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	<title>Matra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matra&amp;diff=180983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Renault Espace */</title>
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		<updated>2026-04-27T18:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Renault Espace&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das französische Unternehmen. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Matra (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Matra&lt;br /&gt;
| Logo             = Matra logo.gif&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1941&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 2003&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung          =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  =&lt;br /&gt;
| Umsatz           =&lt;br /&gt;
| Homepage         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;écanique &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vion &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TRA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ction, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein im Jahr 1941, während der deutschen Besatzungszeit, gegründetes französisches Unternehmen mit einem weitreichenden Tätigkeitsbereich, zunächst in den Bereichen [[Flugzeug]]- und [[Rüstung (Militär)|Rüstungsbau]] sowie der [[Kunststoffverarbeitung]]. In Erinnerung ist es vor allem als Automarke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenspolitik ==&lt;br /&gt;
[[Jean-Luc Lagardère]] kaufte massiv Unternehmen auf. Dadurch entstand für Matra ein sehr vielseitig ausgerichtetes Tätigkeitsfeld. Heute firmiert ein Teil dieses Unternehmens (nach der Fusion von [[Aérospatiale]] und [[Matra Haute Technologie]] zu Aerospatiale-Matra) und [[Matra Marconi Space]] unter dem Namen [[Groupe Lagardère]]. Matra selbst gehört seit 2004 zur damaligen [[EADS]] &amp;#039;&amp;#039;(European Aeronautic Defence and Space Company),&amp;#039;&amp;#039; der heutigen [[Airbus Group]], an der die Lagardère Gruppe einen 15-prozentigen Anteil hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeugherstellung ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Fahrzeugherstellung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Romorantin usine Matra 1.jpg|mini|hochkant|Eingang der 2004 geschlossenen Matra-Automobilfabrik in [[Romorantin-Lanthenay]], vormals Manufacture Normant frères]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 übernahm Matra den Autohersteller [[Automobiles René Bonnet]]. Dieses Unternehmen hatte zwei Standbeine: Herstellung und Einsatz von Rennwagen sowie die Kleinserienproduktion von Sportwagen. Matra erwarb das Unternehmen vor allem als Imageträger, damit der Markenname nicht nur mit Rüstungsgütern in Verbindung gebracht wurde. Auch nach der Übernahme blieb das Unternehmen, jetzt als &amp;#039;&amp;#039;Matra Automobile&amp;#039;&amp;#039;, in seiner Ausrichtung unverändert. Zunächst lautete der Markenname &amp;#039;&amp;#039;Matra-Bonnet&amp;#039;&amp;#039;, ab 1965 &amp;#039;&amp;#039;Matra&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1970 folgte die erste Zäsur, als &amp;#039;&amp;#039;Matra Automobile&amp;#039;&amp;#039; den Vertrieb an die französische Niederlassung [[Simca]] des amerikanischen Autogiganten [[Chrysler Corporation|Chrysler]] abgab. Von nun an wurden die Fahrzeuge unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Matra-Chrysler-Simca&amp;#039;&amp;#039; verkauft.&lt;br /&gt;
Auch unter Chrysler wurden zunächst Rennsport und Serienfertigung parallel betrieben, wobei der Schwerpunkt sich im Laufe der Jahre immer stärker in Richtung Serienproduktion verlagerte. Ab Mitte der 1970er-Jahre wurde die Modellpalette um das Freizeitfahrzeug Matra-Simca [[Talbot-Matra Rancho|Rancho]] erweitert, ein früher Vorläufer der heutigen SUVs. Zur gleichen Zeit wurden die Rennsportaktivitäten vollständig eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Zäsur erfolgte im Sommer 1978, Chrysler war wirtschaftlich schwer angeschlagen und verkaufte seine gesamten europäischen Aktivitäten an den französischen [[PSA Peugeot Citroën|PSA-Konzern]]. Da PSA jedoch kein Interesse an Matra hatte, wurde das Unternehmen wieder in den &amp;#039;&amp;#039;alten&amp;#039;&amp;#039; Matra-Konzern eingegliedert. Zudem ersetzte Peugeot den Markennamen [[Simca]] durch [[Talbot (Automarke)|Talbot]], wodurch die Matra-Modelle in den Folgejahren als Talbot-Matra verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1984 wurde die Zusammenarbeit mit PSA/Talbot beendet. Von diesem Zeitpunkt an bis zum Ende der Automobilproduktion arbeitete Matra in Partnerschaft mit Renault. Diese Zusammenarbeit endete mit der [[Insolvenz]] von Matra Automotive im Februar 2003. Die Produktion wurde eingestellt, die Produktionsanlagen abgebaut. Heute existiert von Matra Automotive nur noch die Entwicklungsabteilung, die von [[Pininfarina]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serienfahrzeuge von Matra ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MHV Matra 530.jpg|mini|Matra 530]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte von [[René Bonnet]] vorgestellte Sportwagenmodell namens [[René Bonnet Djet|Djet]] wurde zunächst unter dem Markennamen Matra weiter produziert und vertrieben. 1967 wurde der Djet durch den [[Matra 530]] abgelöst, der nach einer Rakete aus dem Rüstungsbereich der Firma benannt war. Der Matra 530 war ein viersitziger [[Mittelmotor]]-[[Sportwagen]] mit [[Ford]] [[V-Motor|V4]]-Motor, der genau wie sein Vorgänger über seinem Stahlchassis eine Kunststoff-Karosserie trug&amp;amp;nbsp;– eine Bauweise, die alle späteren Matra-Modelle auszeichnet. Von diesem Modell wurden ebenso wie von seinem Vorgänger nur wenige hundert Exemplare pro Jahr hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Matra-Simca Bagheera ====&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme durch Chrysler musste dieses Modell aufgrund der verwendeten [[Ford]]-Technik schnellstmöglich ersetzt werden. So wurde Ende 1973 ein neues Modell vorgestellt, dessen Technik nun von der europäischen Chrysler-Tochter Simca stammte: Der &amp;#039;&amp;#039;[[Matra-Simca Bagheera]]&amp;#039;&amp;#039;, die Bezeichnung mit Bezugnahme auf den Namen des [[Eigentliche Großkatzen|Panthers]] [[Bagheera]] im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Dschungelbuch]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!--in welchem der Filme?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Modell zeichnete sich durch drei nebeneinander angeordnete Sitze aus&amp;amp;nbsp;– eine Bauweise, die auch beim im September 1980 erschienenen Nachfolgemodell &amp;#039;&amp;#039;Murena&amp;#039;&amp;#039; beibehalten wurde. Die Produktionskapazität wurde kontinuierlich erweitert, die Produktion lag jetzt bereits bei mehreren tausend Fahrzeugen im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Simca-Matra Rancho und Talbot-Matra Murena ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Talbot Matra Rancho.jpg|mini|links|Talbot-Matra Rancho]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Talbot-Matra Murena IMG 4288.jpg|mini|Talbot-Matra Murena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1977 wurde mit dem Rancho eine zweite Baureihe vorgestellt. Es wurde als Freizeitfahrzeug von Mitte 1977 bis Sommer 1979 als &amp;#039;&amp;#039;Simca-Matra Rancho&amp;#039;&amp;#039; bei dem Automobilhersteller Simca und von Sommer 1979 bis Ende 1983 als &amp;#039;&amp;#039;[[Talbot-Matra Rancho]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Talbot (Automarke)|Talbot]] vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rancho war ein Hochdachkombi auf Basis des [[Simca 1100]] Pick-Up. Aufgrund seiner Geländewagenoptik kann er als ein Pionier der heute so populären [[Sport Utility Vehicle|SUV]] gezählt werden. Matra-typisch bestand die Karosserie – zumindest in der hinteren Hälfte – aus Kunststoffteilen. Nach erfolgreichem Start ließen seine Verkaufszahlen ebenso wie die des Bagheera bald nach, da beiden Fahrzeugen aufgrund ihrer Verarbeitung und ihres mangelhaften Rostschutzes bald ein schlechter Ruf vorauseilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matra nahm dies zum Anlass, beim im Spätsommer 1980 erschienenen Coupé [[Talbot-Matra Murena]] das Stahlchassis vollständig zu verzinken. Diese Verzinkung erfolgte durch [[Feuerverzinken]], bei dem sich mehrere Kilogramm Zink an jedem Chassis ablagerten und es so wirkungsvoll vor Rost schützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wurde der Murena weit weniger erfolgreich als sein Vorgänger, da die Käufer sich nach den Erfahrungen mit dem Vorgänger in Zurückhaltung übten. Die Produktion wurde bereits nach knapp vier Jahren im Januar 1984 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renault Espace ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Renault Espace}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paris - Retromobile 2014 - Matra Projet P18 - 1981 - 002.jpg|mini|links|Matra Project P 18, 1981]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Renault Espace1 1984 front 20140122.jpg|mini|Renault Espace, 1984]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1978 und 1982 entwickelte Matra Europas erste Großraumlimousine, kurz Van genannt, und brachte sie im März 1984 zusammen mit dem Hersteller Renault als [[Renault Espace|Espace]] (deutsch: Raum) zur Serienreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Fahrzeug als Nachfolger des Ende 1983 eingestellten [[Talbot-Matra Rancho]] gedacht. [[Groupe PSA|PSA]] sah für das Modell jedoch keine Marktchancen und zudem war der Fortbestand der Marke Talbot unsicher. Daher übernahm Renault den fast fertigen Van.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde die Marktfähigkeit für diese Art von Fahrzeug oft in Frage gestellt. Im Nachhinein wurde der Espace jedoch ein kommerzieller Erfolg, für Renault wie auch für Matra. Der Espace wurde bis kurz vor Erscheinen seiner vierten Generation im Oktober 2002 bei Matra gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renault Avantime ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Renault Avantime bleu side.jpg|mini|Renault Avantime]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Renault Avantime}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 2001 begann Matra mit der Produktion einer selbstentwickelten Variante auf Plattform der dritten Espace-Generation, dem [[Renault Avantime]]. Er bestach durch ein innovatives Designkonzept und ist bis heute das einzige je produzierte „Van-Coupé“. Der hohe Verkaufspreis der aufwendigen Konstruktion und das geringe Prestige der Marke Renault generierten nur geringe Verkaufszahlen, so dass die Produktion hohe Verluste einfuhr. Nach nur 8545 Exemplaren wurde die Fertigung des Avantime eingestellt und das Automobilwerk im Februar 2003 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeitleiste ====&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Matra}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläufiges Ende und Quasi-Neubeginn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Musée Matra 2.jpg|mini|Matra-Museum &amp;#039;&amp;#039;Espace automobiles Matra&amp;#039;&amp;#039; in Romorantin-Lanthenay]]&lt;br /&gt;
Die massiven Absatzprobleme verbunden mit dem Wegfall wichtiger Systemlieferanten zwangen Matra am 27. Februar 2003 dazu, das Fahrzeugwerk in [[Romorantin-Lanthenay]] zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Romorantin-Lanthenay]] gibt es noch das Matra-Museum. Diese weiterhin gepflegte Einrichtung bietet ihren Besuchern einen Überblick über die gesamte Palette der Renn- und Straßenfahrzeuge, die dort produziert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museematra.com/ Offizielle Homepage des Matra-Museums]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 gehört die Automobilsparte von Matra zum italienischen Karosseriehersteller [[Pininfarina]]. Nach einem mit tiefsten Einschnitten verbundenen radikalen Umbau des Unternehmens, der nur die Entwicklungsabteilung übrig ließ, entwickelt nun eine neugeformte Sparte unter dem Namen Matra Manufacturing &amp;amp; Services (Matra MS) in Elancourt umweltfreundliche Fahrzeuge für den Nahverkehr. In der ersten Phase nach dem Quasi-Neubeginn, also in den Jahren ab 2004, konzentrierte sich das Unternehmen hauptsächlich auf Elektro-Zweiräder. Des Weiteren liefert die Firma den Antrieb für das Elektroautomobil [[Pininfarina Bluecar|Bluecar]], das gemeinsam von Pininfarina und [[Bolloré]] entwickelt wurde und seit 2011 produziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Matra im Motorsport ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Matra Sports}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1973-05-27 Francois Cevert, Matra-Simca 670.jpg|mini|[[François Cevert]] 1973 im Matra-Simca 670]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1965 engagierte sich Matra mit dem Tochterunternehmen Matra Sports im nationalen und internationalen Automobilsport. Matra Sports konstruierte und baute eigene Rennwagen und Motoren, die in verschiedenen nationalen und internationalen Motorsportklassen eingesetzt wurden. In den meisten Klassen unterhielt Matra ein eigenes Werksteam; teilweise wurden auch andere Teams mit Chassis bzw. Motoren beliefert. Besonders erfolgreich war Matra in der Formel 1 und bei Langstreckenrennen. Als Chassislieferant des britischen Teams [[Tyrrell]] gewann Matra [[Automobil-Weltmeisterschaft 1969|1969]] die Fahrer- und die Konstrukteursweltmeisterschaft der Formel&amp;amp;nbsp;1. Im Langstreckensport gewann Matra dreimal in Folge das [[24-Stunden-Rennen von Le Mans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transportsysteme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ligne 2 du métro de Lille Métropole - Garage-atelier du Grand But (06).JPG|mini|[[VAL 208]] und [[VAL 206]] der [[Métro Lille]]]]&lt;br /&gt;
Matra hat das System [[Véhicule automatique léger]] (VAL) in den 1970er-Jahren entwickelt und produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1987 entwickelte und erprobte Matra das Nahverkehrssystem &amp;#039;&amp;#039;Aramis&amp;#039;&amp;#039; – ein [[Personal Rapid Transit|PRT-System]], das parallel mit dem VAL entstand. Die Fahrgastkabinen von &amp;#039;&amp;#039;Aramis&amp;#039;&amp;#039; waren allerdings deutlich kleiner als beim VAL. Sie waren ursprünglich nur für vier Personen ausgelegt. Aufgrund von technischen Mängeln und fehlenden Abnehmern gab es nur Teststrecken, die später stillgelegt wurden. Sie befanden sich in [[Orly]] bei Paris sowie am Pariser Boulevard Victor.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Latour: &amp;#039;&amp;#039;Aramis or the Love of Technology.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge (Mass.), London (Engl.) 1996, ISBN 0-674-04323-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 wurde Matra Transport International S.A.S. (MTI) zu einem Joint Venture zu gleichen Teilen von Lagardere Groupe S.C.A. und Siemens. 1998 erhöhte Siemens seinen Anteil auf 95 Prozent, im Jahr 2001 übernahm Siemens auch die restlichen Anteile, damals zehn Prozent. Das Unternehmen wurde in den [[Siemens Mobility|Geschäftsbereich Verkehrstechnik der Siemens AG]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Computer ==&lt;br /&gt;
Matra produzierte einen [[Heimcomputer]], den [[Matra Alice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Telekommunikationslösungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Matracom MO5 Minitel terminal.jpg|mini|Matracom MO5 [[Minitel]] Terminal]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 stieg Matra in das Geschäft mit Telekommunikationlösungen ein.&lt;br /&gt;
Damals wurde unter dem Markennamen Matra Communication S.A. Telekommunikationslösungen entwickelt und erst in Frankreich und später auch international vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab dabei folgende Geschäftsbereiche:&lt;br /&gt;
* Endgeräte ([[Telefon]]e, [[Faxgerät]]e, [[Schnurlostelefon]]e, [[Minitel]])&lt;br /&gt;
* Telekommunikationsanlagen (PABX) für Unternehmen mit der Produktlinie MATRACOM MC6500&lt;br /&gt;
* Sicherheitsfunknetzwerke (PMR = professional mobile radio) mit der Produktlinie TETRAPOL&lt;br /&gt;
* Mobile Kommunikationsnetzwerke (GSM)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matra Communication S.A. wurde zum zweitgrößten Anbieter von Telekommunikationslösungen in Frankreich mit einem Marktanteil von über 36 Prozent. Vor allem bei öffentlichen Auftraggebern wurden die Systeme eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Projekte waren dabei:&lt;br /&gt;
* für TK-Anlagen das französische Militär mit über 200.000 Endgeräten&lt;br /&gt;
* für PMR-Systeme die französische Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit über 350.000 Endgeräten&lt;br /&gt;
* für GSM das französische [[Global System for Mobile Communications|GSM]]-Netz der [[France Télécom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde dann die Joint Ventures Matra [[Nortel]] Communications und Nortel Matra gegründet. Der kanadische Telekommunikationsausrüster Nortel beteiligte sich erst mit 21 % und übernahm 51 % der Anteile im Jahr 1999.&lt;br /&gt;
Dabei wurde in Deutschland die DFG (Deutsche Fernsprecher Gesellschaft Marburg) sowie die AEG Mobile Communication GmbH (AMC) übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurde die Sparte vom europäischen Raumfahrt- und Rüstungskonzern [[European Aeronautic Defence and Space Company|EADS]] übernommen und unter dem Namen EADS Telecom weiter vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2005 wurde das zivile TK-Geschäft an den weltweit agierenden Telekommunikationskonzern [[Aastra Technologies Limited]] verkauft. Das Geschäft für militärische Telekommunikation sowie die Versorgung von Behörden blieb von diesem Verkauf jedoch unangetastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rüstung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der [[Mistral (Rakete)|Mistral-Fliegerabwehr-Lenkflugkörper]], [[R.530]]/[[Super 530]]-Serie, [[R.550 Magic]], [[MICA]], sowie der TDA F.1/F.4 und des [[SNEB|Matra-155]]-Raketen-Rohrstarters lagen in den Händen von Matra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raumfahrt ==&lt;br /&gt;
Matra war Hauptauftragnehmer für den ESRO-Satelliten TD-1A und Mitglied des Raumfahrtkonsortiums [[MESH]] bestehend aus:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;atra&lt;br /&gt;
* [[ERNO|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RNO]]&lt;br /&gt;
* [[Saab|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aab]]&lt;br /&gt;
* [[Hawker Siddeley Dynamics|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;awker Siddeley Dynamics]] (HSD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er-Jahren war Matra als Unterauftragnehmer von [[ERNO]] verantwortlich für die Entwicklung des Datenverarbeitungssystems für Spacelab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 war Matra Mitbegründer von [[Eurocolumbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 erfolgte der Zusammenschluss von Matra Marconi Space mit DaimlerChrysler Aerospace zur Astrium GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dominique Pagneux]]: &amp;#039;&amp;#039;Matra de route.&amp;#039;&amp;#039; ETAI, Boulogne-Billancourt 2003, ISBN 2-7268-8603-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Matra vehicles}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Französische Automobilmarken ab 1945}}&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Talbot-, Chrysler Europe, Rootes-, Simca- und Matra-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matra| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Team]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Motorenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennteam des 24-Stunden-Rennens von Le Mans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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