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	<title>Massif barlong - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:12:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Massif_barlong&amp;diff=969096&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-06-01T22:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Dateieinbindungen: 200px und hochkant nicht gemeinsam (hochkant entfernt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Das massif barlong.jpg|mini|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Massif barlong}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz., etwa: „quer-rechteckiges Massiv“ oder auch „ungleichmäßiges Mauergeviert“) versteht man die charakteristische Ausgestaltung der Architektur des oberen [[Vierung]]sbereiches und dessen beiden Seitenflügel bei den  [[Romanik|romanischen]] sechs „Hauptkirchen“ in der [[Auvergne|Basse-Auvergne]] oder [[Limagne]], einer Landschaft um die Stadt [[Clermont-Ferrand]] in [[Frankreich]]. Es handelt sich um die Kirchen, in Reihenfolge ihrer Größe: [[Saint-Saturnin (Puy-de-Dôme)|Saint-Saturnin]], [[Prioratskirche Saint-Nectaire (Puy-de-Dôme)|Saint-Nectaire]], [[Notre-Dame d’Orcival]], [[Notre-Dame-du-Port de Clermont-Ferrand]], [[Abteikirche Mozac|Mozac]] (oder Mozat), bei der das Massif barlong nicht mehr erhalten ist, und [[St-Austremoine d’Issoire|Saint-Austremoine d’Issoire]]. Das Vorbild dieser Hauptkirchen ist die vorromanische Kathedrale von Clermont-Ferrand, die einem gotischen Neubau weichen musste. Das Massif barlong wird auch als auvergnatischer Block oder auvergnatischer Querriegel bezeichnet. Es ist stets ein wesentlicher Bestandteil einer [[Auvergnatische Pyramide|auvergnatischen Pyramide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Das Volumen des Massif barlong beginnt auf der Höhe der [[Dachtraufe|Traufen]] der [[Kirchenschiff|Querhausarme]] und schließt oberseitig in Höhe des Kuppelscheitels ab. Es besitzt einen lang gestreckten rechteckigen [[Grundriss]] in Breite des Querhauses und der Vierung, und in Länge der Vierung zuzüglich der beiden seitlich angrenzenden erhöhten Raumabschnitte über den Verlängerungen der [[Kirchenschiff|Seitenschiffe]]. Letztere werden von halben [[Gewölbe|Tonnen]] überwölbt, die von flach geneigten  [[Pultdach|Pultdächern]] abgedeckt sind; deren [[Dachfirst|Firste]] schließen in Höhe des [[Gewölbe|Kuppelscheitels]] gegen die zu ihnen parallel verlaufenden Achteckseiten des Turmsockels an. Diese Firste schwenken auf den anschließenden Seiten des Achtecks leicht abwärts und lassen so dort kleine dreieckige walmartige Dachflächen entstehen, deren kurze Traufen auf den West- und Ostwänden des Massif abschließen. Diese Wände gehen, gelegentlich bis auf knappe Versätze, oberflächenbündig in die Wände des Querhauses und die ihrer Verlängerungen, sowie in die nach Osten und Westen weisenden Achteckseiten des Turmsockels über. Das ganze Gebilde erweckt den Eindruck, als ob der [[Oktogon (Architektur)|oktogonale]] Sockel des Vierungsturm von den seitlichen Teilen des Massif wie in einem [[Schraubstock]] eingezwängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:F08.Notre-Dame-du-Port.0080.jpg|mini|hochkant|Notre-Dame-du-Port, Clermont-Ferrand: Massif barlong, südlicher Querhausarm]]&lt;br /&gt;
Um diesem massiven Unterbau die Schwere zu nehmen, hat man die meist zahlreich aufgereihten Fenster und die dazwischen befindlichen Wandabschnitte mit mehr oder weniger  entwickelten [[Blendarkade]]n  untereinander verbundenen. Bei Saint-Nectaire wurde das nicht gemacht, bei Notre-Dame-du-Port nur teilweise. Den reichsten Dekor zeigen Issoire und Saint-Saturnin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Issoire-saint-austremoine.jpg|Saint-Austremoine d’Issoire&lt;br /&gt;
Datei:F09.St-Saturnin.0043.JPG|Saint-Saturnin, Puy-de-Dôme&lt;br /&gt;
Datei:Notre dame port arrierer 1.jpg|Notre-Dame-du-Port de Clermont-Ferrand&lt;br /&gt;
Datei:Orcival JPG02.jpg|Notre-Dame d’Orcival&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Massif barlong.2.jpg|mini|Massif barlong im Schnitt durch Querhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:F08.St.-Nectaire.0138.jpg|mini|Saint-Nectaire: Massif barlong von unten]]&lt;br /&gt;
Im Inneren beginnt das Massif barlong etwas tiefer als außen, und zwar mit den [[Schwibbogen (Architektur)|Schwibbögen]], die die gesamte Konstruktion tragen. Die Baumeister der romanischen Hauptkirchen der Auvergne blieben einer alten [[Karolinger|karolingischen]] Tradition treu und verwendeten sogenannte Schwibbögen, deren Struktur ansonsten allgemein aufgegeben war. Sie hatten erkannt, welche [[Ästhetik|ästhetischen]] Gestaltungsmöglichkeiten diese tragfähigen Mauerbögen boten. Diese hatten immerhin die Lasten der Kuppel und des Glockenturms zu tragen. Durch sie wurde das Querhaus nicht wie üblich ein Schiff, das ein anderes, ähnliches durchdringt. Die Schwibbögen sind große Arkaden in Breite des Mittelschiffs und in Höhe des Chorgewölbes, aber deutlich niedriger als das des Mittelschiffs. Die darüber aufstehenden Wände gleichen die Höhendifferenzen aus und werden von Zwillings- und Drillingsarkadenöffnungen durchbrochen und dementsprechend entlastet. Das Gleiche gilt auch für die Schwibbögen über den Arkaden zwischen den Querhausarmen und den Seitenschiffverlängerungen. Von unten betrachtet, blickt man in das mächtige, frei über dem leeren Raum schwebende „Gehäuse“ des Massif barlong, in das über die bereits oben aufgeführten Fenster üppig Tageslicht einströmt und es wunderbar erhellt. Man hat den Eindruck, dass die Baumeister mit der Aussparung der Fenster hier nicht gespart haben, als Ausgleich für die sparsame Belichtung des [[Kirchenschiff|Mittelschiffs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernard Craplet: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Auvergne&amp;#039;&amp;#039;. [[Echter Verlag]], Würzburg 1992, ISBN 3-429-01463-8, S. 38–40&lt;br /&gt;
* Ulrich Rosenbaum: &amp;#039;&amp;#039;Auvergne und Zentralmassiv&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. DuMont, Köln 1986, ISBN 3-7701-1111-7, S. 29–30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Massif barlong en Auvergne|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Bauwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auvergnatische Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belichtung (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oktogon|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Frankreich|!]]&lt;/div&gt;</summary>
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