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	<title>Mathias Gasteiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:29:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Gasteiger&amp;diff=2107349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Keuk: /* Werke (Auswahl) */ Rotlink (Artikel in Arbeit)</title>
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		<updated>2025-10-03T14:41:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; Rotlink (Artikel in Arbeit)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brunnenbuberl von Matthias Gasteiger.jpg|mini|hochkant|Eines der zahlreichen &amp;#039;&amp;#039;[[Brunnenbuberl (Münchner Altstadt)|Brunnenbuberl]]&amp;#039;&amp;#039; von Gasteiger; hier: Neuhauser Str. in [[München]] von 1895 {{Coordinate|NS=48.13900|EW=11.567104|type=landmark|region=DE-BY|name=Lage|text=ICON0|dim=500}}]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Gasteiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch: &amp;#039;&amp;#039;Matthias&amp;#039;&amp;#039; Gasteiger (* [[24. Juni]] [[1871]] in [[München]]; † [[7. Juli]] [[1934]] ebenda) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]] und Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und künstlerisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Gasteigers Vorfahren lebten als Bauern im [[Pustertal]]. Er absolvierte eine Bildhauerlehre bei [[Victor Tilgner]] in Wien, als dieser gerade das Mozartdenkmal im Wiener [[Burggarten (Wien)|Burggarten]] aus [[Laaser Marmor]] schuf. Nach einem Studium an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]] bei [[Syrius Eberle]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;akademie-matrikel&amp;quot;&amp;gt;Akademie der Bildenden Künste München: [http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1889/matrikel-00557 &amp;#039;&amp;#039;Mathias Gasteiger, 00557, drittes Matrikelbuch 1884–1920&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 3. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; richtete sich Mathias Gasteiger in [[Schwabing]] ein Atelier ein. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtete er ab 1896 im Sommer (zusammen mit [[Julius Exter]]) in einer eigenen Maler- und Bildhauerschule im Schloss [[Hebertshausen|Deutenhofen]] bei [[Dachau]], wo er regen Kontakt mit den dortigen Künstlern wie z. B. [[Adolf Hölzel]] und [[Ludwig Dill]] pflegte. In seiner Maler- und Bildhauerschule lernte er seine spätere zweite Ehefrau kennen, die 1877 in [[Lübeck]] geborene Anna Karolina Sophie Meyer, die sich als [[Anna Gasteiger]] insbesondere als Blumenmalerin einen Namen machte. Die erste Ehe mit Bertha Schüssel bestand von 1894 bis 1898.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Marr: Mathias und Anna Gasteiger. Ein Münchner Künstlerpaar vor, während und nach den Weltkriegen. Bayerische Schlösserverwaltung, München 2025, ISBN 978-3-941637-90-0, S. 20 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzhausen am Ammersee Kuenstlerhaus Gasteiger-3.jpg|mini|Künstlerhaus Gasteiger in Holzhausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gast..JPG|mini|Eingangspforte an Gasteigers Haus in Holzhausen am Ammersee]]&lt;br /&gt;
1902 übersiedelte das Ehepaar Gasteiger nach [[Holzhausen am Ammersee]], wo sich die Künstlervereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Scholle (Künstlervereinigung)|Die Scholle]]&amp;#039;&amp;#039; um sie gruppierte. Zu ihr gehörten z. B. [[Fritz Erler (Maler)|Fritz Erler]], [[Walter Georgi]], [[Adolf Münzer]], [[Leo Putz]] und [[Eduard Thöny]]. Mathias und Anna Gasteiger waren die ersten, die sich am Westufer des Ammersees mit Sichtachse zum Kloster Andechs ein Haus bauten; Holzhausen als [[Künstlerkolonie]] ist somit ihre Entdeckung. Im [[Künstlerhaus Gasteiger|Künstlerhaus]], das von einem Landschaftspark umgeben und der Öffentlichkeit zugänglich ist, befindet sich heute ein Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/service/infomat/screen-pdf/gasteiger_dt.pdf |titel=KÜNSTLERHAUS GASTEIGER |abruf=2023-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das in über zehn Jahren entstandene Ensemble mit den auf dem Gelände verstreuten Wirtschaftsgebäuden ist einzigartig für den Münchner [[Jugendstil]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Bauernstube&amp;#039;&amp;#039; im Künstlerhaus ist ein beliebter Ort für standesamtliche Trauungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.utting.de/index.php |titel=Gemeinde Utting am Ammersee - Aktuelles |abruf=2019-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich mit der Ansiedelung in Holzhausen verlegte das Künstlerehepaar seinen Münchner (Haupt-)Wohnsitz in den Stadtteil [[Gern (München)|Gern]]. Dort waren sie gesellschaftlicher Mittelpunkt der Gerner Künstlerprominenz und schufen Verbindungen zwischen den Künstlerkolonien Dachau, Gern und Holzhausen.&lt;br /&gt;
Gasteiger war Besitzer von Steinbrüchen in [[Franken (Region)|Franken]] und in [[Laas (Südtirol)]]. Er war maßgebend an der Entwicklung von Anlagen zum Abbau und Transport des [[Laaser Marmor]]s beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathias Gasteiger schuf für München mehrere Plastiken. Seine Brunnengruppe &amp;#039;&amp;#039;Satyr[[herme]] mit Knabe&amp;#039;&amp;#039;, in Volksmund &amp;#039;&amp;#039;[[Brunnenbuberl (Münchner Altstadt)|Brunnenbuberl]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, sorgte seinerzeit für einen handfesten Skandal um den unstilisiert &amp;#039;&amp;#039;nackerten Buam&amp;#039;&amp;#039;. [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] hatte den Künstler persönlich um ein Feigenblatt für den unbedeckten Knaben gebeten, doch der Wunsch blieb unerhört.&amp;lt;ref name=mucwiki&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenchenwiki.de/wiki/Brunnenbuberl |titel=Brunnenbuberl | hrsg=München Wiki |abruf=2024-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Mathias Gasteiger und seiner Frau befindet sich auf dem Friedhof der Kirche [[St. Ulrich (Holzhausen am Ammersee)|St. Ulrich]] in Holzhausen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Utting-Holzhausen StUlrich 024.jpg|mini|Grab von Mathias Gasteiger und Anna Gasteiger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
1893: Goldmedaille auf der Großen Kunstausstellung in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Satyrherme mit Knabe&amp;lt;ref name=&amp;quot;mucwiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dianabrunnen (München)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muenchenwiki.de/wiki/Dianabrunnen |titel=Dianabrunnen |hrsg= München Wiki |abruf=2024-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reiterstandbild auf der Rennbahn in München-Riem&lt;br /&gt;
* Bayerischer Soldat in Bronze (1914), Größe 48,5 cm&lt;br /&gt;
* Pferdebändiger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nordostkultur-muenchen.de/biographien/gasteiger_mathias.htm |titel=Mathias Gasteiger |abruf=2019-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gartenpforte Holzhausen Ammersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Gasteiger, Matthias |Band=13 |Seite=241 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* Elmar D. Schmid, Sabine Heym: &amp;#039;&amp;#039;Mathias und Anna Gasteiger. Aus einem Münchner Künstlerleben um 1900.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Verlagsanstalt Bayerland, Dachau 1985, ISBN 3-922394-75-2.&lt;br /&gt;
* Thorsten Marr: &amp;#039;&amp;#039;Mathias und Anna Gasteiger. Ein Münchner Künstlerpaar vor, während und nach den Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039;. Bayerische Schlösserverwaltung, München 2025, ISBN 978-3-941637-90-0, auch abgedruckt in Oberbayerisches Archiv 148 (2024), S. 145–207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Matthias Gasteiger}}&lt;br /&gt;
*[http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/gasteig.htm Profil über Mathias Gasteiger (Künstlerhaus Gasteiger – Holzhausen am Ammersee)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118813900|LCCN=n88114145|VIAF=22938037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gasteiger, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gasteiger, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gasteiger, Matthias&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Keuk</name></author>
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