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	<title>Massaker von Hama - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Massaker_von_Hama&amp;diff=367213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Fix Vorlage</title>
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		<updated>2025-07-03T06:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fix Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:After Hama Massacre.jpg|miniatur|Innenstadt von Hama nach dem Massaker mit dem teilweise zerstörten [[Minarett]] der im Jahr 1163 erbauten al-Nuri-Moschee]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Massaker]] von [[Hama (Syrien)|Hama]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|مجزرة حماة|w=Madschzarat Hama|d=maǧzarat Ḥamāh}}; in [[Syrien]] mit {{arF|أحداث حماة|w=Ahdath Hama|d=aḥdāṯ Ḥamāh|b=die Ereignisse von Hama}} umschrieben) bezeichnet man den Angriff der [[Streitkräfte Syriens|syrischen Streitkräfte]] unter dem Kommando von Verteidigungsminister [[Mustafa Tlas]] auf die mittelsyrische Stadt Hama im Jahr 1982. Er war eine Reaktion auf den [[Aufstand der Muslimbrüder in Syrien]], bei dem schon ab dem Jahr 1976 zahlreiche Anschläge von den regierungsfeindlichen [[Muslimbrüder (Syrien)|Muslimbrüdern]] verübt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Leonhardt: Religion und Gewalt in Syrien. Legitimierung und Mobilisierung unter der Assad-Dynastie (1970–2020), in: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient 19, Münster 2024, S. 49ff., ISBN 978-3-643-25119-0 {{Internetquelle |url=https://lit-verlag.de/isbn/978-3-643-25119-0/ |titel=Religion und Gewalt in Syrien |werk=lit-verlag.de |sprache=de |abruf=2025-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Massaker wurde von den [[Verteidigungskompanien]] unter [[Rifaat al-Assad]] und den Spezialkräften des Heeres unter [[Ali Haidar (General)|Ali Haidar]] angeführt. Unterstützt wurde der Angriff durch reguläre Armeeeinheiten, hauptsächlich die &amp;#039;&amp;#039;3. Division&amp;#039;&amp;#039; unter [[Shafiq Fayadh]], aber auch durch mit der Regierung verbündete alawitische Paramilitärs.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Leonhardt: Religion und Gewalt in Syrien. Legitimierung und Mobilisierung unter der Assad-Dynastie (1970–2020), in: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient 19, Münster 2024, S. 53ff., ISBN 978-3-643-25119-0 {{Internetquelle |url=https://lit-verlag.de/isbn/978-3-643-25119-0/ |titel=Religion und Gewalt in Syrien |werk=lit-verlag.de |sprache=de |abruf=2025-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab den frühen Morgenstunden des 3. Februar 1982 umstellten Panzer die Stadt. Telefon- und Versorgungsleitungen wurden gekappt. Gleichzeitig begann ein Bombardement mittels [[Artillerie]] und [[Luftangriff]]en. Ebenso sickerten Soldaten in die Stadt ein und führten gezielt Massenmorde, Verhaftungen, Brandschatzungen und Plünderungen in Gebieten durch. Dabei wurden nach und nach ganze Straßenzüge und Stadtviertel durch Massenmord entvölkert und durch Kriegswaffeneinwirkung dem Erdboden gleichgemacht. Verhaftete wurden in ad-hoc eingerichteten Gefangenenlagern inhaftiert. Insgesamt zogen sich die Operationen des Militärs rund vier Wochen hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ismail20185760&amp;quot;&amp;gt;Salwa Ismail: &amp;#039;&amp;#039;The Rule of Violence - Subjectivity, Memory and Government in Syria.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge, 2018, S. 57–60&amp;lt;/ref&amp;gt; Rund ein Drittel der Altstadt von Hama wurden vollständig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Usahma Felix Darrah: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Syriens im 20. Jahrhundert und unter Baschar Al-Assad.&amp;#039;&amp;#039; Marburg, 2014, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Anzahl der tatsächlich bewaffneten Islamisten in der Stadt wird zwischen 300 und 1.000 geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ismail20185760&amp;quot; /&amp;gt; Schätzungen der Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung durch die Operation der syrischen Streit- und Sicherheitskräfte gehen von mindestens 10.000 Toten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Salwa Ismail: &amp;#039;&amp;#039;The Rule of Violence - Subjectivity, Memory and Government in Syria.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge, 2018, S. 131&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hama war, wie auch kleinere Städte im überwiegend [[Sunniten|sunnitischen]] Syrien, ein Zentrum der Muslimbrüder, die in Opposition zur [[Baath-Partei]] von [[Hafiz al-Assad]] standen und denen nachgesagt wird, dass sie die Regierung stürzen und ein fundamentalistisches Regime errichten wollten. Das Massaker von Hama war Höhepunkt einer jahrelangen Unterdrückung der Organisation durch die syrische Regierung in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, in deren Rahmen die Mitgliedschaft bei den Muslimbrüdern in Syrien unter die Todesstrafe gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kristin Helberg]]: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1667789/ Die Toten von Hama. Syrien und das System Assad.] Deutschlandfunk, Sendung: Hintergrund, 2. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Angriff war aus Sicht der Regierung erfolgreich, denn die Muslimbrüder stellten daraufhin ihre Aktivitäten in Syrien ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Massaker ist international bekannt geworden, die genauen Umstände blieben jedoch ungeklärt, da Syrien große Anstrengungen unternahm, keine Informationen darüber ins Ausland gelangen zu lassen. Dagegen diente es gegenüber der eigenen Bevölkerung als Mittel zur Abschreckung und Einschüchterung. Bis heute ist das Massaker in der syrischen Öffentlichkeit ein [[Tabu]]thema und wurde im [[Syrischer Bürgerkrieg|Syrischen Bürgerkrieg]] von der Nachfolgeregierung unter [[Baschar al-Assad]]&lt;br /&gt;
auch dazu genutzt, bewusst Ängste in der Bevölkerung zu schüren&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Leonhardt: Religion und Gewalt in Syrien. Legitimierung und Mobilisierung unter der Assad-Dynastie (1970–2020), in: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient 19, Münster 2024, S. 340, ISBN 978-3-643-25119-0 {{Internetquelle |url=https://lit-verlag.de/isbn/978-3-643-25119-0/ |titel=Religion und Gewalt in Syrien |werk=lit-verlag.de |sprache=de |abruf=2025-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der bundesdeutschen Presse führte die Nachricht vom Massaker zu scharfen Verurteilungen des als „moskaufreundliches Militärregime“ bezeichneten Assad-Systems in Syrien.&lt;br /&gt;
Einige der Inhaftierten wurden im November 2000 im Rahmen der Amnestie [[Baschar al-Assad]]s freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Leonhardt: &amp;#039;&amp;#039;Religion und Gewalt in Syrien. Legitimierung und Mobilisierung unter der Assad-Dynastie (1970–2020)&amp;#039;&amp;#039;, in: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient 19, Münster 2024, S. 49–57, ISBN 978-3-643-25119-0 {{Internetquelle |url=https://lit-verlag.de/isbn/978-3-643-25119-0/ |titel=Religion und Gewalt in Syrien |werk=lit-verlag.de |sprache=de |abruf=2025-07-02}}&lt;br /&gt;
* Patrick Seale: &amp;#039;&amp;#039;Asad of Syria. The Struggle for the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; Tauris, London 1988; ISBN 0-520-06976-5; S. 332–334.&lt;br /&gt;
* Jack Donnelly: &amp;#039;&amp;#039;Human Rights at the United Nations 1955–1985: The Question of Bias&amp;#039;&amp;#039;, International Studies Quarterly 32, Nr. 3, September 1988; S. 275–303.&lt;br /&gt;
* [[Robert Fisk]]: &amp;#039;&amp;#039;Pity the Nation&amp;#039;&amp;#039;. Touchstone, London 1990; ISBN 0-671-74770-3; S. 181–187.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Friedman]]: &amp;#039;&amp;#039;From Beirut to Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. HarperCollins Publishers, London 1998; ISBN 0-00-653070-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Summary of the January 10, 2002, Roundtable on Militant Islamic Fundamentalism in the Twenty-First Century.&amp;#039;&amp;#039; American Foreign Policy Interests 24, Nr. 3, 1. Juni 2002, S. 187–205.&lt;br /&gt;
* Kathrin Nina Wiedl: &amp;#039;&amp;#039;The Hama Massacre – reasons, supporters of the rebellion, consequences&amp;#039;&amp;#039;; München 2007; ISBN 978-3-638-71034-3.&lt;br /&gt;
* [[Amnesty International]]: [https://www.amnesty.org/download/Documents/POL1000011983ENGLISH.PDF#page=172 &amp;#039;&amp;#039;Amnesty International Report 1983&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 12,3&amp;amp;nbsp;MB), Kapitel zu Syrien im Jahresbericht für 1982, Amnesty International Publications, London 1983, ISBN 0-86210-057-7, S. 330–331.&lt;br /&gt;
* [[Peter Scholl-Latour]]: &amp;#039;&amp;#039;Arabiens Stunde der Wahrheit: Aufruhr an der Schwelle Europas.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2011, ISBN 978-3-549-07366-7, Kapitel „Die &amp;#039;Rosa Panther&amp;#039; wüten in Hama“, S. 344–350.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|1982 Hama massacre|Massaker von Hama}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.shrc.org/data/aspx/d5/2535.aspx|wayback=20071109154507|text=Bericht des Syrian Human Rights Committee (SHRC) über das Massaker von Hama (englisch)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2011/26/Syrien-Hama Bericht in der Zeit über das Massaker, eingesehen am 26. Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://taz.de/Jahrestag-Massaker-in-Syrien/!88696/ Artikel zum 30. Jahrestag des Massakers] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; (29. Februar 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker|Hama, Massaker von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syrische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Hama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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