Auch während seiner Zeit am Düsseldorfer Hofe unternahm er – sowohl aus privatem wie aus dienstlichem Anlass – einige längere Reisen. Eine 1698 unternommene Reise nach Paris diente auch dem in Aussicht genommenen Erwerb eines bedeutenden Kunstnachlasses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Albertis Leitung arbeiteten verschiedene Künstler in Düsseldorf. Sein bedeutendster Schüler war der Venezianer [[Giacomo Leoni]], der 1715 die &amp;#039;&amp;#039;Quattro libri&amp;#039;&amp;#039; von [[Andrea Palladio]] herausgab, nach Albertis vermutlichem Weggang 1712 nach London ging und zu den Architekten des englischen [[Palladianismus]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Albertis Düsseldorfer Zeit fallen sämtliche seiner überlieferten Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Kurfürst am 8. Juni 1716 verstorben war, da dessen Bruder und Nachfolger [[Karl III. Philipp (Pfalz)|Philipp von der Pfalz]] die Residenz nach [[Heidelberg]] verlegte und die Düsseldorfer Künstler entließ, kehrte Matteo Alberti nach Venedig zurück. Über Albertis letzte venezianische Periode ist kaum etwas bekannt. Für seinen Freund, den Patrizier Domenico Cottoni, erstellte er ein Gutachten über die „Bonifikation“ seiner Ländereien. Er starb am 23. Dezember 1735 und wurde in einem Familiengrab in S. Angelo Michele beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albertis architektonisches Werk ist an verschiedene Phasen der europäischen Baukunst der letzten beiden Jahrhunderte gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesicherte Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Opernhaus Düsseldorf (1695)|Altes Opernhaus]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* Ertüchtigung und Erweiterung der [[Festung Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Neues [[Schloss Bensberg]]&lt;br /&gt;
* Schlossprojekt für Heidelberg oder Düsseldorf (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* [[Ursulinenkirche St. Corpus Christi]], Köln&lt;br /&gt;
* [[Gemäldegalerie Düsseldorf (Gebäude)|Galeriegebäude]], Düsseldorf (nur der entstellte Ostflügel erhalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuschreibungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Palais Spinrath|Cölestinerinnenkloster]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [[Hondheimsches Palais]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [[Grupello-Haus]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [[Palais Schaesberg]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* Ursulinenklosters, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [[Schloss Malberg]] in der Eifel&lt;br /&gt;
* [[Josephskapelle (Düsseldorf)|Karmelitessenkirche St. Joseph]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* Jesuitenkolleg, Köln, Giebelfassade, Nordwest- und Westtrakt im Hof&lt;br /&gt;
* diverse Bürgerhäuser, Altäre, Kanzeln und [[Epitaph]]ien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die „[[Freimaurerloge]] Matteo Alberti zu Bensberg“ benannte sich nach Alberti, da es Hinweise gäbe, dass Kurfürst Johann Wilhelm einen „Schriftverkehr vorfreimaurerischen ([[Alchemie|alchimistischen]]) Inhaltes“ mit ihm geführt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Gamer: &amp;#039;&amp;#039;Matteo Alberti: Oberbaudirektor des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, Herzogs zu Jülich und Berg etc.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1978,  ISBN 3-590-29018-8 (Die Kunstdenkmäler des Rheinlandes: Beih.; 18. Zugleich: Dissertation an der Universität Heidelberg, Philosophisch-Historische Fakultät, 1962).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Künstlerlexikon: Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1983–1986, Band 2, S. 91–92.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Hermann Board]] |Lemma=Alberti, Graf Matteo |Band=1 |Seite=212}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Levin]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Kunstbestrebungen in dem Hause Pfalz-Neuburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;. Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins 1905, Band 20 (1906), Verlag Buchdruckerei Ed. Lintz, S. 123 ff. ({{archive.org |beitrgezurgesch02geshgoog |Blatt=n136}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/hd/alberti.htm Albertis Schlossprojekt in Heidelberg]&lt;br /&gt;
* [http://stadt-kyllburg.de/schlossmalberg/pages/rundgang/neues-haus.php Neues Haus Malberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.koelner-dom.de/rundgang/grabmaeler/epitaph-adam-daemen-1711-1717/info/ Epitaph Adam Daemen im Kölner Dom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118501488|VIAF=67256269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alberti, Matteo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1647]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1735]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alberti, Matteo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=d’Alberti, Matteo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Barockarchitekt in Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. November 1647&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Venedig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1735&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Venedig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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