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	<title>Mascha Rolnikaitė - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:50:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mascha_Rolnikait%C4%97&amp;diff=639890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katsumo: /* Leben */ kl.Präzisierung</title>
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		<updated>2026-01-02T16:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; kl.Präzisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mascha Rolnikaitė&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{yiS|מאַשע ראָלניק|Mascha Rolnik}}; {{RuS|Мария Григорьевна Рольникайте}}, &amp;#039;&amp;#039;Marija Grigorjewna Rolnikaite&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[21. Juli]] [[1927]] in [[Klaipėda]] (dt. Memel), [[Memelland]]; †&amp;amp;nbsp;[[7. April]] [[2016]] in [[Sankt Petersburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.jewish.ru/news/cis/2016/04/news994333363.php |titel=Ушла из жизни писательница Мария Рольникайте |werk=jewish.ru |datum=2016-04-07 |zugriff=2016-04-07 |sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[Litauen|litauische]] Buchautorin und [[Holocaust]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;überlebende. Ihr Holocaust-Tagebuch &amp;#039;&amp;#039;[[Ich muss erzählen]]&amp;#039;&amp;#039; erschien in verschiedenen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mascha Rolnikaitė wurde als Tochter eines Rechtsanwalts im Memelland geboren und wuchs im litauischen [[Plungė]] auf. Der Vater hatte in [[Leipzig]] über das [[Verfassungsrecht]] der [[baltische Staaten|baltischen Staaten]] promoviert und hatte für seine vier Kinder ein deutsches Kindermädchen eingestellt. Als [[Vilnius]] im Oktober 1939 litauisch geworden war, zog die Familie dorthin. Am 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1940 wurde Litauen von der [[Sowjetunion]] okkupiert, die wiederum im Jahr 1941 vom Deutschen Reich überfallen wurde. Litauen wurde nun der deutschen Verwaltung durch das [[Reichskommissariat Ostland]] unterstellt und die Juden wurden entrechtet, verfolgt, im [[Ghetto Vilnius]] ghettoisiert und von den deutschen [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppen]] und ihren [[Holocaust in Litauen|litauischen Helfern]] in Massentötungen ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolnikaitės [[Tagebuch]]erzählung beginnt mit dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Kriegsausbruch am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1941]]. Das Schreiben war so gefährlich, dass sie ihr Tagebuch für eine Zeit [[Auswendiglernen|auswendig lernte]]. Ihr Vater war [[Rechtsanwalt]] und verteidigte mehrmals zuvor [[Kommunist]]en, was neben der jüdischen Herkunft der Familie eine zusätzliche Gefahr darstellte. Rolnikaitė überlebte das Ghetto sowie die Außenstelle Strasdenhof des [[KZ Riga-Kaiserwald]] und das [[KZ Stutthof]]. Auch ihr Vater Hirsch Rolnik, der rechtzeitig vor der [[Wehrmacht]] geflohen war, und ihre ältere Schwester Mira überlebten. Ihre Mutter Taiba und zwei jüngere Geschwister, Rajele und Ruwele, sowie 45 weitere Angehörige starben im Konzentrationslager.&lt;br /&gt;
[[File:Stolperstein für Maša Rolnikaitė (Plungė).jpg|thumb|Stolperstein in Plungė]]&lt;br /&gt;
Die in den KZ-Aufenthalten dezimierten Aufzeichnungen verband sie 1945 mit ihren memorierten Aufzeichnungen und fasste alles in drei Schreibheften in [[jiddisch]]er Sprache zusammen. Die Reste ihrer Originalaufzeichnungen warf sie weg, was sie später bereute. Anfang der sechziger Jahre erstellte sie selbst eine Übersetzung ins Litauische und ins Russische. Zunächst erschien 1963, nach etlichen Zensurmaßnahmen, die litauische Fassung. Die ebenfalls zensierte russische Fassung von 1965 erschien in 18 Sprachen, und 1967 erfolgte die erste deutsche Übersetzung in der DDR. Eine autobiografische Fortsetzung erschien in Auszügen im Jahr 2000 auf Russisch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das kam danach&amp;#039;&amp;#039; in der Petersburger Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Stern&amp;#039;&amp;#039;. Ihr Tagebuch wurde im Jahre 2002, diesmal ungekürzt, unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ich muss erzählen&amp;#039;&amp;#039; erneut in die deutsche Sprache übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolnikaitė studierte bis 1955 in einem Fernstudium am Moskauer [[Maxim-Gorki-Literaturinstitut]], erhielt ihr Schriftsteller-Diplom aus den Händen von [[Wsewolod Wjatscheslawowitsch Iwanow]] und schrieb seither auf Russisch. Sie war mit einem Russen verheiratet, lebte und arbeitete in [[Sankt Petersburg]]. Sie war Mitglied des Demokratischen Schriftstellerverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Plungė liegt ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für sie.&amp;lt;ref&amp;gt;Manoteises: [https://manoteises.lt/atminimo-akmenys/plunge/masa-rolnikaite/ Maša Rolnikaitė], abgerufen am 3. August 2019 (mit einem Porträtfoto)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pzinios.lt/2018/09/25/zydu-at%C2%ADmin%C2%ADties-va%C2%ADka%C2%ADras-plun%C2%ADge%C2%ADje/ &amp;#039;&amp;#039;Žydų atminties vakaras Plungėje&amp;#039;&amp;#039;], 25. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch der Maria Rolnikaite&amp;#039;&amp;#039;. Europa-Verlag, Wien 1966 (erste deutschsprachige Ausgabe).&lt;br /&gt;
** Gekürzte Ausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mein Tagebuch&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung und Bearbeitung von Herbert Krempien der russischen Übersetzung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ja dolzna rasskazat&amp;#039;&amp;#039;. Union-Verlag VOB, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ich muss erzählen. Mein Tagebuch 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Jiddischen übersetzt von Dorothea Greve. Mit einem Vorwort von Marianna Butenschön. Kindler Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-463-40427-3.&lt;br /&gt;
*** Neuausgabe: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-23555-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausweiskontrolle! Roman&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Russischen von Hans-Joachim Grimm. Buchclub 65, Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewöhn dich ans Licht. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Russischen von [[Lieselotte Remané]]. Verlag Volk und Welt, Berlin 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Der Bericht von [[Helene Holzman]] aus Ghetto und KZ in Kaunas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gennady Estraikh]]: &amp;#039;&amp;#039;Soviet Publications of Holocaust Diaries in the 1960s: Anne Frank and Masha Rolnikaite&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Holocaust and Genocide Studies&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 36 (2022), Heft 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122815610}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/165605/ Buchbesprechung bei Deutschlandradio]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rolnikaite, Masja &amp;#039;&amp;#039; bei [http://worldcat.org/identities/np-rolnikaite,%20masja worldcat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122815610|LCCN=n/89/111167|VIAF=107035141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rolnikaite, Mascha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Wilna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Stutthof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Riga-Kaiserwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Litauen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Jiddisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Klaipėda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rolnikaitė, Mascha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rolnikaite, Marija Grigorjewna; Рольникайте, Мария Григорьевна (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=litauische Buchautorin und Holocaustüberlebende&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klaipėda]], [[Memelland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sankt Petersburg]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust-Biograph]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katsumo</name></author>
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