<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matsutake</id>
	<title>Matsutake - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Matsutake"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matsutake&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:39:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matsutake&amp;diff=310678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag behoben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matsutake&amp;diff=310678&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-13T18:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Speisepilz. Zum japanischen Musiker siehe [[Hideki Matsutake]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Matsutake&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tricholoma matsutake&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Seiya Ito|S. Ito]] &amp;amp; [[Sanshi Imai|S. Imai]]&amp;lt;!--1925--&amp;gt;) [[Rolf Singer|Singer]]&amp;lt;!--1943--&amp;gt; (nom. cons.)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ritterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tricholoma&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Ritterlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Tricholomataceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2010-08-06 Tricholoma matsutake (S. Ito &amp;amp; S. Imai) Singer 97084.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Starkriechende Ritterling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matsutake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma matsutake&amp;#039;&amp;#039;; [[Japanische Schrift#Kanji|jap.]]: {{lang|ja|松茸}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;wadoku_matsutake&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wadoku.de/search/%E6%9D%BE%E8%8C%B8 |titel=Begriff „{{lang|ja|松茸}} – matsutake“ |werk=wadoku.de |hrsg=[[Wadoku]] |sprache=de ja |abruf=2022-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Pilze|Pilz]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Ritterlingsverwandte]]n (&amp;#039;&amp;#039;Tricholomataceae&amp;#039;&amp;#039;). Er ist besonders in [[Japan]] ein begehrter [[Speisepilz]] und wird bereits seit mindestens 1000 Jahren in der [[Japanische Küche|Japanischen Küche]] verwendet. In Japan gibt es die [[Tradition]], jemandem seine Wertschätzung durch ein Pilzgeschenk zu zeigen; der Matsutake gilt als besonders ehrenhafte Gabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Begriffsabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Matsutake ({{jaS|松茸|matsutake}}) leitet sich aus den japanischen Begriffen &amp;#039;&amp;#039;matsu&amp;#039;&amp;#039; {{lang|ja|松}} = Kiefer und &amp;#039;&amp;#039;take&amp;#039;&amp;#039; {{lang|ja|茸}} = Pilz, Schwamm her&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Reichholf |Titel=Buch über den Matsutake-Pilz: Die Beziehungen des Pilzes |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2018-04-18 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Buch-ueber-den-Matsutake-Pilz/!5492311/ |Abruf=2018-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich auf seine einzige [[Mykorrhiza]]-Partnergattung, die [[Kiefern]], bezieht. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Krokodilritterling&amp;#039;&amp;#039;, der für diesen Pilz im Deutschen auch verwendet wird, ist ungenau, weil dieser eigentlich &amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma caligatum]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der sechs bis 20, in seltenen Fällen bis zu 30 Zentimeter breite [[Hut (Mykologie)|Hut]] ist zunächst halbkugelig bis konvex und später verflachend; der Rand ist eingerollt. Seine Oberfläche ist radialfaserig und weist überwiegend große, angedrückte faserige Schuppen auf; befeuchtet ist sie leicht schmierig. Die Färbung reicht von lederfalb bis umbrabraun. Die Mitte ist mitunter dunkel graubraun gefärbt, der Rand heller. Oft reißt der Hut auf, wobei das weißliche Fleisch freigelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weißlichen bis cremefarbenen [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind ausgebuchtet angewachsen und mäßig dicht bis gedrängt.&lt;br /&gt;
Der bis zu 15 Zentimeter lange [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist zylindrisch geformt und zur Basis verjüngt. Er besitzt einen großen, wolligen [[Annulus (Mykologie)|Ring]]. Oberhalb diesem ist er weiß und glatt, granulös oder leicht faserig. Unter dem Ring weist der Stiel eine den Hutfarben ähnelnde Bänderung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Trama|Fleisch]] ist weißlich. Der Geruch ist stark süßlich oder parfümiert fruchtig. Er erinnert an den [[Grüngebuckelter Risspilz|Grüngebuckelten Risspilz]] (&amp;#039;&amp;#039;Inocybe corydalina&amp;#039;&amp;#039;) bzw. den [[Abweichender Schüppling|Abweichenden Schüpling]] (&amp;#039;&amp;#039;Hemipholiota heteroclita&amp;#039;&amp;#039;). Der Geschmack ist mild, aromatisch oder manchmal etwas scharf bis bitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die breit elliptischen [[Spore]]n messen 6–9,5 × 4,5–7,5 µm. Die 4-sporigen [[Basidie]]n sind 30–45 × 7–8,5 µm groß. Die fast zylindrischen bis flaschenförmigen [[Zystide]]n an den Lamellenschneiden (Cheilozystiden) sind ähnlich groß und zerstreut angeordnet. Die [[Hutdeckschicht]] ist als Cutis bis Trichoderm aus zylindrischen [[Hyphe]]n ausgeprägt; die Endzellen sind keulig. [[Schnalle (Mykologie)|Schnallen]] fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Starkriechende Ritterling ist ein [[Mykorrhiza]]-Partner der [[Kiefern]]. In Europa kommt er vor allem von August bis Oktober zusammen mit der [[Waldkiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) auf nährstoffarmen, sandigen Böden mit [[Flechte]]n der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cladonia]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNE50&amp;quot;&amp;gt;Christensen &amp;amp; Heilmann-Clausen: &amp;#039;&amp;#039;The Genus Tricholoma&amp;#039;&amp;#039;. S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pilz ist eher selten, jedoch weit verbreitet; in den [[Borealer Nadelwald|borealen Nadelwäldern]] [[Fennoskandinavien]]s und den [[Gebirgsland|montanen]] Regionen [[Mitteleuropa]]s ist er lokal häufig. Sehr selten werden auch in Westeuropa Matsutake gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Swoboda, Kleine Zeitung: [http://www.kleinezeitung.at/lebensart/lokalerezepte/4185587/Koralm_Ein-Pilz-um-2000-Euro Koralm: Ein Pilz um 2000 Euro], 7. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb Europas ist er in vergleichbaren Biotopen ebenfalls weit verbreitet. Sein bevorzugter [[Symbiose]]partner in [[Ostasien]] ist die [[Japanische Rotkiefer]], wo er unter Bäumen zu finden ist, die etwa zwischen 20 und 60 Jahren alt sind. Als strenger Mykorrhizapilz lässt sich der Matsutake bisher nicht züchten. In Asien kommt der Matsutake außer in Japan auch in [[Volksrepublik China|China]], [[Korea]] und [[Bhutan]] vor, wobei die Funde im Südwesten Chinas und in Bhutan sich geringfügig von den anderen Funden des Kontinents unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Takashi Yamanaka, Akiyoshi Yamada, Hitoshi Furukawa (2020) Advances in the cultivation of the highly-prized ectomycorrhizal mushroom Tricholoma matsutake. Mycoscience 61(2), S. 49–57. {{DOI|10.1016/j.myc.2020.01.001}}. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilz bevorzugt alte Wälder mit ununterbrochener Kontinuität und ist daher vor allem in der Zone der natürlichen Kiefernwälder anzutreffen. Dies wird als Ursache für die extreme Seltenheit dieser Art außerhalb dieser Regionen, wie das europäische Flachland, gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNE50&amp;quot; /&amp;gt; Ehemalige [[Kahlschlag|Kahlschläge]] werden ebenso gemieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Starkriechende Ritterling ist in Europa durch den deutlichen Ring, den starken parfümierten Geruch und die großen Fruchtkörper mit mattbraunen Farben gekennzeichnet. Aufsammlungen aus dem Verbreitungsgebiet in [[Fennoskandinavien]] und im [[Baltikum]] wurden früher als &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma nauseosum&amp;#039;&amp;#039; („Schwedischer Matsutake“) bezeichnet, die sich jedoch als konspezifisch mit dem Starkriechenden Ritterling herausstellten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNE50&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tricholoma caligatum 1.jpg|mini|Krokodil-Ritterling (&amp;#039;&amp;#039;T. caligatum&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der [[Krokodil-Ritterling]] (&amp;#039;&amp;#039;T. caligatum&amp;#039;&amp;#039;) wird oft –&amp;amp;nbsp;zusammen mit der folgenden &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma dulciolens&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– als Sammelart mit dem Matsutake geführt, d.&amp;amp;nbsp;h. alle drei Arten werden unter dem Krokodil-Ritterling zusammengefasst. Dieser hat im Gegensatz zum Matsutake dunklere Farben und kleinere [[Spore]]n. Er ist [[Mittelmeerraum|mediterran]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma dulciolens]]&amp;#039;&amp;#039;, ein ebenfalls stark süßlich-aromatisch riechender, braunschuppiger und beringter Ritterling, unterscheidet sich durch schmächtigere Fruchtkörper mit einem stärker schuppigen, dunkleren Hut. Er ist an [[Fichten]] gebunden und besitzt kleinere Sporen. Nah mit dieser Art verwandt ist &amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma ilkkae]]&amp;#039;&amp;#039;, der kleinere, etwas kräftiger gefärbte Fruchtkörper bildet und kleinere Sporen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Heilmann-Clausen J, Christensen M, Frøslev TG, Kjøller R. 2017. Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters. Persoonia 38:38–57. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma anatolicum]]&amp;#039;&amp;#039; ist blasser gefärbt und geht eine [[Mykorrhiza]] mit der [[Libanon-Zeder]] ein. Er riecht nach Zedernholz, besitzt schmalere Sporen und ist in der [[Türkei]] verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dogan HH, Akata I: Ecological features of &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma anatolicum&amp;#039;&amp;#039; in Turkey. African Journal of Biotechnology 10(59), S. 12626–12668. {{DOI|10.5897/AJB11.1001}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sallheinik1.jpg|mini|Halsband-Ritterling (&amp;#039;&amp;#039;T. focale&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
In ähnlichen Habitaten kommt der nur entfernt verwandte [[Halsband-Ritterling]] (&amp;#039;&amp;#039;T. focale&amp;#039;&amp;#039;) vor. Er besitzt einen ocker-orangefarbenen bis dunkel ziegelroten, faserigen, nur am Rand feinschuppigen Hut und einen mehlig-ranzigen Geruch.&lt;br /&gt;
Eine gewisse Ähnlichkeit besitzt auch der [[Wurzel-Möhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Catathelasma imperiale&amp;#039;&amp;#039;). Seine Fruchtkörper sind auffällig kompakt und besitzen einen blasseren, faserig-schuppigen Hut sowie am Stiel herablaufende Lamellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Kanada]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]] koexistiert er im Osten mit der blasser gefärbten &amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma magnivelare]]&amp;#039;&amp;#039; („Weißer Matsutake“) und im Westen mit der nah verwandten &amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma murrillianum]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in [[Mexiko]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma mesoamericanum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Trudell SA, Xu J, Saar I, Justo A, Cifuentes J. 2017. North American matsutake: names clarified and a new species described. Mycologia 109:379–390. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Catathelasma (10.3897-mycokeys.62.36633) Figure 2C.png|Wurzel-Möhrling (&amp;#039;&amp;#039;Catathelasma imperiale&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Datei:2018-10-05 Tricholoma magnivelare (Peck) Redhead 972957.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma magnivelare&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei: Tricholoma murrillianum 406608.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma murrillianum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Marktwert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Matsutake.jpg|mini|In Japan erzielen noch nicht aufgeschirmte Fruchtkörper des Matsutake die höchsten Preise.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tricholoma matsutake.jpg|mini|Aufgeschirmte Exemplare des Matsutake sind preiswerter.]]&lt;br /&gt;
Der Matsutake ist rar und schwer zu finden, daher hat er einen hohen Marktpreis. Da die japanischen Vorkommen in den letzten 50&amp;amp;nbsp;Jahren stark zurückgegangen sind, wurden die Pilze entsprechend teurer gehandelt. Die Jahresernte der [[Fruchtkörper]] in [[Japan]] beträgt zurzeit weniger als 1000&amp;amp;nbsp;Tonnen. Es werden aus [[China]] und [[Korea]] Matsutake importiert. Auch aus den USA ([[Oregon]]) werden die Pilze importiert. Die höchsten Marktpreise erzielen – abhängig von Qualität, Jahreszeit und Herkunft – in der Regel die japanischen Pilze, manchmal bis zu 2000&amp;amp;nbsp;€ je Kilogramm. Im Vergleich dazu kostet Importware im Durchschnitt etwa 90&amp;amp;nbsp;€ je Kilogramm. Die besten Pilze (Handelsklasse 1) sind Pilze, die noch nicht aufgeschirmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speisewert ===&lt;br /&gt;
Das [[Aroma]] von Matsutake ähnelt dem von [[Zimt]] und bleibt auch nach dem Kochvorgang erhalten. Beliebt sind Matsutake gegrillt, als Suppenzutat, für Pilzreisgerichte etc. Die Pilze sind sehr bissfest. In Japan werden dem Matsutake auch gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Morten Christensen, Jacob Heilmann-Clausen |Titel=The Genus &amp;#039;&amp;#039;Tricholoma&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Narayana Press |Ort=Gylling |Datum=2013 |Sprache=en |ISBN=978-87-983581-8-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Anna Tsing|Anna Lowenhaupt Tsing]] |Titel=Der Pilz am Ende der Welt |TitelErg=Über das Leben in den Ruinen des Kapitalismus |Auflage=1 |Verlag=Matthes &amp;amp; Seitz |Ort=Berlin |Datum=2018-01-01 |Sprache=de |ISBN=978-3-95757-585-2 |Originaltitel=The Mushroom at the End of the World: On the Possibility of Life in Capitalist Ruins |Originalsprache=en |Übersetzer=Dirk Höfer |JahrEA=2015 |VerlagEA=Princeton University Press |OrtEA=Princeton, USA}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Silke Helfrich]] und [[David Bollier]] |Titel=Frei, Fair und Lebendig |TitelErg=Die Macht der Commons |Auflage=1 |Verlag=transcript |Ort=Bielefeld |Datum=2019-04-01 |Sprache=de |ISBN=978-3-8394-4530-3}}; Seiten 250–255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tricholoma matsutake|Matsutake (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma matsutake&amp;#039;&amp;#039;)|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Thomas J. Volk&lt;br /&gt;
 |url=http://botit.botany.wisc.edu/toms_fungi/sep2000.html&lt;br /&gt;
 |titel=Tom Volk&amp;#039;s Fungus of the Month for September 2000: This month&amp;#039;s fungus is Tricholoma magnivelare, the American matsutake mushroom&lt;br /&gt;
 |werk=botit.botany.wisc.edu&lt;br /&gt;
 |datum=2000&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-04-06&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Niclas Bergius&lt;br /&gt;
 |titel=Schwedischer Matsutake&lt;br /&gt;
 |url=http://www-mykopat.slu.se/Newwebsite/ex/Niclas/matsutake.html&lt;br /&gt;
 |werk=mykopat.slu.se&lt;br /&gt;
 |datum=2006-02-23&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101020053008/http://www-mykopat.slu.se/Newwebsite/ex/Niclas/matsutake.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2010-10-20&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-04-06&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritterlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
	</entry>
</feed>