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	<title>Mathias Drexler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:46:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mathias_Drexler&amp;diff=2076246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cheyron: /* Literatur */</title>
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		<updated>2024-10-21T13:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mathias Drexler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1790]] in [[Unterneukirchen|Neukirchen]], Landkreis [[Altötting]] in [[Bayern]]; † [[23. März]] [[1850]] in [[Kaisersteinbruch]] in [[Deutsch-Westungarn|Westungarn]], heute [[Burgenland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stift Heiligenkreuz]] Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrmatrikel von Kaisersteinbruch, Grundbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[österreich]]ischer [[Steinmetz]]meister und [[Bildhauer]] des [[Historismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Stift Heiligenkreuz übernimmt das seit 1618 eigenständige Kaisersteinbrucher Handwerk ==&lt;br /&gt;
:{{Hauptartikel|Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch#Die Viertellade wurde am 7. Juni 1801 dem Wiener Neustädter Handwerk zurückgegeben|titel1=„Die Viertellade wurde am 7. Juni 1801 dem Wiener Neustädter Handwerk zurückgegeben“ im Artikel Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Bayern]] zugewanderte Steinmetz[[meister]] Mathias Drexler, der Vater Georg, war Wirt und Bürger von [[Neukirchen beim Heiligen Blut| Neukirchen]], und die Mutter Gertrude, 29 Jahre alt, heiratete am 19. April 1820 in der [[Pfarrkirche Kaisersteinbruch|Kaisersteinbrucher Kirche]] die Witwe Theresia Stockmayerin, nach Steinmetzmeister Johann Stockmayer. Dieser war 1818 verstorben. Fünf Jahre zuvor hatte Stockmayer die 26-jährige [[Jungfrau|Jungfer]] Theresia Gehmacher, Tochter des hiesigen Steinmetzmeisters Michael Gehmacher und der Christina Winklerin geheiratet. Zeugen waren der [[Schloss Königshof|herrschaftliche]] Revier[[jäger]] Georg Ziegel und Steinmetzmeister Michael Stockmayer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerliste 1822/1823 ===&lt;br /&gt;
In der Steuerliste 1822/23&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv [[Mosonmagyaróvár]], Liste der Steuerpflichtigen in Steinbruch&amp;lt;/ref&amp;gt; war Mathias Drexler mit einem Haus, darin [[Inwohner]], mit Bediensteten und zwei Kühen eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue „Franciscus“–Glocke für die Kirche ==&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1814 entstand eine Feuersbrunst, die Kirche wurde davon erfasst, die „St. Maria“-Glocke von 1726 fiel vom Turm und zerbrach. Das Steinmetzhandwerk beschloss, diese Glocke auf eigene Kosten machen zu lassen. Sie beauftragten in [[Sopron|Ödenburg]] die [[Metall- und Glockengießer|Glockengießerei]] Zettenhofer, und bezahlten dafür 403&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]] 37&amp;amp;nbsp;kr. Die Einweihung erfolgte am 8. November 1825 durch Abt [[Xaver Seidemann|Franz Xaver Seidemann]] als [[Grundherr]], auf den Namen „Franciscus Xaverus“ und daher „Franciscus“-Glocke.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmuth Furch (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift: Das löbliche Gotteshaus St. Rochi und St. Sebastiani im kaisl. Steinbruch am Leithaberg.&amp;#039;&amp;#039; Enthalten in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 40, Dezember 1995,  ISBN 978-3-9504555-3-3, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freisprechbuch der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch, ab 1807 Steinbruch ==&lt;br /&gt;
In diesem Kaisersteinbrucher &amp;#039;&amp;#039;Freysprechbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Burgenländisches Landesarchiv]], 1791 Freisprechbuch der Steinmetz und Maurer in Kaisersteinbruch A/VI-1l; Fasz. 1/2&amp;lt;/ref&amp;gt; wird dokumentiert, dass [[Sommerein]], [[Mannersdorf am Leithagebirge|Mannersdorf]], [[Hof am Leithaberge|Hof]] und [[Au am Leithaberge|Au]] von 1649–1801 im Kaisersteinbrucher Handwerk der Steinmetzen und Maurer incorporiert waren, [[Loretto|Maria Loretto]] auch weiterhin. Mathias Drexler wurde Lehrmeister für das Steinmetzhandwerk, zu Beginn übernahm er Lehrlinge vom verstorbenen Meister Johann Stockmayer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Hat Herr Meister Mathias Drexler, Steinmetzmeister, seinen vom gottseligen Meister Johann Stockmayer überkommenen Lehrjungen Joseph Gehberger nach seinen richtig vollendeten 5 Lehrjahren bei offener Lade zu einem Steinmetzen freigesprochen und wurden daher die gebetenen Bürgen ihrer Bürgschaft entledigt, erlegt seine Gebühr in die Lade mit 4 fl.|Steinbruch 24. Juni 1820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1801 war „Kaisersteinbruch“ die offizielle Bezeichnung, bis 1804 „Heiligenkreuzer Steinbruch“, danach (bis 1824 in dieser Schrift) „Steinbruch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Hat Herr Mathias Drexler, Steinmetzmeister allhier, seinen vom gottseligen Meister Johann Stockmayer überkommenen Lehrjungen Franz Frank nach richtig erstreckten 5 Lehrjahren vor offener Lade zu einem Steinmetz freigesprochen.&lt;br /&gt;
Die Bürgen waren Martin Markowitsch und Franz Edelmann, beide Steinmetzgesellen, wurden ihrer Bürgschaft völlig entledigt, &lt;br /&gt;
erlegt seine Gebühr in die Lade mit 5 fl 30 x Gulden|Steinbruch 27. Jänner 1822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrherr in der Wiener Haupthütte ==&lt;br /&gt;
Mathias Drexler war auch Meister des Wiener Steinmetzhandwerkes, im [[Bruderschaft]]sbuch der Haupthütte ist er zweimal als Lehrherr dokumentiert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten, Bruderschaftsbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
:Am 30. August 1827 ist Franz Frankl von Braunau [[Geselle|Bruder]] geworden und hat zu Kaisersteinbruch bei Meister Mathias Drexler gelernet.&lt;br /&gt;
:Am 10. August 1839 ist Karl Kraus von Kaisersteinbruch Bruder geworden und hat zu Kaisersteinbruch bei Meister Mathias Drexler gelernet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amt des Geschworenen ===&lt;br /&gt;
Dem Richter im Steinbruch wurden [[Geschworener|Gerichtsgeschworene]] beigestellt. In dieser Funktion war Drexler häufig [[Trauzeuge]], 1820 für den Steinmetz [[Liste von böhmisch-mährischen Persönlichkeiten in Kaisersteinbruch#Jacob Koresch|Jacob Koresch]], 1824 für den Schreinermeister Georg Moser, 1827 für den Steinmetz Rochus Weidbacher, 1830 für Steinmetzmeister Johann Amelin, 1832 für den Steinmetz Anton Arnt, 1846 für den Müller Jacob Hofer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Drexler starb am 23. März 1850 im Alter von 60 Jahren an [[Schlagfluss]]. Die Witwe Theresia verheiratete sich nicht mehr, sie starb am 5. April 1865 mit 77 Jahren an [[Lungenödem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundbuch 1851 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drexler 1AB.jpg|mini|hochkant=1.2|Grundbuch Kaisersteinbruch 1851 für Theresia Drexler, Namenszug vom Originaldokument]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Gefertigte Theresia Drexler erscheint am 24. Oktober 1851 und sucht um [[Grundbuch|grundbücherliche]] Eintragung an,&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv [[Mosonmagyaróvár]]: k.k.Bezirksgericht Neusiedl am See/Gemeinde Steinbruch &amp;#039;&amp;#039;Protokolle zur angeordneten Grundbuchserrichtung.&amp;#039;&amp;#039; Enthalten in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 45, März 1997. S. 6–24&amp;lt;/ref&amp;gt; für:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ein Kleinhaus [[Konskriptionsnummer|Konsk.Nr.]] 53 neben dem Kirchengaßl und dem Garten des Stephan Heischmann liegend, Top Nr. 75 nebst dem dabei befindlichen Hausgarten Top. Nr. 76, Flächenmaß 180 Quadrat[[klafter]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Rechtstitel: Nach Ableben ihres Ehegatten Mathias Drexler laut [[Inventur]] vom 21. Juli 1850 um den inventarischen Schätzungswert von 1.000 CMz. [[Erbe|erblich]] erworben. Weiters&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ein Kleinhaus Konsk.Nr. 54 neben dem Kirchengaßl und dem Gemeindehaus liegend, Top Nr. 77, ohne Hausgrund.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Rechtstitel: .. um den Schätzungswert von 600 CMz. erblich erworben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Tochter Carolina heiratete 1850 den Steinmetzmeister Franz Nunkowitsch. Tochter Barbara heiratete 1852 den Bäckermeister Ferdinand Riess. Sohn Franz starb 1855  mit 25 Jahren an [[Tuberkulose|&amp;#039;&amp;#039;Lungen&amp;#039;&amp;#039;]]- und [[Kehlkopf|&amp;#039;&amp;#039;Luftröhrenschwindsucht&amp;#039;&amp;#039;]]. Sein Name stand 1852 gemäß [[Franz Joseph I.]] Vorschrift für die [[Rekrut]]en-Ausbildung auf der [[Rekrutierung]]sliste. Die Herrn Pfarrer wurden ersucht, nach ihren Pfarr-[[Matrikel]]n die Namensverzeichnisse vorzubereiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Kaisersteinbruch: [[Numerus Currens|Currens-Buch]] Eintragung vom 21. Jänner 1852&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* Stift Heiligenkreuz Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbücher, Register&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Kaisersteinbruch.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Drexler, Gehmacher, Stockmayer&amp;#039;&amp;#039; usw.) 2 Bde. Museums- und Kulturverein, Kaisersteinbruch 2002–2004, ISBN 978-3-9504555-8-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/9/8/eaaa2f63f1a14868eb05bb5cf89.pdf Helmuth Furch 2002, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch Band 1], [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/2/5/eaaa2f6d15d1ef178cfae2c7552.pdf 2004, Band 2]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ursula Stevens |url=https://artistiticinesi-ineuropa.ch/deu/kaisersteinbruch-deu.html |titel=Kaisersteinbruch |werk=tessinerkuenstler-ineuropa.ch |datum=2016 |zugriff=2024-10-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Drexler, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetz (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisersteinbrucher Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Steinmetzbruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisersteinbruch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drexler, Mathias&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Steinmetz des Historismus, Lehrherr der Wiener Haupthütte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unterneukirchen|Neukirchen]], Bayern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1850&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kaisersteinbruch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cheyron</name></author>
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