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	<title>Mataiva - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-15T01:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Atoll&lt;br /&gt;
|NAME=Mataiva&lt;br /&gt;
|BILD1=Mataiva2.JPG&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=[[NASA]]-Bild von Mataiva&lt;br /&gt;
|BILD2=Map Mataiva.png&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Karte von Mataiva&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Pazifischer Ozean]]&lt;br /&gt;
|ARCHIPEL=[[Tuamotu-Archipel]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 14/52/48/S&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=148/31/11/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=FR-PF&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|INSELN=13&lt;br /&gt;
|HAUPTINSEL=&amp;lt;!--Tohiraumati undokumentiert--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LANDFLAECHE=14.6587&lt;br /&gt;
|LAGUNENFLAECHE=25&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 280&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2012&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mataiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matahiva&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, alter Name: &amp;#039;&amp;#039;Lasarev&amp;#039;&amp;#039;, ist die nordwestlichste Insel des [[Tuamotu-Archipel]]s und gehört geografisch zur Gruppe der [[Palliser-Inseln]] (Îles Palliser).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Atoll]] mit 8,5&amp;amp;nbsp;× 3,6 Kilometern Durchmesser hat eine flache [[Lagune]], die 25&amp;amp;nbsp;km² bedeckt. Die vulkanische Zentralinsel des geologisch sehr alten Atolls ist bereits versunken. Als deren letzter Rest liegt in der Lagune noch der sogenannte „Pito“ (polynesisch für Nabel), ein nur wenige Quadratmeter großer, schwarzer Monolith aus Basalt, der sich deutlich von dem umgebenden Korallengestein und -sand abhebt. Ein ovaler, nahezu geschlossener Inselring umfasst die schon weitgehend mit Sediment aufgefüllte Lagune, die von fast bis an die Oberfläche reichenden Korallenriffen in mehrere „Becken“ unterteilt wird. Sie ist nur eingeschränkt mit kleinen Booten befahrbar, eine schiffbare Riffpassage gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Böden der aus Korallensand und -trümmern bestehenden Motus sind nährstoffarm. Die Vegetation der flachen Tuamotu-Inseln ist nicht sehr artenreich. Durch die großflächige Anlage von Kokosplantagen wurde die Flora Mataivas im späten 19. und frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entscheidend verändert. Obwohl viele der Plantagen wegen des Verfalls des [[Kopra]]-Preises inzwischen aufgegeben wurden, ist die [[Kokospalme]] auch heute noch die das Landschaftsbild prägende Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste der ursprünglichen Vegetation sind nur noch auf einigen kleinen [[Motu (Insel)|Motus]], die die Tidenkanäle ([[Hoa (Tidenkanal)|Hoa]]) voneinander trennen, erhalten. Sie entspricht der typischen, auch auf anderen niedrigen Atollen der Tuamotus vorkommenden Zusammensetzung. Die Strandvegetation besteht aus Kriechpflanzen sowie buschig wachsenden &amp;#039;&amp;#039;Guettarda speciosa&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Scaevola taccada&amp;#039;&amp;#039;. Der sich landwärts anschließende Wald setzt sich hauptsächlich aus &amp;#039;&amp;#039;[[Pisonia|Pisonia Grandis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Weiderichgewächse|Pemphis acidula]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Samtblatt|Heliotropium arboreum]]&amp;#039;&amp;#039; (Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Tournefortia argentea&amp;#039;&amp;#039;), Kokospalmen und [[Pandanus]]-Bäumen zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Mueller-Dombois]] &amp;amp; F. Raymond Fosberg: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation of the Tropical Pacific Islands&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, New York-Berlin-Heidelberg 1998, ISBN 0-387-98313-9, S. 334–337&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner gehören zur Mihiroa-Sprachgruppe, die etymologisch eher mit Tahiti verbunden ist als mit Paumotu, das auf den übrigen Tuamotu-Inseln gesprochen wird. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass das weit nördlich gelegene Mataiva einst von Tahiti aus besiedelt wurde. Der Zeitpunkt der Initialbesiedlung ist aber nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beweis für eine frühe Besiedlung Mataivas durch Polynesier ist der [[Marae]] Papiro (oder Marae von Tù), eine Zeremonialanlage unbekannten Alters auf einer Landspitze bei Tevaihara im Südosten des Atolls, unmittelbar an einem [[Hoa (Tidenkanal)|Hoa]]. Sie wurde aus flachen, senkrecht stehenden Korallenplatten von 30 bis 60&amp;amp;nbsp;cm Höhe errichtet. Das Bauwerk besteht aus acht getrennten, rechteckigen Feldern unterschiedlicher Größe. Das Zentrum der Anlage ist ein mit Steinplatten eingegrenztes Feld von 16,70&amp;amp;nbsp;Meter Länge und 8,80&amp;amp;nbsp;Meter Breite, darinnen ein steinerner Sitz mit einer einen Meter hohen Rückenlehne und zwei Armlehnen. Der Legende nach ist dies der [[Thron]] des mythischen Riesen und Königs Tù, der mit drei Schritten die gesamte Insel durchqueren konnte. Gegenüber, auf dem Motu Taae, sind noch einige verstreute Steinplatten zu erkennen, Überreste des Marae Taae, der einst 12,30&amp;amp;nbsp;× 5,30&amp;amp;nbsp;m maß.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Dauphin: &amp;#039;&amp;#039;Prospection et inventaire archéologique de l’atoll de Mataiva.&amp;#039;&amp;#039; In: Dossier d’Archéologie Polynésienne, 2003–2004, Service de la culture et du patrimoine, Tahiti 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 1820 wurde das Atoll von [[Fabian Gottlieb von Bellingshausen]] für Europa entdeckt. Er nannte die Insel „Lasarew“ (auch „Lazarev“ geschrieben) nach [[Michail Petrowitsch Lasarew]], dem Kapitän seiner [[Fregatte]] &amp;#039;&amp;#039;Mirniy&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang November 1835 besuchte [[Charles Darwin]] während seiner Weltreise mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Beagle (Schiff, 1820)|Beagle]]&amp;#039;&amp;#039; auch das Mativa-Atoll.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Nau: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des Îles,&amp;#039;&amp;#039; Editions Mango, Paris 2002, ISBN 2-84270-358-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hier gewonnenen Erkenntnisse beeinflussten seine 1842 veröffentlichte Theorie über die Entstehung der Atolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Darwin: &amp;#039;&amp;#039;The Structure and Distribution of Coral Reefs,&amp;#039;&amp;#039; Smith Elder and Co., London 1842&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Mataiva eine Teilgemeinde (&amp;#039;&amp;#039;Commune associée&amp;#039;&amp;#039;) der [[Rangiroa (Gemeinde)|Gemeinde Rangiroa]] und gehört politisch zu [[Französisch-Polynesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Mataiva hat 280 Einwohner (Stand 2012).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ispf.pf/docs/default-source/rp2012/AFFICHE_ISPF_RECENSEMENT_2012.jpg Administration de la Polynésie française – Recensement de la population 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das einzige Dorf &amp;#039;&amp;#039;Pahua&amp;#039;&amp;#039; liegt im Nordwesten von Mataiva, beiderseits der nicht befahrbaren Riffpassage &amp;#039;&amp;#039;Passe Faratue&amp;#039;&amp;#039;, die etwa auf einen Kilometer Länge den Atollring durchschneidet und die an der engsten Stelle weniger als 60 Meter breit ist. Die beiden Teile sind mit einem 1997/98 gebauten Betonsteg verbunden, mit 120 Metern die längste Brücke Polynesiens. Mataiva hat seit 1999 ein Flugfeld ([[ICAO]]-Code: NTGV, [[IATA]]-Code: MVT) mit einer 1.300&amp;amp;nbsp;Meter (3.936&amp;amp;nbsp;ft.) langen Landebahn, das mit Kleinflugzeugen der Air Tahiti in einem 1 ½ Stunden dauernden Flug von [[Papeete]] aus erreichbar ist. Der Flugplatz liegt unmittelbar westlich des Südteils von Pahua an der dem offenen Meer zugewandten Seite der Insel. Die touristische Infrastruktur ist wenig entwickelt. Es gibt kein Hotel, lediglich zwei Privatpensionen (Guesthouses) aber kein Restaurant und keine Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner leben hauptsächlich von der [[Subsistenzwirtschaft]], der Fischfang mit [[Polynesische Fischfalle|Fischfallen]] spielt noch eine bedeutende Rolle in der Nahrungsbeschaffung. Exportgüter sind [[Gewürzvanille|Vanilleschoten]] von einer kleinen Plantage im Inselinnern und [[Kopra]] in geringem Umfang. An der Westseite der Lagune wurde 1976 ein bedeutendes [[Phosphat]]-Vorkommen entdeckt, mit einer geschätzten Ergiebigkeit von 20–25&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;William C. Burnett und Stanley R. Riggs: &amp;#039;&amp;#039;Phosphate Deposits of the World: Genesis of Neogene to Recent,&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press 1990, ISBN 978-0-521-03418-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Bisher haben sich die Bewohner jedoch gegen den Abbau erfolgreich gewehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Von Zeit zu Zeit wird Mataiva von [[Kreuzfahrt]]schiffen angesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Insel wird unter dem Namen „Lazarev“ in [[Jules Verne]]s Roman [[20.000 Meilen unter dem Meer (Roman)|20.000 Meilen unter dem Meer]] erwähnt.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1980 unternahm die &amp;#039;&amp;#039;[[Hōkūleʻa]]&amp;#039;&amp;#039;, der Nachbau eines traditionellen polynesischen Doppelrumpf-Kanus, eine Reise von [[Hawaii]] nach [[Tahiti]]. Der Kapitän Nainoa Thompson, der von hawaiischen Ureinwohnern abstammt, navigierte ohne Karten und Instrumente, nur nach traditionellen polynesischen Methoden. Die &amp;#039;&amp;#039;Hokulea&amp;#039;&amp;#039; erreichte Mataiva am 14.&amp;amp;nbsp;April 1980 nach einer Reise von 31&amp;amp;nbsp;Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mataiva1.jpg|Mataiva, zentrale Lagune&lt;br /&gt;
Mataiva2.jpg|Mataiva, eine der unbewohnten Ringinseln&lt;br /&gt;
Mataiva.jpg|Mataiva&lt;br /&gt;
Mataiva Luftaufnahme.jpg|alt=Luftbildaufnahme Mataiva|Luftbildaufnahme von Mataiva mit Blickrichtung Osten&lt;br /&gt;
Flughafen Mataiva .jpg|alt=Flughafen Mataiva|Ankunft Air Tahiti am Flughafen Mataiva&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Tuamotu-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sil.si.edu/digitalcollections/atollresearchbulletin/issues/00286.pdf B. Delesalle et al.: Environmental Survey of Mataiva Atoll, Tuamotu Archipelago French Polynesia.] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB) Atoll Research Bulletin Nr. 286, Mai 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.oceandots.com/pacific/tuamotu/mataiva.php | wayback=20101223043232 | text=Mataiva auf oceandots.com}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inseln der Tuamotus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Französisch-Polynesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Tuamotu-Inseln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Australien und Ozeanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Pazifischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atoll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rangiroa (Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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