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	<title>Martin von Kink - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:19:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_von_Kink&amp;diff=668300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Besseres Bild der Martinskirche in Dornbirn.</title>
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		<updated>2026-01-26T08:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Besseres Bild der Martinskirche in Dornbirn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kink Bueste 02.jpg|mini|Kink-Büste unterhalb des Schweizerhauses am Klagenfurter [[Kreuzbergl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtpfarrkirche St Martin, Dornbirn.jpg|mini|Stadtpfarrkirche St. Martin, Dornbirn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Kink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1869 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Ritter von Kink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1800]] in [[Innsbruck]]; † [[7. November]] [[1877]] in [[Wien]]) war ein [[Kaisertum Österreich|österreichischer]] Techniker (k. u. k. Oberbaurat) und Industrieller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Schaffen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1819 war er Baupraktikant, 1824 [[Straßenbau]]meister im [[Pustertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bekleidete das Amt des Kreisingenieurs in Vorarlberg und verfasste 1840 einen Entwässerungsplan für das untere Vorarlberger Rheintal mit der Idee zum heutigen [[Vorarlberger Rheintalbinnenkanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 schlug er anlässlich des Kaiserbesuches am 20. Mai vor, auf dem Kreuzbergl einen Platz für ein Volksfest und ein Landesschießen zu errichten. So wurde er zum Schöpfer des Kreuzbergl-Naturparkes. In der Terrassenmauer des Schweizerhauses auf dem Kreuzbergl wurde am 6. September 1899 ein Denkmal enthüllt, das an ihn erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Hermann Th. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen und Plätze von Klagenfurt&amp;#039;&amp;#039;. 5. erweiterte und verbesserte Auflage, Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2019, ISBN 3-7084-0616-8, S. 212 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 48 Jahren bekleidete er das Amt des Landesbaudirektors in [[Innsbruck]], 1853 übernahm er das Amt des Oberbaurats und Landesbaudirektors bei der [[Steiermark|steiermärkischen]] Statthalterei in [[Graz]], ehe er 1869 in den Ruhestand trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr übernahm er von der kinderlosen Witwe seines Neffen &amp;#039;&amp;#039;Anton Kink&amp;#039;&amp;#039; die [[Kufstein]]er Zementfabrik und führte große Lieferungen zum Bau der [[Kaiser-Ferdinands-Nordbahn|Nordbahn]], der [[I. Wiener Hochquellenwasserleitung]] und des [[Wiener Rathaus]]es durch. Sein Bruder [[Franz Kink]] gilt als Begründer der Zementindustrie im [[Kaisertum Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 1872 erfolgten Verkauf des Werkes an die [[Lafarge Perlmooser|Perlmooser AG]] erwarb er 1875 mit seinen Söhnen und Schwiegersöhnen die liquidierte [[Jindřichov u Šumperka|Heinrichsthaler]] [[Papier]]fabrik in Mähren. Da sich in dieser holzreichen Gegend des Altvatergebirges die Produktion von [[Hader (Textilie)|Hadernpapier]] nicht lohnte, ging er auf die Erzeugung von [[Holzschliff|Holzpapier]] über, errichtete in Fabriksnähe vier Holzschleifereien, eine Graupappenfabrik und führte eine technische Umgestaltung der alten Anlagen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auf dem [[Friedhof St. Leonhard|St.-Leonhard-Friedhof in Graz]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn, [[Julius Ritter von Kink]] (1848–1909) wurde Abgeordneter im Abgeordneten- und Herrenhaus und Präsident der [[Handels- und Gewerbekammer Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Als [[Bautechniker]] machte sich Kink besonders um die [[Wildbachverbauung]] verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste 1858 ein Projekt für einen [[Wiener Donauregulierung|Donaudurchstich bei Wien]], welcher später mit geringen Abänderungen durchgeführt wurde, und erhielt im selben Jahr den vierten Preis für sein Projekt für die [[Wiener Stadterweiterung]] zuerkannt. Er wirkte maßgebend bei der [[Rheinregulierung (Alpenrhein)|Rheinregulierung]] mit und führte die [[Geschichte der Stadt Graz|Erweiterung der inneren Stadt von Graz]] durch. Kink, nach dessen Plänen man 1869 die Arbeiten an der [[Etsch]]regulierung begann, die als Neuheit die Erstellung der Seitendämme auf Hochwasserstand aufwies, wurde wegen seiner Verdienste um das [[Wasserbau]]wesen 1869 in den [[Adelsstand]] erhoben, wobei er auf das Prädikat „von Kronbichl“ verzichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurde in Wien-[[Penzing (Wien)|Penzing]] (14. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Kinkplatz&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. In [[Klagenfurt]] heißt&amp;lt;!-- zumindest seit 1941 --&amp;gt; die Straße am Fuß des Kreuzbergls, östlich bis südlich der Kreuzbergkirche &amp;#039;&amp;#039;Kinkstraße.&amp;#039;&amp;#039; In [[Graz]] läuft die &amp;#039;&amp;#039;Kinkgasse&amp;#039;&amp;#039; vis-a-vis dem Volksgarten quer von der Volksgartenstraße weg. &amp;#039;&amp;#039;Kinkweg&amp;#039;&amp;#039; gibt es viermal in der Steiermark – in [[Feldbach (Steiermark)|Oedt bei Feldbach]], in [[Bärnbach]], in [[Tobisegg]] und in [[Maria Lankowitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kaiser Franz-Josef-Anlagen am [[Kreuzbergl]] in [[Klagenfurt]], Kärnten&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Dornbirn-St. Martin|Pfarrkirche St. Martin]] (1839–1840) in [[Dornbirn]], Vorarlberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Constantin von Wurzbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Kink, M&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich|Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich]], Bd. 11. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1864, S. 274. ([https://web.archive.org/web/20241127110007/http://www.literature.at/viewer.alo?objid=11814&amp;amp;page=286&amp;amp;scale=3.33&amp;amp;viewmode=fullscreen Digitalisat im Internet Archive]; [[s:BLKÖ:Kink,_M.|Abschrift]])&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|3|333|334|Kink Martin von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140003177|VIAF=96106306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kink, Martin Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bregenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kink, Martin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kink, Martin; Kink, Martin Ritter von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bautechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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