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	<title>Marville - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rauenstein am 7. November 2024 um 12:55 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-07T12:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Marville&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Marville 55.png&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Meuse|Meuse]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Verdun|Verdun]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Montmédy|Pays de Montmédy]]&lt;br /&gt;
|insee= 55324&lt;br /&gt;
|cp= 55600&lt;br /&gt;
|latitude= 49/27/10/N&lt;br /&gt;
|longitude= 05/27/24/O&lt;br /&gt;
|alt moy= 217&lt;br /&gt;
|alt mini= 197&lt;br /&gt;
|alt maxi= 313&lt;br /&gt;
|siteweb= &lt;br /&gt;
|image= Marville, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Marville&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marville&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|55324}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|55324}}) im [[Département Meuse]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Verdun]] und zum [[Communauté de communes|Kommunalverband]] [[Communauté de communes du Pays de Montmédy|Pays de Montmédy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Marville liegt auf 217 m Meereshöhe, etwa zehn Kilometer südöstlich der Kleinstadt [[Montmédy]] und etwa elf Kilometer westlich der Stadt [[Longuyon]] im Nordwesten Lothringens. Die Grenze zu [[Belgien]] befindet sich etwa fünf Kilometer nördlich von Marville.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 19,63 km² große Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des [[Othain]]tales sowie des Plateaus zwischen Othain und [[Loison (Chiers)|Loison]], das zum südöstlichen Vorland der [[Ardennen]] gezählt werden kann. Der Fluss Othain, der im Bereich Marville die Grenze zwischen den [[Département]]s Meuse und [[Département Meurthe-et-Moselle|Meurthe-et-Moselle]] markiert, hat sich 20 bis 40 Meter in das Gelände eingeschnitten. Die Siedlung Marville wurde auf einem [[Felssporn|Geländesporn]] an der Mündung des &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau du Crédon&amp;#039;&amp;#039; in den Othain errichtet, nach drei Seiten 20 bis 30 Meter steil abfallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nördlichen Gemeindegrenze zu Flavigny, die teilweise einer alten Römerstraße folgt, wird mit 313 m über dem Meer der höchste Punkt erreicht. Der Westen des Gemeindegebietes ist weniger gegliedert. Hier liegt der [[Flugplatz Montmédy-Marville]] (&amp;#039;&amp;#039;Base aérienne de Marville-Montmédy&amp;#039;&amp;#039;), der von 1953 bis 1967 von der [[Royal Canadian Air Force (1924–1968)|Royal Canadian Air Force]], bis 2002 teilweise von den [[Französische Luftstreitkräfte|Französischen Luftstreitkräften]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äcker und Grünland bestimmen weite Teile des Gemeindeareales. Die Steilhänge an den Flussufern sind überwiegend bewaldet. Ein größeres Waldgebiet findet sich im Süden (&amp;#039;&amp;#039;Bois de Marville&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Marville gehören die Weiler und Höfe &amp;#039;&amp;#039;Maljouy, Choppey&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Crédon&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Marville sind [[Flassigny]] im Norden, [[Villers-le-Rond]] im Nordosten, [[Saint-Jean-lès-Longuyon]] im Osten, [[Grand-Failly]] und [[Rupt-sur-Othain]] im Südosten, [[Delut]] im Südwesten, [[Remoiville]] im Westen sowie [[Iré-le-Sec]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde im Gebiet um Marville zeugen von einer keltischen Kultur im 5. vorchristlichen Jahrhundert. Zu Beginn der Zeitrechnung gehörte die Umgebung Marville zum römischen Gallien zwischen den damaligen Städten Virodunum ([[Verdun]]) und Orolanum ([[Arlon]]) in Belgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 12. Jahrhundert errichtete der [[Herzogtum Bar#Grafen von Bar|Graf von Bar]] [[Theobald I. (Bar)|Theobald&amp;amp;nbsp;I.]] in Marville eine Festung. Die um die Festung entstehende Stadt genoss Privilegien in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Justiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Heirat von Graf Theobald mit [[Ermesinde (Luxemburg)|Ermesinde II. von Luxemburg]], der Tochter [[Heinrich IV. (Luxemburg)|Heinrichs des Blinden]], gelangte Marville 1197 auch in den Besitz der Grafschaft Luxemburg. Die Wirren der folgenden Jahrhunderte waren durch die Zugehörigkeit zu den Herrschaften Bar und Luxemburg und der daraus resultierenden Neutralität bei Konflikten nicht unvorteilhaft. Insbesondere nach dem Verkauf der Grafschaft Luxemburg an [[Philipp III. (Burgund)|Philipp&amp;amp;nbsp;III. von Burgund]] 1441 blühte Marville auf, was sich an den heute noch erhaltenen Renaissancebauten aus dem 16. und frühen 17. Jahrhundert ablesen lässt. Durch die Bestimmungen im [[Vertrag von Vincennes|Friede von Vincennes]] kam die Propstei Marville 1661 zu [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau der Festung im nahen und strategisch wichtigen [[Montmédy]] durch König [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] geschah auch auf Kosten der Festung Marville, die nun abgetragen wurde. Die Bedeutung Marvilles nahm nun allmählich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg lag Marville nach einer ersten Frontstabilisierung einige Kilometer hinter den deutschen Linien, hatte aber auch unter Bombardements zu leiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.festival-marville.fr/mmp/online/website/menuhori/19/79/index_FR.html |titel=Geschichte Marvilles |werk=festival-marville.fr |sprache=fr |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111112213142/http://www.festival-marville.fr/mmp/online/website/menuhori/19/79/index_FR.html |archiv-datum=2011-11-12 |abruf=2012-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marville war nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Austritt Frankreichs aus der [[NATO]] einer der [[Canadian Forces Network|Canadian-Forces-Network]]-Standorte, dem Rundfunkdienst für in Europa stationierte [[Kanadische Streitkräfte|kanadische Armeeangehörige]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006 !! 2014 !! 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 549 || 550 || 494 || 551 || 518 || 552 || 597 || 510 || 518&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 wurde mit 1341 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=21481 Marville auf cassini.ehess.fr].&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[INSEE]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-55324 Marville] auf insee.fr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde Marville hat 18 Objekte aufzuweisen, die als &amp;#039;&amp;#039;[[Monument historique]]&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert oder in das Zusatzverzeichnis der &amp;#039;&amp;#039;[[Base Mérimée]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen wurden. Dazu zählen unter anderem:&lt;br /&gt;
* das Ensemble der Oberstadt mit einigen Renaissance-Häusern&lt;br /&gt;
* die Kirche Saint-Nicolas&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00106567|Kirche Saint-Nicolas}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer Orgel aus dem Jahr 2010&lt;br /&gt;
* die Kapelle Saint-Hilaire auf einem markanten Hügel nordwestlich des Ortskerns mit einem [[Beinhaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Ossuaire Saint-Hilaire&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Marville}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Marville - Maisons Renaissance.jpg|Häuser im Renaissance-Stil&lt;br /&gt;
Marville, Eglise Saint-Nicolas.jpg|Kirche Saint-Nicolas&lt;br /&gt;
Marville St Hilaire (1).JPG|Kapelle Saint-Hilaire&lt;br /&gt;
Marville St Hilaire (12).JPG|Beinhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Haupterwerbszweig in Marville ist der Tourismus. Reisegruppen besichtigen vor allem die Altstadt und das Beinhaus an der Kapelle Saint-Hilaire. Einen neuen touristischen Schwerpunkt bildet der kleine Stausee am [[Othain]] (&amp;#039;&amp;#039;Plan d’eau de l’Othain&amp;#039;&amp;#039;), an dem sich ein Campingplatz mit angeschlossenem Reiterhof befindet und der zu einem Wassersportzentrum ausgebaut werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde sind elf Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Geflügelzucht).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-marville.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen [[Flugplatz Montmédy-Marville|NATO-Flugplatzes Marville-Montmédy]] (&amp;#039;&amp;#039;Base aérienne de Marville-Montmédy&amp;#039;&amp;#039;) wurde ein Gewerbegebiet (&amp;#039;&amp;#039;Zone industrielle de Marville&amp;#039;&amp;#039;) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Marville führt die Fernstraße von [[Longuyon]] über [[Montmédy]] nach [[Sedan]] als Teil der [[Europastraße 44]] (Koblenz-Luxemburg-Le Havre). Weitere Straßen verbinden das Dorf mit Flassigny, Rupt-sur-Othain und Delut. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Longuyon und Montmédy an der Bahnlinie [[Lille]]–[[Thionville]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Marveil |Band=16 |Seite=238–239}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes de la Meuse.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 690–699.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marville.eu/#!visiter/c1oh2 Seite des Geschichtsvereins Marville] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.leuropevueduciel.com/photos-aeriennes/france/lorraine/meuse/marville/ Luftbilder von Marville]&lt;br /&gt;
* [https://www.morthomme.com/marville.html Marville], Morthomme, Fotovergleich 1914–1918 und heute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Verdun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marville| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1790]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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