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	<title>Martin Zindler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Zindler&amp;diff=1942314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-14T15:24:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Zindler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1920]] in [[Straußberg (Sondershausen)|&lt;br /&gt;
Strausberg]] bei [[Berlin]]; † [[14. Juni]] [[2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Rossaint, Götz Geldner |url=https://www.bda.de/aktuelles/bda-aktuelles/2338-wir-trauern-um-herrn-prof-dr-med-martin-zindler.html |titel=BDA-Aktuelles: Wir trauern um Herrn Prof. Dr. med. Martin Zindler |hrsg=Berufsverband Deutscher Anästhesisten |datum=2020-06-17 |abruf=2020-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Mediziner]] und Professor für [[Anästhesiologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Daten von Martin Zindler in: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; 39. Ausgabe (2000/2001). Schmidt-Römhild, Lübeck 2000, ISBN 3-7950-2029-8, S. 1579.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als Pionier der experimentellen Anästhesie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AERZTEBLATT&amp;quot;&amp;gt;Petra Spielberg: &amp;#039;&amp;#039;Martin Zindler: Pionier der experimentellen Anästhesie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch Arztebl.&amp;#039;&amp;#039; Band 117, Nr. 19, 2020, S. A-1013 / B-853. ([https://www.aerzteblatt.de/archiv/213842/Martin-Zindler-Pionier-der-experimentellen-Anaesthesie aerzteblatt.de], abgerufen am 27. Juni 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Zindler, Sohn von Hugo Zindler und dessen Ehefrau, einer geborenen Goertz, studierte [[Studium der Medizin|Medizin]] an der [[Universität Breslau]] bis zum Physikum und anschließend an der [[Universität Hamburg]]. Es folgte 1945 eine Notbestallung an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Sein Staatsexamen absolvierte er 1946 in Hamburg. 1949 wurde er von der Universität München mit einer Arbeit aus der [[Chirurgie]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med.&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Von 1946 bis 1950 arbeitete er am Krankenhaus München als Chirurg. Die Ausbildung als Anästhesist, damals nicht in Deutschland machbar, erhielt er in den USA, zuerst von 1950 bis 1951 bei Alice McNeal am Department of Anesthesiology des Medical College of Alabama, anschließend 1951 bis 1952 in [[Philadelphia]] am Hospital of the [[University of Pennsylvania]] (bei Robert Dripps am dortigen Department of Anesthesiology), bis Januar 1952 im Department of Anesthesie am Children’s Hospital Philadelphia bei Margery van Deming und bis Juli 1952 wiederum bei Dripps. Er war zudem in [[England]] tätig.&lt;br /&gt;
An der Chirurgischen Klinik der [[Medizinische Akademie Düsseldorf|Medizinischen Akademie Düsseldorf]] (Leitung: [[Ernst Derra]]) baute Zindler ab 1952 die Anästhesiologie auf und führte 1955 die erste Oberflächenhypothermie für Herzoperationen mit Kreislaufunterbrechung in Kontinentaleuropa aus. 1958 habilitierte sich Zindler an der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]] mit einer Studie zur künstlichen Hypothermie bei Herzoperationen und begann seine Lehrtätigkeit an der Medizinischen Akademie bzw. Universität Düsseldorf. 1962 wurde er dort zum Extraordinarius für Anästhesiologe und zum Leiter der Anästhesieabteilung ernannt. 1965 erfolgte seine Wahl zum Präsidenten der &amp;#039;&amp;#039;Association des Anesthesiologistes Européens&amp;#039;&amp;#039;. Von 1966 bis zur Emeritierung 1987 war er Ordinarius für Anaesthesiologie an der Universität Düsseldorf. Ab 1970 etablierte Zindler in Düsseldorf eine der ersten berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge für die Pflege in Anästhesie und Intensivmedizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 war er einer der Begründer der [[Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin|Deutschen Gesellschaft für Anaesthesie]], war von 1956 bis 1959 der dritte Präsident dieser neuen Fachgesellschaft und leitete zehn Jahre lang deren Kommission für Facharztweiterbildung. Für seine Verdienste wurde er unter anderem mit der der „Heinrich-Braun-Medaille“ der später [[Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin]] (DGAI) genannten Gesellschaft ausgezeichnet. Zindler war Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees des Weltkongresses für Anästhesie in Hamburg 1980 und gab mit [[Erich Rügheimer]] die Kongressakten heraus. Er publizierte unter anderem über Narkose, künstliche Unterkühlung und die Verwendung der Herz-Lungen-Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus Zindler]] an der Himmelgeister Landstraße 171 in Düsseldorf-[[Himmelgeist]] wurde 1967 nach Entwürfen von [[Paul Schneider-Esleben]] für Martin Zindler erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Zindler war ab 1958 verheiratet mit der zum Dr. phil. promovierten Karin Zindler, geborene Bartsch, und hatte einen Sohn (Markus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1960: Preis der Vereinigung Niederrheinisch-Westfälischer Chirurgen für die beste wissenschaftliche Arbeit&lt;br /&gt;
* 1990: Ehrennadel der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)&lt;br /&gt;
* 1995: Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)&lt;br /&gt;
* 1995: Bundesverdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 2003: Heinrich-Braun-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über deform geheilte typische Radiusbrüche mit ungenügender Gebrauchsfähigkeit,&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Medizinische Fakultät, München 20. Jan. 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experiences with anesthesia with and without chlorpromazine-atosil potentiation in 143 operations for mitral stenosis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anaesthesist.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1954, S. 168–169.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Künstliche Hypothermie.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Frey, W. Hügin, O. Mayrhofer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Anaesthesiologie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / Göttingen / Heidelberg 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Unterkühlungsanästhesie.&amp;#039;&amp;#039; In: E. Derra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der. Thoraxchirurgie (I. Band).&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gegenwärtige Stand der Hypothermie. Methoden und Indikationen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anaesthesist.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Künstliche Hypothermie für Herzoperationen mit Kreislaufunterbrechung. Untersuchungen über physiologische Veränderungen. Entwicklung einer Methode, Ergebnisse bei 100 Vorhofseptumdefekt-Operationen.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Habilitationsschrift. Medizinische Akademie Düsseldorf 1958.&lt;br /&gt;
* mit R. Dudziak, S. Eunike, K.-G. Pulver und R. Zähle: &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen bei 1290 künstlichen Hypothermien für Herz- und Gefässoperationen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anästhesist.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, 1966, S. 69–75.&lt;br /&gt;
* mit R. Dudziak: &amp;#039;&amp;#039;Über die Ausbildung von Schwestern und Pflegern in der Intensivpflege.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Krankenpflege-Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Nr. 2, 1971, S. 67–70.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme und neue Entwicklungen in der Fortbildung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesie und Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, 1978, S. 437–449.&lt;br /&gt;
* mit [[Erich Rügheimer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anaesthesiology - Proceedings of the 7th World Congress of Anaesthesiologists: Hamburg, September 14–21 1980.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam / Oxford / Princeton 1981.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit H. J. Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Neue Aspekte in der Regionalanästhesie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Pharmakokinetik, Interaktionen, Thromboembolierisiko. New Trends&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Anaesthesiologie und Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 138). Springer, Berlin / Heidelberg / New York 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hypothermie für Herzoperationen mit Kreislaufstillstand – Beginn der offenen Herzchirurgie in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ANIS.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2000, S. 340–345.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Tarnow: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Klinik für Anaesthesiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Schüttler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin: Tradition und Innovation.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 2003, ISBN 3-540-00057-7, S. 374–379, hier: S. 374–376 und 378–379.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zindler, Martin.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1389.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.uniklinik-duesseldorf.de/deutsch/unternehmen/kliniken/klinikfransthesiologie/geschichtedeslehrstuhls/page.html |text=Geschichte des Lehrstuhls für Anästhesiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |wayback=20080420173743}}&lt;br /&gt;
* [https://link.springer.com/article/10.1007/s00101-020-00762-1 Prof. Dr. Martin Zindler zum 100. Geburtstag]&lt;br /&gt;
* [https://www.ai-online.info/images/ai-ausgabe/2015/05-2015/2015_5_230_Da%20habe%20ich%20Glueck%20gehabt!.pdf „Da habe ich Glück gehabt!“ Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Martin Zindler, Düsseldorf - Anästhesie und Intensivmedizin, 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1090759320|LCCN=n81018575|VIAF=94468818}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zindler, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anästhesist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zindler, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Strausberg]] bei [[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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