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	<title>Mathias Jakobs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:10:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Jakobs&amp;diff=1296201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans Platte: Auch wenn beide Wahlen am selben Tag stattfanden, zog er dennoch nicht nach der &quot;Reichstagswahl&quot; in den &quot;Preußischen Landtag&quot; ein.</title>
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		<updated>2025-07-06T06:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auch wenn beide Wahlen am selben Tag stattfanden, zog er dennoch nicht nach der &amp;quot;Reichstagswahl&amp;quot; in den &amp;quot;Preußischen Landtag&amp;quot; ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker Mathias Jakobs. Für den Rechtswissenschaftler siehe [[Matthias Jacobs]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Jakobs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1885]] in [[Hunolstein (Morbach)|Hunolstein]] bei [[Morbach]], [[Hunsrück]] als &amp;#039;&amp;#039;Matthias Jakobs&amp;#039;&amp;#039;; † [[5. Mai]] [[1935]] in [[Gladbeck]]) war ein [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jakobs war Sohn eines Landwirtes und [[Freidenker]]s. Er war zunächst Schuhmacher[[geselle]].&lt;br /&gt;
Er war von 1914 bis 1918 Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Nach dem Krieg fand er keine Stelle als [[Schuhmacher]] und wurde [[Bergmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1922 bis 1933 hauptberuflich Sekretär des Bergarbeiterverbandes.&lt;br /&gt;
1925 wurde die &amp;#039;Bergwerksdirektion Recklinghausen&amp;#039; umgewandelt in &amp;#039;&amp;#039;Bergwerks-Aktiengesellschaft Recklinghausen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;recklinghausen.de: [https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Freizeit_Tourismus/Recklinghausen_stellt_sich_vor/Bergbau-Chronik/index.asp  Chronik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jakobs wurde 1928 Mitglied im Aufsichtsrat des &amp;#039;&amp;#039;Bergwerks-Atiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; in [[Recklinghausen]] und in der Grubensicherheitskommission für den Bezirk des [[Landesoberbergamt Dortmund|Oberbergamtes Dortmund]].&amp;lt;!-- Quelle ? bis wann blieb er im AR und in der Kommission ?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-03 gla rathausturm.JPG|miniatur|[[Altes Rathaus (Gladbeck)|Gladbeck, Altes Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 war Jakobs dem [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freigewerkschaftlichen]] [[Deutsche Bergarbeitergewerkschaften|Bergarbeiterverband]] und 1912 der SPD beigetreten. Von 1919 bis 1924 war er Vorsitzender der SPD Gladbeck. Seit 1920 war er auch Mitglied im Unterbezirksvorstand der SPD. Jakobs war von August 1920 bis 1929 Mitglied der [[Stadtverordnetenversammlung]] in Gladbeck. Als solcher setzte er sich erfolglos für eine kommunale Neugliederung ein, bei der [[Gelsenkirchen-Horst|Horst]] zu Gladbeck gekommen wäre.&lt;br /&gt;
Er zog nach der [[Preußischer Landtag#Wahlperiode 1924–1928|Landtagswahl am 7. Dezember 1924]] für den Wahlkreis 17 (Westfalen-Nord) in den Preußischen Landtag ein. Am 28. Oktober 1925 sagte er dort in einer Plenarsitzung unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Was braucht der Bergarbeiter Kultur?&lt;br /&gt;
    Auf diesem Standpunkt stehen wir nicht, im Gegenteil:&lt;br /&gt;
    Wir verlangen für den Arbeiter, für denjenigen, der die Werte schafft&lt;br /&gt;
    und die Produktion hebt,&lt;br /&gt;
    dass ihm genau dieselben Vergünstigungen&lt;br /&gt;
    auf kulturellem Gebiet, Theater, Grünflächen, Stadtwälder&lt;br /&gt;
    und dergleichen zugute kommen&lt;br /&gt;
    wie anderen.&lt;br /&gt;
    Wir werden nicht unterlassen,&lt;br /&gt;
    diese Kulturbestrebungen weiter zu pflegen,&lt;br /&gt;
    soweit unsere Macht reicht.|Matthias Jakobs|Preußischer Landtag, 25. Oktober 1925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Jakobs am 27. Juni 1933 verhaftet. Er saß zunächst im Gerichtsgefängnis in [[Herford]] ein. Im Herbst 1933 wurde er in das [[KZ Papenburg]] gebracht. Danach wurde er bis Dezember 1933 im [[KZ Lichtenburg]] gefangen gehalten. Nach der Entlassung aus der Haft folgten zahlreiche Krankenhausaufenthalte. Jakobs starb im Mai 1935 an den Folgen der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Beerdigung, an der über 500 Menschen auf dem Zentralfriedhof teilnahmen, wurde zur letzten stillen Demonstration für Menschlichkeit und Demokratie in Gladbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Weichelt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Gladbeck.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2004, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Jakobs ist eine von 345 Personen, die wegen ihres „antifaschistischen Widerstandes“ in der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin genannt werden. 1987 wurde in Gladbeck eine Mehrzweckhalle nach ihm benannt, die &amp;#039;&amp;#039;Matthias-Jakobs-Stadthalle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe für die 3. Wahlperiode. R. v. Decker’s Verlag (G. Schenck), Berlin 1928. S. 539.&lt;br /&gt;
* [[Frank Bajohr]], Rainer Weichelt: &amp;#039;&amp;#039;Mathias Jakobs. Ein sozialrepublikanischer Arbeiterfunktionär in der Krise der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1987, ISBN 3-88474-124-1.&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 155–156.&lt;br /&gt;
* Ralph Eberhard Brachthäuser: &amp;#039;&amp;#039;Mit Leidenschaft für unsere Stadt. Die Frauen und Männer des ersten Gladbecker Stadtrates&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Mainz, Aachen 2019, ISBN 978-3-8107-0308-8, S. 139–144.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop|Mathias Jakobs|100100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118828746|LCCN=n/89/657893|VIAF=5727924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Jakobs, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Gladbeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jakobs, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jakobs, Matthias (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hunolstein (Morbach)|Hunolstein]] bei [[Morbach]], [[Hunsrück]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gladbeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans Platte</name></author>
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