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	<title>Maternihospital - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:07:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maternihospital&amp;diff=1433132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-10T03:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maternihospital&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maternispital&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patientenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein dem heiligen [[Maternus]] geweihtes [[Hospital]] in [[Dresden]]. Es wurde auch als „Spital vor unserer Stadt Dresden bei unser lieben Frauen Kirchen“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter besaß das Maternihospital, das sich damals am heutigen [[Neumarkt (Dresden)|Neumarkt]] befand, mehrere Dörfer, drei [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]], die [[Weinberg]]e bei [[Kötzschenbroda]] und [[Loschwitz]] sowie Geld- und Naturalzinsen. 1268 übergab Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich der Erlauchte]] die [[Frauenkirche (Dresden, romanischer Vorgängerbau)|Frauenkirche]] samt dem Patronat der Pfarrei Dresden sowie das Maternispital dem [[Klarissenkloster Seußlitz]]. 1286 wurde &amp;#039;&amp;#039;Otto [[Dohna (Adelsgeschlecht)|von Dohna]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Stadt [[Liebstadt]] und [[Dürrröhrsdorf-Dittersbach|Porschendorf]] vom [[Bischof von Meißen]] belehnt. Er schenkte dafür dem Maternispital zwei Weinberge in Kötzschenbroda und Besitzungen in [[Potschappel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Der neugotische Umbau des Schlosses Kuckuckstein in Liebstadt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1328 oder 1329 ging das Maternispital vom Patronat des Klarissenklosters Seußlitz an die Stadt Dresden über, die Seußlitzer Äbtissin Agathe erhielt als Entschädigung eine Rente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schumann-Dresden 016.jpg|Lages der Maternihospital (Nr. 18) auf einem Stadtplan von Dresden Ende des Mittelalters&lt;br /&gt;
Plan des alten Frauenkirchhofs Dresden (ca. 1750).jpg|Plan des alten Frauenkirchhofs Dresden (B kennzeichnet das Maternihospital)&lt;br /&gt;
Alte Frauenkirche Dresden Grundriss 1714.jpg|Ansicht des Friedhofes und des Grundrisses vom Maternihospital&lt;br /&gt;
Frauenkirche DResden 15.jpg|Gedenktafel am Ort des Brunnens des ehemaligen Maternihospitals in der Nähe der Frauenkirche (Dresden)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1380 stiftete der Stadtschreiber dem Maternispital die Erträge aus der Verwaltung der Braupfannen. Während der [[Hussitenkriege]] wurde das Spital zerstört, jedoch bald wieder aufgebaut. Am 24. November 1468 ersuchte Äbtissin [[Margaretha von Seußlitz]] den Dresdner Rat und die Geschworenen, die Abführung der Spitalzinsen zu bewirken und die Belastung der im [[Weichbild]] Dresdens gelegenen Güter ihres Klosters mit dem [[Schossregister|städtischen Geschosse]], einer städtischen Steuer, zu unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Maternihospital wurde wegen seines Ursprungs aus der Hafenburg [[Neidhart (Dresden)|Neithart]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Patientenburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Hafens stand der mittelalterliche Wehrbau „Neithart“ (später als Patientenburg bezeichnet), nach dem der später versumpfte Hafen „Neitharttümpel“ genannt wurde. Beim Bau der Kunstakademie 1886–1893 stieß man in großer Tiefe auf die Schlammschichten des früheren Hafens.&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhard Spehr, Herbert Boswank: &amp;#039;&amp;#039;Dresden: Stadtgründung im Dunkel der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Verlag D. J. M., Dresden 2000, ISBN 3-9803091-1-8, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten unter Gottfried Semper 1837–1838 (Südwest-Flügel) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Das neue Materni-Hospital in Dresden.jpg|mini|Maternihospital, Nachdruck einer Lithographie von 1837]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Bauten von Dresden (1878) Illustrationsseite 098a.jpg|mini|Ansicht 1878]]&lt;br /&gt;
1837 erfolgte mit Mitteln der Stiftung von [[Justus Friedrich Güntz]] der Bau des Frauen- oder Materni-Hospitals auf einem Grundstück am [[Bartholomäus-Hospital]] vor dem Freiberger Schlag in der [[Wilsdruffer Vorstadt]] (dem ehemaligen Lepraspital, späteren teilweise [[Findelhaus]]) sowie die Vereinigung der Stiftungen des Materni-, [[Dresdner Brückenamt|Brückenamts]]- und Bartholomäi-Hospitals. Der Architekt war [[Gottfried Semper]]. Am 1. Juli 1838 wurde die Einweihung des neuen Materni-Hospitals am Freiberger Schlag mit 72 Wohnungen gefeiert. Es gehörte zu seinen ersten Werken überhaupt. Semper baute einen dreiflügeligen Gebäudekomplex auf einem U-förmigen Grundriss, bestehend aus Mittel- und Seitenrisaliten, die einen Giebel als oberen Abschluss hatten. Ein Walmdach mit Dachreiter bedeckte das imposante Gebäude. Das Erdgeschoss war gequadert und durch ein umlaufendes Gesims von den beiden Obergeschossen optisch abgetrennt. Auch die Ecken des Gebäudes wiesen eine Quaderung auf. Der Sempersche Teil des Hauses wurde jedoch 1945 zerstört. An seiner Stelle wurde 1995 ein Neubau von Pook+Saalmann errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Erweiterung unter Theodor Friedrich 1880 (Nordwest-Flügel) ===&lt;br /&gt;
Die erste Erweiterung nahm Stadtbaurat [[Theodor Friedrich]] im Jahr 1880 vor. Friedrich baute auf der nordwestlichen Seite des alten Maternihospitals einen 1945 zerstörten dreiflügeligen Gebäudekomplex nach dem Vorbild des Semperschen Pendants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterung unter Edmund Bräter 1899 (Ehrlichstraße) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Ammonstr Freibergerstr 1898.JPG|mini|Das Maternihospital an der [[Ammonstraße (Dresden)|Ammonstraße]]/[[Freiberger Straße (Dresden)|Freiberger Straße]] auf einem Stadtplan des Jahrs 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Ammonstr Freibergerstr 1927.TIF|mini|Das Maternihospital an der Ammonstraße/Freiberger Straße auf einem Stadtplan des Jahrs 1927]]&lt;br /&gt;
Der Erweiterungsplan Friedrichs wurde vom Stadtbaurat [[Edmund Bräter]] 1899 eingehalten, als dieser auf der nordöstlichen Seite des Hospitalbaus an der [[Liste der Straßen und Plätze in Altstadt I (Dresden)#Ehrlichstraße*|Ehrlichstraße]] einen dreiflügeligen Komplex errichtete, der sich im Grund- und Aufriss an dem Semperbau orientierte. Im 19. Jahrhundert gewährte die Einrichtung alten Bürgerwitwen und ihren Töchtern für ein Einkaufsgeld von 100 Talern Unterkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arwed Emminghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Armenwesen und die Armengesetzgebung in europäischen Staaten&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-0-543-93611-0, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten unter Hans Erlwein 1905 (Freiberger Straße, Ecke Ammonstraße) ===&lt;br /&gt;
[[Hans Erlwein]] wich jedoch von den Plänen Friedrichs ab, als er entlang der [[Freiberger Straße (Dresden)|Freiberger Straße]], Ecke Ammonstraße die letzte Erweiterung vornahm. Der Gebäudekomplex beherbergte eine Kapelle für 450 Personen. Der Altar war von Sandsteinsäulen getragen. Ein von [[Georg Schwenk]] gefertigtes Gemälde schmückte den Altar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Krieg schwer beschädigte Gebäude wurde 1995 durch Hartung/Hofmann/Kahle rekonstruiert und beherbergt heute das Altenpflegeheim „Wohnpark [[Elsa Fenske]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.erlwein-dresden.de/texte.htm#altheim |titel=Pflegeheim „Elsa Fenske“ |werk=Erlwein-Dresden.de |abruf=2014-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es steht zusammen mit dem Garten und der Einfriedung unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Gilbert Lupfer, Bernhard Sterra und Martin Wörner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01179-3, S. 35, Nr. 46 (Ehemaliges Maternihospital (Alten- und Pflegeheim Elsa Fenske), Ecke Freiberger- und Ammonstraße, 1837–1838; 1880; 1905; 1916; Gottfried Semper, Theodor Friedrich; Edmund Bräger; Hans Erlwein)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Bernhard Lindau, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 2., verbesserte Auflage, Dresden 1885.&lt;br /&gt;
* Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah: &amp;#039;&amp;#039;Kirche, geistliches Leben und Schulwesen im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2005, S. 207 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Materni-Hospital|Maternihospital}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Maternihospital Eintrag] im Stadtwiki Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.05061|EW=13.72164|region=DE-SN|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Krankenhaus in Sachsen|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhaus in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:An der Frauenkirche (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilsdruffer Vorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maternus]]&lt;/div&gt;</summary>
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