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	<title>Matha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-05-09T09:30:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Matha&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Matha 17.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Charente-Maritime|Charente-Maritime]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Saint-Jean-d’Angély|Saint-Jean-d’Angély]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Matha|Matha]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Vals de Saintonge Communauté]]&lt;br /&gt;
|insee= 17224&lt;br /&gt;
|cp= 17160&lt;br /&gt;
|longitude= 00/19/08/W&lt;br /&gt;
|latitude= 45/52/06/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 23&lt;br /&gt;
|alt maxi= 68&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.matha17.fr/ www.matha17.fr]&lt;br /&gt;
|image= Matha chateau1.3.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Matha – Torbau des ehemaligen Schlosses&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|17224}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|17224}}) im [[Département Charente-Maritime]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Nouvelle-Aquitaine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erhielt die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-matha/6295 |titel=Matha |hrsg=[[Conseil national des villes et villages fleuris]] |sprache=fr |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort Matha liegt etwa 19 km (Fahrtstrecke) südöstlich von [[Saint-Jean-d’Angély]] und etwa 23 km nördlich von [[Cognac (Stadt)|Cognac]] im Norden der Kulturlandschaft der [[Saintonge]]. Die Entfernung nach [[Saintes]] beträgt ca. 37 km in südwestlicher Richtung. Der Ort gehört zum Weinbaugebiet der &amp;#039;&amp;#039;Fins Bois&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Weinbauregion [[Cognac (Weinbrand)|Cognac]]. Eine Schleife des Flusses [[Antenne (Fluss)|Antenne]], der den Ort westlich und nördlich passiert, gewährte einen gewissen Schutz vor feindlichen Übergriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;450&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1800&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1851&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1901&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1954&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 714 || 2125|| 2034 || 2054 || 2082 || 2154 || 2178&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Trotz der [[Mechanisierung der Landwirtschaft]], und der Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und des daraus resultierenden Verlusts an Arbeitsplätzen ist die Bevölkerungszahl seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in etwa stabil geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Wein und Getreide (Gerste, Weizen) wurden bereits im Mittelalter angebaut – in der Regel für den Eigenbedarf; ein oder zwei Schweine sowie ein paar Hühner gehörten zu jedem Bauernhof dazu. Darüber hinaus wurden – zur Herstellung von Geweben, Seilen etc. – Pflanzenfasern aus [[Hanf]] und [[Lein]] produziert, für deren Herstellung viel Wasser benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Erwerbszweig in der Region ist heutzutage der Weinbau und die Destillation von Wein zu [[Eau de vie]], dem Grundstoff zur Cognac-Herstellung. Die in Matha ansässige Destillerie Léopold Brugerolle ist seit 1847 auf die Herstellung eines Mandellikörs (&amp;#039;&amp;#039;[[Sève Feu de Joie]]&amp;#039;&amp;#039;) auf der Basis von Eau de vie spezialisiert; daneben wird auch der [[Pineau des Charentes]] produziert. Arbeitsplätze gibt es auch in der Möbelherstellung und in der Fabrikation von Agrarmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 866 ließ der damalige Graf von Angoulême, Wulgrin, ein [[Castrum (Burg)|castrum]] zur Abwehr der [[Normannen]] erbauen. Im Jahr 1220 heiratete die vormalige englische Königin [[Isabella von Angoulême|Isabella]] den Grafen [[Hugo&amp;amp;nbsp;X. von Lusignan]]. Im Jahr 1242 übergab sie die Herrschaft über Matha an ihren Sohn aus erster Ehe [[Heinrich III. (England)|Heinrich III.]], der sofort nach Frankreich übersetzte, um seine Besitzansprüche geltend zu machen. König [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IX.]] und [[Alfons von Poitiers]] zogen gemeinsam in den Südwesten des Landes und [[Belagerung|belagerten]] Matha, das sich schnell ergab. In der [[Schlacht bei Taillebourg]] wurden die Engländer am 21. Juli 1242 geschlagen und nach Saintes zurückgedrängt, wo sie einen Tag später erneut besiegt wurden. Im [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] wechselte Matha mehrfach den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1649 übergab [[Ludwig XIV.]] die Stadt, die sich auf die Seite der [[Fronde]] gestellt hatte, in die Hände seines treuen Vasallen Charles de Bourdeilles. Ein Register aus dem Jahr 1686 ermittelte für Marestay 178 Feuerstellen und für den Ortsteil Saint-Hérie 161 Feuerstellen. Haupterwerbsquellen waren der Anbau von Wein und Getreide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1801 wurden die Ortsteile Matha und Marestay zu einer Gemeinde zusammengeschlossen; Saint-Hérie und einige kleinere Dörfer kamen 1818 hinzu. Ende des 19. Jahrhunderts vernichtete die [[Reblaus]] &amp;#039;&amp;#039;(phylloxera)&amp;#039;&amp;#039; nahezu sämtliche Weinstöcke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Matha}}&lt;br /&gt;
=== Kirche Saint-Pierre in Marestay ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St-Pierre (Marestay)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Saint-Hérie ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St-Hérie (Matha)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Matha4.2.JPG|mini|hochkant|Protestantische Kirche]]&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Matha]] fiel der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] zum Opfer; es war ein [[Renaissance]]bau aus dem 16. Jahrhundert. Der erhaltene [[Torbau]] zeigt sowohl [[mittelalter]]liche [[Maschikuli]]s als auch [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitliche]] Elemente (Rechteckfenster mit Rundgiebeln). Fassaden und Dächer wurden 1952 als [[Monument historique]] klassifiziert, alle anderen Bestandteile im Jahre 1948 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00104795|Schloss Matha}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehemals waren in Matha viele [[Hugenotten]] ansässig, die allesamt Anfang des 17. Jahrhunderts nach der Aufhebung des [[Edikt von Nantes|Edikts von Nantes]] durch Ludwig XIV. aus Frankreich vertrieben wurden. Davor und danach wurden nahezu sämtliche [[Protestantismus|protestantischen]] Gotteshäuser zerstört. Der schlichte Kirchenbau &amp;#039;&amp;#039;(temple)&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Matha stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im Bogenfeld über dem [[Portal (Architektur)|Portal]] findet sich kein Figurenschmuck, sondern lediglich ein Kreuz mit der umgebenden Inschrift &amp;#039;&amp;#039;La Parole de Notre Dieu demeure éternellement&amp;#039;&amp;#039; („Das Wort unseres Gottes währt ewig“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes de la Charente-Maritime.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-129-5, S. 441–443.&lt;br /&gt;
* [[Thorsten Droste]]: &amp;#039;&amp;#039;Poitou. Westfrankreich zwischen Poitiers und Angoulême – die Atlantikküste von der Loire bis zur Gironde.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1999, ISBN 3-7701-4456-2, S.&amp;amp;nbsp;209–210.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Saint-Jean-d’Angély}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=64144647637804085259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matha| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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