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	<title>Massaker von Novi Sad - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Massaker von Novi Sad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kriegsverbrechen]] der zu den [[Achsenmächte]]n gehörenden ungarischen Besatzer gegen die Bevölkerung von [[Novi Sad]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. 1246 einheimische [[Zivilperson|Zivilisten]] (zumeist [[Juden]] oder [[Serben]]) wurden vom 21. bis 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1942 von ungarischen Einheiten unter General [[Ferenc Feketehalmy-Czeydner]] ermordet. Die Leichen wurden anschließend in die [[Donau]] geworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HONS&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.exitaccomodations.com/bout-ns/ns-history |wayback=20090421163321 |text=History of Novi Sad |archiv-bot=2019-04-30 10:35:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15 Täter der [[Königlich Ungarische Armee|ungarischen Armee]] und Gendarmerie,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT20061001&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nytimes.com/2006/10/01/world/europe/01hungary.html?pagewanted=1&amp;amp;_r=1 Hungarian Is Faced With Evidence of Role in ’42 Atrocity. New York Times Online, 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter [[Sándor Képíró]], waren laut Ermittlungen des [[Simon Wiesenthal Center]]s an dem Massaker beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://operationlastchance-wiesenthal.org/HUNGARY_140-246.htm |text=Borders visit alerted Nazi hunters to Europe’s &amp;#039;most wanted war criminal&amp;#039;. Andrew Keddie, Simon Wiesenthal Center. 20.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 |archivebot=2019-04-30 10:35:47 InternetArchiveBot}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Petrovaradin i žrtve racije.JPG|miniatur|Mahnmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im April 1941 hatten deutsche Truppen mit Unterstützung italienischer und ungarischer Armeen im [[Balkanfeldzug]] [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]] besetzt und das Land geteilt. Die [[Batschka]] (ung. Bácska), zu der auch Novi Sad (ung. Újvidék) gehört, wurde daraufhin von [[Ungarn]] annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Im Januar 1942 führten [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|jugoslawische Partisanen]] eine Reihe von [[Sabotage]]aktionen im Raum Novi Sad durch und töteten dabei mehrere ungarische Gendarmen und Soldaten. Der ungarische Generalstabschef [[Ferenc Szombathelyi]] ordnete daraufhin eine „Vergeltungsaktion“ in der Batschka an, die unter Führung von [[Generalleutnant]] [[Ferenc Feketehalmy-Czeydner]], Generalmajor [[József Grassy]], Oberst [[László Deák]] und Hauptmann der Gendarmerie [[Márton Zöldy]] durchgeführt wurde. Die drei Bataillone erhielten Unterstützung von lokalen Polizei-, Gendarmerie- und Heimwehreinheiten. Im Dorf [[Žabalj]], in dessen Umgebung die Partisanen beobachtet worden waren, wurde auf Befehl Feketehalmys die gesamte Bevölkerung massakriert. In Novi Sad fand vom 21. bis 23.&amp;amp;nbsp;Januar ein [[Pogrom]] statt, dem knapp 800 Menschen, davon 550 Juden und 292 Serben, zum Opfer fielen. Die Gesamtzahl der Todesopfer bis zum Abschluss der Aktion am 31.&amp;amp;nbsp;Januar belief sich auf bis zu 4000 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Massaker von Novi Sad führte zu Protesten in Ungarn, an denen unter anderem der Vorsitzende der oppositionellen Partei der Kleinlandwirte, [[Endre Bajcsy-Zsilinszky]], beteiligt war. Feketehalmy wurde in den Ruhestand versetzt, blieb jedoch zunächst ungestraft. Am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 1943 wurde in Ungarn dann doch gegen 15 Offiziere ein Prozess eröffnet. Feketehalmy-Czeydner wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, sieben Mitangeklagte erhielten Strafen von jeweils über zehn Jahren. Am 15.&amp;amp;nbsp;Januar 1944 floh Feketehalmy-Czeydner zusammen mit drei weiteren Verurteilten nach Wien, wo sie politisches Asyl erhielten. Einem Auslieferungsbegehren der ungarischen Regierung kam [[Adolf Hitler]] nicht nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feketehalmy-Czeydner geriet im Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde 1945 zusammen mit Szombathelyi zunächst an Ungarn ausgeliefert. Ein Volksgericht verurteilte Szombathelyi zu lebenslanger Haft. Im Januar 1946 lieferten die ungarischen Behörden Feketehalmy-Czeydner, Szombathelyi, Grassy, Deák und weitere ungarische Militärs an Jugoslawien aus. Die ausgelieferten ungarischen Militärs und zwei Serben aus Novi Sad&amp;lt;ref&amp;gt;Laut {{Webarchiv|url=http://www.hungarian-history.hu/lib/cseres/cseres15.htm |wayback=20110126224937 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-30 10:35:47 InternetArchiveBot }} waren angeklagt die Generäle Ferenc Szombathelyi, József Grassy, Ferenc Feketehalmy-Czeydner, Hauptmann Márton Zöldy und Major Nagy, das Mitglied der Nationalversammlung der Batschka Popović und der Händler Perepatić.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden dort wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und am 5.&amp;amp;nbsp;November 1946 in Žabalj gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sándor Képíró]], der ebenfalls an dem Massaker beteiligt war, gelang 1945 die Flucht nach Österreich und 1948 nach Argentinien. Er lebte später in Budapest und wurde enttarnt. Képíró erstattete gegen den Leiter des [[Simon Wiesenthal Center|Wiesenthal-Zentrums]] Anzeige, woraufhin Anfang 2011 gegen diesen ein Prozess eröffnet wurde. Dabei ging es um [[Ehrdelikt|Üble Nachrede]] und Rufmord.&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel 04/2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 2011 wurde in Budapest ein Verfahren gegen Képíró eröffnet, das am 18.&amp;amp;nbsp;Juli desselben Jahres mit einem Freispruch endete. Képíró starb am 3.&amp;amp;nbsp;September 2011 im Alter von 97 Jahren in einem Budapester Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Novi Sad der Titel &amp;#039;&amp;#039;Volkshelden Jugoslawiens&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HONS&amp;quot; /&amp;gt; Das Massaker zählt zu den meistdiskutierten Verbrechen Ungarns im Zweiten Weltkrieg und lieferte den Hintergrund zu mehreren Erzählungen und Filmen, etwa [[Kalte Tage]]. Am Tatort wurde eine Gedenkstätte errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT20061001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kapitel &amp;#039;&amp;#039;The Délvidék Massacres&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Randolph L. Braham]]: &amp;#039;&amp;#039;The politics of genocide. The Holocaust in Hungary&amp;#039;&amp;#039;. Columbia University Press, New York 1981, S. 207–215.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.forost.ungarisches-institut.de/pdf/19431216-1.pdf Generalstabsgericht Budapest, Dezember 1943: Promemoria über die im Januar 1942 auf dem Gebiet von Zsablyaújvidek erfolgten Übergriffe] (Zsablya = Žabalj, Újvidek = Novi Sad; PDF; 28&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker (Zweiter Weltkrieg)|Novi Sad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust in Serbien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serbien im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Batschka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novi Sad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1942]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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