<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mathias_Obermayr</id>
	<title>Mathias Obermayr - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mathias_Obermayr"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Obermayr&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T04:54:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Obermayr&amp;diff=921050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorgio Michele: korr.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Obermayr&amp;diff=921050&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-02T22:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Windburg Kloster windberg 009.JPG|mini|hochkant|Zwei der von Mathias Obermayr geschaffenen Seitenaltäre in der Klosterkirche Windberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Obermayr,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matthias Obermayr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1720]] in [[Meindling]] bei [[Oberschneiding]]; † [[15. Dezember]] [[1799]] in [[Straubing]]), war ein bayerischer [[Bildhauer]] und [[Stuckateur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mathias Obermayr stammte aus dem Bauernstand. Der Hof der Familie befand sich in Meindling, einem Ortsteil von [[Oberschneiding]], am südlichen Rand des [[Gäuboden]] gelegen. Die Geschichte der Familie kann bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zurückverfolgt werden. Mathias Obermayr hatte zwölf Geschwister, welche verschiedene Berufe ergriffen: sein Bruder Hans Michael erbte den Hof und wurde Bauer, wie auch sein Bruder Kaspar, der auf einen Hof in [[Großenpinning]] heiratete. Sein Bruder Philipp wurde Weltenbummler und später Wirt in Ungarn, zwei Brüder wurden Geistliche, einer Chirurg. Mathias begann vermutlich um 1735 mit der Lehre zum Bildhauer, wahrscheinlich in [[Straubing]] bei dem Bildhauer und Stuckateur Simon Hofer. Nach der Ausbildung ging Obermayr wohl auf Wanderschaft, in seinen Wander- und Lehrjahren kam er mit großer Wahrscheinlichkeit auch ins oberbayerische [[Wessobrunn]], einem Zentrum der Kunsthandwerker und Stuckateure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August 1749 wurde Mathias Meister, und am 25. August heiratete er Maria Teresia Hundertpfund, Witwe des 1747 verstorbenen Straubinger Bildhauers Ignaz Hundertpfund. Er übernahm dessen Werkstatt und Wohnhaus in der Schmidlgasse 4. In den folgenden Jahren wurde er führender Straubinger Bildhauer. Der Meister reiste auch oft weit, zum Beispiel nach Halbmeile bei [[Deggendorf]]. Er hinterließ in Straubing, im Gäuboden und im Bayerischen Wald beeindruckende Werke von hohem künstlerischen Wert. Mathias Obermayr hatte keine leiblichen Kinder, nur einen Stiefsohn, Josef Hundertpfund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stilwandel vom [[Rokoko]] zum nüchternen [[Klassizismus]] wirkte sich negativ für Obermayr aus. Am Ende seines langen Lebens verarmte er und starb bettelarm. Sein Grab auf dem Straubinger Petersfriedhof ([[St. Peter (Straubing)|St. Peter]]) ist nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen seines künstlerischen Schaffens reicht von Epitaphien, Figuren und Altären bis hin zu phantasievollen Stuckierungen im sakralen und profanen Räumen. Die meisten Rokokofassaden in der Stadt Straubing am [[Ludwigsplatz (Straubing)|Ludwigsplatz]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Nr. 10 und 28) und in der [[Fraunhoferstraße (Straubing)|Fraunhoferstraße]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Nr. 5 und 23) verdanken ihren reichen, mit beschwingten Rocailleformen, Putten, Blumen und Ranken getränkten Stuck seiner virtuosen Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straubing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Fassadenstuck an den Patrizierhäusern am Ludwigsplatz 21, 27, 28,  und der Fraunhoferstraße 13 und 15.&lt;br /&gt;
* Hauskapellen im Betschwesternhaus in der Bürg, im Haus zur Krone (heute Volksbank) am Ludwigsplatz 21 (Hauskapelle und Stuck).&lt;br /&gt;
* [[Basilika St. Jakob (Straubing)|Basilika St Jakob]]: Kanzelstiege (1753), Nepomukaltar (1773) und Altar der Taufkapelle (1791), Hl. Sebastian (1787)&lt;br /&gt;
* [[St. Peter (Straubing)|St. Peter]]: Auferstehungschristus (1750)&lt;br /&gt;
* Spitalkirche: Seitenaltäre (1784)&lt;br /&gt;
* [[Mariä Himmelfahrt (Sossau)|Mariä Himmelfahrt]] im Stadtteil [[Sossau (Straubing)|Sossau]]: Hochaltar (1777)&lt;br /&gt;
* [[Kloster Azlburg]]: Arbeiten in der Klosterkirche, Stuck (1787)&lt;br /&gt;
* Schutzengelkirche: Ausbesserungsarbeiten am Tabernakel&lt;br /&gt;
* Zunftstangen der Stadt Straubing ([[Gäubodenmuseum]])&lt;br /&gt;
* St. Veit: Ausbesserungsarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werke außerhalb der Stadt Straubing im Gäuboden und im Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kloster Windberg]]: Stuckaturen und die berühmten Seitenaltäre in der Klosterkirche (1755/1756)&lt;br /&gt;
* [[Kloster Metten]]: Stuckaturen im Festsaal des Klosters (1755)&lt;br /&gt;
* [[Kloster Oberalteich]]: Tabernakel der Klosterkirche (1758/1759); Stuckaturen in der Prälatur&lt;br /&gt;
* Oberhaselbach: Kanzel (um 1760, Ankauf von der Kirche Oberschneiding 1879)&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Tyroller: Jahresbericht des Historischen Vereins Straubing Band 79 (1976), Straubing 1977, S. 196–198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Feldkirchen (Niederbayern)|Feldkirchen]]: Seitenaltäre der Pfarrkirche [[St. Laurentius in Feldkirchen|St. Laurentius]] (um 1760)&lt;br /&gt;
* [[Stallwang]]: [[St. Michael (Stallwang)|Pfarrkirche St. Michael]] (1764/1765, 1786 und 1796)&lt;br /&gt;
* [[Münster (Steinach)|Münster]]: Kreuzaltar (1765) und Pietà&lt;br /&gt;
* [[Zur Schmerzhaften Muttergottes (Halbmeile)|Wallfahrtskirche in Halbmeile]] bei [[Deggendorf]]: Stuck, Kruzifix und Orgelprospekt (1782/1783)&lt;br /&gt;
* [[Loh (Stephansposching)|Loh]]: Figuren der Maria, des Johannes am Hochaltar und Stuck (1788)&lt;br /&gt;
* [[Irlbach]]: Heiliger Sebastian&lt;br /&gt;
* Schwarzach: Stuck und Antependium&lt;br /&gt;
* Schambach: Friedhofskapelle, Stuckaltar&lt;br /&gt;
* [[Atting]]: Putti in der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
* Westen: Kanzel&lt;br /&gt;
* Pönning: Kruzifix&lt;br /&gt;
* Hailing, Benefiziumskirche: Lamm Gottes (1762, 6 fl) und Vortragekreuz (1976, 12fl, belegt durch Kirchenrechnungen)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchinger, Johann, Benefiziumskirche Hailing, Kunstführer, Lindenberg, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kloster Mallersdorf]]: Altäre&lt;br /&gt;
* Sowie zahlreiche Epitaphien in der Stadt [[Straubing]] und im [[Landkreis Straubing-Bogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eva und Karl Tyroller: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Obermayr, Bildhauer und Stuckateur&amp;#039;&amp;#039;, aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, Straubinger Hefte Nr. 70, Johannes-Turmair Gymnasium, Straubing 2020.&lt;br /&gt;
* Eva und Karl Tyroller: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Obermayr, Bildhauer und Stuckateur&amp;#039;&amp;#039;, aktualisierte und ergänzte Neuausgabe der Monografie von 1976 als E-Book, Edition FONTES AURIFERI Vol.7, 190 S., 60 Abb., Taufkirchen-Straubing 2019&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|555|555|Obermayer (Obermaier), Matthias|autor=Pa|gnd=119550822}}&lt;br /&gt;
* Eva und Karl Tyroller: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Obermayr, Bildhauer und Stuckateur&amp;#039;&amp;#039;, Straubinger Hefte Nr. 26, Johannes-Turmair Gymnasium, Straubing 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119550822}}&lt;br /&gt;
* [http://www.straubing.de/de/tourismus/stadtportrait/beruehmte/obermayr.php Kurzer Lebensabriss]&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerischer-wald-verein.de/archiv/archivbaywald/2001/02/straubing.htm Ausführlicher Bericht über sein Schaffen]&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerischer-wald-verein.de/archiv/archivbaywald/2001/04/2001-4.pdf Seine Arbeit eines Altars] (PDF, 1,5 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119550822|LCCN=n/94/13205|VIAF=42650906}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Obermayr, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuckateur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Straubing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1720]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Obermayr, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Obermaier, Matthias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Stuckateur und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1720&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meindling]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1799&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Straubing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorgio Michele</name></author>
	</entry>
</feed>