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	<title>Mashonaland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:45:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Peter in s: lf</title>
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		<updated>2024-09-07T10:22:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mashonaland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maschonaland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist das Hauptsiedlungsgebiet der [[Shona (Volk)|Shona]] in [[Simbabwe]]. Heute teilt es sich in die drei Provinzen [[Mashonaland West]] mit Provinzhauptstadt [[Chinhoyi]], [[Mashonaland Central]] (Hauptstadt [[Bindura]]), [[Mashonaland East]]  (Hauptstadt [[Marondera (Simbabwe)|Marondera]]) und der Hauptstadtprovinz  [[Provinz Harare|Harare]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Mashonaland als Ganzes umfasst sehr unterschiedliche Gebiete. Im Norden zwischen [[Sambesi]] und einer Linie [[Karoi (Simbabwe)|Karoi]]-[[Mount Darwin (Simbabwe)|Mount Darwin]] liegt wenig fruchtbares, schwer zugängliches gebirgiges Gelände, das bis heute den Reservaten und Tierschutzgebieten überlassen bleibt. Südlich dieser Linie liegt intensiv genutztes Ackerland mit Flüssen, die Bewässerungswirtschaft ermöglichen. Hier werden Tabak, Mais, Weizen, Baumwolle angebaut, aber auch Zitrusfrüchte. Auf der Linie Bindura-Harare-[[Kadoma (Simbabwe)|Kadoma]] liegt der [[Great Dyke]], ein geologischer Bruch und eine Wasserscheide, an dem zahlreiche Bergwerke liegen, in denen Gold, Eisen, Chrom, Kupfer und andere Metalle abgebaut werden, aber auch Diamanten und zahlreiche Halbedelsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Vorkoloniale Geschichte}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zimbabwe monomotapa.gif|mini|alternativtext=Simbabwe-Kultur (Monomotapa-Reich, Torwa- und Changamire-Reich) und Umfeld|Fundorte der Simbabwe-Kultur (rot): das Mashonaland befindet sich etwas südwestlich von [[Harare]] (fast in der Kartenmitte)]]&lt;br /&gt;
Das Mashonaland liegt im Gebiet der [[Munhumutapa-Reich|Simbabwe-Kultur]]. Noch bis ins 20. Jahrhundert waren Töpferwaren in Gebrauch, wie sie auch die Erbauer der historischen Steinmauern aus dem 11. bis 15. Jahrhundert nutzten und deren Hersteller [[Shona (Sprache)|Shona]] sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roger Summers: &amp;#039;&amp;#039;Stadt des schwarzen Goldes – Das Geheimnis von Simbabwe.&amp;#039;&amp;#039; In: Edward Bacon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Versunkene Kulturen – Geheimnisse und Rätsel früher Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München/Zürich 1979, ISBN 3-426-26013-1, S.&amp;amp;nbsp;23–38 (hier: S.&amp;amp;nbsp;31).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Mashonaland, anders als afrikanische Küstenländer, zunächst nicht im Fokus der [[Kolonialmacht|Kolonialmächte]] gestanden hatte, änderte sich dies am Ende des 19. Jahrhunderts, als Reisende in Europa von den [[Bodenschatz|Bodenschätzen]] des Landes berichteten. Beispielsweise wurde im Jahr 1883 der deutsche Kolonialanhänger [[Carl Peters]] auf das Land aufmerksam, von dem ihm ein US-amerikanischer Afrikareisender namens Stacy erzählte. Peters schlug ein gemeinsames Kolonialprojekt vor, bei dem Stacy die wirtschaftliche Ausbeutung der Bodenschätze einleiten sollte, während Peters die politische Kolonisierung durch das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Kaiserreich]] erwirken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kolonien.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom, Bindlach 1991, ISBN 3-8112-0905-1, S.&amp;amp;nbsp;63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch Stacy, primär an Geschäften interessiert, zog es vor, sich an [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arne Perras: &amp;#039;&amp;#039;Carl Peters and German Imperialism 1856–1918 – A Political Biography.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon Press, Oxford 2004, ISBN 978-0-19-151472-2, S.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Peters reichte danach alleine einen &amp;#039;&amp;#039;Mashonaland-Plan&amp;#039;&amp;#039; beim deutschen [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] ein, doch nach Monaten des Wartens antwortete ihm die deutsche Regierung im Jahr 1884, dass es die Gebiete südlich des Sambesi als britische [[Interessensphäre]] ansehe und daher in dieser Region kein deutsches Protektorat möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Jutta Bückendorf: &amp;#039;&amp;#039;„Schwarz-weiss-rot über Ostafrika!“: Deutsche Kolonialpläne und afrikanische Realität.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag, Münster 1997, ISBN 3-8258-2755-0, S.&amp;amp;nbsp;169&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Büttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der deutschen Kolonialpolitik in Ostafrika. Eine kritische Untersuchung anhand unveröffentlichter Quellen.&amp;#039;&amp;#039; (= Band&amp;amp;nbsp;1 von &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Kolonialgeschichte und Geschichte der nationalen und kolonialen Befreiungsbewegungen,&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben von [[Walter Markov]]) Akademie-Verlag, Berlin 1959, S.&amp;amp;nbsp;33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa um das Jahr 1890 geriet das Mashonaland auch faktisch unter die Kontrolle der [[British South Africa Company|Britischen Südafrika-Gesellschaft]], die von Großbritannien mit der Verwaltung beauftragt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik L. Wesseling: &amp;#039;&amp;#039;Teile und herrsche – Die Aufteilung Afrikas 1880–1914.&amp;#039;&amp;#039; Band 76 von Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 978-3-515-07543-5, S.&amp;amp;nbsp;272&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolgend wurde das Mashonaland zu einem Bestandteil des britischen Protektorats [[Südrhodesien]], das ab 1965 [[Rhodesien]] hieß und 1980 als Simbabwe unabhängig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Mashonaland politisch durch die [[ZANU-PF]] des simbabwischen Präsidenten [[Emmerson Mnangagwa]] dominiert, der wie sein Vorgänger [[Robert Mugabe]] Shona sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Folkerts: &amp;#039;&amp;#039;Botswana, Rhodesien, Transvaal – geographische Analyse der Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur.&amp;#039;&amp;#039; Band 17 von Hamburger Beiträge zur Afrika-Kunde, Deutsches Institut für Afrika-Forschung, Hamburg 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Simbabwe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Kolonialgeschichte (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Kolonialgeschichte (Afrika)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter in s</name></author>
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