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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Materialwirtschaftspolitik</id>
	<title>Materialwirtschaftspolitik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:01:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Materialwirtschaftspolitik&amp;diff=477109&amp;oldid=prev</id>
		<title>95.222.204.121: /* Weblinks */ Link auf stillgelegte Website entfernt</title>
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		<updated>2021-10-17T14:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Link auf stillgelegte Website entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Materialwirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bereich der Unternehmenspolitik. Sie „umfasst alle Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den materialwirtschaftlichen Prozess zu ordnen, zu beeinflussen oder unmittelbar festzulegen und zu kontrollieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Materialwirtschaftspolitik gliedert sich in die drei Teilbereiche Planung, Organisation und Kontrolle.&lt;br /&gt;
Ihre Aufgaben sind die Formulierung der von der Materialwirtschaft angestrebten Ziele, die Bestimmung der einzusetzenden Mittel, die Festlegung des Mitteleinsatzes und die Kontrolle der Zielerreichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Verpflichtungs- und Kontrollfunktion ===&lt;br /&gt;
Die Unternehmensleitung ist verpflichtet die Materialwirtschaftspolitik zu formulieren bzw. zu genehmigen. Die Materialwirtschaft ist dann sowohl Träger als auch Zielgruppe der Materialwirtschaftspolitik. Das bedeutet, dass sie sowohl ihren eigenen Bereich (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbstgestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), als auch jenen der [[Lieferant]]en und der [[Bedarfsträger]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fremdgestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) gestalten muss.&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse des materialwirtschaftlichen Handelns können kontrolliert werden, indem man sie mit den in der Materialwirtschaftspolitik verankerten Zielen vergleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harmonisierungsfunktion ===&lt;br /&gt;
Die Materialwirtschaftspolitik muss zum einen auf die Unternehmenspolitik abgestimmt werden, zum anderen soll sie Differenzen zwischen der Materialwirtschaft und anderen Unternehmensbereichen vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationsfunktion ===&lt;br /&gt;
Besonders wichtig ist es vor allem die Lieferanten und Bedarfsträger über die Materialwirtschaftspolitik zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motivations- und Aktivierungsfunktion ===&lt;br /&gt;
Die explizite Formulierung der Materialwirtschaftspolitik unterstreicht, dass die Materialwirtschaft eine [[Managementprozess|Managementaufgabe]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Materialwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist neben der Unternehmensleitung der primäre Träger der Materialwirtschaftspolitik. Wenn sie selbst zur Zielgruppe wird, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbstgestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interne Fremdgestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt vor, wenn die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedarfsträger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Zielgruppe gewählt werden. Wenn die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lieferanten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die Zielgruppe sind, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;externer Fremdgestaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebenen ==&lt;br /&gt;
Materialwirtschaftspolitik auf der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bonetären&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ebene bedeutet Einflussnahme auf die Güterflüsse vom Lieferanten zum Bedarfsträger und umgekehrt. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;monetäre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Handlungsebene umfasst die Finanzströme: sowohl den Geldfluss zwischen dem Abnehmer und den Lieferanten als auch innerbetriebliche Wertströme. Mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dispositiven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ebene sind Informations- und Entscheidungsprozesse gemeint. Die Handlungsebenen können einzeln oder kombiniert beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politikfelder ==&lt;br /&gt;
Durch Kombination der Zielgruppen und der Handlungsebenen kann man verschiedene [[Politikfeld]]er ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Zielgruppe\Handlungsebene&lt;br /&gt;
|monetär&lt;br /&gt;
|bonetär&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Materialwirtschaft&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lieferanten&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bedarfsträger&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Entwicklungsstufe der Materialwirtschaftspolitik sind nur bestimmte Politikfelder aktiv. Beispielsweise sind bei der Vorratsbeschaffung die monetären und bonetären Handlungsebenen der Materialwirtschaft (Selbstgestaltung) und die monetäre Ebene der Zielgruppe Lieferanten aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Materialwirtschaftspolitiken ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;selektive&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ganzheitliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Materialwirtschaftspolitiken. Der Unterschied liegt darin, dass bei ganzheitlichen alle Zielgruppen und alle Handlungsebenen angesprochen werden. Selektive Formen der Materialwirtschaftspolitik sind z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Vorratsbeschaffung]] und die [[Einzelfallbeschaffung|Einzelbeschaffung im Bedarfsfall]]. Die [[Just-in-time-Produktion|Fertigungssynchrone Anlieferung]] (Just in Time) und die Anlieferungssynchrone Fertigung gehören zu den ganzheitlichen Materialwirtschaftspolitiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Materialwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Beschaffungsprinzip]]&lt;br /&gt;
* [[Grafische Darstellung von Materialflusssystemen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oskar Grün: &amp;#039;&amp;#039;Industrielle Materialwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Marcell Schweitzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Industriebetriebslehre.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. München 1994, S.&amp;amp;nbsp;447–568, ISBN 3-8006-1755-2.&lt;br /&gt;
* Rallis M. Kopsidis: &amp;#039;&amp;#039;Materialwirtschaft: Grundlagen, Methoden, Techniken, Politik&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete Auflage. Carl Hanser Verlag, München / Wien 1997, ISBN 3-446-19163-1.&lt;br /&gt;
* Hermann Witte: &amp;#039;&amp;#039;Materialwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2000, ISBN 3-486-25519-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Material- und Lagerwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
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