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	<title>Martin von Leibitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:44:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ifort: akt Resignationsdatum</title>
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		<updated>2025-03-17T21:23:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;akt Resignationsdatum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin von Leibitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* um 1400 in [[Ľubica]]; † [[28. Juli]] [[1464]] in [[Wien]]) war [[Benediktiner]], [[Abt]] des Wiener [[Schottenstift]]es und Vertreter der [[Melker Klosterreform|Melker Reform]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin, der einer deutschsprachigen Familie aus der [[Zips]] entstammte, besuchte zunächst die [[Lateinschule]]n in [[Krakau]] und [[Nysa|Neisse]] und studierte anschließend ab dem Wintersemester 1420 die [[Sieben Freie Künste|Artes]] an der [[Universität Wien]], wo er 1424 seinen Magister erwarb und seine ersten Vorlesungen hielt. Er schloss ein Studium des [[Kanonisches Recht|kanonischen Rechtes]] an, welches er allerdings wahrscheinlich nicht abschloss. Auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt nach Rom trat er in [[Subiaco (Latium)|Subiaco]] in das [[Kloster San Benedetto (Subiaco)|Kloster Sacro Speco]] ein. Dieses wichtige Reformkloster wurde damals von zahlreichen Deutschen aufgesucht. Martin verließ Subiaco aber wieder, weil ihm die allzu asketische Lebensweise nicht zusagte, und kehrte nach Wien zurück. Hier trat er vor 1431 in das [[Schottenstift]] ein, wo er  1435 zum [[Prior]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Abtes Johannes von Ochsenhausen wurde Martin 1446 selbst zum [[Liste der Äbte des Schottenstifts|Abt des Schottenstiftes]] gewählt. Als solcher trieb er durch den intensiven Austausch mit der Wiener Universität und dem [[Stift Melk]] den wissenschaftlichen Aufschwung des Schottenstiftes voran. Zu diesem Zweck ließ er auch die Stiftsbibliothek ausbauen. Auf Initiative des [[Päpstlicher Legat|päpstlichen Legaten]] [[Nikolaus von Kues]] visitierte Martin als Vertreter der Melker Reform gemeinsam mit Abt Laurenz Gruber von [[Klein-Mariazell]] und dem Melker Professen [[Johannes Schlitpacher]] 1451 bis 1452 die Benediktinerklöster der [[Kirchenprovinz Salzburg|Salzburger Kirchenprovinz]]. 1460&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Alexander Trofaier: &amp;#039;&amp;#039;Monastisches Gedächtnis und monastische Realität im Wiener Schottenkloster des 15. Jahrhunderts im Kontext der Melker Reform. Das Memoriale reformacionis ad Scotos – Edition und Kommentar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 130, 2019, S.&amp;amp;nbsp;89–182, hier 122&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; resignierte Martin aus unbekannten Gründen als Abt. Bis zu seinem Tod 1464 war er schriftstellerisch tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sermo de visitatione&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ceremonialia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trialogus de militia christiana&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trialogus de gratitudine beneficiorum Dei&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Senatorium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quotlibetarium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Martins wohl bekanntestes Werk ist sein &amp;#039;&amp;#039;Senatorium&amp;#039;&amp;#039;, ein fiktives Gespräch zwischen Greis und Jüngling, welches zwischen 1460 und 1464 entstand und in dem Martin seine eigene Lebensgeschichte reflektiert. Seit dem 18. Jahrhundert wird es aufgrund der darin enthaltenen Schilderung der Visitationsreise von 1451/1452 aber auch aufgrund seines Charakters als [[Selbstzeugnis]] immer wieder von der Forschung aufgegriffen&amp;lt;ref&amp;gt;Zuletzt etwa  Harald Tersch: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Selbstzeugnisse des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (1400-1650). Eine Darstellung in Einzelbeiträgen&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien–Köln–Weimar 1998, S. 52–65, ISBN 3-205-98851-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Siegmund: &amp;#039;&amp;#039;Martin de Leibitz (ou de Vienne)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de Spiritualité&amp;#039;&amp;#039;. Band 10, Paris 1980, Sp. 683 f.&lt;br /&gt;
* [[Isnard Wilhelm Frank|Isnard W. Frank]], [[Franz Josef Worstbrock]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin von Leibitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Band 6, Berlin 1987, Sp. 153–157.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|6|347||Martin. 15. M. v. Leibitz|Matthias Laarmann}}&lt;br /&gt;
* Placidus Heider: &amp;#039;&amp;#039;Martin v. Leibitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon für Theologie und Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; (LThK). 3. Auflage. Band 6, Freiburg 1997, Sp. 1424.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|100953220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100953220|VIAF=76671780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martin #Leibitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Schottenstift)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zipser Sachse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1464]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martin von Leibitz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abt des Wiener Schottenstiftes, Vertreter der Melker Reform&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1400&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ľubica]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1464&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ifort</name></author>
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