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	<title>Matratzenlager - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matratzenlager&amp;diff=1299149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Abschnittslink korr.</title>
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		<updated>2026-03-17T06:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittslink korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lager Rifugio Vittorio Emanuele II.JPG|mini|Matratzenlager des [[Rifugio Vittorio Emanuele&amp;amp;nbsp;II]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matratzenlager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in [[Schutzhütte|Berghütten]] die einfachste und billigste Art von Schlafplätzen bezeichnet. In der Schweiz sind die Benennungen &amp;#039;&amp;#039;Massenschlag&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schlag&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Touristenlager&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ammon,Kyvelos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befinden sich meist im [[Dachgeschoss]] der Hütte und können zwischen etwa 10 und 100 Schlafplätzen umfassen. Große Matratzenlager sind auf einige Räume zu maximal 20 bis 30 Schlafplätzen aufgeteilt, um eine passable Nachtruhe zu gewährleisten. Oft gibt es auch kleinere Räume für [[Familie]]n. Auch in [[Winterraum|Winterräumen]] sind Matratzenlager zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HO&amp;quot;&amp;gt;[https://www.alpenverein.de/huetten-wege-touren/huetteninfo/huetten-in-den-alpen/huettenordnung-tarifordnung-uebernachten-auf-huetten_aid_10214.html Hüttenordnung DAV], abgerufen am 27. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Matratze]]n liegen meist nicht auf dem Boden, sondern auf einem großen Holzrahmen, und sind pro Liegeplatz mit jeweils einem [[Kissen]] (österr. Polster) und ein bis zwei Wolldecken (Alpenvereinsdecken) ausgestattet. Auf der Kopf- oder Fußseite befinden sich kleine Ablageflächen. Auf [[Alpenvereinshütte]]n ist die Verwendung von [[Schlafsack#Jugendherbergs- oder Hütten-Schlafsack|Hüttenschlafsäcken]] obligatorisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in den frühen Schutzhütten des 19. Jahrhunderts sehr einfache Schlafgelegenheiten, etwa auf Heu oder Stroh, dominierten, wurden etwa ab 1880 zunehmend verhältnismäßig komfortable abgetrennte Matratzenlager eingerichtet. Im frühen 20. Jahrhundert stiegen die Bedürfnisse der Bergsteiger zunehmend, die erzwungene (auch gemischtgeschlechtliche) Intimität und mangelnde Hygiene und Erholungsmöglichkeiten wurden, vor allem von gemäßigteren Bergwanderern, vielfach als nicht mehr zeitgemäß empfunden, sodass viele größere Schutzhütten heute neben Matratzenlagern auch kleinere Zimmer mit nur wenigen Betten anbieten. Matratzenlager gelten demgegenüber insbesondere unter extremeren Alpinisten als Symbol für Einfachheit und Ursprünglichkeit in der alpinen Umgebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gidl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guenther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ammon,Kyvelos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Ulrich Ammon]], Rhea Kyvelos&lt;br /&gt;
 |Titel=Variantenwörterbuch des Deutschen: die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol&lt;br /&gt;
 |Verlag=Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-11-016574-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=492, 796&lt;br /&gt;
 |Online=[https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=EJoVyz8_J14C&amp;amp;dq=matratzenlager&amp;amp;q=matratzenlager#v=snippet&amp;amp;q=massenlager&amp;amp;f=false Google Books]&lt;br /&gt;
 |Abruf=2011-11-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gidl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Anneliese Gidl&lt;br /&gt;
 |Titel=Alpenverein: die Städter entdecken die Alpen&lt;br /&gt;
 |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
 |Ort=Wien&lt;br /&gt;
 |Datum=2007&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-205-77668-0&lt;br /&gt;
 |Seiten=142–144&lt;br /&gt;
 |Online=[https://books.google.at/books?id=1tcRiM-kG1wC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]&lt;br /&gt;
 |Abruf=2011-11-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guenther&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Dagmar Günther&lt;br /&gt;
 |Titel=Alpine Quergänge: Kulturgeschichte des bürgerlichen Alpinismus (1870–1930)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Campus Historische Studien&lt;br /&gt;
 |Verlag=Campus Verlag&lt;br /&gt;
 |Datum=1998&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-593-36100-0&lt;br /&gt;
 |Seiten=93, 324 ff&lt;br /&gt;
 |Online=[https://books.google.at/books?id=hTfX__zeDRQC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]&lt;br /&gt;
 |Abruf=2011-11-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzhüttenwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Innenräumen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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