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	<title>Mathias Franz Chorinsky von Ledske - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-11-26T10:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bishop Mathias Franz Count of Chorinsky Baron of Ledske.jpg|miniatur|Bischof Mathias Franz Graf von Chorinsky Freiherr von Ledske]]&lt;br /&gt;
[[Datei:COA bishop CZ Chorinsky Matyas Frantisek.png|125px|rechts|miniatur|Wappen von Bischof Mathias Franz Graf von Chorinsky Freiherr von Ledske.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Franz Graf von Chorinsky Freiherr von Ledske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPAL&amp;quot;&amp;gt;[[Neues preussisches Adelslexicon|Neues Preussisches Adels-Lexicon]], Gebrüder Reichenbach, 1836–1843, Leipzig, Band 5 Ergänzungsband, Seite 100–103.&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{LaS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Franciscus Comes de Chorinsky Liber Baron de Ledske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, auch [[Tschechische Sprache|tschech.]] &amp;#039;&amp;#039;Matyáš František hrabě Chorinský svobodný pán z Ledské&amp;#039;&amp;#039;; * [[4. Oktober]] [[1720]] in [[Pačlavice]]; † [[30. Oktober]] [[1786]] in [[Kuřim|Gurein]]) erster [[Graf]] von Chorinsky (zusammen mit seinen Brüdern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;AUSA&amp;quot;&amp;gt;Österreichische Staatsarchiv (ÖStA); Allgemeines Adelsarchiv der österreichischen Monarchie, Autor: Karl Friedrich Benjamin Leupold, Verlag: Hoffmeister, Wien, 1789, Teil 1, Band 2, Seite 179–184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BRD&amp;quot;&amp;gt;Brüder von Mathias Franz: (1). Franz Johann (geb. 24 April 1725), (2). Johann Nepomuk (geb.?), (3). Ignaz Dominic (geb. 20 August 1729), (4). Michael Wenzel (geb. 4. Dezember 1736); jeder Graf von Chorinsky Freiherr von Ledske, außer Bruder Johann Nepomuk, der im Jahr 1760 gestorben ist (vor der Erhebung zum Grafen im Jahre 1761) von tödlichen Kampf Wunden in der [[Schlacht bei Torgau]], hielt die erbliche Geburtsname und den Titel Freiherr von Chorinsky und Ledske. Schwestern von Mathias Franz: (1) Maria Anna (geb. 14. März 1716), (2) Josepha (geb.?), (3) Franziska (geb.?); Jeder hielt die erbliche Geburtsname und den Titel Freiin von Chorinsky und Ledske.&amp;lt;/ref&amp;gt; Freiherr von Ledske, [[Weihbischof]] in [[Bistum Königgrätz|Königgrätz]] und [[Erzbistum Olmütz|Olmütz]], [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Wirklicher Geheimer Rat und erster [[Bischof]] von [[Bistum Brünn|Brünn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPAL&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AUSA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Franz Karl Freiherr von [[Chorinsky (Adelsgeschlecht)|Chorinsky]] und Ledske,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPAL&amp;quot; /&amp;gt; k.u.k. Rat und Hauptmann des Hradischen Kreises in [[Mähren]], Herr der Herrschaften [[Veselí nad Moravou|Wesseli]] und [[Pačlavice|Patschlawitz]], und dessen erste Ehefrau Maria &amp;#039;Catherina&amp;#039;  Freiin Kottulinsky von Kottulin und Krzizkowitz,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NPAL&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AUSA&amp;quot; /&amp;gt; aus dieser ersten Ehe stammten vier Söhne. Mathias Franz studierte in [[Olomouc|Olmütz]], wo er am 5. April 1743 zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Priesterweihe|geweiht]] und später zum [[Kapitular|Domkapitular]] berufen wurde. 1762 wurde er [[Dekan (Kirche)|Dekan]] des Kollegiatkapitels St. Peter und Paul in [[Brno|Brünn]]. Nachdem der [[Hradec Králové|Königgrätzer]] Bischof [[Hermann Hannibal von Blümegen]] wegen Streitigkeiten mit seinem [[Domkapitel]] 1767 seinen ständigen Wohnsitz in Brünn nahm, wurde Mathias Franz Chorinsky von Ledske 1769 zum [[Titularbischof]] von [[Sebaste in Palaestina]] (&amp;#039;&amp;#039;Samaria&amp;#039;&amp;#039;) sowie zum Weihbischof in Königgrätz und zwei Jahre später zum [[Koadjutor]] ernannt. Nach dem Tod Blümegens wurde Chorinsky 1774 dessen Nachfolger als Brünner [[Propst]] und 1776 Weihbischof des Olmützer Bischofs [[Maximilian von Hamilton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof von Brünn ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bischofs Hamilton wurde 1777 das übergroße Bistum Olmütz geteilt, gleichzeitig zum Erzbistum erhoben und als dessen [[Suffragan]] das Bistum Brünn errichtet. Als dessen ersten Bischof nominierte Erzherzogin [[Maria Theresia]] in ihrer Eigenschaft als Königin von Böhmen am 18. Mai 1777 Mathias Franz Chorinsky von Ledske, den sie schon im Jahre 1761 zusammen mit seinen Brüdern in den Grafenstand erhoben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Bistum bestand aus 18 Dekanaten, denen 151 Pfarreien und 28 Filialkirchen unterstanden. Während der Amtszeit Chorinskys wurde die Zahl der Dekanate verdoppelt, die Pfarreien auf 254 und die Filialkirchen auf 143 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig erfolgreich war Chorinsky auf dem Gebiet der Priesterausbildung. Die Verlegung der Universität und des Priesterseminars 1778 von Olmütz an den Sitz der mährischen Landesregierung nach Brünn hatte Richtungskämpfe zwischen den konservativen Theologen, die vom Olmützer Erzbischof [[Anton Theodor von Colloredo-Waldsee-Mels|Colloredo]] und Chorinsky unterstützt wurden, und den [[Reformkatholizismus|Reformkatholiken]] zur Folge. Obwohl sich die letzteren mit ihren Vorstellungen durchsetzen konnten und sich dadurch der Reformkatholizismus in Mähren stärker ausbreiten konnte als in den anderen österreichischen Gebieten, wurde 1782 die Universität wieder nach Olmütz zurückverlegt. Im Bistum Brünn wurden durch die Reformen acht Klöster aufgehoben, zahlreiche Kirchen profaniert und andere [[Josephinismus|josephinische]] Maßnahmen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aleš Zelenka, in [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1648–1803&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-428-06763-0, S. 62–63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bchori}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Folgenleiste|VORGÄNGER=---|NACHFOLGER=[[Johann Baptist Lachenbauer]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Brünn|Bischof von Brünn]]|ZEIT=1777–1786}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Bischöfe und Weihbischöfe von Brünn (seit 1777)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143765213|VIAF=158769489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chorinsky Von Ledske, Mathias Franz Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorinsky (Adelsgeschlecht)|Mathias Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Brünn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Olmütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1720]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chorinsky von Ledske, Mathias Franz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chorinsky, Mathias Franz von; Chorinský z Ledské, Matyáš František hrabě; Chorinsky von Ledske, Mathias Franz; Chorinský svobodný pán z Ledské, Matyáš František hrabě; Chorinsky Libre Baron de Ledske, Mathias Franciscus Comes de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Brünn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1720&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Pačlavice&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1786&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kuřim|Gurein]] [[Okres Kroměříž]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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