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	<title>Mary Wigman - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:22:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mary_Wigman&amp;diff=79037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ecwit: ich habe die Formulierung „rhythmisch-expressiv“ entfernt, die ich aus der Fachliteratur zum Thema nicht kenne. eine Google Suche nach dem Begriff führt zu Formulierungen, die alle zu Wikipedia zurückführen</title>
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		<updated>2026-03-16T10:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ich habe die Formulierung „rhythmisch-expressiv“ entfernt, die ich aus der Fachliteratur zum Thema nicht kenne. eine Google Suche nach dem Begriff führt zu Formulierungen, die alle zu Wikipedia zurückführen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Tänzerin und Choreografin Mary Wigman. Zur Malerin siehe [[Marie Wiegmann]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mary Wigman by Hugo Erfurth 1926.jpg|mini|Mary Wigman, Hexentanz,&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: [[Hugo Erfurth]], 1926 [[File:Unterschrift Mary Wigman deutsche Tänzerin.png|rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|hochkant=0.8|Unterschrift Mary Wigman]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df pk 0000184 011 Mary Wigman, Prof. Benedik.jpg|mini|Mary Wigman,&amp;lt;br /&amp;gt; Fotografie von [[Abraham Pisarek]], 1946]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1886]] in [[Hannover]]; † [[18. September]] [[1973]]&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Sterbeurkunde Nr. 2117 des Standesamtes Berlin-Schmargendorf vom 20. September 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[West-Berlin]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Karoline Sofie Marie Wiegmann&amp;#039;&amp;#039;) war eine deutsche [[Tanz#Tänzer|Tänzerin]], [[Choreograf]]in und Tanzpädagogin. Sie machte den [[Ausdruckstanz]] als &amp;#039;&amp;#039;New German Dance&amp;#039;&amp;#039; international bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist eine der einflussreichsten Wegbereiterinnen des Ausdruckstanzes, der in den Jahren zwischen 1920 und 1935 nicht nur in Deutschland seine [[Goldenes Zeitalter|Blütezeit]] erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MaryWigmanMerkelbach1922.jpg|mini|Mary Wigman in Amsterdam, 1922]]&lt;br /&gt;
Karoline Sofie Marie Wiegmann war die Tochter eines [[Nähmaschine#Nähmaschinen-Hersteller im deutschsprachigen Raum|Nähmaschinen-]] und Fahrradhändlers in der hannoverschen Altstadt. Bereits als Kind wurde sie &amp;#039;&amp;#039;Mary&amp;#039;&amp;#039; gerufen, „weil doch [[Haus Hannover|die Hannoveraner]] einmal Könige von England waren und der Welfenstolz den Niedergang des [[Königreich Hannover|Königreiches Hannover]] zur preußischen Provinz nie ganz verwunden hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;Müller 1986, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren ersten Auftritten passte sie den Familiennamen als „Wigman“ dem englischen Vornamen an, sprach ihn jedoch deutsch „Wiggmann“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verbrachte ihre Jugend in Hannover, England, den Niederlanden und [[Lausanne]]. Wigman studierte 1910–1911 in [[Hellerau]] bei [[Émile Jaques-Dalcroze]] und bei [[Suzanne Perrottet]] [[Rhythmische Erziehung|rhythmische Gymnastik]], fühlte sich dort jedoch künstlerisch unbefriedigt: Wie Suzanne Perrottet suchte auch Mary Wigman nach von Musik unabhängigen Bewegungen und selbstständigem Körperausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;Giorgio J. Wolfensberger: Suzanne Perrottet - ein bewegtes Leben. Benteli Verlag Bern und Quadriga Verlag Weinheim / Berlin. ISBN 3-88679-246-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach hielt sie sich in [[Rom]] und Berlin auf. Auf Anraten des Malers [[Emil Nolde]] trat sie 1913 in [[Rudolf von Laban]]s &amp;#039;&amp;#039;Schule für Kunst&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Monte Verità]] in der Schweiz ein. Laban war wesentlich an der Entwicklung des modernen [[Ausdruckstanz]]es beteiligt ([[Labanotation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[München]] zeigte sie ihre ersten öffentlichen Tänze &amp;#039;&amp;#039;Hexentanz&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lento&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ein Elfentanz&amp;#039;&amp;#039;. Sie blieb während des Ersten Weltkrieges in der Schweiz bei Laban als dessen Assistentin und unterrichtete in [[Zürich]] und [[Ascona]]. 1917 bot sie in Zürich drei verschiedene Programme, unter anderem mit den Tänzen &amp;#039;&amp;#039;Der Tänzer unserer lieben Frau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Das Opfer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tempeltanz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Götzendienst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vier ungarische Tänze&amp;#039;&amp;#039; nach [[Johannes Brahms]]. Dieses Programm führte sie erneut 1919 in Zürich und später in Deutschland auf. Erst die Aufführungen in [[Hamburg]] und [[Dresden]] brachten ihr den großen Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:MaryWigmannSchuleAnzeige1933NZM crop.jpg|mini|links|Anzeige für &amp;#039;&amp;#039;Sonderkurse für Musiker&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Tanzschule Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039; in der [[Neue Zeitschrift für Musik|Neuen Zeitschrift für Musik]] 1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleineszene dresden front.JPG|mini|Wigmans Schulgebäude an der Bautzner Straße in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marywigman gedenktafel bautznerstraße.JPG|mini|Gedenktafel von [[Martin Hänisch]] am Schulgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Ludwig Kirchner, Totentanz der Mary Wigman, 1926-8.jpg|mini|Ernst Ludwig Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Totentanz der Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;, 1926–1928]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 eröffnete sie eine [[Villa Wigman|Schule für modernen Tanz]] an der [[Bautzner Straße]] in Dresden. In der Dresdner Zeit hatte Wigman Kontakte zur lebendigen Kunstszene der Stadt, beispielsweise zu [[Ernst Ludwig Kirchner]]. Ab 1921 fanden erste Aufführungen mit ihrer Tanzgruppe statt. 1923 im Berliner Botanischen Garten gemachte Filmaufnahmen der Gruppe mit Ausschnitten von &amp;#039;&amp;#039;Szenen aus einem Tanzdrama&amp;#039;&amp;#039; wurden 1925 in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Wege zu Kraft und Schönheit]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Die Schule in der Bautzner Straße in Dresden war lange eine Probebühne der [[Semperoper|Sächsischen Staatsoper Dresden]]. Als diese unter dem Namen „Semper Zwei“ neben die Semperoper zog, kaufte die Landeshauptstadt Dresden die Immobilie und vergab sie 2019 in Erbbau dem Verein „Villa Wigman für Tanz e. V.“, der sie als Proben- und Aufführungszentrum der Freien Tanzszene nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigmans berühmtester männlicher Schüler war [[Harald Kreutzberg]]. Berühmte Schülerinnen waren unter anderen [[Gret Palucca]], [[Hanya Holm]], [[Yvonne Georgi]], [[Margherita Wallmann]], [[Lotte Goslar]], [[Claire Eckstein]], [[Birgit Åkesson]] und [[Hanna Berger]]. [[Dore Hoyer]], die den Ausdruckstanz einer Wigman und Palucca weiterentwickelte, arbeitete mehrfach mit Mary Wigman zusammen, war jedoch nie ihre Schülerin. Zu Wigmans Schülerinnen zählten auch [[Ursula Cain]] und [[Fe Reichelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Ludwig Kirchner - Die Tanzende Mary Wigman - 1933.jpg|mini|Ernst Ludwig Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Die Tanzende Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;, 1933]]&lt;br /&gt;
Auf Tourneen bereiste Mary Wigman mit ihrer Kammertanzgruppe Deutschland und die Nachbarländer. 1928 trat sie erstmals in [[London]] und 1930 in den USA auf. Wigman war in den 1920er Jahren das Idol einer Bewegung, die den Tanz aus der Unterordnung unter die Musik lösen wollte. Nur selten tanzte sie zu nicht für sie komponierter Musik. Es wurde oft lediglich mit der Begleitung durch Gongs oder Trommeln und in seltenen Fällen ganz ohne Musik getanzt, was besonders in intellektuellen Kreisen auf großen Anklang stieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigman kreierte unablässig neue Solotänze, darunter &amp;#039;&amp;#039;Tänze der Nacht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Spuk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vision&amp;#039;&amp;#039; (alle 1920), &amp;#039;&amp;#039;Tanzrhythmen I und&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tänze des Schweigens&amp;#039;&amp;#039; (alle 1920–23), &amp;#039;&amp;#039;Die abendlichen Tänze&amp;#039;&amp;#039; (1924), &amp;#039;&amp;#039;Visionen&amp;#039;&amp;#039; (1925), &amp;#039;&amp;#039;Helle Schwingungen&amp;#039;&amp;#039; (1927), &amp;#039;&amp;#039;Schwingende Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (1929) und &amp;#039;&amp;#039;Das Opfer&amp;#039;&amp;#039; (1931). Gruppentänze trugen die Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Feier&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; (1921), &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Tänze des Lebens&amp;#039;&amp;#039; (1921), &amp;#039;&amp;#039;Szenen aus einem Tanzdrama&amp;#039;&amp;#039; (1923/24), &amp;#039;&amp;#039;Raumgesänge&amp;#039;&amp;#039; (1926), &amp;#039;&amp;#039;Die Feier&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; (1927/28) und &amp;#039;&amp;#039;Der Weg&amp;#039;&amp;#039; (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wirkte sie beim Münchner Tänzerkongress als Choreografin und Tänzerin in dem von [[Albert Talhoff]] geschaffenen Chorwerk &amp;#039;&amp;#039;Das Totenmal&amp;#039;&amp;#039; zu Ehren der Toten im Ersten Weltkrieg mit. Zu Beginn der 1930er Jahre hatte Wigman allein in Dresden 360 Schüler, an den Filialen, einschließlich der in [[New York City|New York]], wurden weitere 1.500 Schüler unterrichtet. Der Ingenieur und [[Siemens-Schuckertwerke|Siemens]]-Manager [[Hanns Benkert]]&amp;lt;ref&amp;gt;bei [http://d-nb.info/gnd/104751193 dnb]&amp;lt;/ref&amp;gt; half ihr nebenberuflich bei der Verwaltung dieser großen Organisation und wurde zwischen 1930 und 1941 auch ihr Lebenspartner. Mary Wigman ist von vielen namhaften Fotografen tanzend und in Porträts aufgenommen worden, darunter [[Hugo Erfurth]], [[Charlotte Rudolph]], [[Albert Renger-Patzsch]] und [[Siegfried Enkelmann]]. Die hier abgebildete Sonderbriefmarke der deutschen Bundespost geht auf ein Foto von Renger-Patzsch zurück. [[Ernst Ludwig Kirchner]] schuf Mitte der 1920er Jahre das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Totentanz der Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Die [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 wirkte sich umgehend durch das neue &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. April 1933 auf die Schule aus. Mary Wigman erlangte zunächst eine Ausnahmeregelung, indem ihr für den Lehrgang ab September 1933 „ausnahmsweise 5% Schülerinnen nicht-arischer Abstammung“ genehmigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritsch-Vivié 1999, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der folgenden Jahre waren jedoch auch Schülerinnen wie die Jüdin und Berliner [[Primaballerina]] [[Ruth Abramowitsch]] zur Emigration gezwungen, ebenso wie das Mitglied ihrer Compagnie [[Pola Nirenska]] (1910–1992),&amp;lt;ref&amp;gt;Biografisches und Link zum Nachlass von [http://socialarchive.iath.virginia.edu/xtf/view?docId=nirenska-pola-cr.xml Pola Nirenska]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Wigman noch 1935 bei einem Vortanzabend der Schule auftreten ließ und als Lehrerin für einen Sommerkurs engagieren wollte, woraufhin ihr 1935 und 1937 „Judenfreundlichkeit“ vorgehalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Müller 1986, S.&amp;amp;nbsp;241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wigman-Schule wurde 1933 Mitglied im [[Kampfbund für deutsche Kultur]], Wigman selbst übernahm 1933–1934 die Ortsgruppenleitung der „Fachschaft Gymnastik und Tanz“ im [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]], notierte aber beispielsweise „Ortsgruppensitzung – zum Kotzen!“ in ihrem Tagebuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary Wigman-Archiv der Akademie der Künste Berlin, zitiert nach Fritsch-Vivié 1999, S.&amp;amp;nbsp;97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit &amp;#039;&amp;#039;Schicksalslied&amp;#039;&amp;#039; (1935) und &amp;#039;&amp;#039;Herbstliche Tänze&amp;#039;&amp;#039; (1937) entstanden weitere Solotänze. 1936 choreografierte sie mit einer Gruppe von 80 Tänzern die &amp;#039;&amp;#039;Totenklage&amp;#039;&amp;#039; für das Festspiel &amp;#039;&amp;#039;Olympische Jugend&amp;#039;&amp;#039; anlässlich der Eröffnung der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 musste sie ihre Dresdner Schule verkaufen. Sie erhielt einen Gastlehrervertrag an der Abteilung Tanz der [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Hochschule für Musik]] in [[Leipzig]], wo der Konzertpianist Heinz K. Urban sie als [[Korrepetitor]] begleitete. Im selben Jahr trat sie letztmals als Solotänzerin mit &amp;#039;&amp;#039;Abschied und Dank&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P047336, Berlin, Mary Wigman-Studio.jpg|mini|hochkant|Mary Wigman, 1959&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(links) mit der Schülerin Nahami Abbell&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Mary Wigmann.jpg|mini|Das Grab von Mary Wigman im Familiengrab auf dem Ostfriedhof Essen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 begann sie erneut mit einer Leipziger Schule und inszenierte 1947 an der [[Oper Leipzig]] eine Aufsehen erregende Vorführung von &amp;#039;&amp;#039;[[Orpheus und Eurydike]]&amp;#039;&amp;#039; mit ihren Schülern. 1949 ließ sich Wigman in [[West-Berlin]] nieder, wo sie eine neue Ausdruckstanzschule gründete, das Mary-Wigman-Studio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Gruppe bot sie &amp;#039;&amp;#039;Chorische Studien&amp;#039;&amp;#039; (1952) und &amp;#039;&amp;#039;Chorische Szenen&amp;#039;&amp;#039; (1953) dar. 1953 trat sie bei den [[Ruhrfestspiele]]n in [[Recklinghausen]] zusammen mit ihren Schülern in &amp;#039;&amp;#039;Die Seherin&amp;#039;&amp;#039; ein letztes Mal selbst auf. Am [[Nationaltheater Mannheim]] choreographierte und inszenierte sie &amp;#039;&amp;#039;[[Saul (Händel)|Saul]]&amp;#039;&amp;#039; (1954), [[Carl Orff]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Catulli Carmina]]&amp;#039;&amp;#039; (1955) und &amp;#039;&amp;#039;[[Alceste (Gluck)|Alkestis]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), an der [[Deutsche Oper Berlin|Städtischen Oper Berlin]] &amp;#039;&amp;#039;[[Le sacre du printemps]]&amp;#039;&amp;#039; (1957) und zuletzt &amp;#039;&amp;#039;Orpheus und Eurydike&amp;#039;&amp;#039; (1961, Regisseur: [[Gustav Rudolf Sellner]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 erhielt sie das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] (Steckkreuz) und 1957 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, 1954 den [[Schillerpreis der Stadt Mannheim]]. 1967 schloss sie ihr Berliner Studio und widmete sich der Vortragstätigkeit im In- und Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mary Wigman verstarb 1973. Ihre Urne wurde am 14.&amp;amp;nbsp;November des Jahres im Grab der Familie Wiegmann auf dem [[Ostfriedhof Essen]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] WAZ vom 19. November 1973: Mary Wigmans Urne in Essen beigesetzt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://friedhofsguide.hv-essen.de/detailpopup.html?id=51 |titel=Grabdetails - Friedhöfe Essen |zugriff=2018-05-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Archivalienbestände zu Mary Wigman in öffentlichen Sammlungen&lt;br /&gt;
* Mary Wigman Archiv in der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], Berlin. (Manuskripte, choreographische Aufzeichnungen, Tagebücher, Skizzen, Briefe an sie, Hunderte Fotos, ferner Programme, Drucksachen, Kritiken, Bücher etc.)&lt;br /&gt;
* Mary Wigman Familienarchiv im [[Deutsches Tanzarchiv Köln|Deutschen Tanzarchiv Köln]]. (Manuskripte, Diplome und Urkunden, Skizzen, ca. 1.300 Briefe von ihr, Hunderte Fotos, ferner Programme, Kritiken, Bücher, Tanzmasken, Musikinstrumente, Kunstwerke etc.)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sk-kultur.de/tanz/wigman/seiten/bestand-k.html Bestandsübersicht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mary Wigman Sammlung im [[Tanzarchiv Leipzig]].&lt;br /&gt;
* weitere Bestände: im [[Stadtarchiv Dresden]] (Akten der Schule);&amp;lt;ref&amp;gt;veröffentlicht auf der CD-ROM von Heide Lazarus&amp;lt;/ref&amp;gt; im Albert Renger-Patzsch Archiv der Stiftung Ann und Jürgen Wilde / Pinakothek der Moderne, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tänzerische Werke und Choreographien ==&lt;br /&gt;
Einen Überblick über ihre Werke bietet das aktualisierte Werkverzeichnis ihrer Biographin Hedwig Müller.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sk-kultur.de/tanz/wigman/seiten/werke.html Werkverzeichnis].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Tanzbühne lebendig sind heute vor allem noch ihr solistischer &amp;#039;&amp;#039;Hexentanz&amp;#039;&amp;#039; (2. Version, 1926), da er als – wenn auch fragmentarischer – Film vorliegt, und ihre Choreographie des &amp;#039;&amp;#039;[[Le sacre du printemps|Sacre du printemps]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Oper Berlin 1957), die 2013 von den Theatern [[Theater Osnabrück|Osnabrück]] und [[Theater Bielefeld|Bielefeld]] rekonstruiert wurde (2014 beim [[Bayerisches Staatsballett|Bayerischen Staatsballett München]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mary Wigmann Stadttafel.jpg|mini|hochkant|Stadttafel in Hannover am Elternhaus]]&lt;br /&gt;
Tanztechnik und Improvisation basierend auf dem Wigmanstil unterrichtet heute noch ihre Schülerin [[Katharine Sehnert]]. In [[Dresden]] wurde eine Straße in der [[Seevorstadt]] und nahe dem [[Dresden Hauptbahnhof|Dresdener Hauptbahnhof]], die zuvor nach [[Anton Saefkow]] benannt worden war, nach Mary Wigman benannt. Auch im Bonner Stadtteil [[Vilich-Müldorf]], 1989 im Stadtteil [[Bothfeld-Vahrenheide|Bothfeld]] von Hannover&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Deuter, Bodo Dringenberg: Frauenstraßennamen. In: Hannoversche Geschichtsblätter. N.F. 52. 1998. S.&amp;amp;nbsp;441&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Mannheimer Stadtteil [[Käfertal (Mannheim)|Käfertal]] wurden Straßen bzw. Wege nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hannover wurde an ihrem früheren Wohnhaus in der Schmiedestraße 18 eine Hinweistafel angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Gleichstellungsbeauf%C2%ADtragte-der-Landeshauptstadt-Hannover/Archiv/Mary-Wigman &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman – Ehrung mit Stadttafel durch die Landeshauptstadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 13. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig erinnert eine Gedenktafel am Haus [[Mozartstraße (Leipzig)|Mozartstraße]] 17 an Mary Wigman, die von 1942 bis zu ihrem Umzug nach West-Berlin 1949 dort wohnte und unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde im Verlag [[Reclam-Verlag|Philipp Reclam jun.]] Leipzig als dritter Druck der [[Dürer-Presse]] in einer einmaligen Auflage von 150 Exemplaren &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman. Tanz – leise, zärtlich, heftig, wild&amp;#039;&amp;#039; mit acht Radierungen von [[Hermann Naumann]] und einer von [[Minya Diéz-Dührkoop]] fotografierten Tanzstudie Mary Wigmans herausgegeben. Die Marginalien schrieb [[Hans Marquardt (Verleger)|Hans Marquardt]].[[Datei:Mary-Wigman-Tafel2.jpg|mini|Gedenktafel in Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mary Wigman-Gesellschaften und Mary Wigman Stiftung ===&lt;br /&gt;
Die erste Mary Wigman Gesellschaft wurde im November 1925 in Berlin als &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft von Freunden der Mary-Wigman-Tanzgruppe&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen. Gründungsmitglieder waren unter anderem der [[Intendant|Theaterintendant]] [[Max von Schillings]], [[Reichskunstwart]] [[Edwin Redslob]], der [[Komponist]] [[Eugen d’Albert]], die [[Malerei|Maler]] [[Emil Nolde]] und [[Conrad Felixmüller]], der [[Klassische Archäologie|Archäologe]] und [[Regierungsrat (Deutschland)|Geheime Oberregierungsrat]] [[Ludwig Pallat]], die [[Theaterkritik|Kritiker]] [[Alfred Kerr]] und [[Artur Michel]], die Kunsthistoriker [[Fritz Wichert]], [[Wilhelm Worringer]] und [[Wilhelm Pinder]] sowie [[Geheimrat]] [[Erich Lexer]], ein [[Chirurgie|Chirurg]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine Wigman-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vossische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 289 vom 3. Dezember 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestand nur wenige Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1986 unter anderem von [[Hedwig Müller]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman Gesellschaft e. V.&amp;#039;&amp;#039;, die sich jahrzehntelang für die Geschichte und Zukunft des modernen Tanzes eingesetzt, die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Tanzdrama&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben und etliche Symposien veranstaltet hat, wurde 2013 in eine Mary Wigman Stiftung umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Sieben, in: &amp;#039;&amp;#039;Tanz.&amp;#039;&amp;#039; Januar 2012, S.&amp;amp;nbsp;58. Siehe auch: [http://www.sk-kultur.de/tanz/wigman/seiten/stiftung.html Mary Wigman Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese ist beim Deutschen Tanzarchiv Köln angesiedelt, wo auch die Nutzungsrechte an den Werken Mary Wigmans liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sk-kultur.de/tanz/wigman/seiten/copyright.html Webseite zu Mary Wigmans Nutzungsrechten.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung hat in Kooperation mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln und dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der [[Hochschule für Musik und Tanz Köln]] 2018 eine neunstündige filmische Dokumentation der Lehrmethode Wigmans (durch deren Schülerin Katharine Sehnert) gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsches-tanzarchiv.de/archiv/nachlaesse-sammlungen/w/familienarchiv-mary-wigman Trailer online, Abruf am 11. April 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kooperation mit dem Tanzarchiv wurden durch die Stiftung außerdem die Rekonstruktionen von Wigmans Choreographien &amp;#039;&amp;#039;Le sacre du printemps&amp;#039;&amp;#039; (1957: 2013), &amp;#039;&amp;#039;Totentanz I + II&amp;#039;&amp;#039; (1917/1921, 1926: 2015) und &amp;#039;&amp;#039;Die Feier&amp;#039;&amp;#039; (1921 + 1926/27, 1928: 2019) gefördert. 2021 wurde seitens der Stiftung die Anfertigung einer [[Labanotation|kinetographischen]] [[Partitur]] von &amp;#039;&amp;#039;Totentanz 1&amp;#039;&amp;#039; durch Anja Hirvikallio (Hochschule für Musik und Tanz Köln) veranlasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Einsehbar im Deutschen Tanzarchiv Köln.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mary-Wigman-Preis ===&lt;br /&gt;
Mit dem Mary-Wigman-Preis ehrte die Stiftung zur Förderung der [[Semperoper]] seit 1993 herausragende Künstler oder Ensembles, die der Sächsischen Staatsoper angehören oder angehörten. Die Ehrung erfolgte jährlich im Rahmen einer Gala – dem Preisträgerkonzert der Stiftung. Erster Preisträger im Jahr 1993 war [[Stephan Thoss]]. Von 2006 bis 2012 wurde der Preis nicht vergeben. Die letzte Vergabe erfolgte 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stiftung-semperoper.de/mary-wigman-preis/ |wayback=20180907144543 |text=Mary-Wigman-Preis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Tänze des Lebens. Tanzdichtung.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Komposition.&amp;#039;&amp;#039; Seebote, Überlingen o.&amp;amp;nbsp;J. (1925).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Tanzkunst.&amp;#039;&amp;#039; Reißner, Dresden 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache des Tanzes.&amp;#039;&amp;#039; Battenberg, Stuttgart 1963; Neuauflage: Battenberg, München 1986, ISBN 3-87045-219-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien über Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Rudolf von Delius]]: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Carl Reissner, Dresden 1925.&lt;br /&gt;
* Kurt Linder: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwandlungen der Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Urban-Verlag, Freiburg im Breisgau 1929.&lt;br /&gt;
* Rudolf Bach: &amp;#039;&amp;#039;Das Mary Wigman Werk.&amp;#039;&amp;#039; Carl Reissner, Dresden 1933.&lt;br /&gt;
* [[Georg Zivier]]: &amp;#039;&amp;#039;Harmonie und Ekstase: Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Akademie der Künste, Berlin 1956.&lt;br /&gt;
* Dianne Shelden Howe: &amp;#039;&amp;#039;Manifestations of the German Expressionist Aesthetic as presented in Drama and Art in the Dance and Writings of Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Phil.Diss., University of Wisconsin – Madison, 1985.&lt;br /&gt;
* [[Walter Sorell]]: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman – ein Vermächtnis.&amp;#039;&amp;#039; Noetzel, Wilhelmshaven 1986, ISBN 3-7959-0464-1.&lt;br /&gt;
* Hedwig Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des Ausdruckstanzes durch Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Phil.-Diss., Köln 1986.&lt;br /&gt;
* Hedwig Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman. Leben und Werk der großen Tänzerin.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Akademie der Künste Berlin. Quadriga, Weinheim 1986, 1992, ISBN 3-88679-148-3.&lt;br /&gt;
* Dietrich Steinbeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigmans Choreographisches Skizzenbuch. 1930–1961. München – Leipzig – Mannheim – Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Edition Hentrich, Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* Susan Allene Manning: &amp;#039;&amp;#039;Body Politics: The Dances of Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Phil.Diss., Columbia University 1987.&lt;br /&gt;
* Susan A. Manning: &amp;#039;&amp;#039;Ecstasy and the Demon: Feminism and Nationalism in the Dances of Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Univ. of Calif. Press, Berkeley, Calif. 1993. Neuausgabe unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Ecstasy and the demon: The Dances of Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;. University of Minnesota Press, Minneapolis 2006, ISBN 978-0-8166-3802-4.&lt;br /&gt;
* Lena Hammergren: &amp;#039;&amp;#039;Form och mening i dansen. En studie av stilbegreppet med en komparativ stilanalys av Mary Wigmans och [[Birgit Åkesson]]s solodanser.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Diss. Stockholm 1991.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Fritsch-Vivié]]: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1999, ISBN 3-499-50597-5.&lt;br /&gt;
* Claudia Gitelman (ed.): &amp;#039;&amp;#039;Liebe Hanya. Mary Wigman’s Letters to Hanya Holm.&amp;#039;&amp;#039; The University of Wisconsin Press, Madison 2003.&lt;br /&gt;
* Angela Rannow, [[Ralf Stabel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman, eine Künstlerin in der Zeitenwende.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Tanzwissenschaft e. V., Dresden 2006, ISBN 3-9803626-4-7.&lt;br /&gt;
* Heide Lazarus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Akte Wigman / The Wigman File. Eine Dokumentation der Mary Wigman-Schule-Dresden (1920–1942) mit regionalen Archivdokumenten, Prospekten, kompletter Zeitschriftenreproduktion „Die Tanzgemeinschaft“ (1929/30), Hörspielauszug (1932), Kontextbeiträgen in Deutsch und Englisch.&amp;#039;&amp;#039; (CD-ROM). Olms, Hildesheim/Zürich/New York 2006.&lt;br /&gt;
* [[Fe Reichelt]], Patricia Rissmann: &amp;#039;&amp;#039;Zum 120. Geburtstag von Mary Wigman: Ausdruckstanz gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fe Reichelt, Patricia Rissmann, |Titel=Zum 120. Geburtstag von Mary Wigman: Ausdruckstanz gestern und heute: ein Interview mit Fe Reichelt (geb. Grimm) im Wigman-Archiv der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg am 8. März 2006 mit DVD; eine Zeitreise |Verlag=Tanzzeit-Verlag |Datum=2006 |ISBN=978-3-00-019157-2 |Online=https://books.google.com/books?id=QUqBPgAACAAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;hl=de |Abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mary Anne Santos Newhall: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman&amp;#039;&amp;#039;. Routledge Verlag, London/New York 2009, ISBN 978-1-134-18735-5.&lt;br /&gt;
* Susan Manning: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman e la danza tedesca del primo novecento.&amp;#039;&amp;#039; A cura di Patrizia Veroli. Istituto Italiano di Studi Germanici, Roma 2016, ISBN 978-88-95868-10-3.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hedwig Müller: &amp;#039;&amp;#039;»Sagen Sie das einmal mit Ihrem Körper« – Mary Wigman (1886–1973), Tänzerin.&amp;#039;&amp;#039; In: Magdalena Köster, Susanne Härtel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;»Sei mutig und hab Spaß dabei« / Acht Künstlerinnen und ihre Lebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Beltz &amp;amp; Gelberg, Weinheim 1998, ISBN 978-3-407-80849-3, S.&amp;amp;nbsp;80–119.&lt;br /&gt;
* Eike Wittrock: &amp;#039;&amp;#039;Formlose Dokumentation. Revision von Hugo Erfurths Fotografie des Götzendienstes von Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; In: Tessa Jahn, Elke Wittrock, Isa Wortelkamp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tanzfotografie, historiografische Reflexionen der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. transcript, Bielefeld 2015 (TanzScripte; 36), ISBN 978-3-8376-2994-1, S.&amp;amp;nbsp;82–94.&lt;br /&gt;
* Hedwig Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigmans Tanz und die Künste.&amp;#039;&amp;#039; In: Mona De Weerdt, Andreas Schwab (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Monte Dada. Ausdruckstanz und Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli Verlag, Bern 2018, ISBN 978-3-7272-7937-9, S.&amp;amp;nbsp;67–83.&lt;br /&gt;
* Martina Jung: „&amp;#039;&amp;#039;... geradezu atemversetzend war die Wirkung auf den Zuschauer...“. Die Tänzerin und Choreografin Mary Wigman und ihre Bezüge zu Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, N.F. 74 (2020), S.&amp;amp;nbsp;222–249.&lt;br /&gt;
* [[Marietta Piekenbrock]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wigman-Komplex. [[Hans Prinzhorn]] und der Tanz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 6/2024, S. 827–836.&lt;br /&gt;
* Karla Nieraad: &amp;#039;&amp;#039;Die Priesterin des Tanzes&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz in körperlose Tiefen&amp;#039;&amp;#039;. edition stadthaus, Ulm 2025. ISBN 978-3934727595, S. 24–41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mary Wigman – die Seele des Tanzes.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, Deutschland/USA, 2007, 51 Min., Buch und Regie: Christof Debler, [[Norbert Busè]], Produktion: [[ZDF]], Erstausstrahlung: 23. Juni 2008 (s. [https://www.youtube.com/watch?v=D0pCAu3mm8Q&amp;amp;list=UU-wfKtvyEcByNTk2UWCxsOg&amp;amp;index=23]);&lt;br /&gt;
* Allegra Fuller Snyder: &amp;#039;&amp;#039;„When the fire dances between two poles.“ Mary Wigman 1886–1973.&amp;#039;&amp;#039; Dance Horizons Video. Princeton Book Company, 1991. Dokumentation, [https://www.youtube.com/watch?v=oFCVWVaeevA Youtube], 41:41 Min. (s/w, englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-tanzarchiv.de/archiv/nachlaesse-sammlungen/w/familienarchiv-mary-wigman Trailer der Dokumentation des Unterrichts von Katharine Sehnert in Wigman-Tanztechnik] beim Deutschen Tanzarchiv Köln.&lt;br /&gt;
* [http://www.annettevonwangenheim.de/film07.htm &amp;#039;&amp;#039;Tanz unterm Hakenkreuz&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation, Deutschland 2003, 60 Min., Buch und Regie: Annette von Wangenheim ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118807242}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sk-kultur.de/tanz/wigman/index.html Mary-Wigman-Archiv und Mary-Wigman-Stiftung] im [[Deutsches Tanzarchiv Köln|Deutschen Tanzarchiv Köln]].&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/5822 Mary-Wigman-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Mary Wigman|3|2104|Autor=Ursula Pellaton}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|48138|Mary Wigman|Autor=Andreas Schwab}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/mary-wigman/}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Schwaen]]: [http://www.kurtschwaen.de/news/sonder/sonderheft_wigman.pdf &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an die Tänzerin Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Tagebuchaufzeichnungen, Erlebnisse, Briefwechsel; Sonderheft anläßlich des 120. Geburtstages von Mary Wigman.&amp;#039;&amp;#039; 2006. PDF, Abruf am 10. Mai 2009 (2,17&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Laura A. McLary: [https://newprairiepress.org/cgi/viewcontent.cgi?referer=&amp;amp;httpsredir=1&amp;amp;article=1561&amp;amp;context=sttcl &amp;#039;&amp;#039;Restaging Hysteria: Mary Wigman as Writer and Dancer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in 20th Century Literature.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 27: Iss. 2, Article 9. 1. Juni 2003 (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.frauenorte-niedersachsen.de/die-frauen/kunst-und-kultur/mary-wigman/ Mary Wigman] bei [[frauenORTE Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118807242|LCCN=n/82/225131|NDL=00460888|VIAF=32015522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wigman, Mary}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanzpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf (Moderner Tanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanzen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HMT Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Oper Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wigman, Mary&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wiegmann, Karoline Sofie Marie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ecwit</name></author>
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