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	<title>Martinroda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BigBullfrog am 7. August 2025 um 16:52 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-07T16:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Martinroda im Ilm-Kreis. Für den gleichnamigen Ortsteil der Stadt Vacha siehe [[Martinroda (Vacha)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Name              = Martinroda&lt;br /&gt;
| Wappen            = Wappen_Martinroda.PNG&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 50/43/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 10/53/16/E&lt;br /&gt;
| Lageplan          = Martinroda in IK.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
| Landkreis         = Ilm-Kreis&lt;br /&gt;
| Verwaltungsgemeinschaft = Geratal/Plaue&lt;br /&gt;
| Höhe              = 400&lt;br /&gt;
| PLZ               = 98693&lt;br /&gt;
| Vorwahl           = 03677,&amp;lt;br&amp;gt; 036207 &amp;lt;small&amp;gt;(Angelroda)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 16070034&lt;br /&gt;
| Gliederung        = 2 Ortsteile&lt;br /&gt;
| Adresse           = Marienstr. 2&amp;lt;br /&amp;gt;98693 Martinroda&lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.geratal.de/martinroda/ geratal.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister     = Babett Morgenbrod&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
| Partei            = [[Wählergruppe|FW Martinroda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinroda 01.jpg|mini|300px|Martinroda von Osten und Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Martinroda.JPG|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerwache Martinroda.JPG|mini|Feuerwehrhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinroda-Kirche3.JPG|mini|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martinroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine politisch selbstständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Ilm-Kreis]] in [[Thüringen]] in [[Deutschland]] an der Thüringer [[Porzellanstraße]] und gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Geratal/Plaue]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Martinroda liegt zwischen dem [[Thüringer Wald#Gehlberger Thüringer Wald|Gehlberger Thüringer Wald]] im Süden und den [[Reinsberge]]n im Norden. Durch den Ort fließt, von Südwesten kommend, der [[Reichenbach (Zahme Gera)|Reichenbach]], in den in Dorfmitte der Titterwind-Bach mündet, der aus entgegengesetzter Richtung kommt. Nach der Aufnahme des Titterwinds wendet sich der Reichenbach nach Norden, wo er nach etwa 8&amp;amp;nbsp;km bei [[Plaue (Thüringen)|Plaue]] in die [[Zahme Gera]] einmündet. Markant in der Umgebung ist der [[Veronikaberg]] mit 552&amp;amp;nbsp;m Höhe im [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|NSG]] &amp;#039;&amp;#039;Veronikaberg&amp;#039;&amp;#039;, weitestgehend deckungsgleich mit dem [[Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Große Luppe-Reinsberge-Veronikaberg&amp;#039;&amp;#039;. Der Veronikaberg ist die südlichste Spitze der Reinsberge. Er besteht aus Muschelkalk und ist von Buchen bewachsen. Nur 4 km südlich des Ortes liegt [[Ilmenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: [[Plaue (Thüringen)|Plaue]], [[Ilmenau]], [[Elgersburg]], [[Geratal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem Kernort Martinroda gehört der Ortsteil [[Angelroda]] zur Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde [[1219]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Mainharderode&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Hier soll ein Ritter &amp;#039;&amp;#039;Mainhard&amp;#039;&amp;#039; aus [[Arnstadt]] ein Gut gegründet haben. Der Ortsname wandelte sich mehrfach: &amp;#039;&amp;#039;Merdenroda&amp;#039;&amp;#039; (1500), &amp;#039;&amp;#039;Meinhart Rote&amp;#039;&amp;#039; (1559), &amp;#039;&amp;#039;Marterott&amp;#039;&amp;#039;. Als einer der ersten Orte stand das Dorf unter dem Schutz der nur 4&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Elgersburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Völkel&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Völkel: &amp;#039;&amp;#039;Gastliches Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, Arnstadt 1993, ISBN 3-929662-00-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reformation wurde in Martinroda, genau wie im Rest der damaligen [[Grafschaft Henneberg]], 1544 eingeführt. 1508 kam der Ort zum [[Amt Ilmenau]] in der Grafschaft Henneberg-Schleusingen und gehörte seitdem zum [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=UX8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA84&amp;amp;dq=Amt+Ilmenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5psiU5zGCMO_ygPr34KACw&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Amt%20Ilmenau&amp;amp;f=false Historisch-topographische Beschreibung der Bergstadt Ilmenau, S. 93]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtiger Erwerbszweig war damals die Bearbeitung und der Handel mit [[Europäische Eibe#Der Langbogen und seine Auswirkung auf die Eibenholzbestände|Eibenholz]] und den daraus gefertigten Gegenständen: Eimer, Bestecke, Schöpfgefäße, Dosen, Kästen, [[Bogen (Waffe)|Bögen]] und [[Armbrust|Armbrüste]]. Auch die Rebpfähle wurden vielfach aus Eibenholz gefertigt. Auch im Unterwasserbau wurde dieses besonders haltbare Holz verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Völkel&amp;quot; /&amp;gt; Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Ilmenaus verknüpft. So gehörte Martinroda immer zum gleichen Staat wie Ilmenau. 1583 kam Martinroda an Sachsen, die längste Zeit (von 1669 bis 1920) gehörte Martinroda zum Amt Ilmenau und dessen Nachfolger im Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martinroda lag im Mittelalter an der wichtigen Handelsstraße [[Erfurt]]–[[Nürnberg]], deren Verlauf der heutigen [[Bundesstraße 4|B4]] ähnelte. Diese Straße wurde von 1805 bis 1809 zwischen [[Plaue (Thüringen)|Plaue]] und [[Ilmenau]] befestigt. Sie trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Marienstraße&amp;#039;&amp;#039; nach der Herzogin, die ihren Bau einst finanzierte, [[Maria Pawlowna]]. Im Martinrodaer Ortsgebiet heißt die Hauptstraße noch heute Marienstraße. Die Straße nach [[Heyda (Ilmenau)|Heyda]] wurde 1847 befestigt. Einen Bahnanschluss erhielt Martinroda 1879 an der [[Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau]]. Der Bahnhof befindet sich jedoch etwas nördlich, außerhalb des Ortes ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/44/2.267101/N|EW=10/52/53.310757/E|type=landmark|name=&amp;quot;Bahnhof Martinroda&amp;quot;|region=DE-TH}}). 1883 bekam Martinroda ein Schulgebäude, das 1901 nochmals erweitert wurde. Die Martinrodaer bauten ehemals auch Quarzsand ab, der in Gruben rund um den Ort abgebaut und auf Märkten in der Umgebung verkauft wurde. Das brachte den Einwohnern den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sandhasen&amp;#039;&amp;#039; ein. Es existieren auch zahlreiche volkstümliche Lieder und Gedichte über die Martinrodaer Sandhasen. Quarzsand wurde unter anderem in der Glas- und Porzellanfabrikation benötigt. In Martinroda gab es früher eine Porzellanfabrik. Sie wurde 1900 von Friedrich Eger gegründet. Der Anschluss ans Stromnetz fand in Martinroda 1911 statt. 1919 folgte die Gründung eines Postamtes. Die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] des Ortes wurde am 22. Mai 1953 gegründet. Sie zählte zu den größeren im Kreis, wovon heute noch die [[Silo]]s und weitere Betriebsanlagen am Bahnhof zeugen. Zum Beispiel wurde 1965 eine [[Milchvieh]]zucht für 1000 Rinder errichtet. Von 1920 bis 1952 gehörte der Ort zum [[Landkreis Arnstadt]]. Der Landkreis wurde 1952 geteilt und Martinroda gehörte fortan zum [[Kreis Ilmenau]]. 1994 wurden die Kreise Ilmenau und Arnstadt unter dem Namen Ilm-Kreis wieder vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2019 ließ sich die Gemeinde Angelroda nach Martinroda eingemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/72529/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_11_2019.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 11/2019 vom 18. Oktober 2019 S. 385 ff.], aufgerufen am 31. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1804 || {{0|0.}}411&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || {{0|0.}}439&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für schwarzburgische und sächsische Orte: [[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;. Naumburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=Fc0tAAAAYAAJ&amp;amp;dq=handbuch%20der%20s%C3%A4mmtlichen%20deutschen%20bundesstaaten&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]. Quelle für preußische Orte: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg, 1843. Online abrufbar bei [http://books.google.de/books?id=PWjfAAAAMAAJ&amp;amp;dq=editions%3AYePsXwgtsJEC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR1#v=onepage&amp;amp;q=editions:YePsXwgtsJEC&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.171&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=arnstadt.html|name=Einwohnerzahlen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || {{0|0.}}905&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/ik/tables/bevent8911_ik.pdf |wayback=20121029033713 |text=Bevölkerungsentwicklung ab 1989 (TLUG)}} (PDF; 18&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || {{0|0.}}900{{FN|Anm. 1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || {{0|0.}}932&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || {{0|0.}}914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || {{0|0.}}865&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || {{0|0.}}822&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1.190{{FN|Anm. 2}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox |&amp;lt;small&amp;gt;Anmerkungen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
:{{FNZ|Anm. 1| Datenquelle ab 1995: Thüringer Landesamt für Statistik, Werte jeweils vom 31. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLS-Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=70034 |titel=Thüringer Landesamt für Statistik, Bevölkerung nach Geschlecht, Gemeinde Martinroda |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
:{{FNZ|Anm. 2| Werte ab 2020 inklusive des Ortsteils Angelroda}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Rat der Gemeinde Martinroda besteht aus 12 Mitgliedern. Nach der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]] ergibt sich die folgende Zusammensetzung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=070&amp;amp;gemnr=70034 |titel=Wahlen in Thüringen, Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen, Martinroda |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|Freie Wähler Martinroda]]: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* Dorfleben Angelroda: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Martinroda e.&amp;amp;nbsp;V.: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Heimatverein Angelroda e.&amp;amp;nbsp;V.: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterin ===&lt;br /&gt;
Die ehrenamtliche Bürgermeisterin ist seit dem 1. Juli 2022 Babett Morgenbrod (Freie Wähler Martinroda).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2022&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=070&amp;amp;gemnr=70034 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2022 in Thüringen, Martinroda |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2022-07-03 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Martinroda}}&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[Evangelische Kirche Martinroda|Evangelische Kirche]] ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/43/29.625662/N|EW=10/53/28.149433/E|type=landmark|name=Kirche Martinroda|region=DE-TH}}) befindet sich mit ihrem ummauerten Friedhof, einer Friedhofskapelle und dem ehemaligen Pfarrhaus am nordöstlichen Ortsrand, unmittelbar am Fuße des Veronikabergs. Es handelt sich hierbei um eine kleine regionaltypische [[Feldstein (Baumaterial)|Feldstein]]-Kirche mit [[Schiefer|verschiefertem]] Turm und Dach, was für die Region typisch ist. Wann die Kirche errichtet wurde, ist unbekannt, der Bauart nach stammt sie aber aus der [[Romanik|romanischen]] Zeit. Ihr heutiges Aussehen erhielt die kleine Kirche im Jahr 1720, als sie zu einer unverputzten [[barock]]en Saalkirche umgebaut wurde. Die Kirche weist verschiedene historische Ausstattungsteile auf und steht seit 1991 unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ilm-kreis-unterwegs.de/denkmaltag/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=194&amp;amp;Itemid=138 |wayback=20131213233543 |text=Beschreibung der Kirche auf &amp;quot;Ilm-Kreis-Unterwegs.de&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ilm-kreis.de/index.phtml?FID=1582.742.1&amp;amp;ModID=9&amp;amp;object=tx%7C1582.102 Beschreibung der Kirche auf &amp;quot;Ilm-Kreis.de&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Rathaus Martinroda ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/43/29.041903/N|EW=10/53/15.635319/E|type=landmark|name=&amp;quot;Rathaus Martinroda&amp;quot;|region=DE-TH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
In Martinroda hat der 1997 wiedergegründete [[FSV Martinroda|Fußballsportverein (FSV) Martinroda]] seinen Sitz. Der Verein wurde 2019 Thüringer Landesmeister und spielte daraufhin drei Spielzeiten in der fünfthöchsten Liga im deutschen Fußball. 2020 erreichte der Verein das Thüringer Fußball-Landespokalfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Legende vom versteckten Fass ===&lt;br /&gt;
1813 sollen die Bauern den Martinroda und Neusiß durchziehenden französischen Soldaten von den stark bewachten Planwagen ein Fass mit Gold gestohlen und in der &amp;#039;&amp;#039;Trockenen Gera&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt;small&amp;gt;Zusammenfluss von Reichenbach und Titterwind&amp;lt;/small&amp;gt;) versteckt haben. Nach Abzug der Soldaten suchten die Bauern nach dem Fass, konnten es aber nicht mehr finden. Angeblich liegt der Schatz noch heute unter einer Brücke. Vielleicht handelt es sich aber auch um eine Legende, die man &amp;#039;&amp;#039;das [[Loch Ness]] von Martinroda&amp;#039;&amp;#039; nennen könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Völkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Martinroda ist von Landwirtschaft geprägt. Davon zeugen noch die Betriebsanlagen der ehemaligen LPG nördlich des Ortes. Hier ist heute eine Rindviehzucht untergebracht, deren Geruch weithin wahrnehmbar ist. Heute sind die meisten Einwohner Martinrodas Pendler, die nach Ilmenau zur Arbeit fahren. Die alten Industrieflächen am Bahnhof sind als Gewerbegebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martinroda liegt an der [[Landesstraße]] 3004, einem ehemaligen Abschnitt der [[Bundesstraße 4]], der [[Erfurt]] mit [[Ilmenau]] verbindet. Straßen führen außerdem nach [[Geraberg]] und [[Heyda (Ilmenau)|Heyda]]. Der Ort hat auch einen Bahnanschluss an der [[Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau|Strecke Erfurt-Ilmenau]]. Der Bahnhof liegt ca. 2 km nördlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Sengelaub]] (1558–1622), Maler und Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Paul Sauerbrey]] (1876–1932), Politiker (SPD), geboren in Martinroda&lt;br /&gt;
* [[Werner Georg Kimmerling]] (1913–1995), [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]], [[Schiffsingenieur]] der Reichs-, Kriegs- und [[Bundesmarine]], zuletzt [[Flottillenadmiral]] und [[Inspizient (Bundeswehr)|Inspizient]] Schiffstechnik im [[Marineamt]], wurde am 23. März 1913 in Martinroda geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.martinroda.de/ Website der Gemeinde Martinroda]&lt;br /&gt;
* [http://www.geratal.de/ Website der Verwaltungsgemeinschaft Geratal/Plaue]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ilm-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4787046-1}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martinroda| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ilm-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1219]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BigBullfrog</name></author>
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