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	<title>Mathilde Otto - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T00:32:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathilde_Otto&amp;diff=1578468&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92 am 2. Dezember 2023 um 21:18 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-02T21:18:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Wikidata-Einbindung}}&lt;br /&gt;
[[File:Freiburger Frauen orte Mathilde Otto.jpg|thumb|Gedenktafel am Neuen Rathaus in Freiburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathilde Otto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Philippine Mathildis Otto&amp;#039;&amp;#039;, (* [[18. Dezember]] [[1875]] in [[Oberweier (Friesenheim)|Oberweier]]; † [[20. August]] [[1933]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]) war eine deutsche [[Politikerin]] und [[Frauenrechtlerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mathilde Otto wurde als Tochter des Kaufmanns Julius Otto und seiner Frau Katharina geboren. Sie besuchte katholische Internatsschulen in Freiburg und in [[Genf]]. Anschließend beteiligte sie sich an der Pflege ihres kranken Vaters in Oberweier. Sie absolvierte ein Privatstudium und legte 1907 die erste Lehrerinnenprüfung ab. Zwischen 1910 und 1913 absolvierte sie eine Zusatzausbildung als Religionslehrerin in Freiburg und besuchte volkswirtschaftliche und staatswissenschaftliche Vorlesungen an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität in Freiburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=ina Hochreuther |Titel=Frauen im Parlament: Südwestdeutsche Parlamentarierinnen von 1919 bis heute |Auflage=3 |Verlag=Landtag von Baden-Württemberg |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |ISBN=978-3-923476-16-9 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie übernahm 1912 die Führung des &amp;#039;&amp;#039;Elisabethvereins&amp;#039;&amp;#039; in Freiburg, der sich um kinderreiche Familien in Not kümmerte. Sie engagierte sich außerdem ab 1918 als Generalsekretärin der &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth- und Frauen-Vinzenz-Vereine&amp;#039;&amp;#039;. 1925 gründete sie die St.-Elisabeth-Schwesternschaft in Freiburg, die das Haus in der Freiburger Dreisamstraße 15 als Mutterhaus erwerben konnte. 1931 gründete sie die &amp;#039;&amp;#039;Reichsgemeinschaft der Elisabeth- und Frauenvinzenzvereine&amp;#039;&amp;#039;, deren stellvertretende Vorsitzende sie für ein Jahr war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugendsekretärin beim Diözesan-Präsidium der katholischen weiblichen Jugendvereine hielt sie Vorträge und Kurse für Arbeiterinnen und fürsorgerisch tätige Frauen. Ab 1918 arbeitete sie beim [[Deutscher Caritasverband|Deutschen Caritasverband]] als Referentin für die Armen- und Familienpflege.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 gründete sie ein &amp;#039;&amp;#039;Wöchnerinnenheim für mittellose Mütter des Mittelstandes und des Arbeiterstandes&amp;#039;&amp;#039; im Mutterhaus der Elisabeth-Schwesternschaft, aus dem später das [[Artemed Kliniken Freiburg#St.-Elisabeth-Krankenhaus|St. Elisabeth-Krankenhaus]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.badische-zeitung.de/bobbele-waren-die-grossstaedter|titel=&amp;quot;Bobbele waren die Großstädter&amp;quot;|autor=Uwe Mauch|hrsg=Badische Zeitung|datum=2020-07-23|abruf=2020-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 starb Mathilde Otto in Freiburg an einem Krebsleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
1919 wurde sie für die [[Deutsche Zentrumspartei]] in die [[Landtag der Republik Baden|Badische Nationalversammlung]] in Freiburg gewählt und zog neben sechs anderen weiblichen Abgeordneten, darunter [[Clara Siebert]] und [[Marianne Weber (Frauenrechtlerin)|Marianne Weber]], in den [[Landtag (Weimarer Republik)|Landtag]] ein. Sie gehörte dem Geschäftsordnungsausschuss an. Nur einmal hatte sie im Parlament gesprochen: über die Maßnahmen zur Linderung der Wohnungsnot. 1920 legte sie das Amt wieder nieder, weil ihr für ihre Verbandsaufgaben in Freiburg zu wenig Zeit blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1922 in den Freiburger [[Stadtrat]] gewählt, dem sie bis 1926 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathilde-Otto-Platz.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Mathilde-Otto-Platz&amp;#039;&amp;#039; in Freiburg-Rieselfeld]]&lt;br /&gt;
Ihr Einsatz für notleidende und alleinstehende Frauen und Mütter machte sie über die Landesgrenzen hinaus bekannt. 1924 wurde sie von Papst [[Pius XI.]] für ihr soziales Engagement mit dem Ehrenkreuz [[Pro Ecclesia et Pontifice]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Freiburger Stadtteil [[Rieselfeld (Freiburg im Breisgau)|Rieselfeld]] ist ein Platz nach ihr benannt. Im Rahmen des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Frauen*Orte&amp;#039;&amp;#039; wurde im Sommer 2021 eine Gedenktafel für Mathilde Otto am [[Rathaus (Freiburg im Breisgau)#Neues Rathaus|Neuen Rathaus in Freiburg]] enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Bochtler |url=https://www.badische-zeitung.de/ordensgruenderin-stadtraetin-juristin-wie-ein-projekt-an-engagierte-frauen-in-freiburg-erinnert--203806469.html |titel=Ordensgründerin, Stadträtin, Juristin: Wie ein Projekt an engagierte Frauen in Freiburg erinnert |hrsg=Badische Zeitung |datum=2021-08-02 |abruf=2021-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuorientierung unserer weiblichen Vereine für Familienpflege&amp;#039;&amp;#039;, Verleger: Caritasverband für das katholische Deutschland 1919, Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elisabethgeist und Elisabetharbeit. Zum 7. Centenarium den dt. Elisabeth- u. Frauen-Vinzenzvereinen&amp;#039;&amp;#039;, Verleger: Generalsekretariat der deutschen Elisabeth- und Frauen-Vinzenzvereine 1931, Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629231917/http://www.bautz.de/bbkl/o/otto_p_m.shtml |band=22|spalten=1034-1035|autor=Manfred Berger|artikel=Otto, Philippine Mathildis (Mathilde)}}&lt;br /&gt;
* Ina Hochreuther: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Parlament. Südwestdeutsche Abgeordnete seit 1919&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag des Landtags herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung. Theiss-Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-923476-16-9, S. 58–60.&lt;br /&gt;
* [[Frank Raberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Einsatz für Not leidende Frauen – Mathilde Otto&amp;#039;&amp;#039;, in: Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg, Nr. 6/2000, S. 10.&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was Who in Nursing history.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Urban &amp;amp; Fischer, München 2001, ISBN 3-437-26670-5.&lt;br /&gt;
* Hans-Josef Wollasch: &amp;#039;&amp;#039;Otto, Mathilde&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]]&amp;#039;&amp;#039;. Neue Folge, Band 3. Kohlhammer, Stuttgart 1990, ISBN 978-3-17-009958-6, S. 211–213 ([http://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/140496203/Otto+Mathilde E-Text])&lt;br /&gt;
* Joseph Oechsler: &amp;#039;&amp;#039;Ein reich erfülltes Leben im Dienste der Familie. Mathilde Otto und ihr Werk.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 1963.&lt;br /&gt;
* Hans-Josef Wollasch: &amp;#039;&amp;#039;Otto, Mathilde&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg: Lambertus 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 451f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=415 Redebeiträge] von Mathilde Otto im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140496203|VIAF=107187949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Otto, Mathilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Otto, Mathilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Otto, Philippine Mathildis (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberweier (Friesenheim)|Oberweier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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