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	<title>Mathias Kneißl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-28T17:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Medien: &lt;/span&gt; wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mathias Kneißl.jpg|mini|Mathias Kneißl vor seiner Exekution, Anfang 1902]]&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Kneißl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1875]] in [[Unterweikertshofen]]; † [[21. Februar]] [[1902]] in [[Augsburg]]; genannt &amp;#039;&amp;#039;Kneißl Hias&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Räuber Kneißl&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Schachenmüller-Hiasl&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Bayern|bayerischer]] [[Räuber]]. Sein Wirkungskreis lag überwiegend in den Gebieten der Bezirksämter (der späteren Landkreise) [[Bezirksamt Dachau|Dachau]], [[Bezirksamt Aichach|Aichach]] und [[Bezirksamt Fürstenfeldbruck|Fürstenfeldbruck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt; Seine [[Lebensgeschichte]] wurde in zahlreichen Büchern, Schriften, Liedern, Filmen und Theaterstücken aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Mathias Kneißl war das älteste von fünf Kindern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Toni Drexler |Hrsg= |Titel=Im Wald da sind die Räuber: Kneissl, Hiasl &amp;amp; Co.; Räuberromantik und Realität |Verlag=Bauernhofmuseum Jexhof |Ort=Schöngeising |Datum=2002 |ISBN=3-932368-07-X |Seiten=95}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Matthias (oder Mathias) Kneißl (1837–1892), einem Schreiner, Wagner und Müller,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sulzemoos.de/geschichtesulzemoos/personen/kneissl.htm |titel=Der Räuber Kneißl |hrsg=Gemeinde Sulzemoos |datum= |abruf=2020-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Therese Kneißl (*&amp;amp;nbsp;1847), geborene Pascolini.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.genealogie-kiening.de/mayr-kneisl.htm |titel=kneisl |werk=genealogie-kiening.de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Onkel mütterlicherseits war der in der Gegend bekannte Räuber [[Johann Pascolini (Räuber)|Johann Pascolini]] (1831–1871), sein Urgroßvater Peter Pascolini stammte aus Frassenetto, einem Ortsteil von [[Forni Avoltri]] im [[Österreich-Ungarn|österreichischen]] [[Friaul-Julisch Venetien|Friaul]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kneißls Eltern bewirtschafteten zunächst ein Gasthaus in Unterweikertshofen, das Krämer Pascolini für seine Kinder erworben hatte. Das Gasthaus wurde zum Treffpunkt von Kriminellen, die mit Gestohlenem oder Gewildertem handelten. Nachdem die [[Gendarmerie]] die Aktivitäten mehrfach überprüft hatte, entschlossen sich Kneißls Eltern 1885, die Wirtschaft zu verkaufen, um nach Dachau als [[Privatier|Privatiers]] zu ziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1886 zog die Familie in die Schachenmühle bei [[Sulzemoos]], südlich des Ortsteiles Altstetten am Steindlbach,&amp;lt;ref name=&amp;quot;aufwuchs&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Wo-der-Raeuber-Kneissl-aufwuchs-id35037472.html |titel=Wo der Räuber Kneißl aufwuchs |hrsg=Augsburger Allgemeine |sprache=de |abruf=2020-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Ehepaar für 9.800 Mark erwarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt; Die Mahlmühle mit kleinem Sägewerk und ein wenig Landwirtschaft lag in einem feuchten und schattigen Waldgrundstück, im Sommer von Mückenschwärmen bevölkert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aufwuchs&amp;quot; /&amp;gt; Im Nebenerwerb widmete sich Kneißl sen. der Anfertigung von Wagner- und Schreinerarbeiten. Für die Zeit bis 1888 berichtete ein Polizist aus Odelzhausen von einem guten Eindruck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt; Dann fanden sich Besucher in der Mühle ein, die Schweine, Schafe und Diebesgut weiterverkauften, und so wurde aus der Mühle ein „Gasthaus“ und sie geriet aufgrund der dort stattfindenden [[Hehlerei]] in die Beobachtung der Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Zu den Besuchern der Schachenmühle zählten der Händler Johann Schlumbrecht aus Stangheim, der u.&amp;amp;nbsp;a. Munition besorgte, und Josef Schreck aus [[Hepberg]] bei Ingolstadt, der in den Diensten des Barons von Schaezler in Sulzemoos stand. In diesem Umfeld lernte der jugendliche Mathias das Schießen und wurde zu ersten kleineren Straftaten verleitet, für die er mehrere kürzere Haftstrafen absaß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1891 musste der 15-jährige Kneißl erstmals für drei Tage in Haft. Ihm wurde vorgehalten, als Schulpflichtiger eine Tanzveranstaltung besucht zu haben, denn das Schwänzen der Schule stand unter Strafe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; 1884 schrieb ein Lehrer: „Ein äußerst unwilliger und unfolgsamer Knabe, eine Zuchthauspflanze.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehbrink&amp;quot; /&amp;gt; Die Volksschule Sulzemoos schrieb 1889 ins Zeugnis: Anlagen: wenige, Fleiß: sehr faul, Betragen: grob und unanständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Schwänzen der sonntäglichen „Feiertagsschule“, die für Abgänger der Volksschule Pflicht war, kam es zu fünf Gerichtsurteilen zwischen Juli 1891 und Juli 1892.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1892 warf die väterliche Mühle kaum Gewinn ab und stürzte die Familie Kneißl in Not. So kamen die Eheleute auf die Idee, mit den Söhnen Alois und Mathias in der [[Wallfahrtskirche Herrgottsruh (Friedberg)|Wallfahrtskirche Herrgottsruh]] bei [[Friedberg (Bayern)|Friedberg]] das Altarsilber zu stehlen. Schon bald fiel der Verdacht auf die Familie Kneißl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt; Kurz darauf erwischte man seine Mutter beim Versuch, die gestohlenen Gegenstände zu veräußern. Wegen [[Hehlerei]] wurde sie für drei Monate inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt; Ein anschließender Fluchtversuch seines Vaters misslang. Die Polizei verhaftete ihn und brachte ihn in das Gefängnis nach Dachau. Dort verstarb sein Vater kurze Zeit später unter ungeklärten Umständen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ10052025&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gefeiert und gefürchtet.&amp;#039;&amp;#039; In: Augsburger Allgemeine, erschienen am 10. Mai 2025, Seite 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sechs minderjährigen Jugendlichen und Kinder blieben sich selbst überlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Raubzüge ===&lt;br /&gt;
Kneißl ging mit seinen Brüdern auf Raubzüge; gelegentlich begleitet von Johann Schlumbrecht und Josef Schreck; sie wilderten, stahlen Obst, Hühner, ein Schaf und Geld. Am 2. November 1892 erschienen zwei Polizisten in der Mühle, dabei schoss der jüngere Bruder Alois dem Polizeistationskommandanten Baltasar Gößwein aus [[Odelzhausen]] in den Unterleib; dieser wurde dadurch dienstunfähig und verstarb nach langer Leidenszeit fünfzehn Jahre später an den Folgen; zuvor wurde auch sein Kollege Förtsch durch Streifschüsse verwundet. Das Strafmaß von Alois lag bei 15 Jahren; er verstarb nach vier Jahren im Gefängnis an Tuberkulose.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehbrink&amp;quot; /&amp;gt; Zuvor war die Schachenmühle zwangsversteigert worden. Der 18-jährige Mathias Kneißl wurde als Tatbeteiligter vom Landgericht München für die Tatbestände [[Mordversuch]], schwerer Raub und [[Wilderei]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; am 23. Juni 1893 zu sieben Jahren Haft verurteilt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ10052025&amp;quot; /&amp;gt; Schreck erhielt 12 Jahre und Schlumbrecht 2 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Schreiner ===&lt;br /&gt;
Im Gefängnis erlernte Kneißl das Schreinerhandwerk. Nach seiner Haftentlassung am 28. Februar 1899 mit 24 Jahren fand er kein Heimatrecht in seiner Heimat und wurde am 18. März 1899 auch aus München ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt; Im Frühjahr und Sommer 1899 arbeitete er für drei Monate als Schreiner in [[Nußdorf am Inn]] bei Schreiner Christoph, einem Bekannten der Familie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayr&amp;quot; /&amp;gt; Nach einem halben Jahr wurde Kneißl auf stetes Drängen und den Hinweis des [[Königlich Bayerisches Gendarmeriekorps|Gendarmeriekommandanten]] Adam Saalfrank, dass Kneißl ein Zuchthäusler sei, von seinem Meister entlassen, da auch seine Kollegen sich weigerten, mit ihm länger zusammenzuarbeiten. Er fand darauf wegen seines schlechten [[Leumund]]s keine Anstellung mehr und sah sich in seiner Existenz bedroht. Resozialisierung war damals unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratzer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Kratzer |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/raeuber-kneissl-bayerns-beliebtester-moerder-1.696431 |titel=Bayerns beliebtester Mörder |sprache=de |abruf=2020-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er träumte davon, nach Amerika auszuwandern. Das dafür notwendige Geld fehlt ihm allerdings.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ10052025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raubzüge und Verfolgung Herbst 1899 bis März 1901 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathias Kneißl 1901 004.jpg|mini|Das beschossene Auermacheranwesen bei Egenhofen kurz nach der Festnahme von Kneißl, 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathias Kneißl 1901 001.jpg|mini|hochkant|Der schwer verletzte Mathias Kneißl (Mitte) nach der Festnahme mit zwei Krankenpflegern, 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mathias Kneißl 1901 003.jpg|mini|Mathias Kneißl nach seiner Festnahme im Krankenbett, 1901]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Arbeit unternahm Kneißl erneut Einbrüche mit dem Komplizen Hausleitner. Er wurde von der Polizei gesucht und ein Kopfgeld von 400 Mark auf ihn ausgesetzt. Auf einem Fahrrad durchstreifte er die Landschaft zwischen Altomünster und Nannhofen, mit Dolchen, Gewehren und Revolvern ausgerüstet. Nachdem sein Komplize gefasst und in Straubing zu 15&amp;amp;nbsp;Jahren Haft verurteilt worden war, setzte er seine Raubzüge mit dem Fahrrad alleine fort, wobei er hauptsächlich Einödhöfe aufsuchte. Zu dieser Zeit plante Kneißl mit dem erbeuteten Geld eine Auswanderung in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], zusammen mit seiner Cousine und Geliebten Mathilde Danner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Räuberhauptmann Kneißl vor dem Schwurgericht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. 1911–1921, S.&amp;amp;nbsp;192–221; {{zeno.org|20003607046}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kneißl bei einem Raubzug Ende Oktober 1900 in der Hallertau Pfandbriefe im Wert von 2.500 Mark erbeutet hatte, suchte man ihn steckbrieflich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Festnahmeversuch kam es am Spätabend des 30. November 1900 beim Flecklbauern in [[Irchenbrunn]] bei [[Altomünster]] zu einem Schusswechsel, bei dem die zwei Gendarmen so schwer verletzt wurden, dass sie später starben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/kultur-de-welt/raeuber-mathias-kneissl-bis-heute-eine-bayerische-legende-vor-100-jahren-hingerichtet-vor-der-hinrichtung-sechs-glas-bier-d1156355.html |titel=Vor der Hinrichtung sechs Glas Bier |werk=Onetz.de |datum=2002-02-22 |sprache=de |abruf=2020-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kneißl flüchtete und konnte sich so einer Festnahme entziehen. Der Polizei gelang es in der darauffolgenden Zeit nicht, ihn aufzuspüren. Es wurde sogar ein Kopfgeld über 400 Goldmark ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ10052025&amp;quot; /&amp;gt; Er versteckte sich im Dachauer und Aichacher Land und fand vor allem bei ärmeren Menschen Unterschlupf. Zur Legende wurde seine erfolgreiche Flucht aus der von der Polizei umstellten Ortschaft Pischertshofen. Angeblich versteckte er sich dort in einem [[Güllefass|Odelfass]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehbrink&amp;quot; /&amp;gt; Der ungewöhnliche Fall und das Entkommen Kneißls fanden Niederschlag in der ausländischen Presse und mehrten die Bekanntheit des Räubers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Augsburger Untersuchungsrichter erhöhte anschließend die Belohnung auf 1.000 Goldmark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; Die Summe war wohl auch deswegen so hoch gewählt, weil die Ordnungsmacht den Räuber bisher nicht hatte dingfest setzen können und die Fahndungen erfolglos blieben. Die damals verhältnismäßig hohe Summe erregte die Gemüter in der Bevölkerung, da weite Kreise der ländlichen Bevölkerung in Armut lebten. Dieser Umstand, aber auch die offensichtliche Erfolglosigkeit polizeilicher Fahndung führten wohl auch zu einer Solidarisierung in der Bevölkerung und zur Verklärung des Räubers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; In der Welt des späten 19. Jahrhunderts war die Abneigung gegen Staat und Obrigkeit tief verwurzelt. Die Bevölkerung jener Zeit begegnete Kneißl mit Respekt, da er sich gegen Willkür, Not und Unterdrückung wehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Monate später, am 4. März 1901, wurde Kneißl von der Mutter seiner Freundin Mathilde verraten&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ10052025&amp;quot; /&amp;gt; und im Anwesen Auermacher in [[Geisenhofen (Egenhofen)|Geisenhofen]] bei [[Aufkirchen (Egenhofen)|Aufkirchen]] ab 9 Uhr morgens von 70 Polizisten gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt; Die Truppe wurde eilig verstärkt und am 5. März, nach eintägiger Belagerung, beschossen 150 Mann das Haus, in dem sich der unbewaffnete Kneißl im Dachstuhl verkrochen hatte. Eine Dreiviertelstunde nach Beginn der Beschießung stürmten erste Polizisten in das Wohnhaus. Nach einiger Zeit wurde Kneißl entdeckt, er erlitt einen Steckschuss in den Kopf, zwei Schüsse in den rechten Oberarm, einen Streifschuss am rechten Handgelenk und eine lebensgefährliche Verletzung des Unterleibs. Der Volksmund sprach von der &amp;#039;&amp;#039;Kneißl-Schlacht von Geisenhofen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Verletzungen überstand er die Postzugfahrt nach München, wo er notoperiert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/ein-aktenfund-zeigt-wie-polizei-doppelmoerder-und-raeuber-mathias-kneissl-jagte-und-bevoelkerung-ihn-sch-6929502.html |titel=Wie die Oberbayern den Räuber Kneissl versteckten |sprache=de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach saß er monatelang im Rollstuhl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt; Die Tatsache, dass Kneißl sich so lange dem Zugriff der Polizei entziehen konnte, war dem Umstand geschuldet, dass Bauern ihm immer wieder Zuflucht und Versteck boten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; Die Bauern bestach Kneißl oft mit schwarz erlegtem Wild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess und Hinrichtung ===&lt;br /&gt;
Vom 14. bis 19. November 1901 fand vor dem Schwurgericht Augsburg der Prozess gegen ihn statt. Kneißl hatte sich wegen zweier [[Mord|Morde]], versuchten [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] sowie wegen [[Raub (Deutschland)#Schwerer Raub, § 250 Abs. 1 StGB|schweren Raubes]] und [[Räuberische Erpressung|räuberischer Erpressung]] zu verantworten. Bei der Gerichtsverhandlung, die von der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurde, soll er gesagt haben: {{&amp;quot; |Ich kann kein Unrecht leiden. Ich kann mich nicht beugen, lieber geh’ ich selber zugrunde.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kneißl gab alle ihm zur Last gelegten Verbrechen zu, verneinte aber eine Tötungsabsicht gegenüber den beiden von ihm erschossenen Polizisten. Kneißls Verteidiger war der Rechtsanwalt [[Walter von Pannwitz]] aus München.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Räuberhauptmann Kneißl vor dem Schwurgericht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;; [[s:Räuberhauptmann Kneißl vor dem Schwurgericht|Volltext]] ([[Wikisource]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschworenen befanden ihn für schuldig wegen Mordes, vorsätzlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang, räuberischer Erpressung und schweren Raubes. Der Gerichtshof verurteilte ihn daraufhin auf Antrag des Staatsanwaltes wegen Mordes [[Todesstrafe|zum Tode]] und wegen der anderen Straftaten zu 15 Jahren [[Zuchthaus]] sowie zum Verlust der [[Bürgerliche Ehrenrechte|bürgerlichen Ehrenrechte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt ist Kneißl für den angeblichen Ausspruch bei der Urteilsverkündung;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=De Woch fangt scho guad o, heit wird i g‘köpft&lt;br /&gt;
 |Autor=Mathias Kneißl&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://xn--ruber-kneissl-radweg-bzb.de/der-radweg/abschnitt-4 |titel=Abschnitt 4 – Durch Sulzemoos, Odelzhausen und Pfaffenhofen a.d. Glonn |werk=räuber-kneissl-radweg-bzb.de |abruf=2021-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten kommentierte er laut Legende an einem Montag die Mitteilung des Gefängnisdirektors, dass sein [[Gnadenbefugnis|Gnadengesuch]] vom [[Luitpold von Bayern|Prinzregenten Luitpold]] abgelehnt worden war und er hingerichtet werde – tatsächlich erfuhr Kneißl von seiner bevorstehenden Hinrichtung aber am Mittwoch, dem 19. Februar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Toni Drexler |Hrsg= |Titel=Im Wald da sind die Räuber: Kneissl, Hiasl &amp;amp; Co.; Räuberromantik und Realität |Verlag=Bauernhofmuseum Jexhof |Ort=Schöngeising |Datum=2002 |ISBN=3-932368-07-X |Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorsitzende, Oberlandesgerichtsrat Anton Rebholz, bat in einem Brief den Prinzregenten Luitpold, das über Kneißl verhängte Todesurteil nicht vollstrecken zu lassen, was Luitpold aber schroff ablehnte. Kneißl wurde am 21. Februar 1902 kurz nach 7 Uhr morgens im Hof des [[Justizvollzugsanstalt Augsburg|Landgerichtsgefängnisses Augsburg]] an der Karmelitengasse mit dem 80 Pfund schweren Fallbeil, einer [[Guillotine]], [[Hinrichtung|hingerichtet]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehbrink&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jochen Lehbrink |url=https://www.merkur.de/lokales/regionen/raeuber-kneissl-romantischer-held-oder-kaltbluetiger-moerder-255161.html |titel=Räuber Kneißl: Romantischer Held oder kaltblütiger Mörder? |werk=merkur.de |datum=2006-02-21 |sprache=de |abruf=2020-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatte er sich als [[Henkersmahlzeit]] sechs Glas Bier bestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; Sein [[Scharfrichter]] war [[Franz Xaver Reichhart]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratzer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Blazek: &amp;#039;&amp;#039;Scharfrichter in Preußen und im Deutschen Reich 1866–1945.&amp;#039;&amp;#039; ibidem, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8382-0107-8, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess wurde von der Bevölkerung genauestens verfolgt und es kam zu dem bekannten Spruch: „In Geisenhofen hams ihn zuagricht, in München hergricht und in Augsburg hingricht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Onetz&amp;quot; /&amp;gt; Auch kurz: „zuagricht, hergricht, higricht“ kommentierte der [[Volksmund]] das Vorgehen der Behörden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sulzemoos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Unter Zeitgenossen ===&lt;br /&gt;
Schon zu Lebzeiten wurde Kneißl als [[Volksheld]] verehrt; zahlreiche [[Legende]]n ranken sich um den Räuber. Das Volk, vor allem die [[Kleinbauer]]n, sahen in seinem räuberischen Leben ein Aufbegehren gegen die Obrigkeit. Breite Teile der Bevölkerung verhöhnten die Staatsmacht auf Spottpostkarten, in Spottgedichten und in Theaterstücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lehbrink&amp;quot; /&amp;gt; Es entstanden Spottgedichte und Lieder. Ein vielstrophiges Kneißl-Lied enthält die Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vom Zuchthaus bin i entlassen worn, war wieder a frischer Bua,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
i hab aa wieder g’arbat, d’Leit lassn mir koa Ruah,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
da Moasta der werd zwunga, muaß mir mei Zeugnis gebn,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und i muaß wieder rutschn ins Vagabundenlebn.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.literaturportal-bayern.de/themen?task=lpbtheme.default&amp;amp;id=608 |titel=Das Kneißl-Lied |werk=literaturportal-bayern.de |sprache=de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption und künstlerische Umsetzung ===&lt;br /&gt;
[[Reinhard Hauff]] inszenierte 1970 den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Mathias Kneißl (Film)|Mathias Kneißl]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Hans Brenner]] in der Titelrolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.filmportal.de/film/mathias-kneissl_27271ea9c0054cc7a176c48630ff2db6 „Mathias Kneißl“], Informationen zum Film auf filmportal.de (abgerufen am 2. September 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Georg Ringsgwandl]] schrieb eine Kneißl-Ballade. 1980 stellte [[Oliver Herbrich]] auf den [[Hofer Filmtage]]n seine Kinoversion des Kneißl als chancenloser Volksheld dem Kinopublikum vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oliver-herbrich.wixsite.com/archiv/mathias-kneissl-1 |titel=Mathias Kneißl |werk=Oliver Herbrich Filmarchiv |sprache=de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[Münchner Volkstheater]] war die Geschichte von Mathias Kneißl in der Regiefassung von [[Christian Stückl]] bis zum Mai 2007 zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://efi-de.com/maxgesucht/theater/kneissl/kneissl.htm |titel=Räuber Kneissl |werk=efi-de.com |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marcus H. Rosenmüller|Marcus H. Rosenmüllers]] Film &amp;#039;&amp;#039;[[Räuber Kneißl]]&amp;#039;&amp;#039; hatte am 24. Juni 2008 beim 26. Filmfest München Premiere und kam am 21. August 2008 in die deutschen Kinos. Die Hauptrolle spielte [[Maximilian Brückner]], der bereits schon am Münchner Volkstheater von 2004 bis 2007 den Mathias Kneißl spielte. Sein Bruder [[Florian Brückner|Florian]], der die Rolle von Kneißls Bruder Alois ebenfalls am Münchner Volkstheater gespielt hatte, spielt ihn auch im Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legendenbildung um Kneißl ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Erzählungen um [[Matthias Klostermayr]], den &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Hiasl&amp;#039;&amp;#039;, entstanden. Die Journalistin Ulrike Frick bezeichnete Kneißl als „Rebellen und Volkshelden“ sowie als „Voralpen-[[Robin Hood|Robin-Hood]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Western aus Bayern: Mit düsterem Heiligenschein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]].&amp;#039;&amp;#039; 21. August 2008, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der wenige Kilometer vom Geburtsort Kneißls entfernten Gemeinde [[Maisach]] braut die Brauerei Maisach ein &amp;#039;&amp;#039;Räuber-Kneißl-Bier&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/maisach-brauerei-maisach-unter-neuer-fuehrung-1.2775446 |titel=Brauerei Maisach unter neuer Führung |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |sprache=de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bräustüberl der Brauerei gibt es ein &amp;#039;&amp;#039;Räuber-Kneißl-Museum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Valentina Finger |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/ausflugstipp-auf-den-spuren-des-kult-verbrechers-1.3116346 |titel=Kneißl-Museum in Maisach: Auf den Spuren des Räubers |sprache=de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1991 ist eine Oldtimer-Rallye („Räuber-Kneißl-Classics“) nach ihm benannt. Sie fand z.&amp;amp;nbsp;B. 2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/oldtimer-rallye-raeuber-kneissl-classics-bilder-fotos-3715588.html |titel=Oldtimer-Rallye in Gröbenzell: Die Bilder |sprache=de |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2016 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde bekannt, dass die WestAllianz-Arbeitsgruppe „Tourismus und Naherholung“ einen Räuber-Kneißl-Weg anlegen möchte, der die Gemeinden [[Karlsfeld]], [[Bergkirchen]], [[Maisach]], [[Gröbenzell]], [[Pfaffenhofen an der Glonn|Pfaffenhofen a.d. Glonn]], [[Odelzhausen]] und [[Sulzemoos]] verbinden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfaffenhofen-glonn.de/aktueller-sachstand-zum-raeuber-kneissl-weg |titel=Aktueller Sachstand zum Räuber-Kneißl-Weg |hrsg=Gemeinde Pfaffenhofen a.d. Glonn |datum= |abruf=2020-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2020 wurde der 110 Kilometer lange Räuber-Kneißl-Radweg eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://räuber-kneissl-radweg.de/ |titel=Räuber Kneißl Radweg |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Räuber-Kneißl-Radweg ist eröffnet |Sammelwerk=[[Münchner Merkur]] |Datum=2020-05-19 |Online=https://www.merkur.de/lokales/dachau/raeuber-kneissl-radweg-ist-eroeffnet-13769190.html |Abruf=2020-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Böckl]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Kneißl, Der Raubschütz von der Schachermühle&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-89251-258-2 (4. Auflage 1998).&lt;br /&gt;
* Toni Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Im Wald da sind die Räuber: Kneissl, Hiasl &amp;amp; Co. Räuberromantik und Realität&amp;#039;&amp;#039;. Bauernhofmuseum Jexhof, Schöngeising 2002, ISBN 3-932368-07-X.&lt;br /&gt;
* [[Michael Farin]]: &amp;#039;&amp;#039;Polizeireport München 1799–1999&amp;#039;&amp;#039;. 2001, ISBN 3-933510-25-2.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess gegen den Räuberhauptmann Kneißl&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung, Darstellung merkwürdiger Strafrechtsfälle aus Gegenwart und Jüngstvergangenheit. Nach eigenen Erlebnissen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1911, S. 198–228; {{archive.org |bub_gb_dCoYAQAAIAAJ |Blatt=n209}} (Anm.: Friedländer war Gerichtsreporter).&lt;br /&gt;
* [[Hugo Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Räuberhauptmann Kneißl vor dem Schwurgericht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;; [[s:Räuberhauptmann Kneißl vor dem Schwurgericht|Volltext]] ([[Wikisource]]).&lt;br /&gt;
* [[Martin A. Klaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Räuber Kneißl, oder, Leben, Tod und Erhöhung des Schachermüller-Hiasl&amp;#039;&amp;#039;. Münchenverlag, München 2000, ISBN 3-86615-695-2 / ISBN 3-934036-14-7.&lt;br /&gt;
* Wilhelm L. Kristl: &amp;#039;&amp;#039;Das traurige und stolze Leben des Mathias Kneißl&amp;#039;&amp;#039;. 2002, ISBN 3-935877-51-X.&lt;br /&gt;
* [[Marlene Reidel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Räuber Kneißl&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-7846-0176-6.&lt;br /&gt;
* Marlene Reidel, Wilhelm L. Kristl: &amp;#039;&amp;#039;Der Räuber Kneißl. 44 Holzschnitte, das Lied und eine Chronik der wirklichen Ereignisse von Wilhelm Lukas Kristl&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60736-3.&lt;br /&gt;
* Oliver Herbrich: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Kneißl / Theo Berger. Volkshelden wider Willen.&amp;#039;&amp;#039; Drehbuch (Fiction – Non-Fiction Film Edition). 2018, ISBN 978-3-00-059239-3.&lt;br /&gt;
* Christian Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Kneissl, der gefürchtete Räuber und Bandit des bayrischen Hochlandes oder die Geheimnisse der Schachermühle von Sulzemoos&amp;#039;&amp;#039;. H. G. Münchmeyer, Dresden 1901/02 (1916 verboten und [[Makulierung|makuliert]]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Uchatius]]: &amp;#039;&amp;#039;Mörder, Volksheld der Bayern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 15/2000; [https://web.archive.org/web/20110205102752/https://www.zeit.de/2000/15/Moerder_Volksheld_der_Bayern zeit.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Göttler]] und Sepp Raith: &amp;#039;&amp;#039;Aufbegehren führt zu Kopfverlust. Die Lieder aus dem Programm über das Leben und Sterben des Mathias Kneißl&amp;#039;&amp;#039;. 2004, Audio-CD (LC 07975)&lt;br /&gt;
* Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Mathias Kneißl (Film)|Mathias Kneißl]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Reinhard Hauff]] im Jahr 1970, mit [[Hans Brenner]], [[Gustl Bayrhammer]], [[Eva Mattes]] und [[Ruth Drexel]]&lt;br /&gt;
* Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;Das stolze und traurige Leben des Mathias Kneißl&amp;#039;&amp;#039; von Oliver Herbrich im Jahr 1979/80&lt;br /&gt;
* [[Georg Ringsgwandl]], Titel &amp;#039;&amp;#039;Kneißl&amp;#039;&amp;#039;, Album &amp;#039;&amp;#039;Staffabruck&amp;#039;&amp;#039;, 1993&lt;br /&gt;
* [[Schandmaul]], Titel &amp;#039;&amp;#039;Schachermüller-Hiasl&amp;#039;&amp;#039;, Album &amp;#039;&amp;#039;LeuchtFeuer&amp;#039;&amp;#039;, 2016&lt;br /&gt;
* Biografische Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Räuber Kneißl]]&amp;#039;&amp;#039; (2008) von [[Marcus H. Rosenmüller]]&lt;br /&gt;
* Animationskurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Drei Knödel für Kneissl&amp;#039;&amp;#039; der Hochschule für Film- und Fernsehen Potsdam-Babelsberg &amp;amp; FR-Entertainment (2010)&lt;br /&gt;
* Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;Mutter Kneißl&amp;#039;&amp;#039; Bayerischer Rundfunk 1976, 98 Minuten Stereo von Fritz Meingast. Regisseur Wolf Euba. Mit Elfie Pertramer und Hans Brenner&lt;br /&gt;
* Musical: &amp;#039;&amp;#039;Räuber Kneissl-Revival – Das Musical&amp;#039;&amp;#039;, [[Hofspielhaus]], München, 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mathias Kneißl}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118563688}}&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_46390#23 &amp;#039;&amp;#039;Christoph Bachmann: Mathias Kneißl: Räuber und Volksheld&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Lexikon Bayerns]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. August 2012.&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/bayern/raeuber-kneissl-bayerns-beliebtester-moerder-1.696431 &amp;#039;&amp;#039;Bayerns beliebtester Mörder&amp;#039;&amp;#039;.] [[sueddeutsche.de]], 17. Mai 2010.&lt;br /&gt;
* [https://www.merkur.de/lokales/dachau/karlsfeld-ort28903/ein-aktenfund-zeigt-wie-polizei-doppelmoerder-und-raeuber-mathias-kneissl-jagte-und-bevoelkerung-ihn-sch-6929502.html#idAnchComments &amp;#039;&amp;#039;Wie die Oberbayern den Räuber Kneißl versteckten&amp;#039;&amp;#039;.] [[Merkur Online]], 2. November 2016.&lt;br /&gt;
* [http://www.volksmusik-archiv.de/vma/node/1584 Räuber-Kneißl-Lied („Mathias Kneißl oder Die Kleinen hängt man“).] In:  Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118563688|LCCN=n2003112291|VIAF=804074}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kneissl, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erdweg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kneißl, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kneißl, Hias; Räuber Kneißl; Schachenmüller-Hiasl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer Räuber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unterweikertshofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UsualyWeJustSayPlease</name></author>
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