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	<title>Mathias von Neumarkt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:57:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>88.128.88.21: vorangestellter Genitiv</title>
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		<updated>2025-05-12T10:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorangestellter Genitiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias von Neumarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Matthias von Neumarkt&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Matthias von Breslau&amp;#039;&amp;#039;; {{laS|Mathias de Novoforo &amp;#039;&amp;#039;auch&amp;#039;&amp;#039; Mathias Noviforensis}}, {{csS|Matěj ze Středy}}; * vermutlich in [[Środa Śląska|Neumarkt]], [[Herzogtum Breslau]]; † [[1. April ]] [[1370]]) war ein [[Zisterzienser]]mönch sowie [[Titularbischof]] von [[Bistum Trebinje|Trebinje]]. Als [[Weihbischof]] nahm er Pontifikalhandlungen in [[Bistum Leitomischl|Leitomischl]] und in [[Erzbistum Breslau|Breslau]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mathias entstammte einer bürgerlichen Familie aus Neumarkt bei [[Breslau]]. Seine Eltern hießen Nikolaus und Margaretha. Da sie in den [[Kloster Kamenz|Kamenzer]] und [[Kloster Heinrichau|Heinrichauer]] Totenbüchern vermerkt sind, kann angenommen werden, dass sie enge Beziehungen zu den schlesischen [[Zisterzienser]]n unterhielten. Vermutlich deshalb trat Mathias in das [[Kloster Leubus|Zisterzienserstift Leubus]] ein. Während der häufigen Abwesenheiten seines Bruders [[Johannes von Neumarkt|Johannes]], der damals nicht nur Bischof von Leitomischl, sondern auch Berater des Kaisers [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] war, übernahm Mathias auch [[Pontifikalien]] in dessen Bistum. Deshalb wurde er am 31. Juli 1355 von Papst [[Innozenz VI.]] zum Titularbischof von [[Bistum Trebinje|Trebinje]] (&amp;#039;&amp;#039;episcopus Tribuniensis&amp;#039;&amp;#039;) ernannt. Auch nach der Rückkehr seines Bruders hielt er sich weiterhin in Böhmen auf, häufig in der Umgebung des Kaisers Karl IV., in dessen Urkunden er mehrmals als Zeuge auftritt. Mit königlicher Genehmigung erwarb er am 1. August 1356 vom Prager Bürger Henslin Meinhard verschiedene Güter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1361 ist seine Anwesenheit in Schlesien belegt, wo er ebenfalls Aufgaben eines Weihbischofs wahrnahm. Güter besaß er u. a. in [[Wierzbna (Żarów)|Würben]], [[Janików (Oława)|Jankau]] und [[Domaniów|Thomaskirch]] bei [[Oława|Ohlau]]. Am 3. Februar 1362 erwarb er das Dorf [[Tyniec Legnicki|Groß Tinz]] bei [[Legnica|Liegnitz]] mit dem zugehörigen [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], das er testamentarisch dem [[Kloster Grüssau]] verschrieb, wobei ein Teil der Einkünfte für das Seelenheil seiner Eltern und seines Bruders bestimmt waren. Im selben Jahr erwarb er vom Kloster Grüssau dessen Besitzungen in [[Strzegów|Striege]] und [[Wąwolnica (Strzelin)|Wammelwitz]] bei [[Strzelin|Strehlen]], die nach seinem Tod an das Kloster zurückfallen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enge Beziehungen unterhielt er zum Liegnitz-Brieger Herzog [[Ludwig I. (Liegnitz)|Ludwig I.]], dem er wiederholt Geldbeträge lieh. Dem vom Herzog 1368 errichteten [[Kollegiatstift]] in [[Brzeg|Brieg]] stiftete er zwei [[Kanonikat]]e sowie das zweite [[Vikariat (katholisch)|Vikariat]]. Zudem errichtete er aus einem Zinsertrag eine [[Jahrzeit|Anniversarienstiftung]] für sich und seinen Bruder. Am 4. August 1368 verkaufte er sein Breslauer Haus dem Kloster Kamenz, wobei er sich lebenslanges Wohnrecht erbat. Am 1. April 1370 starb er. Nach der Überlieferung wurde sein Leichnam in der [[Lubiąż|Leubuser]] [[Leubus#Klosterkirche Mariä Himmelfahrt|Leubuser Stiftskirche]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Jungnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Breslauer Weihbischöfe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Franz Goerlich, Breslau 1914. S. 26–30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136671314|VIAF=80976553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mathias #Neumarkt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. oder 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1370]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mathias von Neumarkt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Matthias von Neumarkt; Matthias von Breslau; Mathias de Novoforo; Mathias Noviforensis; Matěj ze Středy (tschechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Zisterziensermönch sowie Weihbischof in Olmütz und in Breslau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert oder 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=unsicher: [[Środa Śląska|Neumarkt]], [[Herzogtum Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1370&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.21</name></author>
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