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	<title>Masud Barzani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-15T16:20:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Mesud Barzani.jpg|mini|Masud Barzani (2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Masud Barzani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Massud Barsani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kuS|مەسعوود بارزانی|Mesûd Barzanî}}, {{arS|مسعود برزاني|d=Masʿūd Barzānī}}; *&amp;amp;nbsp;[[16. August]] [[1946]] in [[Mahabad]], [[Republik Mahabad]]), ist ein [[Kurdische Staatsgründungsbestrebungen|kurdisch]]-[[irak]]ischer Politiker und war von 2005 bis 2017 Präsident der [[Autonome Region Kurdistan|Autonomen Region Kurdistan]] in [[Irak|Nordirak]]. 1979 übernahm er den Vorsitz der [[Demokratische Partei Kurdistans|Demokratischen Partei Kurdistans]] (PDK) von seinem Vater [[Mustafa Barzani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Familie bekleidet hohe Posten in der Politik und Wirtschaft, was ihr den Vorwurf des [[Nepotismus]] einbrachte. Zusammen mit der Familie Talabani teilt sie sich faktisch die politische Macht über Kurdistan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maximilian Popp |Titel=Irak: Warum so viele Menschen aus dem Nordirak nach Belarus fliehen |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-11-18 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/irak-warum-so-viele-menschen-aus-dem-nordirak-nach-belarus-fliehen-a-3df5d943-6d40-44f4-ad62-112e4c86865f |Abruf=2021-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einer misslungenen Revolution gegen die irakische Regierung floh sein Vater mit seinen Anhängern in den [[Kurdistan|kurdischen Teil]] [[Iran]]s. Dort war in den Wirren nach dem Zweiten Weltkrieg die [[Kurden|kurdische]] Republik Mahabad ausgerufen worden. Mustafa Barzani wurde General des neuen Staates, der aber schon Dezember 1946 wieder zusammenbrach, als die iranische Regierung Mahabad zurückeroberte. Masud Barzani wurde dort geboren. Barzanis Vater floh mit einigen hundert Anhängern in die [[Sowjetunion]]. Masud Barzani selbst ging in den Irak. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Staatsstreich im Irak 1958|Militärputsch im Irak 1958]] kehrte der Vater zurück in den Irak und verhandelte mit der Staatsführung [[Abd al-Karim Qasim]]s über eine kurdische Autonomie, doch die Gespräche scheiterten und führten zum Ausbruch der [[Barzani-Revolten]]. Ein Jahr nach Ausbruch der Revolte schloss sich auch der sechzehnjährige Barzani dem bewaffneten Kampf der [[Peschmerga]]-Einheiten an. Der Vater Molla Mustafa Barzani war Gründer der PDK und ihr Vorsitzender bis zu seinem Tod 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1979 übernahm Masud Barzani den Vorsitz der PDK.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=CNN Library |Titel=Massoud Barzani Fast Facts |Sammelwerk=CNN |Online=https://edition.cnn.com/2012/12/14/world/meast/massoud-barzani---fast-facts/index.html |Abruf=2018-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Kurden konnten in den letzten Jahren seit dem zweiten Golfkrieg 1991 und dem Irakkrieg 2003 ihre Selbstverwaltung ausbauen. Am 13.&amp;amp;nbsp;Juni 2005 wurde Barzani im [[Parlament Kurdistans|kurdischen Parlament]] mit großer Mehrheit für vier Jahre zum Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan im irakischen [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Staatsverband]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Am 25.&amp;amp;nbsp;Juli 2009 wurde er durch eine [[Direktwahl]] mit einer Mehrheit von knapp 70&amp;amp;nbsp;Prozent im Amt bestätigt.  2010 wurde er als Parteichef bestätigt. Für den Präsidenten sind nur zwei Amtszeiten vorgesehen. Barzanis Amtszeit wurde 2013 jedoch durch das Parlament nochmals um zwei Jahre verlängert. Regulär endete seine Präsidentschaft am 19. August 2015, doch er fungierte auch danach noch als Präsident.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.dw.com/de/irakischer-kurdenpr%C3%A4sident-massud-barsani-tritt-zur%C3%BCck/a-41160700 | titel=Irakischer Kurdenpräsident Massud Barsani tritt zurück | zugriff=2017-10-29 | datum=2017-10-29 | werk=[[Deutsche Welle|dw.com]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den zunehmenden Zerfallstendenzen im [[Irak]] und dem sich ausweitenden [[Bürgerkrieg in Syrien]] sprach Barzani von der Möglichkeit, einen unabhängigen [[Kurdische Staatsgründungsbestrebungen|kurdischen Staat]] zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abhalten eines [[Unabhängigkeitsreferendum in Irakisch-Kurdistan 2017|Unabhängigkeitsreferendums]] Ende September 2017 zog er jedoch massive Kritik auf sich. Zwar stimmte eine überwältigende Mehrheit der irakischen Kurden für eine Abspaltung der kurdischen Gebiete vom Irak. Die Zentralregierung in Bagdad, die das Votum ablehnt und eine Annullierung seines Ergebnisses fordert, griff anschließend aber konsequent gegen die Kurden durch. Die irakische Stadt [[Kirkuk]] und die umliegenden [[Erdölfeld]]er konnten die Kurden im Jahr 2017 nicht mehr behaupten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/irak-kurden-peschmaerga-kaempfe-armee-kirkuk | titel=Gefechte zwischen irakischer Armee und Kurden | zugriff=2017-10-29 | datum=2017-10-20 | werk=[[Zeit Online]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Oktober 2017 kündigte Barzani an, zum 1. November zurückzutreten und keine Verlängerung seines Mandats anzustreben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5311235/Kurdenpraesident-Barzani-tritt-zurueck &amp;#039;&amp;#039;Kurdenpräsident Barzani tritt zurück&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039;. 29. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Masud Barzani entstammt dem einflussreichen kurdischen Stamm der Barzani aus dem Gebiet [[Badinan]] im Nordirak. Er ist verheiratet und Vater von fünf Söhnen und drei Töchtern. Zwei bereits verstorbene Brüder Masud Barzanis waren [[Idris Barzani]] und [[Ubaidullah Barzani]]. Sein Neffe [[Necirvan Idris Barzani]] ist seit April 2012 Ministerpräsident der kurdischen autonomen Regierung. Sein Sohn [[Masrur Barzani]] ist seit Juli 2019 Premierminister der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Masoud Barzani|Masud Barzani}}&lt;br /&gt;
* [http://www.krg.org/p/p.aspx?l=12&amp;amp;s=030000&amp;amp;p=232 Lebenslauf von Masud Barzani], offizielle Internetpräsenz der Kurdischen Regionalregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089385951|LCCN=n97907565|VIAF=5189410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barzani, Masud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kurdistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barzani, Masud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Barzanî, Mesûd (kurdisch); Barzānī, Masʿūd; Barzani, Massud; Barzani, Mesud; Barsani, Masud; Barsani, Massud; Barsani, Mesud&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=irakisch-kurdischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mahabad]], [[Iran]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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