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	<title>Mathias Petersen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:38:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-26T18:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tempus anpassen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018-09-26 Dr. Mathias Petersen (WLP Hamburg) by Sandro Halank–1.jpg|mini|Mathias Petersen (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Petersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1955]] in [[Reinbek]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] Arzt und [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Er war von 1997 bis 2025 Abgeordneter der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Person ==&lt;br /&gt;
Petersen studierte in den Jahren 1980 bis 1986 [[Medizin]] in Hamburg. Seit 1990 betreibt er eine Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin in [[Hamburg-Altona]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Meyer-Odewald |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article401504931/die-petersens-eine-hamburger-buergermeisterdynastie.html |titel=Die Petersens – eine Bürgermeisterdynastie |datum=2018-04-27 |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 bis 1997 war er Mitglied im Vorstand der [[Kassenärztliche Vereinigung|Kassenärztlichen Vereinigung]] Hamburg. Er hat drei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Mandate ==&lt;br /&gt;
Am [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1997|21. September 1997]] wurde er erstmals in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, der er bis heute angehört. Von 1997 bis 2004 war er gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011|Bürgerschaftswahl am 20. Februar 2011]] erreichte Mathias Petersen mit 21.611 Stimmen das zweitbeste Ergebnis nach dem Spitzenkandidaten [[Olaf Scholz]] und wurde damit, trotz des unsicheren Platzes 20 auf der Landesliste, direkt gewählt. In der anschließenden Kandidatur zur Bürgerschaftspräsidentschaft in der SPD-Fraktion unterlag er mit 28:32 knapp [[Carola Veit]]. Stattdessen wurde er Vorsitzender des Haushaltsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft. Weitere Schwerpunkte seiner parlamentarischen Arbeit waren neben der Haushalts- und Gesundheitspolitik auch Kultur- und Sportpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2015|Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015]] wurde Petersen mit 13.161 Personenstimmen über die Landesliste der SPD Hamburg in die neue Bürgerschaft gewählt. Am [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020|23. Februar 2020]] gelang Petersen erneut der Einzug über die Landesliste der SPD in die [[Liste der Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft (22. Wahlperiode)|Hamburgische Bürgerschaft]]. Er übernahm danach den Vorsitz des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur [[Dividendenstripping|„Cum-Ex-Affäre“]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2025|Bürgerschaftswahl 2025]] trat Petersen nicht mehr an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zhh24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Drieschner, Christoph Heinemann, Annika Lasarzik, Christoph Twickel |Titel=Ist es das wert? |Sammelwerk=[[Die Zeit#Hamburg|Zeit Hamburg]] |Nummer=1/2025 |Datum=2024-12-31 |Seiten=2&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hamburger SPD-Fraktion galt Petersen als besonders eigenständiger Abgeordneter. Er sei der Typ, „der dem Senat auch mal zeigen möchte, wer am Ende der Gesetzgeber ist“ ([[Dirk Kienscherf]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;zhh24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Petersen trat im Jahr 1982 in die SPD ein. Im Jahr 2001 wurde er Vorsitzender des SPD-Distrikts &amp;#039;&amp;#039;Flottbek-Othmarschen&amp;#039;&amp;#039;. Vor der Bürgerschaftswahl 2004 unterlag er auf einem Landesparteitag für die Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten gegen [[Thomas Mirow]]. Auf dem Landesparteitag im Juni 2004 wurde er mit rund 84 Prozent der Stimmen als Nachfolger von [[Olaf Scholz]] zum neuen Landesvorsitzenden gewählt, nachdem er zuvor eine parteiinterne Mitgliederbefragung gegen [[Knut Fleckenstein]] gewonnen hatte. Am 6. Mai 2006 wurde Petersen mit rund 88 % als Landesvorsitzender der Hamburger SPD bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 erklärte Altbürgermeister [[Henning Voscherau]] seinen Verzicht auf alle zwischenzeitlich geäußerten Ambitionen, erneut als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Am 22. Januar 2007 erklärte die ehemalige Hamburger Bürgerschaftspräsidentin [[Dorothee Stapelfeldt]], dass sie um die Bürgermeisterkandidatur gegen Petersen antreten wolle. Dieser hatte zuvor innerparteiliche Kritik geerntet, nachdem er u.&amp;amp;nbsp;a. die Veröffentlichung der Wohnadressen von Sexualstraftätern gefordert hatte.&amp;lt;!--Beleg fehlt!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Februar 2007 erfolgte nach einem wochenlangen Wahlkampf eine Urabstimmung der Mitglieder. Die anschließende Auszählung wurde abgebrochen, als man feststellte, dass in der Parteizentrale 959 Briefwahlstimmen verschwunden waren. Bei den vorhandenen Stimmzetteln hatte Petersen uneinholbar in Führung gelegen. Dennoch weigerte sich die Mehrheit des Landesvorstandes, dieses Ergebnis anzuerkennen. Das letztlich nicht aufgeklärte Verschwinden der Stimmzettel hatte Konsequenzen für die Hamburger SPD. Am 4. März 2007 verzichtete Mathias Petersen auf eine erneute Kandidatur für den Parteivorsitz und als Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl 2008,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/23/711916.html Petersen im Hamburger Abendblatt v. 23. März 2007 über seinen Abtritt: „Ich weiß nicht, woher der Hass kam.“]&amp;lt;/ref&amp;gt; kandidierte allerdings auf Platz 5 der Landesliste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spd-hamburg.de/cms/index.php?id=822 |wayback=20080418094225 |text=SPD Landesorganisation Hamburg: Landesliste der SPD Hamburg, 2007 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathias Petersen wurde am 23. April 2013 mit 82,5 % der Stimmen zum Vorsitzenden des SPD-Kreisverbands Altona gewählt. Zur Neuwahl auf dem Kreisparteitag am 24. Oktober 2020 trat er nicht mehr an;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/SPD-Kreisverband-Altona-Wer-folgt-Petersen-an-der-Spitze,petersen374.html ndr.de vom 3. September 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Nachfolger wurde [[Sören Platten]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/Jusos.Altona/posts/10157903217992965/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren setzte sich Petersen dafür ein, das sanierungsbedürftige [[Universitätskrankenhaus Eppendorf]] in Barmbek neu zu errichten. Gegen die Mehrheit der Hamburger SPD trat er für eine Straßenbahn in Hamburg ein, gegen die Aufwendung von Steuergeldern für eine [[Elbphilharmonie]] und gegen den Teilverkauf des [[Hamburger Hafen]]s an die [[Mediterranean Shipping Company]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zhh24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfahren ==&lt;br /&gt;
Petersen stammt aus einer [[hanseat]]ischen Familie, die bereits mehrmals&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-wams/article111692/Nachfahre-von-sieben-Buergermeistern.html Uwe Bahnsen: &amp;#039;&amp;#039;Nachfahre von sieben Bürgermeistern&amp;#039;&amp;#039;, in: Welt am Sonntag, 13. Juni 2004 (abgerufen am 3. November 2024).]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hamburger Bürgermeister und Senatoren gestellt hat. Sein Großvater [[Rudolf Petersen (Politiker)|Rudolf Petersen]] war der erste Nachkriegsbürgermeister Hamburgs, dessen Bruder [[Carl Wilhelm Petersen]] war Erster Bürgermeister 1924–1929, 1932–1933 und Zweiter Bürgermeister 1930–1931. Sein Urgroßvater [[Carl Friedrich Petersen]] war Erster Bürgermeister 1876, 1877, 1880, 1883, 1886, 1889, 1892 und Zweiter Bürgermeister 1879, 1882, 1885, 1888, 1891&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/senat/service/buergermeister-seit-1293/start.html Hamburger Bürgermeister seit 1293]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist Petersen mit der Familie [[Sieveking (Familie)|Sieveking]] verwandt durch seine Großmutter Olga Petersen (1881–1965). Ihr Vater [[Ernst Friedrich Sieveking]] (1836–1909) war 1877–1879 Senator und anschließend Präsident des [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgerichtes]] in [[Hamburg]], dessen Vater [[Friedrich Sieveking]] (1798–1872) war Erster Bürgermeister in den Jahren 1861, 1862, 1865, 1868 und Zweiter Bürgermeister 1864 und 1867 (siehe [[Hamburger Senat 1861–1919]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie bei der Hamburgischen Bürgerschaft|Mathias Petersen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mathias-petersen.de/ Website von Mathias Petersen]&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|dr_mathias_petersen-303-43530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Hamburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143354213|VIAF=162190578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petersen, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petersen, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reinbek]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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