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	<title>Matilda-Effekt - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Matilda-Effekt&amp;diff=556041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Halbgeviertstrich, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-07T12:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Halbgeviertstrich, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matilda-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt die systematische Verdrängung und Leugnung des Beitrags von [[Frauen in der Wissenschaft]], deren Arbeit häufig ihren männlichen Kollegen zugerechnet wird. Der Effekt wurde 1993 von der Wissenschaftshistorikerin [[Margaret W. Rossiter]] postuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;The &amp;lt;s&amp;gt;Matthew&amp;lt;/s&amp;gt; Matilda Effect in Science.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Social Studies of Science.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;23, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 1993, S.&amp;amp;nbsp;325–341.&amp;lt;/ref&amp;gt; Benannt ist er nach der US-amerikanischen [[Frauenrechtlerin]] [[Matilda Joslyn Gage]], die am Ende des 19. Jahrhunderts dieses Phänomen als Erste allgemein beschrieben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;s&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/s&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Theresa Wobbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, S.&amp;amp;nbsp;191–210, hier S.&amp;amp;nbsp;201–203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Matilda-Effekt ist das [[Pendant]] zum 1968 von [[Robert K. Merton]] beschriebenen [[Matthäus-Effekt]], der die selbstverstärkte Anhäufung von Ansehen beschreibt und in Anspielung auf den ersten Abschnitt {{B|Matthäus|25|29}} benannt wurde: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe [...]“ ({{B|Matthäus|25|29}}; aus dem [[Gleichnis von den anvertrauten Talenten]]). Mit diesem Begriff erfasste Robert K. Merton die Beobachtung, dass bekannte Wissenschaftler „eine Art ‚Ausstrahlungseffekt‘ [erfahren], wenn ihnen Arbeiten zugeschrieben werden, für die sie nicht (oder zumindest nicht ausschließlich) verantwortlich sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;s&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/s&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Theresa Wobbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, S.&amp;amp;nbsp;191–210, hier S.&amp;amp;nbsp;191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Matilda-Effekt illustriert hingegen die zweite Hälfte des Zitats aus dem Matthäus-Evangelium: „…&amp;amp;nbsp;wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden“ ({{B|Matthäus|25|29}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;s&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/s&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Theresa Wobbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, S.&amp;amp;nbsp;191–210, hier S.&amp;amp;nbsp;204.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Margaret W. Rossiter geschieht die systematische Unterschlagung und damit zusammenhängend auch die fehlende Anerkennung von wissenschaftlichen Leistungen von Frauen in der Wissenschaftsgeschichte zum Beispiel durch die fehlende Erwähnung der Namen der Wissenschaftlerinnen bei gemeinsamen Buch- oder Aufsatzpublikationen mit anderen männlichen Kollegen oder die Aneignung ihres geistigen Eigentums durch männliche Kollegen, ohne die Wissenschaftlerin als Quelle zu nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;s&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/s&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Theresa Wobbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, S.&amp;amp;nbsp;191–210, hier S.&amp;amp;nbsp;197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;s&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/s&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Theresa Wobbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, S.&amp;amp;nbsp;191–210, besonders S.&amp;amp;nbsp;197–200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Fälle ==&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
* Der wohl älteste bekannte Fall des Matilda-Effekts betrifft die Philosophin und Mathematikerin [[Theano (Pythagoreerin)|Theano]], die im 6. Jahrhundert vor Christus gelebt hat und die Frau von [[Pythagoras]] war. Obwohl sie zu einem Teil seiner Erkenntnisse beigetragen hat, wurde schlussendlich alles als seine Arbeit deklariert. Es wird nicht mehr geklärt werden können, wie hoch auch der Anteil der beiden Töchter [[Myia]] und [[Damo]] tatsächlich war, denen zumindest einige Schriften zugeordnet werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agnesscott.edu/lriddle/women/theano.htm &amp;#039;&amp;#039;Biographies of Women in Mathematics. Theano c. 6th Century B.C.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Tradition über Pythagoras und seiner Schule ist aber vieles aufgrund der lückenhaften Quellenlage unsicher und spekulativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mathematikerin [[Pandrosion]] aus Alexandria, die sich mit klassischen Problemen der antiken Mathematik wie der [[Würfelverdoppelung|Würfelverdopplung]] beschäftigte, wurde lange Zeit als Mann in der Wissenschaftsgeschichte geführt: Als [[Friedrich Hultsch]] im 19. Jahrhundert die &amp;#039;&amp;#039;Mathematischen Sammlungen&amp;#039;&amp;#039; des [[Pappos|Pappos von Alexandria]] übersetzte, änderte er die Stellen, in denen Pandrosion als Autorin mit der weiblichen Anrede erwähnt wurde, mit einem männlichen [[Personalpronomen|Pronomen]]. Erst 1988 wurde dieser Fehler durch den englischen Übersetzer Alexander Raymond Jones korrigiert, der sich mit den griechischen Originalen befasst hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Leena M. Peters: &amp;#039;&amp;#039;[https://frauenfiguren.de/2020/02/10/pandrosion/ frauenfiguren. Pandrosion]&amp;#039;&amp;#039; (Blog &amp;#039;&amp;#039;frauen in geschichten und geschichte&amp;#039;&amp;#039;), Stand: 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele aus der Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Matilda Effect.png|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Matilda Effect&amp;#039;&amp;#039; auf einem Poster erklärt &amp;lt;!-- Bitte Quelle und Publikationsjahr ergänzen!! --&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
In Resonanz auf [[Marie Curie]]s Besuch in den USA 1921 schrieb ein Journalist der [[New York Times]], dass es auch in Zukunft mehr Männer als Frauen in der Wissenschaft geben würde, da es letzteren an der Fähigkeit mangele, Fakten abstrakt statt nur relational zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Women Scientists in America.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 1982, S. 127; [[Naomi Oreskes]]: &amp;#039;&amp;#039;Objectivity or Heroism? On the Invisibility of Women in Science.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Osiris (Zeitschrift)|Osiris]] Band 11, 1996, S. 87–113, hier S. 103, {{JSTOR|301928}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Formulierung des [[Matthäus-Effekt]]s selbst kann als durch den Matilda-Effekt beeinflusst angesehen werden: In einem Essay über den Matthäus-Effekt bemerkt [[Robert K. Merton]], dass er selbst sich so intensiv auf Arbeiten seiner Mitarbeiterin und späteren Frau, der US-Soziologin [[Harriet Zuckerman]], gestützt habe, dass der von ihm 1968 veröffentlichte Artikel &amp;#039;&amp;#039;The Matthew Effect in Science&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert K. Merton |Titel=The Matthew Effect in Science: The reward and communication systems of science are considered |Sammelwerk=[[Science]] |Band=159 |Nummer=3810 |Datum=1968 |Seiten=56–63 |DOI=10.1126/science.159.3810.56}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter ihrer beider Namen hätte veröffentlicht werden müssen und nicht nur unter seinem alleinigen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert K. Merton |Titel=Entwicklung und Wandel von Forschungsinteressen. Aufsätze zur Wissenschaftssoziologie. Mit einer Einleitung von Nico Stehr. Übersetzt von Reinhard Kaiser |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1985 |Seiten=345 |ISBN=3518577107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Einstein]] veröffentlichte eine Arbeit, die er als sein alleiniges geistiges Werk ausgab, nachdem er vorher in einem Brief geschrieben hatte: &amp;#039;&amp;#039;Wie glücklich und stolz werde ich sein, wenn wir beide zusammen unsere Arbeit über die Relativbewegung siegreich zu Ende geführt haben&amp;#039;&amp;#039;, wobei die andere Hälfte des &amp;#039;&amp;#039;wir&amp;#039;&amp;#039; sich auf seine erste Frau [[Mileva Marić]] (1875–1948), die ebenfalls Physikerin und zudem Mathematikerin war, bezog. Wobei umstritten ist, ob dies ein Beweis für ihre Mitarbeit war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-heidelberg.de/de/universitaet/heidelberger-profile/historische-portraets/mileva-maric-die-fast-vergessene-einstein &amp;#039;&amp;#039;Mileva Marić: Die (fast) vergessene Einstein&amp;#039;&amp;#039;] [[Universität Heidelberg]]. Abgerufen am 25. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er und 1960er Jahren forschte die Biochemikerin [[Rosalind Franklin]] zur [[Molekularstruktur]] von [[Ribonukleinsäure]]. Mit ihrer Grundlagenforschung schuf sie die Voraussetzung zur Aufklärung der [[Doppelhelix]]struktur der DNA. Sie verstarb allerdings bereits einige Jahre, bevor [[James Watson]] und [[Francis Crick]], im Jahr 1962 den Nobelpreis für die Entschlüsselung der DNA-Struktur erhielten. Das Problem besteht aus heutiger Sicht weniger darin, dass sie die Forschungsdaten von Rosalind Franklin übernahmen, als in der Tatsache, dass sie die von der Wissenschaftlerin geleistete Vorarbeit nicht explizit benannten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Johanne Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/swrkultur/wissen/wie-rosalind-franklin-um-den-nobelpreis-betrogen-wurde-vergessene-entdeckerin-der-dna-struktur-das-wissen-2024-10-07-102.html Wie Rosalind Franklin um den Nobelpreis betrogen wurde – Vergessene Entdeckerin der DNA-Struktur.]&amp;#039;&amp;#039; Audiodatei vom 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 2024, SWR Kultur „Das Wissen.“ [besonders ab 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;min]&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise wäre die Wissenschaftlerin posthum ausgezeichnet worden, wenn der Umfang ihres geistigen Beitrages bekannt gewesen wäre, jedoch ist die nachträgliche Verleihung von Nobelpreisen generell nicht möglich. Tatsächlich hatte weder Watson noch Crick, bei der Verleihung des Preises auf die von Franklin geleistete Vorarbeit hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/patentefrauen/rosalindfranklin/index.html &amp;#039;&amp;#039;Rosalind Franklins 105. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutsches Patent- und Markenamt]], abgerufen am 15. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl einiger nachweislich Betroffener:&lt;br /&gt;
* [[Marie Colinet]] (starb nach 1638), Wundärztin und Hebamme&lt;br /&gt;
* [[Nicole-Reine Lepaute]] (1723–1762), Astronomin und Mathematikerin&lt;br /&gt;
* [[Lucia Galeazzi Galvani]] (1743–1788), erste Beobachtung der elektromagnetischen Fernwirkung&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGG1&amp;quot;&amp;gt; [https://doi.org/10.1016/s0361-9230(98)00026-4 &amp;#039;&amp;#039;Animal electricity and the birth of electrophysiology: The legacy of Luigi Galvani  &amp;#039;&amp;#039; ] History of Neuroscience 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGG2&amp;quot;&amp;gt;[https://archive.org/details/entdeckungsfahrten-in-den-elektrischen-ozean &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungsfahrten in den elektrischen Ozean&amp;#039;&amp;#039;] Slaby, Berlin 1911 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ada Lovelace]] (1815–1852), Erstellerin von Computerprogrammen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;UOC&amp;quot;&amp;gt;[https://biblioteca.uoc.edu/en/news/news/Combat-the-Matilda-effect-Ten-female-scientists-you-should-know/ &amp;#039;&amp;#039;Sandra Pérez: Combat the Matilda effect! Ten female scientists you should know.&amp;#039;&amp;#039;] Open University of Catalonia. 10. Februar 2022, abgerufen am 27. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NATG&amp;quot;&amp;gt;Lisa Lamm: [https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2023/02/diskriminierung-der-matilda-effekt-wie-frauen-in-der-wissenschaft-unsichtbar-werden &amp;#039;&amp;#039;Der Matilda-Effekt: Wie Frauen in der Wissenschaft unsichtbar werden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[National Geographic]]&amp;#039;&amp;#039;. 10. Februar 2023, abgerufen am 28. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Namenspatin der Programmiersprache [[Ada (Programmiersprache)|Ada]]&lt;br /&gt;
* [[Eunice Foote]] (1819–1888), Erfinderin und Forscherin&amp;lt;ref name=&amp;quot;EGO&amp;quot;&amp;gt;[https://www.egofm.de/radiowelt/bemerkenswerte-frauen-wissenschaft &amp;#039;&amp;#039;Pionierinnen der Wissenschaft. 5 Frauen, die du unbedingt kennen solltest.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[egoFM]]&amp;#039;&amp;#039;. 6. November 2023, abgerufen am 27. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nettie Stevens]] (1861–1912), Genetikerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marilyn Bailey Ogilvie, Clifford J. Choquette |Titel=Nettie Maria Stevens (1861-1912): Her Life and Contributions to Cytogenetics |Sammelwerk=Proceedings of the American Philosophical Society |Band=125 |Nummer=4 |Datum=1981 |Seiten=292–311 |JSTOR=986332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lise Meitner]] (1878–1968), Kernphysikerin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Demetrios Matsakis, Anthea Coster, Brenda Laster, Ruth Sime |Titel=A renaming proposal: “The Auger–Meitner effect” |Sammelwerk=[[Physics Today]] |Band=72 |Nummer=9 |Datum=2019 |Seiten=10–11 |DOI=10.1063/PT.3.4281 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; siehe auch: [[Lise-Meitner-Preis]]&lt;br /&gt;
* [[Marietta Blau]] (1894–1970), Physikerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruth Lewin Sime |Titel=Marietta Blau in the history of cosmic rays |Sammelwerk=Physics Today |Band=65 |Nummer=10 |Datum=2012 |Seiten=8 |DOI=10.1063/PT.3.1728}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerty Cori]] (1896–1957), Biochemikerin&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;del&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/del&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theresa Wobbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, ISBN 3-89942-118-3, S. 191–210, hier S. 196 ([https://edoc.bbaw.de/opus4-bbaw/frontdoor/deliver/index/docId/417/file/20oEFZF4qxqJs_388.pdf online]; PDF; 10,6&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Chien-Shiung Wu]] (1912–1997), Physikerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;UOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kamal Ranadive]] (1917–2001), Biomedizinerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;UOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Katherine Johnson]] (1918–2020), Mathematikerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;UOC&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EGO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hedy Lamarr]] (1919–2000), Erfinderin und Schauspielerin (USA)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EGO&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UOC&amp;quot; /&amp;gt; siehe auch: [[Hedy Lamarr Preis]]&lt;br /&gt;
* [[Rosalind Franklin]] (1920–1958),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beryl Lieff Benderly |url=https://www.science.org/content/article/rosalind-franklin-and-damage-gender-harassment |titel=Rosalind Franklin and the damage of gender harassment |werk=science.org |datum=2018-08-01 |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Biochemikerin, siehe auch: [[Rosalind Franklin Award]]&lt;br /&gt;
* [[Esther Lederberg]] (1922–2006), Mikrobiologin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauerrede&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NATG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stephanie Kwolek]] (1923–2014), Chemikerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;UOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marthe Gautier]] (1925–2022), Kinderärztin&lt;br /&gt;
* [[Rosemary Fowler]] (* 1926), Physikerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Suzie Sheehy |Titel=How a forgotten physicist’s discovery broke the symmetry of the Universe |Sammelwerk=Nature |Band=625 |Nummer=7995 |Datum=2024-01-18 |ISSN=0028-0836 |DOI=10.1038/d41586-024-00109-5 |Seiten=448–449 |Online=https://www.nature.com/articles/d41586-024-00109-5 |Abruf=2024-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martha Chase]]  (1927–2003), Genetikerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauerrede&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stanley Falkow |Titel=Remarks for the Memorial Service in Honor of Esther Lederberg  |Datum=2006 |Online=http://www.estherlederberg.com/Falkow4.html |Abruf=2024-04-28 |Kommentar=Trauerrede für Esther Lederberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Daisy Roulland-Dussoix]] (1936–2014)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauerrede&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jocelyn Bell Burnell]] (* 1943), Radioastronomin&amp;lt;ref name=&amp;quot;NATG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediale Darstellung echter und fiktiver Fälle ==&lt;br /&gt;
Der Neurobiologe und Mediziner [[Ben Barres]] (1954–2017) veröffentlichte posthum seine Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;The Autobiography of a Transgender Scientist&amp;#039;&amp;#039;, in der er hervorhebt, wie schwer es vor seiner [[Transgeschlechtlichkeit#Transition|Transition]] war, neben den männlichen Kollegen zu bestehen. Bereits zu Lebzeiten hatte er begonnen, sich öffentlich über den [[Sexismus]] in der Wissenschaft zu beklagen, u.&amp;amp;nbsp;a. indem er in Fachzeitschriften Artikel zu dem Thema veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Freeman: [https://www.nature.com/articles/d41586-018-07109-2 &amp;#039;&amp;#039;Ben Barres: neuroscience pioneer, gender champion.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;nature.com&amp;#039;&amp;#039;. 22. Oktober 2018, abgerufen am 28. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der US-amerikanischen Filmkomödie „[[Wer ist Mr. Cutty?]]“ von 1996 wird ein fiktiver Fall präsentiert. [[Whoopi Goldberg]] ist in der Rolle einer [[Investmentbank]]erin zu sehen, die einen Chef erfindet, um ihre Ideen vermarkten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0115580/ &amp;#039;&amp;#039;Wer ist Mr. Cutty? Originaltitel: The Associate.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Movie Database]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 5. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen]]&amp;#039;&amp;#039; von 2016 erzählt von den drei [[Afroamerikanisch|afroamerikanischen]] [[Mathematik]]erinnen [[Katherine Johnson]], [[Dorothy Vaughan]] und [[Mary Jackson (Ingenieurin)|Mary Jackson]], die maßgeblich am [[Mercury-Programm|Mercury-]] und am [[Apollo-Programm]] der [[NASA]] beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wahre Fall der Gehirnforscherin [[Marian Diamond]], die zur Entdeckung der [[Neuronale Plastizität|neuronalen Plastizität]] beigetragen hat, erschien 2017 als vielfach preisgekrönte Dokumentation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;My Love Affair With the Brain&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://lunaproductions.com/portfolio-item/mylab/ My Love Affair With the Brain. The Life and Science of Dr. Marian Diamond.]&amp;#039;&amp;#039; Luna Productions, abgerufen am 7. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Betrug und Fälschung in der Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;The &amp;lt;del&amp;gt;Matthew&amp;lt;/del&amp;gt; Matilda Effect in Science.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Social Studies of Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Nr. 2, 1993, S. 325–341, {{ISSN|0306-3127}}.&lt;br /&gt;
** Margaret W. Rossiter: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;lt;del&amp;gt;Matthäus&amp;lt;/del&amp;gt; Matilda Effekt in der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theresa Wobbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Beiträge zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Wissenschaft vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2003, ISBN 3-89942-118-3, S. 191–210 (deutsch, [https://edoc.bbaw.de/opus4-bbaw/frontdoor/deliver/index/docId/417/file/20oEFZF4qxqJs_388.pdf online]; PDF; 10,6&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Robert K. Merton: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Wandel von Forschungsinteressen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-57710-7.&lt;br /&gt;
* Anne E. Lincoln, Stephanie Pincus, Janet Bandows Koster, Phoebe S. Leboy: &amp;#039;&amp;#039;The Matilda Effect in science: Awards and prizes in the US, 1990s and 2000s&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Social Studies of Science&amp;#039;&amp;#039;. Band 42, Nr. 2, 2012, S. 307–320.&lt;br /&gt;
* Leonie Schöler: &amp;#039;&amp;#039;Beklaute Frauen. Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Penguin, München 2024, 416 Seiten, ISBN 978-3-328-60323-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Katie Hafner]]: Podcast-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lostwomenofscience.org/ Lost Women of Science]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Lisa Lamm: [https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2023/02/diskriminierung-der-matilda-effekt-wie-frauen-in-der-wissenschaft-unsichtbar-werden &amp;#039;&amp;#039;Der Matilda-Effekt: Wie Frauen in der Wissenschaft unsichtbar werden&amp;#039;&amp;#039;.] Artikel vom 10. Februar 2023, &amp;#039;&amp;#039;National Geographics&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftspraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informetrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matthäusevangelium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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