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	<title>Mary Gerold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mary_Gerold&amp;diff=175140&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-126796: Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2025-08-17T09:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mary Alice Lilly Gerold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|27|11|1898|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im {{Webarchiv|url=http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html |wayback=20191029192120 |text=Taufregister der Gemeinde Rönnen}} (lettisch: Renda)&amp;lt;/ref&amp;gt; in Mordangen (lettisch: Mordanga) bei [[Talsi|Talsen]], [[Gouvernement Kurland]], [[Russisches Kaiserreich]]; †&amp;amp;nbsp;[[16. Oktober]] [[1987]] in [[Kreuth]]) war von 1924 bis 1933 die zweite Ehefrau [[Kurt Tucholsky]]s und nach dessen Tod 1935 seine Nachlassverwalterin. Sie betreute das literarische Werk ihres Ex-Mannes bis zu ihrem eigenen Tod, gab etliche seiner Werke nach dem Krieg in eigenen Zusammenstellungen neu heraus (u. a. &amp;#039;&amp;#039;[[Panter, Tiger &amp;amp; Co]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Das Kurt-Tucholsky-Chansonbuch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schnipsel&amp;#039;&amp;#039;), veröffentlichte seine Briefe und gründete sowohl das Kurt-Tucholsky-Archiv als auch die [[Kurt-Tucholsky-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mary Gerold stammte aus einer bürgerlichen [[Deutschbalten|deutschbaltischen]] [[Riga]]er Familie. Sie lernte Tucholsky während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kennen, als sie als Hilfsdienstfreiwillige in der Artillerie-Fliegerschule Ost in [[Auce|Alt-Autz]] in [[Kurland]] eingesetzt war. Sie sah Tucholsky erst nach den Wirren der Nachkriegszeit im Januar 1920 in Berlin wieder. Die beiden hatten zuvor aber intensiven Briefkontakt, und Tucholsky löste seine langwährende [[Verlöbnis|Verlobung]] mit [[Kitty Frankfurter]]. Zum Zeitpunkt des Wiedertreffens lebte Tucholsky mit [[Else Weil]] zusammen, die er im Mai 1920 heiratete. Trotz der Heirat hielt er die Beziehung zu Mary Gerold aufrecht. Nach dem Scheitern der Ehe zwischen Tucholsky und Else Weil heirateten Tucholsky und Mary Gerold am 30. August 1924. Diese Ehe bestand bis zum 21. August 1933. Obwohl sie die Frau seines Lebens war, lebten sie nur phasenweise zusammen, standen jedoch bis zur Scheidung immer in Briefkontakt, auch während der Zeiten, als Tucholsky Beziehungen mit anderen Frauen einging. Im November 1935, kurz vor seinem Tod, schrieb er ihr einen bewegenden Brief und setzte sie kurz darauf als Alleinerbin ein. In dem Brief schrieb Tucholsky über sich selbst und seine zweite Frau: „Hat einen Goldklumpen in der Hand gehabt und sich nach [[Rechenpfennig]]en gebückt; hat nicht verstanden und hat Dummheiten gemacht, hat zwar nicht verraten, aber betrogen, und hat nicht verstanden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mary Gerold baute unter dem Namen Mary Tucholsky nach 1945 in [[Rottach-Egern]] am [[Tegernsee]] in [[Bayern]] ein Kurt-Tucholsky-Archiv auf, das sie jahrzehntelang mit großer Hingabe betreute. 1969 übergab sie das Kurt-Tucholsky-Archiv an das [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutsche Literaturarchiv Marbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dla-marbach.de/cgi-bin/aDISCGI/kallias_prod/lib/adis.htm?ADISDB=PE&amp;amp;ADISOI=00053775 Ergebnisanzeige für Mary Gerold der Bibliothekssuche am DLA Marbach]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Anliegen war in erster Linie, der Nachwelt das schriftstellerische Werk Tucholskys zu bewahren und zugänglich zu machen. So war sie [[Herausgeber]]in von verschiedenen Auswahl-Sammlungen, so &amp;#039;&amp;#039;Panter, Tiger &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;, das allein von 1954 bis 1960 eine Auflage von über 200000 Exemplaren erreichte&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Tucholsky: Panter Tiger &amp;amp; Co, Ausgabe von Juni 1960&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Gestern und Morgen&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Schnipsel&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit [[Fritz J. Raddatz]] gab sie die &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Werke in 10 Bänden&amp;#039;&amp;#039; heraus, zusammen mit Gustav Huonker die &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus dem Schweigen&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Q-Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;, Sammlungen von Briefen und Briefbeilagen aus dem Zeitraum 1932–1935, in dem Tucholsky nicht mehr publizierte. Die an sie selbst gerichteten Briefe Tucholskys gab sie zunächst in gekürzter, später in vollständiger Form heraus. Ihre eigenen Briefe dagegen sind unveröffentlicht, mit Ausnahme einiger Zitate in einer Monografie von 1993 und teils umfangreichen Zitaten in den Kommentaren in der Tucholsky-Gesamtausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tod gingen die Rechte an Tucholskys Werk auf die [[Kurt-Tucholsky-Stiftung]] in Hamburg über, die Mary Gerold 1969 zusammen mit Fritz J. Raddatz gegründet hatte. Ein Versuch seitens der DDR, die Rechte für die [[Akademie der Künste der DDR|Akademie der Künste]] in Berlin zu sichern, schlug fehl.&amp;lt;ref&amp;gt;BStU, MfS, AIM 9195/91 Bd. 1, Bl. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof bei der evangelischen [[Auferstehungskirche (Rottach-Egern)|Auferstehungskirche]] von [[Rottach-Egern]], etwas links bzw. westlich vom südlichen Eingang. Der Grabspruch ist: „hat nur einmal geliebt in seinem Leben“, ein Auszug aus Tucholskys Abschiedsbrief an sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Lang (Hrsg.), Exil im Nebelland. [[Elisabeth Castonier]]s Briefe an Mary Tucholsky, Hrsg. Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften Bern, 2011, ISBN 978-3-039-10037-8.&lt;br /&gt;
* Fritz J. Raddatz: &amp;#039;&amp;#039;Unruhestifter. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Heyne List, München 2003, ISBN 978-3-549071-98-4.&lt;br /&gt;
* Klaus Bellin: &amp;#039;&amp;#039;Es war wie Glas zwischen uns. Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2010, ISBN 978-3-866-50039-6 (Neuauflage, Klappenbroschur, Berlin 2011, ISBN 978-3-942476-19-5).&lt;br /&gt;
* Fritz J. Raddatz: &amp;#039;&amp;#039;„Dann wird aus Zwein: Wir beide“. Kurt Tucholsky und Mary Gerold.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 2015, ISBN 978-3-451-06760-0.&lt;br /&gt;
* Kurt Tucholsky: &amp;#039;&amp;#039;Unser ungelebtes Leben. Briefe an Mary&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Fritz J. Raddatz. Rowohlt Verlag, Reinbek 1982, ISBN 978-3-498-06473-0.&lt;br /&gt;
* Kurt Tucholsky: &amp;#039;&amp;#039;Gesamtausgabe. Texte und Briefe&amp;#039;&amp;#039; Bde. 16–20. Rowohlt Verlag, Reinbek 2005–2008 (dort Briefe von Tucholsky an sie komplett, soweit vorliegend; in den Kommentaren zahlreiche Auszüge aus ihren Tagebüchern und Briefen an Tucholsky).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118984888}}&lt;br /&gt;
* Michel Hepp: Kurt Tucholsky, Rowohlt, Reinbek 1993, [http://books.google.de/books?id=OtOzAAAAIAAJ&amp;amp;q=meri+gerold+1898&amp;amp;dq=meri+gerold+1898&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2dzsTf-xL86e-waRh93IDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA Seite 131]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118984888|LCCN=n/83/222578|VIAF=49220210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerold, Mary}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brief (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurt Tucholsky]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerold, Mary&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerold, Mary Alice Lilly&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=zweite Ehefrau und Nachlassverwalterin Kurt Tucholskys&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Mordangen bei [[Talsi|Talsen]], [[Gouvernement Kurland]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kreuth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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