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	<title>Massen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Massen&amp;diff=798784&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22636-28: Die Zeche Alter Hellweg wollte das Massener Grubenfeld vom Schacht Heide aus erschließen, da es nach einem Gutachten noch 90 Millionen Tonnen Kohle enthielt. Dazu kam es allerdings nicht mehr.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Massen&amp;diff=798784&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T11:21:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Zeche Alter Hellweg wollte das Massener Grubenfeld vom Schacht Heide aus erschließen, da es nach einem Gutachten noch 90 Millionen Tonnen Kohle enthielt. Dazu kam es allerdings nicht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ortschaft Massen der Stadt Unna. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Massen (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Massen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Unna&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Massen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/32/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/39/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 70 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 63&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 125&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.107&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 12571&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1968-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59427&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02303&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Webcam samstag 15. august 10 uhr.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Der Wochenmarkt auf dem Gemeindeplatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Massen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] der Kreisstadt [[Unna]]. Sie liegt im Westen von Unna, östlich der Stadtgrenze zu [[Dortmund]] an der Schnittstelle der westfälischen Regionen [[Ruhrgebiet]], [[Sauerland]] und [[Münsterland]]. Der Ortsname kann [[Etymologie|etymologisch]] vom Wort &amp;#039;&amp;#039;Wasser&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massen hatte am 31. Dezember 2022 12.571 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unna.de/fileadmin/stadt/dokumente/internet/Rathaus/Verwaltung/4-50_Wohnen_Soziales_Senioren/Integrierte_Berichterstattung_2023_2024_neu.pdf |titel=Integrierte Berichterstattung 2023 / 2024 |hrsg=Kreisstadt Unna |seiten=13 |format=PDF; 11.3 MB |abruf=2024-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteilgliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauernhaus-Massen.JPG|miniatur|Bauernhaus in Massen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massen ist in vier Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des eigentlichen Hauptsiedlungskern Massens liegt die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Massen-Nord&amp;#039;&amp;#039; – unterteilt in die [[Landesstelle Unna-Massen]] und die Buderuskolonie (von den Anwohnern auch liebevoll „Korsika“ genannt). Hier befinden sich die Wohnhäuser der ehemaligen Zeche Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Niedermassen&amp;#039;&amp;#039;, das am [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] liegt, und &amp;#039;&amp;#039;Obermassen&amp;#039;&amp;#039;, das an der Kleistraße liegt, bilden den Hauptsiedlungskern Massens. Diese Gegend wird durch bürgerliche Wohnsiedlungen mit Einfamilien- und Reihenhäusern sowie kleineren Mehrfamilienhäusern geprägt. Obermassen liegt in der Einflugschneise des [[Flughafen Dortmund|Flughafens Dortmund]] und wird vom [[Fluglärm]] beeinträchtigt. Die Lärmüberwachungsanlage Karlstraße weist oftmals Lärmpegelstände von über 80&amp;amp;nbsp;[[Frequenzbewertung|dB(A)]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südlichste und ländlichste Teil von Massen ist die &amp;#039;&amp;#039;Massener Heide&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Gebiet gehört zu den bevorzugten Wohnlagen Unnas. Hier dominieren großzügige Einfamilienhäuser und Landhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Massen hat eine Fläche von 9,107 km². Der tiefste Punkt Massens liegt in Niedermassen am Massener Bach bei 63 m über [[Normalnull|NN]], der höchste in der Massener Heide bei 125 m über NN und die Ortsmitte bei 70 m über NN. Zudem ist in Massen ein Berg vorhanden, welcher &amp;#039;&amp;#039;Stuckenberg&amp;#039;&amp;#039; heißt, der 118 m über NN und in der Massener Heide liegt. Die Gesamtlänge des Massener Bachs, der von Süden nach Norden verläuft, beträgt 6,8 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Massen wird erstmals in der angeblich aus dem Jahre 1186 stammenden Wedinghauser Urkunde erwähnt. Im 13. Jahrhundert gab es schon die Zweiteilung der Siedlung Massen, während „Superius Massen“ (Obermassen) im Güterverzeichnis des Grafen [[Ludwig (Arnsberg)|Ludwig von Arnsberg]] vorkommt, findet sich „Nederen Massen“ (Niedermassen) in einem Lehnbuch derer von [[Volmestein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Kreis Unna |Hrsg=Provinzialverband der Provinz Westfalen |Band=47 |Datum=1959 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1321 belehnte Theoderich [[Grafschaft Limburg|Graf zu Limburg]] den &amp;#039;&amp;#039;Theoderich (Dietrich) von [[Rodenberg (Adelsgeschlecht)|Rodenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (1295–1339) mit 37 Morgen zwischen Unna und Massen und dem [[Haus Massen]]. Die Besitzer des Hauses Massen waren Gerichtsherren über Obermassen bis an den Hillering (Straße in Unna). Zum Haus gehörten auch zwei Mühlen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Diederich von Steinen |Titel=Westphälische Geschichte |Band=2 |Verlag=Meyer |Ort=Lemgo |Datum=1755 |Seiten=1266}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Rodenberger (Romberger) Mühle und die Niesingsmühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im 19. Jahrhundert gelangte das Haus Massen in den Besitz derer von Rüxleben, die das Gut nach 1930 parzelliert und verkauft haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zu dem Haus Massen gibt es auch eine Sage: „Die weiße Frau von Haus Massen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Emschersagen. Von der Mündung bis zur Quelle |Hrsg=Dirk Sondermann |Verlag=Henselowsky Boschmann |Ort=Bottrop |Datum=2017 |ISBN=978-3-942094-75-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedermassen bekam 1902 die Genehmigung zu einem „Haltepunkt für Personenverkehr und Milchbeförderung“ an der [[Bahnstrecke Welver–Sterkrade|Westfälischen Emschertalbahn]] mit dem Stationsnamen „Massen“, aber erst nachdem sich die Gemeinde zur Übernahme der Kosten und zur Abtretung der erforderlichen Grundstücke verpflichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Massen wurde am 1. April 1911 durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Niedermassen und Obermassen gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=261}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1849 hatten Niedermassen 579 und Obermassen 458 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|392384607X|Seite=168f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1910 waren die Einwohnerzahlen für Niedermassen 3167 und für Obermassen 2059.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/hamm.htm|titel=Der Landkreis Hamm im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230406180709if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/hamm.htm  |archiv-datum=2023-04-06 |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1968 wurde Massen nach Unna eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Durchgangslager für Flüchtlinge, Vertriebene und [[Spätaussiedler]] 1951 von [[Siegen]] nach Massen als [[Landesstelle Unna-Massen]] verlegt worden war (eine der größten Aufnahmestellen im Bundesgebiet), wurde Massen angesichts der hohen Zahlen an Flüchtlingen aus der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] erstmals Anfang der 1960er und erneut Ende der 1980er Jahre über die Landesgrenzen hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde in [[Unna-Massen]] die &amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingslagerschule für Vertriebene und Flüchtlinge&amp;#039;&amp;#039; zum Gedenken an das Leben von [[Gerhart Hauptmann]] in &amp;#039;&amp;#039;Gerhart-Hauptmann-Schule&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Massen, Kreis Unna&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Gold (Gelb) über einem dreireihig von Rot und Silber (Weiß) geschachten erhöhten Schildfuß, ein schwarzes Wassermühlenrad.&lt;br /&gt;
|Quelle     = [https://sv-massen1830.de/index.php Wappen von Massen auf der Seite des Schützenvereins]&lt;br /&gt;
|Begründung = Das Wappen wurde 1939 vom [[Provinz Westfalen|Oberpräsidenten der Provinz Westfalen]] genehmigt. Der geschachte Schildfuß entstammt dem Wappen der [[Grafschaft Mark|Grafen von der Mark]], früherer Landesherren über das Gemeindegebiet. Das Mühlrad erinnert an [[Haus Massen]] und seine beiden Wassermühlen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Marien Massen.jpg|miniatur|[[St. Marien (Massen)|St.-Marien-Kirche Massen]]]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 || {{0|0.}}522&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1839 || {{0|0.}}882&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1849 || 1.037&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || 1.480&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 1.842&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 4.369&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 5.226&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || 5.256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 5.934&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || 5.632&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 5.512&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || 6.603&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || {{0}}7.101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || {{0}}8.013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 10.731&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || {{0}}8.502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1967 || {{0}}9.629&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 11.136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 11.286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 || 11.313&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994 || 11.392&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 11.563&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 || 12.008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 11.755&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998 || 11.866&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 11.873&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 11.794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || 11.731&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 11.713&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 10.616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 12.571&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Massen Friedenskirche IMGP9219.jpg|miniatur|hochkant|Die evangelische Friedenskirche]] [[Datei:Ichtys-Haus.jpg|miniatur|Ichtys-Haus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unna-Massen ist durch die Linie 4 Dortmund–Lütgendortmund–Unna der [[S-Bahn Rhein-Ruhr]] mit den Innenstädten von Dortmund und Unna verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Ruhr|S4}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massen ist neben [[Afferde (Unna)|Afferde]] der einzige Stadtteil Unnas, welcher innerhalb des [[Dortmunder Autobahnring]]es liegt. Östlich des Stadtteils verläuft die [[Bundesautobahn 1|A1]] in Nord-Süd-Richtung. Die [[Bundesstraße 1|B1]] verläuft zwischen &amp;#039;&amp;#039;Obermassen&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Massener Heide&amp;#039;&amp;#039; in Ost-West-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb Massens gibt es zwei große Hauptstraßen. Der Hellweg bildet eine Ost-West-Verbindung und die Kleistraße eine Nord-Süd-Verbindung.&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsgesellschaft Kreis Unna]] (VKU) betreibt zudem Buslinien durch Massen. Es ist auch ein [[Park-and-ride]]-System vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
In Massen gibt es zurzeit drei Schulen: zwei Grundschulen (&amp;#039;&amp;#039;Sonnenschule&amp;#039;&amp;#039; in Obermassen und &amp;#039;&amp;#039;Schillerschule&amp;#039;&amp;#039; in Niedermassen) und die &amp;#039;&amp;#039;Hellweg-Realschule&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Gerhart-Hauptmann-Schule&amp;#039;&amp;#039; für Flüchtlinge und Migranten in Massen-Nord wurde geschlossen. Seit dem 31. Mai 2011 gibt es auf dem Gebiet der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule eine private Hochschule mit 17 Studiengängen in den Bereichen Management, Sport und Gesundheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fham.de/studienorte/campus-unna/ |titel=Berufsbegleitendes Studium in Unna {{!}} HAM |sprache=de-DE |abruf=2024-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur/Sport ==&lt;br /&gt;
=== Spielplätze, Jugendangebote, Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Für Kinder existieren Spielplätze, das Jugendhaus der evangelischen Kirchengemeinde, ein Bolzplatz an der Virchowstraße sowie Jugendabteilungen der Sportvereine und der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportvereine und -stätten ===&lt;br /&gt;
Folgende Sportvereine gibt es in Massen: [[SG Massen]] Fuß- und Handball, SGH Unna Massen (Handball), FSG Massen, EVC Massen Volleyball und 1.TC Massen Tennis. Zudem gibt es eine [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|DLRG]]-Ortsgruppe. Chöre in Massen: MGV Glückauf Massen 1880, MGV Cantus 1880 und Chor 72. Der Verein HSM betreibt seit über zehn Jahren das Massener Hallenbad an der Königsborner Straße; sonntags werden dort unentgeltliche Schwimmzeiten angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1982 und 2012 befand sich an der Kleistraße das &amp;#039;&amp;#039;Sole- und Freizeitbad Unna-Massen&amp;#039;&amp;#039;. Der Betrieb wurde jedoch 2009/2010 eingestellt und der Komplex im Jahr 2012 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Massener Heide besteht ein Reitsportzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Jährlich im Advent findet auf dem Gemeindeplatz ein dreitägiger Weihnachtsmarkt statt, den der Gewerbeverein Massen organisiert. Im Abstand von zwei bis drei Jahren wird auf dem Massener Hellweg eine [[Kirchweih|Kirmes]], der &amp;#039;&amp;#039;Massener Hellweg Rummel&amp;#039;&amp;#039;, ausgerichtet.&lt;br /&gt;
Immer am ersten Wochenende im Januar messen sich Damenfußballmannschaften aus ganz Deutschland in Unna. Der Damen- und Mädchenbereich der SG Massen veranstaltet eines der größten bundesweiten Kunstrasenturniere, den „DamenCup“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergbauhistorische informationstafel zeche massener tiefbau.jpg|miniatur|Informationstafel zum Bergwerk Massener Tiefbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Massener Lore.jpg|miniatur|[[Förderwagen (Bergbau)|Förderwagen]] am Massener Hellweg]]In Massen begann der [[Bergbau]] 1827, als [[Gisbert von Romberg I.|Gisbert Christian Friedrich Freiherr von Romberg]], Besitzer des Hauses Massen, beim Bergrevier die [[Streckenauffahrung|Auffahrung]] des &amp;#039;&amp;#039;Romberger Erbstollens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zechenkarte.de/wiki/index.php?title=Tiefer_Rombergs_Erbstollen |titel=Tiefer Rombergs Erbstollen |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beantragte. Dieser Stollen sollte die [[Bergwerk]]e im Raum [[Holzwickede]]-[[Aplerbeck]]-[[Sölde (Dortmund)|Sölde]] [[Entwässerung|entwässern]]. 1829 begann man mit der Auffahrung des Romberger Erbstollens, der eine Breite von 1,40&amp;amp;nbsp;m und eine Höhe von 2,30&amp;amp;nbsp;m hatte. Das Stollenmundloch befand sich am Massener Bach, nahe der heutigen Straße Im Kamp. Zeitweise waren bis zu 80 Bergleute damit beschäftigt, den Erbstollen vom Massener Bach aus durch die [[Mergel]]decke nach Südwesten in Richtung Holzwickede vorzutreiben. Die Arbeiten gingen zunächst zügig voran, bis 1833 wurde der Durchschlag mit drei geteuften [[Lichtloch|Lichtlöchern]] hergestellt. Im Laufe der Zeit aber erschwerten klüftiger Mergel und hohe Wasserzuflüsse den weiteren Vortrieb des Romberger Erbstollens, so dass das 4.&amp;amp;nbsp;Lichtloch im Bereich „Zur Alten Colonie“ in Holzwickede erst 1837 erreicht werden konnte. Nachdem der Stollen 1838 eine Länge von 2365 Metern erreicht hatte, wurde der Vortrieb im gleichen Jahr wegen erneuter starker Wasserzuflüsse und Wasserentziehungs-Klagen durch Grundbesitzer endgültig eingestellt. Das [[Steinkohle]]ngebirge hatte der Romberger Erbstollen noch nicht erreicht. In den 1850er und 1860er Jahren nutzte die [[Zeche Vereinigte Norm]], die ein Schacht auf den 3.&amp;amp;nbsp;Lichtloch abgeteuft hatte, diesen Erbstollen zur Wasserlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke des Kohlenbergbaus in Massen wurde erst 1853 wieder aufgegriffen. Es wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Massener Gesellschaft für Kohlebergbau&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Im Jahr 1855 begann das [[Abteufen]] der Schächte 1 und 2 der [[Zeche Massener Tiefbau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ruhrzechenaus.de/unna/un-massen.html |titel=Zeche Massener Tiefbau in Unna-Massen 1854–1925 |abruf=2023-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Schächten 1 und 2 der Zeche Massen wurde im Jahr 1859 die erste Kohle gefördert. Die Belegschaft bestand zu dieser Zeit aus 92 Bergmännern. Es wurde eine Eisenbahnverbindung zwischen den Schachtanlagen und der Strecke Holzwickede-Unna angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 konnten 3686 Tonnen Kohle gefördert werden. In den folgenden Jahren entstand eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen auf der Zeche. Daher wurden für die Bergleute einige Zechensiedlungen gebaut, zum Beispiel die Kolonien &amp;#039;&amp;#039;Im Kamp&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;An der Ladebühne&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1882 wurden auf der Zeche Massen eine [[Kokerei]] und eine [[Brikettfabrik]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1883 ereignete sich eine [[Schlagwetter]]explosion mit 15 Toten und drei Verletzten. Die Massener Bergleute beteiligen sich am Bergarbeiterstreik von 1889. Ein Jahr später zerstörte ein Brand das [[Schachthaus|Schachtgebäude]] des Förderschachtes vollständig. 1895 wurde mit dem Abteufen für den Schacht III begonnen; diese Arbeiten kosteten 4.136.112 [[Goldmark|Mark]]. Zwei Jahre später konnte mit der Förderung von Kohle begonnen werden. Zu diesem Zeitpunkt betrug die gesamte Belegschaft der Schächte 1, 2 und 3 1772 Mann. Zur Jahrhundertwende arbeiteten 2301 Bergleute auf der Zeche Massen. Ein Jahr später wurde das Abteufen am Schacht 4 beendet, und der Schacht wurde in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bergbau-[[Aktiengesellschaft]] „Massen“&amp;#039;&amp;#039; von der &amp;#039;&amp;#039;AG [[Buderus]]&amp;#039;sche Eisenwerke&amp;#039;&amp;#039; übernommen und zum 1. Januar 1911 vollständig in die neue Muttergesellschaft eingegliedert. Die höchste [[Jahresförderung]] wurde von 2.807 Beschäftigten 1913 mit 659.762 Tonnen erzielt. Als im Jahr 1915 die ersten Kriegsgefangenen (100 Russen) in Massen ankamen, wurden sie der Zeche als Arbeitskräfte zugeteilt. Mitten im Ersten Weltkrieg (1916) wurde eine Bergarbeiterkolonie ([[Buderuskolonie]]) gebaut. 1918 wurde nach der Abdankung des Kaisers durch einen [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiterrat]] eine Arbeitszeitverkürzung auf acht Stunden und eine Lohnerhöhung von 15 auf 17 Mark erreicht. Aus wirtschaftlichen Gründen wurden im Jahr 1925 die Zeche Massener Tiefbau von der &amp;#039;&amp;#039;AG Buderus’sche Eisenwerke&amp;#039;&amp;#039; geschlossen. Somit wurden auf der Stelle 3621 Bergleute arbeitslos. Zur Zeit der Schließung betrug die Fördermenge 500.000 Tonnen pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[August Rosterg]] (1870–1945), [[Generaldirektor]] der [[Wintershall AG]] und Mitglied im „[[Freundeskreis Reichsführer SS]]“&lt;br /&gt;
* [[Heinz Günther Tillmann]] (1924–2017), Mathematiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Sydow (unter Mitw. von Joachim und Wolfgang Huske): &amp;#039;&amp;#039;Massener Tiefbau 1854–1925. Die Geschichte einer Zeche am Ostrand des Ruhrreviers&amp;#039;&amp;#039;. Unna, 1991.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Voß |Titel=Die Zechen im Kreis Unna : Bildchronik der Bergwerke Freiberg, Caroline, Massener Tiefbau, Alter Hellweg, Königsborn, Monopol, Haus Aden, Preussen, Victoria, Minister Achenbach, Hermann, Werne, Stollen- und Kleinzechen |Verlag=Regio Verlag |Ort=Werne |Datum=1995 |Online=https://www.bergbauhistorie.ruhr/wp-content/uploads/Die-Zechen-im-Kreis-Unna.pdf |ISBN=3-929158-05-1 |Auflage=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Unna-Massen|Massen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.unsermassen.de/ Unser Massen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Unna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4248376-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Unna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Unna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1968]]&lt;/div&gt;</summary>
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