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	<title>Matte (Bern) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-09T07:22:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Quartier von Bern&lt;br /&gt;
|NAME_ORT= Schwarzes Quartier&lt;br /&gt;
|ALTNAME= als Matte ident. gebräuchl. Quartier 101&lt;br /&gt;
|WAPPENLINK= &lt;br /&gt;
|KREIS= Innere Stadt (Bern)&lt;br /&gt;
|JAHRE= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 1225&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER= 2022&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDISCHE-BEWOHNER= 190&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDERANTEIL-STAND= 2022&lt;br /&gt;
|ARBEITSLOSENQUOTE= 1.9&lt;br /&gt;
|ARBEITSLOSENQUOTE-STAND= 2016&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 0.137&lt;br /&gt;
|BFS= 351001&lt;br /&gt;
|PLZ= 3011&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 46.94624&lt;br /&gt;
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|HÖHE= &lt;br /&gt;
|HÖHE-VON= 496&lt;br /&gt;
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|BILD= Bern Schwarzes Quartier, OSM map 2024.jpg&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE= Karte Berner Quartiere Schwarzes Quartier.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Quartier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[berndeutsch]] manchmal: &amp;#039;&amp;#039;Mättu&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Teil der [[Berner Altstadt|Altstadt]] von [[Bern]]. Es ist gleichzeitig ein [[Stadtgliederung der Stadt Bern#SB|statistischer Bezirk]] (dort als Schwarzes Quartier bezeichnet) und ein [[Stadtgliederung der Stadt Bern#GQ|gebräuchliches Quartier]] (dort als Matte bezeichnet) im [[Stadtgliederung der Stadt Bern#ST|Stadtteil]] [[Innere Stadt (Bern)|Innere Stadt (I)]]. Das Quartier liegt auf einer Halbinsel in der [[Aare]] unterhalb der eigentlichen Altstadt direkt am Flussufer. Von der restlichen Stadt ist es geografisch und topografisch deutlich abgetrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://map.bern.ch/stadtplan/?grundplan=stadtplan_farbig&amp;amp;koor=2601067,1199207&amp;amp;zoom=2&amp;amp;hl=0&amp;amp;layer=STB|GQU&amp;amp;subtheme=CatVerwaltung&amp;amp;cmod=statistics Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern] (Auswahl unter «Themen»)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mattentreppe, Schwarzes Strassenschild in Bern, 2015.jpg|mini|links|Schwarzes [[Strassenschild #Bern|Strassenschild]] (2015)]]&lt;br /&gt;
Die Einteilung und Farbbezeichnungen gehen auf das Jahr 1798 zurück, als Napoleons Truppen anlässlich ihrer Einquartierung zur besseren Orientierung die Stadt in verschiedenfarbige Quartiere einteilten, da es noch keine Strassennamen gab bzw. die Soldaten mehrheitlich Analphabeten waren. Deshalb wurden zweisprachige [[Strassenschild#Bern|Schilder]] in entsprechenden Farben angefertigt, und diese Bezeichnungen bzw. Farbgebungen für Schilder halten sich bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auswandern-schweiz.net/blog/das-musst-du-in-bern-gesehen-haben-stadtzentrum Berns farbige Strassenschilder] auf auswandern-schweiz.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
{{Quartier Bern Wikidata|Nicht entfernen, bindet aktuelle Daten ein}}&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Matte&amp;#039;&amp;#039; wird urkundlich erstmals um 1327 belegt. Bezeichnet wurde damit die Gegend um die [[Untertorbrücke]], welche lange Zeit weit und breit der einzige Aareübergang war. Die Matte bildete die Anlegestelle für Schiffer und [[Floß|Flösser]]. Hier arbeiteten Fischer und [[Fuhrmann (Beruf)|Fuhrleute]], und die Wasserkraft der Aare wurde durch Gewerbe und Kleinindustrie genutzt. Das Wasser zog auch [[Gerben|Gerbereien]] an. Die Matte gehörte zum [[Zunftgesellschaft zu Metzgern|Metzgern]]-Viertel, einem der vier [[Venner (Bern)|Venner]]-Viertel der Stadt Bern.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern; Die Stadt Bern Band 1 Seite 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchlich gehörte die Matte zum [[Kirchspiel]] Bern. Als dieses 1721 dreigeteilt wurde, kam die Matte zur neugegründeten Kirchgemeinde Nydegg. Deren Pfarrkirche ist die [[Nydeggkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern; Die Stadt Bern Band I, S. 4–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1448 wohnten in der Matte rund 600 Menschen, was damals etwa 10 % der Stadtbevölkerung ausmachte. Im 16. Jahrhundert wurden hier mehrere [[Täufer]] in der Aare ertränkt.&lt;br /&gt;
Bei der Einführung der fünf farbigen Stadtquartiere 1798 durch die Franzosen erhielt die Matte die Farbe Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit war das Mattequartier für seine [[Badehaus|Badehäuser]] bekannt, in denen zum Teil [[Bordell]]e betrieben wurden. 1760 vergnügte sich hier [[Giacomo Casanova]], und im Sommer 1824 erschütterte die zur Schau getragene Sittenlosigkeit den Berliner Architekten [[Karl Friedrich Schinkel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Inventar der neueren Schweizer Architektur|INSA]], S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 entstand hier das erste bernische [[Elektrizitätswerk]]. Seit 1897 verbindet ein elektrischer Personenaufzug, der &amp;#039;&amp;#039;[[Mattelift]]&amp;#039;&amp;#039;, die Matte mit der [[Münsterplattform]]. Zu Fuss erreicht man die Rückseite des [[Berner Münster]]s von der Matte aus über die 183 Holzstufen der aus dem 14. Jahrhundert stammenden &amp;#039;&amp;#039;Mattentreppe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Quartier&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Jahr 1798 zurück, als Napoleons Truppen anlässlich ihrer Einquartierung zur besseren Orientierung die Stadt in verschiedenfarbige Quartiere einteilten, da es noch keine Strassennamen gab bzw. die Soldaten mehrheitlich Analphabeten waren. Deshalb wurden zweisprachige [[Strassenschild #Bern|Strassenschilder]] in entsprechenden Farben angefertigt, und diese Bezeichnungen bzw. Farbgebungen für Schilder halten sich bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auswandern-schweiz.net/blog/das-musst-du-in-bern-gesehen-haben-stadtzentrum Berns farbige Strassenschilder] auf auswandern-schweiz.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem Industrie- und Arbeiterquartier wurde die Matte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Wohnort von Kunstschaffenden und Studierenden [[Gentrifizierung|gentrifiziert]].&lt;br /&gt;
Teure Renovationen der alten Häuser vertrieben das traditionelle Gewerbe zugunsten von Dienstleistungsbetrieben, z. B. Werbebüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Alpenhochwasser 2005|Hochwasser in den Voralpen 2005]] floss durch das Flussbett der Aare das Vierfache der normalen Wassermenge. Dadurch wurde das Mattequartier teilweise mehrere Meter unter Wasser gesetzt. Am 24. August 2005 musste das Quartier schliesslich zwangsgeräumt werden. Erst nach einigen Tagen konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Poststelle konnte erst nach einem Monat wieder mehr oder weniger normal betrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Gränicher, Posthalter |url=https://www.mfk.ch/forschen/ptt-archiv/entdecken/verzeu-mau/ueberschwemmung-des-berner-mattequartiers |titel=Überschwemmung des Berner Mattequartiers: der Posthalter erzählt |sprache=de-CH |abruf=2021-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mattenenglisch ==&lt;br /&gt;
Im Mattequartier entwickelte sich unter den männlichen Jugendlichen das [[Mattenenglisch]], eine Buben- oder [[Geheimsprache]], die vom Vater auf den Sohn weitergegeben wurde. Mattenenglisch wird seit der Jahrhundertmitte des 20. Jahrhunderts nicht mehr gesprochen, einzelne Ausdrücke haben sich in der Umgangssprache erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/play/tv/blickpunkt/video/mattenquartier-bern?urn=urn:srf:video:371647c4-e1d1-4ad9-a108-fe60eed4a315 |titel=Mattenquartier Bern |werk=Blickpunkt vom 20.05.1980 |sprache=de |abruf=2025-05-13}} [[Beat Siebenhaar]], Sprachliche Varietäten in der Stadt Bern und was die Sprecher davon halten, in: Germanistik in der Schweiz. Online-Zeitschrift der Schweizerischen Akademischen Gesellschaft für Germanistik 1 (2002): [http://www.uni-leipzig.de/~siebenh/subfolder/SAGGSiebenhaar/sndANDgifANDpdf/Siebenhaar2002.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impressionen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Mattenquartier3.JPG|Mattequartier vom Bärenpark aus (2014)&lt;br /&gt;
 MattischeBaeder.jpg|Badehäuser in der Matte um 1830&lt;br /&gt;
 Mattenquartier2.JPG|Blick ins Mattequartier&lt;br /&gt;
 Aare Mattequartier Bern.jpg|Blick in die Matte von der [[Nydeggbrücke]]&lt;br /&gt;
 4435 - Bern - Schifflaube.JPG|Schifflaube und Tych&lt;br /&gt;
 4436 - Bern - Gerberngasse.JPG|Mattebach am Mühlenplatz&lt;br /&gt;
 Schulhaus Matte.JPG|Die beiden Schulhäuser des Berner Mattequartiers (links)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manuel Kehrli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Licht und Luft. Gemeinnützige Baugenossenschaft Bern aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens 1911–2011.&amp;#039;&amp;#039; Bern 2011.&lt;br /&gt;
* Beno Stirnemann: &amp;#039;&amp;#039;Matteänglisch. Geschichte der Matte, Dialekt und Geheimsprache.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1994.&lt;br /&gt;
* Rosmarie Bernasconi, Der weisse Elefant, Mattengeschichten, erschienen 2005 im Verlag Einfach Lesen&lt;br /&gt;
* Hans Markus Tschirren, Geschichten aus der Matte, alte Mätteler erzählen von Hans Markus Tschirren, erschienen im Werd Weber Verlag, 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Matte (Bern)|Matte (Bern)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/play/tv/blickpunkt/video/mattenquartier-bern?urn=urn:srf:video:371647c4-e1d1-4ad9-a108-fe60eed4a315 |titel=Mattenquartier Bern |werk=Blickpunkt vom 20.05.1980 |sprache=de |abruf=2025-05-13}}&lt;br /&gt;
* [http://www.matte.ch/ Homepage für das Mattequartier]&lt;br /&gt;
* [http://www.derbund.ch/bern/Wie-aus-einem-Armenquartier-die-Matte-wurde/story/20896315 &amp;#039;&amp;#039;Wie aus einem Armenquartier die Matte wurde&amp;#039;&amp;#039;] auf www.derbund.ch (abgerufen am 14. August 2012).&lt;br /&gt;
* {{BurgerBib|121884|Archiv des Matte-Leists|wzpn7876xht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile und Statistische Bezirke Stadt Bern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteil I mit Gebräuchlichen Quartieren Stadt Bern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berner Statistischer Bezirk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berner Gebräuchliches Quartier Stadtteil I|Bern-Schwarzes Quartier Alias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wortulo</name></author>
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