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	<title>Mathilde Wurm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T09:55:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathilde_Wurm&amp;diff=1400896&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-02-23T17:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Agnes, Zetkin &amp;amp; Wurm (1919).jpg|mini|Mathilde Wurm (rechts) zusammen mit [[Lore Agnes]] (links) und [[Clara Zetkin]] (Mitte) vor dem Reichstag in Berlin (1919)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathilde Sara Wurm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039;; * [[30. September]] [[1874]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[1. April]] [[1935]] in [[London]], [[England]]) war eine deutsche [[Soziale Arbeit|Sozialarbeiterin]] und [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Sozialtätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Mathilde Adler stammte aus einer religiösen jüdischen Familie. &amp;lt;!-- Religiös bekannte Wurm sich – nach Angaben der Handbücher des Reichstages – bis 1924 zum [[Judentum]], ab 1928 war sie konfessionslos.--&amp;gt; In ihrer Jugend besuchte sie eine [[Höhere Töchterschule|Höhere Mädchenschule]] in Frankfurt am Main. Seit 1896 arbeitete sie als Sozialfürsorgerin in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schloss sie sich der [[SPD|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) an. Dabei lernte sie den sozialdemokratischen Journalisten [[Emanuel Wurm]] kennen, der später ihr Ehemann wurde.&lt;br /&gt;
Mathilde Wurm unterhielt enge Kontakte zu [[Rosa Luxemburg]] und [[Clara Zetkin]] und wurde dem linken Flügel der Partei zugerechnet, sie trat radikaler als ihr Gatte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sozialarbeiterin galt ihre besondere Anstrengung der Lehrstellenvermittlung und Berufsberatung von jungen Mädchen. In dieser Eigenschaft war sie Mitbegründerin der ersten Lehrstellenvermittlung und Beratung für schulentlassene junge Mädchen. Von 1903 bis 1904 war sie Leiterin der weiblichen Abteilung des &amp;#039;&amp;#039;Zentralvereins für Arbeitsnachweis zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordnete 1917–1933 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Plakat Sozialdemokraten 1928.jpg|mini|links|Wahlplakat der SPD 1928, für [[Wilhelm Bock (Politiker, 1846)|Wilhelm Bock]], [[Kurt Rosenfeld]], [[August Frölich]], Mathilde Wurm, [[Georg Dietrich (Politiker, 1888)|Georg Dietrich]], [[Karl Hermann (Politiker, 1885)|Karl Hermann]], [[August Siemsen]], Elsa Niviera, [[Erich Mäder]]]]&lt;br /&gt;
Um 1916 &amp;lt;!--Im Zuge der [[Geschichte der deutschen Sozialdemokratie|Spaltung der Sozialdemokratie]] --&amp;gt; schloss sich Mathilde Wurm der neuen [[USPD|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (USPD) an. Für diese war sie agitatorisch und schriftstellerisch tätig. 1917 wurde sie Bürgerdeputierte in Berlin und von 1919 bis 1921 Stadtverordnete für die USPD. 1920 wurde sie außerdem Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]] für den Wahlkreis 13 (Thüringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 &amp;lt;!--Nach der Auflösung der USPD, deren Mitglieder sich teils der SPD anschlossen --&amp;gt; kehrte Mathilde Wurm nach der Auflösung der USPD zur SPD zurück und gehörte seitdem zu deren Reichstagsfraktion. &amp;lt;!--  Im Reichstag machte Wurm--&amp;gt; Dort trat sie vor allem als Expertin für Ernährungsfragen auf. Mathilde Wurm blieb auch nach den nächsten Wahlen im Reichstag. Seit 1928 war sie dort als konfessionslos eingetragen. Im März 1933 stimmte sie gegen das neue nationalsozialistische [[Ermächtigungsgesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathilde Wurm schrieb auch für die sozialdemokratischen Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Die Kämpferin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Gleichheit&amp;#039;&amp;#039; (1922–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil und Tod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1933 zog Mathilde Wurm ins Exil nach [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1935 starb sie dort auf ungeklärte Weise mit ihrer Parteifreundin [[Dora Fabian]]. Angeblich handelte es sich um einen doppelten [[Suizid]]. Ihre Biographin [[Charmian Brinson]] stellte jedoch später fest, dass es „keinerlei Anzeichen [gibt], die auf einen möglichen Selbstmord hindeuten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Genthiner Str 41 (Tierg) Mathilde Wurm.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Genthiner Straße 41, in [[Berlin-Tiergarten]]]]&lt;br /&gt;
In [[Bad Salzungen]] in Thüringen gibt es eine Mathilde-Wurm-Straße. Früher gab es auch eine solche in [[Gera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Genthiner Straße 41 in [[Berlin-Tiergarten]] wurde ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] zu ihrem Gedenken verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welchen Beruf Soll Ich Wählen?&amp;#039;&amp;#039; 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen und der Preußische Landtag.&amp;#039;&amp;#039; 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenwerksarbeit.&amp;#039;&amp;#039; 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichstag und Frauenrechte.&amp;#039;&amp;#039; 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Marta Globig: &amp;#039;&amp;#039;Wurm, Mathilde&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 493–494.&lt;br /&gt;
* [[Ludger Heid]]: &amp;#039;&amp;#039;Wurm, Mathilde.&amp;#039;&amp;#039; In; Jutta Dick, Marina Sassenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Frauen im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Lexikon zu Leben und Werk. Reinbek 1993, ISBN 3-499-16344-6, S. 408–409.&lt;br /&gt;
* Marina Sassenberg: &amp;#039;&amp;#039;Wurm, Mathilde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Manfred Asendorf]], Rolf von Bokel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar 1997, ISBN 3-476-01244-1, S. 697–698.&lt;br /&gt;
* [[Charmian Brinson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Strange Case of Dora Fabian and Mathilde Wurm. A Study of German Political Exiles in London during the 1930s.&amp;#039;&amp;#039; Publications of the Institute of Germanic Studies, 1997, ISBN 0-85457-181-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belletristik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Anna Funder]]: &amp;#039;&amp;#039;All that I am.&amp;#039;&amp;#039; Penguin Books Australia, 2011, ISBN 978-0-670-92039-6&lt;br /&gt;
** dt. &amp;#039;&amp;#039;Alles was ich bin.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Aus dem Englischen von [[Reinhild Böhnke]]. Fischer, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-596-19328-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119486296}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|119486296}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||251110}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||17150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119486296|LCCN=n/97/66038|VIAF=47572769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurm, Mathilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wurm, Mathilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Adler, Mathilde Sara (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD, USPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]], [[England]], Großbritannien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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