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	<title>Mathias Middelberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Middelberg&amp;diff=1771112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mosmas: /* Asyl und Migration */Satzbau</title>
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		<updated>2026-03-17T21:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Asyl und Migration: &lt;/span&gt;Satzbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr Mathias Middelberg.jpg|mini|Mathias Middelberg (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Wolfgang Antonius Middelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/M/middelberg_mathias-857718 |titel=Dr. Mathias Middelberg, CDU/CSU – Biographie |werk=bundestag.de |abruf=2023-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[14. Dezember]] [[1964]] in [[Osnabrück]]) ist ein [[deutscher]] [[Jurist]], [[Politiker]] ([[CDU]]) und seit 2009 [[Bundestagsabgeordneter]]. Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Haushalt, Finanzen und Kommunalpolitik und Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen seiner Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] am [[Gymnasium Carolinum (Osnabrück)|Gymnasium Carolinum Osnabrück]] studierte Middelberg [[Rechtswissenschaft]]en mit [[Wirtschaftswissenschaft|wirtschaftswissenschaftlichem]] Schwerpunkt an der [[Universität Osnabrück]]. Sein [[Referendar]]iat absolvierte er am [[Oberlandesgericht Oldenburg]] (Oldb) mit Stationen beim Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages in Bonn und an der [[Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer|Hochschule für Verwaltungswissenschaften]] in Speyer. Er bestand beide [[Juristenausbildung in Deutschland|Staatsexamina]] mit [[Prädikatsexamen|Prädikat]], zuletzt 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 1996 arbeitete Middelberg als [[Syndikus]]rechtsanwalt bei der [[PreussenElektra|PreussenElektra AG]] (heute: [[E.ON|E.ON SE]]). Von 1997 bis 2000 war er Büroleiter des Bremer Wirtschaftssenators und Aufsichtsratsvorsitzenden der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post AG]], [[Josef Hattig]]. Von 2002 bis 2004 war er Leiter Unternehmensentwicklung/Recht der [[Mitteldeutsche Flughafen AG|Mitteldeutschen Flughafen AG]] (Holding der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden). 2004 wechselte der Jurist als [[Beteiligungsmanagement|Beteiligungsmanager]] zur [[EWE AG]]. Von 2005 bis Oktober 2009 leitete Middelberg das Referat für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in der [[Niedersächsische Staatskanzlei|Niedersächsischen Staatskanzlei]] in Hannover.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Neben dieser Funktion betreute er auch das Aufsichtsratsmandat des damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten, [[Christian Wulff]], bei [[Volkswagen AG|VW]]. Middelberg wird als „heimlicher Kopf“ hinter der Auseinandersetzung des Landes Niedersachsen mit der [[Porsche|Porsche AG]] um VW bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kopf und Zahl – Wer kommt neu in den Bundestag, wer gestaltet die Wirtschaftspolitik der nächsten Jahre? Die wichtigsten Namen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Manager Magazin&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 9, 2009, S. 90–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Schattenmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftswoche&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 21, 2009, S. 44–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Endstation Wolfsburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftswoche.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20, 2009, S. 48–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Laureen Nussbaum 2019 im Deutschen Bundestag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Mathias Middelberg.jpg|mini|Laureen Nussbaum 2019 im Deutschen Bundestag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mathias Middelberg.]]&lt;br /&gt;
2003 wurde Middelberg zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor der Rechte|Dr.&amp;amp;nbsp;iur.]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Summa cum laude|s.c.l.]]) promoviert. Die Dissertation behandelt das Wirken des Rechtsanwalts [[Hans Georg Calmeyer]] in der deutschen Besatzungsverwaltung in den Niederlanden während des Zweiten Weltkriegs. 2015 veröffentlichte Middelberg eine Biografie über Calmeyer,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wallstein-verlag.de/9783835315280-wer-bin-ich-dass-ich-ueber-leben-und-tod-entscheide.html Wallstein 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt; die in zahlreichen Medien rezensiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-133262116.html |titel=Der verzweifelte Retter |hrsg=Der Spiegel 15/2015 |datum=2015-04-04 |abruf=2019-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article139558215/Auf-einmal-hatten-ganz-viele-Juden-arische-Vaeter.html |titel=Judenretter - Auf einmal hatten ganz viele Juden „arische“ Väter |hrsg=Die Welt |datum=2015-04-15 |abruf=2019-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/hans-calmeyer-der-die-abstammung-pruefte-13828308.html |titel=Hans Calmeyer: Der die Abstammung prüfte... |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2015-10-05 |abruf=2019-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 war er Gesprächspartner in der ARD-Doku &amp;#039;&amp;#039;Calmeyers Dilemma&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/kultur/ard-doku-calmeyers-dilemma-moral-im-ausnahmezustand,calmeyersdilemma-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Middelberg ist römisch-katholischer Konfession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Middelberg war Bezirksvorsitzender der [[Junge Union|Jungen Union]] Osnabrück-Emsland und stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Niedersachsen. Seit 1983 ist er Mitglied der CDU, seit 2012 Bezirksvorsitzender der CDU Osnabrück-Emsland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Seit 2009 ist Middelberg Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Bis 2018 gehörte er dem Finanzausschuss an und war stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft. Im März 2018 wechselte der Jurist in den Innenausschuss und wurde zum innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/arbeitsgruppenvorsitzende-der-cducsu-bundestagsfraktion-im-amt-bestaetigt |titel=Arbeitsgruppenvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Amt bestätigt |hrsg=Pressestelle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion |datum=2018-09-25 |abruf=2019-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2021 wurde Middelberg zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden für Haushalt, Finanzen und Kommunalpolitik gewählt Am 13. Mai 2025  wurde er in dieser Position bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cducsu.de/abgeordnete/mathias-middelberg |titel=Dr. Mathias Middelberg |abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 ist der Jurist Vorsitzender der Landesgruppe der niedersächsischen CDU-Abgeordneten in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Bundestagswahlen 2009, 2013 und 2017 gewann Middelberg den [[Bundestagswahlkreis Stadt Osnabrück|Wahlkreis Stadt Osnabrück]] jeweils mit 38,4 %, 45,7 % bzw. 40,3 % der Erststimmen direkt. 2021 gewann er kein Direktmandat und zog stattdessen über die Landesliste in den Bundestag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2024 wählte die Landesvertreterversammlung der CDU Niedersachsen Middelberg einstimmig auf Platz eins der Landesliste für die [[Bundestagswahl 2025|Bundestagswahl am 23. Februar 2025]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Puskepeleitis |url=https://www.bild.de/politik/inland/landesliste-zur-bundestagswahl-middelberg-fuehrt-cdu-in-den-wahlkampf-6741c8543e49f70bf562c309 |titel=Niedersachsen-Liste für Bundestagswahl – Middelberg führt CDU in den Wahlkampf |werk=Bild |datum=2024-11-23 |abruf=2025-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Wahl gewann er mit 29,7 % der Erststimmen erneut das Direktmandat im Wahlkreis Stadt Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Die-Bundestagswahl-im-Wahlkreis-Stadt-Osnabrueck,wkoci100.html |titel=Die Bundestagswahl im Wahlkreis Stadt Osnabrück |werk=[[NDR.de]] |datum=2025-02-24 |abruf=2025-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Middelberg gehört dem Kuratorium der [[Denkmal für die ermordeten Juden Europas|Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas]], dem beratenden Kuratorium „Stiftung [[Neue Synagoge (Berlin)|Neue Synagoge Berlin]] – Centrum Judaicum“ sowie dem Kuratorium des [[Avicenna-Studienwerk|Avicenna-Studienwerks e. V.]] an. Des Weiteren ist er Mitglied der [[Deutsch-Israelische Gesellschaft|Deutsch-Israelischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Ehe für alle ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2017 stimmte er als einer von 75 Unionsabgeordneten für die [[gleichgeschlechtliche Ehe]]. Es handelte sich dabei um 68 CDU-Abgeordnete (26,9 % aller CDU-Abgeordneten) und 7 CSU-Abgeordnete (12,5 % aller CSU-Abgeordneten).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/deutschland/article166099805/Diese-Unionsabgeordneten-stimmten-fuer-die-Ehe-fuer-alle.html |titel=Wer sagte Ja, wer sagte Nein: Diese Unionsabgeordneten stimmten für die Ehe für alle |autor= |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2017-06-30 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzpolitik ===&lt;br /&gt;
Middelbergs Arbeitsschwerpunkte im Finanzausschuss waren die Unternehmensbesteuerung und das [[Kapitalmarktrecht]]. Er setzte sich für verschärfte Meldepflichten im Übernahmerecht ein, um das sogenannte „Anschleichen“, also den heimlichen Aufbau von Aktienbezugsrechten zu unterbinden. Mit dem [[Anlegerschutzverbesserungsgesetz]] wurde in der Folge die Transparenz am Beteiligungsaufbau von Investoren erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-688053.html |titel=Neuer Vorstoß gegen Anschleich-Attacken |hrsg=Manager Magazin |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haertere-sanktionen-politik-will-feindliche-uebernahmen-erschweren/3768814.html |titel=Politik will feindliche Übernahmen erschweren |hrsg=Handelsblatt |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Internationales_Finanzmarkt/Finanzmarktpolitik/2010-09-22-anlegerschutz.html |titel=Bundestag beschließt Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz |hrsg=Bundesministerium der Finanzen |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 warnte der Jurist vor einer Initiative der [[Europäische Kommission|EU-Kommission]], dem sogenannten „öffentlichen Country-by-Country Reporting“ (CbCR), bei der europäische Unternehmen verpflichtet werden sollten, für eine Besteuerung relevante Daten öffentlich zu machen. Er kritisierte, dass dies einseitig nur innerhalb der EU kontraproduktiv wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/werden-konzern-steuerdaten-bald-oeffentlich-14240267.html |titel=Werden Konzern-Steuerdaten bald öffentlich? |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Harbarth, Mathias Middelberg |Hrsg=Handelsblatt |Titel=Gastkommentar: Wider den Steuerpranger |Datum=2016-06-15 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blogfraktion.de/2016/06/20/wider-den-steuerpranger/ |titel=Wider den Steuerpranger |hrsg=CDU/CSU Bundestagsfraktion; blogfraktion.de |abruf=2019-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2018 mahnte Middelberg in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung [[Die Welt]] eine umfassende Unternehmenssteuerreform in Deutschland an. Er verwies dabei auf die [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Finanzpolitik, die mit einer Senkung der [[Körperschaftsteuer]] eine niedrigere Gesamtbelastung der Unternehmen geschafft hätten und damit unter dem Niveau aller anderen [[G7|G-7-Staaten]] (außer Großbritannien) lägen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mathias Middelberg |Hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Titel=Union fordert eine Agenda 2020 für Unternehmensbesteuerung - CDU-Finanzpolitiker Middelberg reagiert auf Trump |Datum=2018-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mathias Middelberg |Hrsg=Die Welt |Titel=Gastkommentar Mathias Middelberg &amp;#039;&amp;#039;Vergesst die Unternehmen nicht&amp;#039;&amp;#039; |Datum=2018-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion für Haushalt und Finanzen initiierte Middelberg im April 2022 die Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen den Zweiten Nachtrag zum Bundeshaushalt 2021, mit dem die Bundesregierung Kreditermächtigungen in Höhe von 60 Mrd. Euro, die 2021 zur Bekämpfung der Corona-Krise bewilligt worden waren, auf die Folgejahre überschreiben und für den Klimaschutz umwidmen wollte. In der mündlichen Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht begründete der Jurist, auch bei der [[Schuldenbremse (Deutschland)|Schuldenbremse des Grundgesetzes]] gehe es um Nachhaltigkeit. Die Schuldenbremse brauche eine wirkliche Bremswirkung, damit nicht immer wieder Vorratskassen angelegt und Verwendungszwecke geändert würden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Greive, Jan Hildebrand |url=https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/haushalt-verfassungsgericht-entscheidet-ueber-60-milliarden-trick-der-ampel/29216902.html |titel=Verfassungsgericht entscheidet über 60-Milliarden-Trick der Ampel |werk=Handelsblatt |datum=2023-06-21 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit CSU-Landesgruppenchef [[Alexander Dobrindt]] führte Middelberg im Frühjahr 2022 für die Unionsfraktion die Verhandlungen mit den „Ampel“-Kabinettsmitgliedern [[Christian Lindner]], [[Annalena Baerbock]] und [[Christine Lambrecht]] über das „[[Sondervermögen Bundeswehr]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Gathmann et al. |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-sondervermoegen-olaf-scholz-zeitenwende-stockt-a-3ec7345f-a796-4e50-9d96-26b64c8b49c9 |titel=Warum die Zeitenwende nicht vorankommt |werk=Der Spiegel |datum=2022-05-18 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Schäfers |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/cdu-mann-fuer-schulden-18069079.html |titel=CDU-Mann für Schulden |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2022-05-30 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Union pochte darauf, dass die 100 Milliarden Euro ausschließlich für die Ausstattung der Bundeswehr zu verwenden seien und konnte eine entsprechende Einigung erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Delhaes |url=https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schattenhaushalt-papier-aus-dem-bundestag-100-milliarden-fuer-die-bundeswehr-aber-ohne-zwei-prozent-ziel/28382546.html |titel=Papier aus dem Bundestag: 100 Milliarden für die Bundeswehr, aber ohne Zwei-Prozent-Ziel |werk=Handelsblatt |datum=2022-05-30 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Middelberg hatte dazu einen eigenen Vorschlag für eine entsprechende Formulierung in Art. 87a GG vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Schäfers |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/antrag-der-union-zum-bundeswehr-sondervermoegen-18008477.html |titel=Darum geht es im Antrag der Union zum Bundeswehr-Sondervermögen |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2022-05-05 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asyl und Migration ===&lt;br /&gt;
Als innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion versuchte Middelberg im Juni 2018 im Streit innerhalb der Unionsfraktion über die Zurückweisung von Asylbewerbern an den deutschen Grenzen zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/middelberg-cdu-zu-unionsstreit-ich-glaube-dass-die.694.de.html?dram:article_id=420434 |titel=Middelberg (CDU) zu Unionsstreit „Ich glaube, dass die Gegensätze überwindbar sind“ |hrsg=Deutschlandfunk |abruf=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Debatte um den Entwurf eines [[Fachkräfteeinwanderungsgesetz]]es warnte Middelberg vor „Missbrauchsmöglichkeiten und möglichen Fehlanreizen“. Er sah die Zuwanderungsmöglichkeit für Menschen aus Nicht-EU-Staaten, die keine Qualifikation und Ausbildungsstelle vorweisen können, kritisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/deutschland/article185410078/Einwanderungsgesetz-Unionsfraktion-zerpflueckt-Entwurf-fuer-Einwanderungsgesetz.html |titel=Innenpolitiker der Union knöpfen sich eigene Minister vor |hrsg=Die Welt |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gesetzentwurf wurde daraufhin mehrfach abgeändert, den Middelberg als „sehr guten und ausgewogenen Kompromiss“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/zuwanderung-arbeit-gesetz-koalition-1.4259086 |titel=Zwei Gesetze für die Zuwanderung von Fachkräften |hrsg=Süddeutsche Zeitung |abruf=2019-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dserver.bundestag.de/btp/19/19105.pdf#P.12919 |titel=Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 105. Sitzung. Berlin, Freitag, den 7. Juni 2019 |abruf=2019-06-08 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend zu den optimierten Zuwanderungsmöglichkeiten forderte Middelberg effektivere Regelungen für die Rückführungen abgelehnter Asylbewerber. Er kritisierte vor allem, wenn Abschiebungen daran scheiterten, dass Asylbewerber nicht gegenwärtig waren. Mit dem [[Migrationspaket (2019)|Geordnete-Rückkehr-Gesetz]], das der Bundestag im Juni 2019 verabschiedete, wurden danach insbesondere die Voraussetzungen für [[Ausreisegewahrsam]] und [[Abschiebehaft]] gesenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cducsu.de/presse/pressestatement/gesetzlichen-rahmen-fuer-das-gelingen-von-abschiebungen-nachschaerfen |titel=Gesetzlichen Rahmen für das Gelingen von Abschiebungen nachschärfen |hrsg=Pressestelle CDU/CSU-Bundestagsfraktion |abruf=2019-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Middelberg spricht sich dafür aus, die Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien zu [[Sicherer Herkunftsstaat (Deutschland)|sicheren Herkunftsstaaten]] zu erklären. Dies sorgte bei Menschenrechtsorganisationen wie [[Amnesty International]] und in der Opposition bei den Grünen und den Linken für Kritik, da es in Algerien und Marokko weiterhin zu Menschenrechtsverletzungen komme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Amnesty International]], [https://www.amnesty.de/jahresbericht/2018/marokko-und-westsahara#section-1723490 Jahresbericht 2018, Abschnitt Marokko und Westsahara] &amp;amp; [https://www.amnesty.de/jahresbericht/2018/algerien#section-1721504 Jahresbericht 2018, Abschnitt Algerien]&amp;lt;/ref&amp;gt; Middelberg verwies dagegen auf die geringen Anerkennungsquoten aus diesen Ländern und wies darauf hin, dass jedes Asylgesuch aus sicheren Herkunftsländern im Einzelfall geprüft würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wochenzeitschrift [[Die Zeit]]: {{Webarchiv |url=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-01/maghreb-staaten-georgien-sichere-herkunftslaender-bundestag-abstimmung-gesetzesentwurf |text=Bundestag stuft Maghreb-Staaten und Georgien als sicher ein |wayback=20190118120546}}, 18. Januar 2018, heruntergeladen am 19. Januar 2018, als [[Web-Archivierung#Begrifflichkeiten|Memento]] gespeichert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der aus Seenot geretteten Migranten hält Middelberg einen stetigen europäischen Verteilmechanismus für „sehr hilfreich“, jedoch langfristig nicht ausreichend, da die Beschlüsse des [[Europäischer Rat|EU-Rates]] vom Juni 2018 umgesetzt werden müssten. Demzufolge spricht er sich für eine Reduzierung der Migration, indem die Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern intensiviert wird, sowie Ausschiffungsplattformen an den Mittelmeerküsten, die ein geordnetes Asylverfahren gewährleisten sollen, aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/article196799993/Maas-will-Deutschland-als-Vorreiter-bei-Migranten-Aufnahme.htm |titel=Maas will Deutschland als Vorreiter bei Migranten-Aufnahme |hrsg=Die Welt |datum=2019-07-13 |abruf=2019-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Middelberg positionierte sich gegen die Einbürgerung von Ausländern, die mit mehreren Personen verheiratet sind. Dass ein entsprechender Gesetzesvorschlag des Innenministeriums zunächst vom Bundesjustizministerium nicht akzeptiert wurde, stieß auf Kritik Middelbergs. Mittlerweile wurde ein Passus im parlamentarischen Verfahren im Dritten Staatsangehörigkeitsänderungsgesetz vom 4. August 2019 ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/article192948725/Polygamie-Einbuergerung-bleibt-trotz-Mehrehe-moeglich.html |titel=Einbürgerung bleibt trotz Mehrehe möglich |hrsg=Die Welt |datum=2019-05-05 |abruf=2019-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Anfang 2025 zahlreiche gemeinnützige Organisationen an den [[Proteste gegen Rechtsextremismus in Deutschland und Österreich 2025|Protesten gegen Rechtsextremismus]] beteiligten, bei denen auch die gemeinsame Abstimmung von AfD und CDU zu Migrations- und Asylthemen kritisiert wurde, drohte Middelberg damit, ihnen die Gemeinnützigkeit zu entziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/union-will-foerderung-beteiligter-gemeinnuetziger-vereine-ueberpruefen-100.html |titel=Nach Anti-Merz-Protest - Union will Förderung beteiligter gemeinnütziger Vereine überprüfen |datum=2025-02-13 |sprache=de |abruf=2025-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judenrecht, Judenpolitik und der Jurist [[Hans Calmeyer]] in den besetzten Niederlanden 1940–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Osnabrücker Schriften zur Rechtsgeschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-89971-123-8, zugleich: Dissertation, Universität Osnabrück, 2003.&lt;br /&gt;
* Mit Daniel Möritz: &amp;#039;&amp;#039;Kapitalmärkte brauchen Regeln! Ein Einblick in die Diskussionen im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am Beispiel des Themas „Anschleichen an Unternehmen“.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Ebke, Andreas Möhlenkamp, Berthold Welling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Internationale Finanzmarktkrise, Bankabschlüsse und Mittelstand.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6733-8, S. 98–110.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Wer bin ich, dass ich über Leben und Tod entscheide?“ Hans Calmeyer – „Rassereferent“ in den Niederlanden 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1528-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mathias-middelberg.de/ Website von Mathias Middelberg]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Mathias Middelberg}}&lt;br /&gt;
* {{abgeordnetenwatch|ID=mathias-middelberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035092395|LCCN=no/2005/034407|VIAF=65091933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Middelberg, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Innenausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Middelberg, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Middelberg, Mathias Wolfgang Antonius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1964&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mosmas</name></author>
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