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	<title>Master of Laws - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:04:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Master_of_Laws&amp;diff=174425&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jusplus.wu: Unwahrheit entfernt.</title>
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		<updated>2026-03-04T16:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unwahrheit entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LL. M.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LLM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.llmstudies.de/LLM/ |titel=Die besten Master of Laws (LLM) Studiengänge 2022 |sprache=de |abruf=2021-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; {{laS|&amp;#039;&amp;#039;Legum [[Magister]]&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Magistra&amp;#039;&amp;#039;}}, „Meister/Meisterin der Gesetze bzw. Rechte“; &amp;#039;&amp;#039;legum&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Genitiv]] &amp;#039;&amp;#039;[[Plural]]&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[lex]]&amp;#039;&amp;#039; „Gesetz“, daher das doppelte L) ist ein [[Rechtswissenschaft|juristischer]] [[Postgraduales Studium|Postgraduierten]]-Abschluss, der sowohl von [[Jurist]]en, die bereits ein rechtswissenschaftliches Studium abgeschlossen haben, als auch von Absolventen anderer Hochschuldisziplinen an Universitäten und [[Hochschule]]n erlangt werden kann. Am häufigsten wird der akademische Grad LL. M. an Hochschulen im englischsprachigen Raum erworben. In Deutschland steht die Abkürzung LL. M. gleichbedeutend für die lateinische (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Legum Magister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magister Legum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wie die englische (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Master of Laws&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) Langform des Hochschulgrades. Der erworbene akademische Grad LL. M. kann neben dem bereits bestehenden akademischen Grad des vorangegangenen Studiums angeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LL. M.-Studium dauert in der Regel zwei bis vier Semester. Der Inhalt bestimmt sich nach dem Hochschulangebot und den Neigungen des Studenten. An Hochschulen außerhalb des deutschen Sprachraums liegt der Schwerpunkt meist auf dem jeweiligen Landesrecht, Rechtsvergleichung oder internationalem Recht. An Hochschulen im deutschen Sprachraum wird meistens eine Spezialisierung auf einem bestimmten Rechtsgebiet angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grad wird hinter dem Nachnamen geführt; nachfolgend kann in Klammern der Name der verleihenden Universität (meist im angloamerikanischen Sprachraum) oder aber der spezifische Inhalt des Studiengangs wie etwa „(EuR)“ oder „(Tax)“ angegeben werden. Bei ausländischen akademischen Graden, die nicht in der [[Europäische Union|Europäischen Union]] oder im [[Europäischer Wirtschaftsraum|Europäischen Wirtschaftsraum]] verliehen worden sind, ist in Deutschland die Angabe der verleihenden Stelle zwingend vorgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen/allgemeines-zur-anerkennung/veroeffentlichungen-und-beschluesse/fuehrung-auslaendischer-hochschulgrade.html#c2325 &amp;#039;&amp;#039;Führung ausländischer Hochschulgrade.&amp;#039;&amp;#039; Kultusministerkonferenz.] Abgerufen am 16. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Die Kombination aus LL. B. und LL. M. berechtigt, nach einer insgesamt 5-jährigen Regelstudienzeit, zur Ausübung aller traditionellen juristischen Berufe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10001673 |titel=RIS - Rechtsanwaltsordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 18.02.2020 |abruf=2020-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein LL. M. ist dem „Magister der Rechte“ („Mag. iur.“), mit 4-jähriger Regelstudienzeit, somit gleichgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10001673 |titel=RIS - Rechtsanwaltsordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 31.08.2021 |abruf=2021-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der [[Sigmund Freud Privatuniversität Wien|Sigmund-Freud-Privatuniversität]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jus.sfu.ac.at/de/ |titel=Sigmund-Freud-Universität |abruf=2020-08-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie an der Johannes Kepler Universität Linz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jku.at/studium/studienarten |titel=Studienangebot und Studienarten {{!}} JKU Linz |sprache=de |abruf=2021-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kann man bereits auf Bachelor-Master das Studium der Rechtswissenschaften absolvieren. Das konsekutive Masterstudium schließt mit dem akademischen Grad &amp;quot;Master of Laws (LL. M.)&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Wintersemester 2006/2007 bietet die [[Wirtschaftsuniversität Wien]] ein Studium des [[Wirtschaftsrecht (Studiengang)#Österreich|Wirtschaftsrechts]] an, das gemäß dem [[Bologna-Prozess]] nach sechs Semestern mit dem akademischen Grad &amp;#039;&amp;#039;Bachelor of Laws&amp;#039;&amp;#039; („LL. B.“) und nach weiteren vier Semestern mit dem Grad &amp;#039;&amp;#039;Master of Laws&amp;#039;&amp;#039; (LL. M.) abgeschlossen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wu.ac.at/studium/bachelor/wirtschaftsrecht/ueberblick |titel=WU (Wirtschaftsuniversität Wien) |abruf=2020-02-18 |sprache=de-at}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem bietet die [[Universität Klagenfurt]] in Kooperation mit der [[Universität Wien]] sowie die Universität Innsbruck das Masterstudium Wirtschaftsrecht mit dem akademischen Grad LL. M. an, dessen Abschluss zur Ausübung aller traditionellen juristischer Berufe berechtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Unger, Angela Wroblewski |Titel=Frühe Studienabbrüche An Universitäten In Österreich |Sammelwerk=bmwf.gv.at |Online=https://www.academia.edu/29515446/Fr%C3%BChe_Studienabbr%C3%BCche_An_Universit%C3%A4ten_In_%C3%96sterreich |Abruf=2020-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dem konventionellen Diplomstudium der Rechtswissenschaften (Mag. iur.) nachfolgendes, zweites Master-Studium, das mit dem akademischen Abschluss &amp;#039;&amp;#039;Master of Laws&amp;#039;&amp;#039; (LL. M.) abschließt, bietet Juristen eine in der Wirtschaft anerkannte Alternative zum rechtswissenschaftlichen [[Doktor|Doktoratsstudium]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Der LL. M. ist in Deutschland – wie auch die Erste Juristische Prüfung – ein Abschluss der zweiten Qualifikationsstufe, d.&amp;amp;nbsp;h. der Master-Ebene, im Europäischen Hochschulraum. Der LL. M. kann zum einen konsekutiv ein LL. B.-Studium fortsetzen oder aber als Zusatzqualifikation von Absolventen sonstiger Studiengänge erworben werden, etwa von Absolventen eines zur Ersten Juristischen Prüfung führenden juristischen Studiengangs oder von Absolventen fachfremder Studiengänge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf |titel=KMK.org: Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf |abruf=2020-08-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=LTO |url=https://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/jurastudium-bachelor-master-staatsexamen-vorteile-wirtschaft-behoerde/ |titel=Wege im Jurastudium:Staatsexamen oder Bachelor of Laws? |abruf=2020-08-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beck-stellenmarkt.de/ratgeber/karriere/ratgeber-karriere/master-laws-llm-ein-akademischer-abschluss-mit-vielen |titel=Master of Laws (LL.M.) – ein akademischer Abschluss mit vielen Fragezeichen |datum=2016-03-28 |abruf=2020-08-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland geht beispielsweise bei Studiengängen, die zur Ersten Juristischen Prüfung führen, mit dem Erreichen der [[Juristenausbildung in Deutschland#Erste Juristische Prüfung|ersten juristischen Prüfung]] (bis 2003 als erstes juristisches [[Staatsexamen]] bezeichnet) das Ende des [[Juristenausbildung in Deutschland|Studiums]] einher. Eine Spezialisierung erfolgt hier lediglich im universitären Teil der Prüfung oder in [[Postgraduales Studium|Aufbaustudiengängen]] (zum Beispiel [[Lizenziat]]sstudiengängen, wie dem des [[Kanonisches Recht|kanonischen Rechts]], der zum akademischen Grad [[Lizenziat der Rechtswissenschaft|Lic. iur. can.]] führt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.akast.info/LinkClick.aspx?fileticket=dBbH5Qf%2BY2g%3D&amp;amp;tabid=59&amp;amp;language=de-DE |titel=Akkreditierungsverfahren an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster |werk=Webseite der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster |datum=2018-10-04 |abruf=2018-10-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Nach dem Abschluss der 1. und/oder 2. juristischen Prüfung oder nach dem Abschluss eines juristischen Bachelor-Studiums besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines postgradualen Aufbaustudiengangs eine tiefergehende fachliche Spezialisierung vorzunehmen und den akademischen Grad eines „Legum Magister“ bzw. „Master of Laws“ (LL. M.) in diesem zweiten Studium zu erwerben. Einige [[Postgraduales Studium|Postgraduiertenstudiengänge]] mit entsprechenden Spezialisierungsmöglichkeiten wurden auf dem Gebiet des [[Wirtschaftsrecht]]s (LL.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;oec.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://studienangebot.uni-halle.de/wirtschaftsrecht-business-law-and-economic-law-master-60 |titel=Wirtschaftsrecht / Business Law and Economic Law |hrsg=Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&lt;br /&gt;
|abruf=2023-08-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;), des [[Europarecht]]s ([[LL.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Eur.]]) und in interdisziplinären Bereichen, wie beispielsweise [[Mediation]] und [[Konfliktmanagement]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Wendenburg et al. |url=https://www.rewi.europa-uni.de/de/studium/master/mediation/index.html |titel=Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement (M.&amp;amp;nbsp;A./LL.&amp;amp;nbsp;M.) |werk=rewi.europa-uni.de |hrsg=Juristische Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder |datum=2018-10-02 |abruf=2018-10-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ifa.rewi.hu-berlin.de/mediation/ |titel=Masterstudiengang Mediation |werk=Webseite der Humboldt-Universität zu Berlin |hrsg=Juristische Fakultät, Forschungsinstitut für Anwaltsrecht |datum=2018-10-02 |abruf=2018-10-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, eingerichtet. Zudem werden seit mehreren Jahren verschiedene spezifische Master-Programme, teilweise mit starken [[betriebswirtschaft]]lichen Bezügen, angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen LL. M.-Studiengängen reicht ein erster juristischer Abschluss als Zulassungsvoraussetzung aus. Meist müssen jedoch für die Zulassung (ähnlich wie bei einer Promotion) zusätzlich bestimmte qualifizierende Voraussetzungen erfüllt werden, beispielsweise ein mit einer Mindestnote abgeschlossenes juristisches Studium wie eine mit mindestens der Note „[[vollbefriedigend]]“&amp;lt;ref&amp;gt;So bspw. bei der Zulassung zum LL.&amp;amp;nbsp;M.-Studiengang [http://www.jura.uni-frankfurt.de/39838993/LL_M_-Eur Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht] an der Universität Frankfurt am Main.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „befriedigend“&amp;lt;ref&amp;gt;So bspw. bei der Zulassung zum LL.&amp;amp;nbsp;M.-Studiengang [http://www.uni-muenster-llm.de/wirtschaftsrecht-amp-restrukturierung/anmeldung-kosten/zulassung.html Wirtschaftsrecht &amp;amp; Restrukturierung] an der Universität Münster.&amp;lt;/ref&amp;gt; bestandene erste juristische Staatsprüfung oder eine vergleichbare Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in angelsächsischen Staaten üblichen Bachelor- und Master-Abschlüsse wurden im Rahmen des [[Bologna-Prozess]]es zusätzlich zu den traditionellen deutschen juristischen Studiengängen eingeführt. Diese konsekutiven juristischen Studiengänge haben aber die volljuristische Ausbildung, die mit juristischen Staatsprüfungen abschließt und in Deutschland Voraussetzung zum Zugang zu reglementierten juristischen Berufen bleibt, nicht ersetzt. Vielmehr treten die konsekutiven Studiengänge als alternative oder ergänzende universitäre juristische Ausbildung zur bisherigen juristischen Ausbildung hinzu. 2002 wurde den Hochschulen durch eine Änderung des [[Hochschulrahmengesetz|HRG]] die Möglichkeit gegeben, Bachelor- und/oder Masterstudiengänge einzuführen. Die [[Kultusministerkonferenz|Kultus-]] und die [[Innenministerkonferenz]] haben beschlossen, die an Universitäten und Fachhochschulen erreichten Masterabschlüsse als Zugangsberechtigung für den [[Höherer Dienst|höheren Dienst]] anzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2007/2007_09_20-Vereinbarung-Zugang-hoeherer-Dienst-Master.pdf Ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder &amp;amp; Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland: Vereinbarung „Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“. Beschluss der Innenministerkonferenz vom 07.12.2007 und der Kultusministerkonferenz vom 20.09.2007].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nutzen der Einführung der [[Konsekutiver Studiengang|konsekutiven Abschlüsse]] &amp;#039;&amp;#039;Bachelor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Master&amp;#039;&amp;#039; in der juristischen Ausbildung wird nach wie vor unterschiedlich beurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Bereits im Koalitionsvertrag 2005 wurden zwischen den Parteien CDU, CSU und SPD auf Bundesebene der Bedarf neuer Abschlüsse in der Juristenausbildung und eine Übertragung des Bologna-Prozesses auf diese abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spd.de/servlet/PB/show/1589444/111105_Koalitionsvertrag.pdf |wayback=20060831020317 |text=Koalitionsvertrag 2005, S. 145. }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl haben zwischenzeitlich zahlreiche Hochschulen konsekutive Abschlüsse oder Master-Abschlüsse eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] heißt gemäß dem neuen Bologna-Studienmodell der auf den Bachelor of Law aufbauende Master-Abschluss „MLaw“ (Master of Law). Der frühere Grad lic. iur. gilt als gleichwertig zu einem MLaw, in Anwendung eines Beschlusses der Schweizerischen Universitätskonferenz vom 1. Dezember 2005. Für die Eintragung ins Anwaltsregister ist das Anwaltspatent, welches den MLaw voraussetzt, erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/ch/d/sr/935_61/a7.html Art. 7 BGFA].&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Grad LL. M. hingegen vergeben die schweizerischen Universitäten bisher nur für eine spezielle Ausbildung, die der vertieften wissenschaftlichen Arbeit in einem Schwerpunktgebiet dient.&lt;br /&gt;
== Master en Droit (Frankreich) ==&lt;br /&gt;
In Frankreich trägt das Pendant zum Master of Law die französische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;„Master en Droit“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Master, mention Droit (+ entspr. Fach: international, privé, fiscal etc)“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anabin.kmk.org/anabin.html |titel=Anabin: Informationssystem zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse |abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://diplomeo.com/master-droit |titel=Diplomeo: Master Droit |abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Université Toulouse 1 Capitole |url=https://www.ut-capitole.fr/course-offer/english-taught-courses/master-s-degree-m2-in-international-economic-law-mintec-376737.kjsp?RH=1347957824745 |titel=Université Toulouse 1 Capitole - Master’s Degree (M2) |abruf=2020-08-05 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist zumeist um eine französischsprachige fachliche Spezialisierung ergänzt. Die nationalen Entsprechungen von Bachelor- und Masterabschlüssen sind in Frankreich im LMD-System (Licence, Master, Docteur) umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.campusfrance.org/en/French-degrees-LMD-equivalences |titel=French degrees, LMD system and equivalences |abruf=2020-08-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im LMD-System wurden die englischsprachigen Bezeichnungen nicht übernommen, u.&amp;amp;nbsp;a. weil etwa „Bachelor“ leicht mit dem französischen Abitur („Baccalauréat“) verwechselt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.studis-online.de/auslandsstudium/frankreich.php |titel=Studieren in Frankreich |abruf=2020-08-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Master Droit ist unter staatlicher Aufsicht akkreditiert und kann eine &amp;#039;&amp;#039;Licence en droit&amp;#039;&amp;#039; (französisches LL. B.-Äquivalent) konsekutiv fortsetzen oder als juristische Zusatzqualifikation von Absolventen anderer (fachfremder oder juristischer) Studiengänge erworben werden, soweit es die Kriterien der jeweils zulassenden Hochschule erlauben. Der Master Droit erfüllt damit eine vergleichbare Qualifizierungsfunktion wie Master of Law/LL. M.-Studiengänge in anderen, insbesondere europäischen, Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Master Droit wird häufig auch als Master 2 Droit bezeichnet, welcher den eigentlichen Abschluss des Master-Studiengangs darstellt. Der Master 1 Droit hingegen bezeichnet ein nach dem ersten Jahr des zweijährigen Studiums vergebenes Zwischenzeugnis und keinen eigentlichen akademischen Abschluss&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige französische Hochschulen bieten daneben auch Hochschulzertifikate an, welche nicht-französischen akademischen Graden wie dem „LL. M.“ (ähnlich auch „Bachelor“, „MSc“ und „MBA“) nachempfunden sind. Diese französischen Hochschulzertifikate stellen jedoch sogenannte „Diplôme d&amp;#039;université“ dar&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; und keine staatlich anerkannten akademischen Grade&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und sind demnach mit internationalen akademischen Graden gleichen Namens nicht vergleichbar. Bisweilen wird jedoch für denselben Studiengang gleichzeitig ein solches Hochschulzertifikat vergeben und – zumindest sofern Studierende die erforderliche akademische Vorbildung aufweisen – der akademische Grad des &amp;#039;&amp;#039;Master Droit&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mrenvers |url=https://www.u-cergy.fr/fr/formations/schema-des-formations/diplome-d-universite-du-1/droit-economie-gestion-DEG/ll-m-in-french-and-european-union-law-with-specialization-in-taxation-law-business-law-and-compliance-program-c11-107.html |titel=LL.M. in French and European Union Law |datum=2020-05-05 |abruf=2020-08-05 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Magister iuris]]&lt;br /&gt;
* [[Tertiärer Bildungsbereich in den Vereinigten Staaten#Juristenausbildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.jurawelt.com/referendare/llm/ www.jurawelt.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.kmk.org/zab/home.htm KMK-Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Master Of Laws}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akademischer Grad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juristischer Abschluss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jusplus.wu</name></author>
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