<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mathilde_Planck</id>
	<title>Mathilde Planck - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mathilde_Planck"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathilde_Planck&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-22T22:52:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathilde_Planck&amp;diff=1585935&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weltenspringerin: /* Leben */ Sophie von Prieser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathilde_Planck&amp;diff=1585935&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-01T21:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Sophie von Prieser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mathilde Planck (Foto Alfred Hirrlinger).jpg|mini|Mathilde Planck (Foto von Alfred Hirrlinger, Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johanna Friederike Mathilde Planck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1861]] in [[Ulm]]; † [[31. Juli]] [[1955]] in [[Gochsen]]) war Lehrerin und eine der ersten weiblichen Abgeordneten im [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|Landtag von Württemberg]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]). Sie wird zu den wichtigsten Frauen der bürgerlichen Frauen- und Friedensbewegung in Südwestdeutschland gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mathilde Planck wurde als viertes Kind des Professors und Gymnasiallehrers [[Karl Christian Planck]] (1819–1880) und seiner Frau Auguste geb. Wagner (1834–1925) in [[Ulm]] geboren. Nach einigen Jahren der Mithilfe im elterlichen Haushalt absolvierte sie 1884 bis 1886 eine Ausbildung zur Lehrerin am Lehrerinneninstitut von [[Sophie von Prieser]] in [[Stuttgart]]. 1886 machte sie ihr [[Lehrerinnenseminar|Lehrerinnenexamen]] in den Fächern Englisch, Deutsch und Mathematik und unterrichtete anschließend bis 1899 an einer Privatschule in Stuttgart. Von 1906 bis 1916 war Mathilde Planck Vorsitzende des Württembergischen Lehrerinnenvereins, ebenfalls seit 1906 zugleich Vorsitzende des Verbands württembergischer Frauenvereine. Seit Anfang der 1900er Jahre engagierte sich die Aktivistin der Frauenbewegung als Redakteurin der Zeitschrift „Die Frauenwacht“, von 1921 bis 1927 als Redakteurin der Frauenbeilage „Die Rosa Frau“ des Stuttgarter Neuen Tagblatts. Als Vorstandsmitglied der [[Deutsche Friedensgesellschaft|Deutschen Friedensgesellschaft]] unterstützte sie 1914 [[Frida Perlen]] bei der Gründung eines Frauenverbands der [[Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen|DFG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte 1921 zu den Gründungsmitgliedern der ersten gemeinnützigen [[Bausparkasse]] &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft der Freunde&amp;#039;&amp;#039;, die 1924 als GdF [[Wüstenrot Bausparkasse|Wüstenrot]] firmierte. Bis 1936 war sie dort [[Vorstand]]smitglied und Mitglied im Aufsichtsrat und blieb dem Gründer der Kasse [[Georg Kropp]] lebenslang verbunden. Eines der ersten modernen [[Altenheime]] errichtete Mathilde Planck 1930 in [[Ludwigsburg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathilde Planck.jpg|mini|Mathilde Planck, Zeichnung von [[Emil Stumpp]], 1926]]&lt;br /&gt;
Einen Teil ihrer Bibliothek gab sie 1945 an die [[Württembergische Landesbibliothek]] Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Jank: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken von Frauen: ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2019 (Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen; 64), ISBN 9783447112000, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 gehörte Mathilde Planck zu den Gründungsmitgliedern der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) in Württemberg und auf Reichsebene, 1918/1919 war sie Mitglied des provisorischen Reichs-Hauptvorstands und wurde 1919 als Vertreterin der DDP in die Verfassunggebende Landesversammlung Württembergs gewählt. Von 1919 bis 1920 und von 1925 bis 1930 war sie Mitglied des Reichs-Parteiausschusses. Von 1920 bis 1928 gehörte sie dem [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|Landtag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei [[Reichstag]]s-Kandidaturen 1919 und 1920 führten nicht zum Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen zum [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] 1953 kandidierte Mathilde Planck für die [[Gesamtdeutsche Volkspartei]] im Wahlkreis Ludwigsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Ina Hochreuther, Frauen im Parlament, 3. Aufl. Stuttgart 2012, S. 86; Frank Raberg, Biographisches Handbuch der württ. Landtagsabgeordneten, Stuttgart 2002, S. 670&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 91 Jahren war sie dabei bundesweit die älteste Kandidatin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Als erste Frau erhielt Mathilde Planck 1951 das [[Bundesverdienstkreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VK1|250/1951}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Mathilde-Planck-Mentoringprogramm&amp;#039;&amp;#039; zur Förderung von Frauen in den Wissenschaften wurde nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://mwk.baden-wuerttemberg.de/hochschulen/foerderung-von-wissenschaftlerinnen-und-wissenschaftlern/frauenfoerderung/mentoring-programm/mathilde-planck-mentoringprogramm/ |wayback=20111212012105 |text=Mentoring-Programm |archiv-bot=2019-09-21 18:43:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm finanziert Lehraufträge, die in Baden-Württemberg von Frauen übernommen werden, und wird von der Koordinierungsstelle der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der DHBW (LaKof BW) verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landkreise [[Landkreis Ludwigsburg|Ludwigsburg]] und [[Landkreis Lörrach|Lörrach]] benannten ein Berufsschulzentrum nach Mathilde Planck (Mathilde-Planck-Schule).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mpsloe.de/ |titel=Startseite |abruf=2020-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Stuttgart-[[Stammheim (Stuttgart)|Stammheim]] ist im Neubaugebiet Langenäcker-Wiesert eine Straße nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/KSDRedSystem.nsf/0/11ADD38F4C0329ECC12582BB00267935/$File/9C244D6C150758BBC12582A3002B3758.pdf |titel=Straßenbenennungen |hrsg=Stadt Stuttgart |datum=2018-06-27 |sprache=de |abruf=2023-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 trägt ein Straßenbahnwagen der neu in Betrieb genommenen Baureihe [[Siemens Combino|Avenio M]] der [[Straßenbahn Ulm#Avenio M|Straßenbahn Ulm]] ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ulmereisenbahnen.de/strassenbahn/strassenbahn_fahrzeuge_avenio_tw-60.htm Straßenbahn Ulm: Avenio M Tw 60 Mathilde Planck]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2018 bildete die Postkarte &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck&amp;#039;&amp;#039; den Auftakt der 16-teiligen Postkarten-Serie &amp;#039;&amp;#039;Frauen bewegen Ulm&amp;#039;&amp;#039;, die vom Frauenbüro der Stadt Ulm herausgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diana Bayer |url=https://chancengerechtigkeitundvielfalt.ulm.de/frauenb%C3%BCro/aktionen-und-veranstaltungen/frauenwahlrecht---100-jahre/postkarten-frauen-bewegen-ulm |titel=Chancengerechtigkeit und Vielfalt – Frauen bewegen Ulm  Postkartenaktion |werk=chancengerechtigkeitundvielfalt.ulm.de |datum=2023-07-27 |abruf=2024-12-13 |kommentar=mit Downloadlink zur Postkarte „Mathilde Planck“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Berufsstaat. Nach der Rechtslehre Karl Chr. Plancks.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählte politische Schriften, hg. v. Mathilde Planck. Drei Masken, München 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das unsichtbare Reich.&amp;#039;&amp;#039; Mayer, Stuttgart 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Hess, Ulm 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Christian Planck.&amp;#039;&amp;#039; Frommanns, Stuttgart 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elsbeth Stockmayer]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck, Erinnerung und Auszüge aus ihren Werken.&amp;#039;&amp;#039; Ludwigsburg 1959.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Mascha Riepl-Schmidt|Maja Riepl-Schmidt]] |Hrsg=Maja Riepl-Schmidt |Titel=Mathilde Planck. Gegen jede Falschheit |Sammelwerk=Wider das verkochte und verbügelte Leben. Frauen-Emanzipation in Stuttgart seit 1800 |Verlag=Silberburg |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-925344-64-0 |Seiten=150–156}}&lt;br /&gt;
* Ina Hochreuther: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Parlament - Südwestdeutsche Abgeordnete seit 1919.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Landtags herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung, Theiss-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1012-8, S. 82–84.&lt;br /&gt;
* Johannes Mehner: &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck (1861–1955).&amp;#039;&amp;#039; In: Birgit Knorr, Rosemarie Wehling (Hrsg.): „Frauen im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs.“ Bd. 20, Stuttgart 1993, S. 292 ff.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;!-- Raberg Landtag--&amp;gt;{{BibISBN|3170166042|Seite=670}}&lt;br /&gt;
* Monika Bergan: &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsburger Frauenportraits. Biographisches aus vier Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Hackenberg, Ludwigsburg 2006, ISBN 978-3-937280-12-7, S. 50–59.&lt;br /&gt;
* [[Mascha Riepl-Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck. Für Frieden und Frauenrechte&amp;#039;&amp;#039;, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen 2009, ISBN 978-3-87181-715-1.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;!-- Raberg Ulm --&amp;gt;{{BibISBN|9783799580403|Seite=317 f}}&lt;br /&gt;
*Michael Kitzing: &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck – Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Frau, Frieden und soziale Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 67 (2016), Nr. 2, S. 217–222 (https://doi.org/10.53458/sh.v67i2.1706). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Mascha Riepl-Schmidt: [https://www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/faltblaetter/planck.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mathilde Planck (1861–1955)&amp;#039;&amp;#039;] (Landeszentrale für Politische Bildung) (PDF-Datei; 709 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.mps-lb.de/node/21 Mathilde Planck - Vorkämpferin für sozialen Fortschritt]&lt;br /&gt;
* [http://www.hdg.de/fileadmin/static/menschenundorden/page54.htm Personenbeschreibung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.mps-lb.de/ Mathilde-Planck-Schule Ludwigsburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116204788/Planck+Mathilde+Johanna+Friederike Mathilde Planck bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116204788|LCCN=nb2012015401|VIAF=112524000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Planck, Mathilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Planck|Mathilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Planck, Mathilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Planck, Johanna Friederike Mathilde &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lehrerin und Abgeordnete&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gochsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weltenspringerin</name></author>
	</entry>
</feed>