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	<title>Martin Weikert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Weikert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1914]] in [[Dolní Sedlo|Spittelgrund]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[28. April]] [[1997]] in [[Erfurt]]) war ein deutscher Generalleutnant des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und von 1953 bis 1957 Stellvertreter des [[Minister für Staatssicherheit|Ministers für Staatssicherheit]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weikert wurde als Sohn eines Schuhmachers und einer Textilarbeiterin geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und einer Gewerblichen Fortbildungsschule begann er 1929 eine Lehre als Zimmermann. Während dieser Zeit wirkte Weikert auch als Sekretär des Kommunistischen Jugendverbandes der [[Tschechoslowakei]] für das Gebiet [[Hrádek nad Nisou|Grottau]]-[[Chrastava|Kratzau]]. 1933 wurde Weikert arbeitslos. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im benachbarten Deutschen Reich wirkte er illegal als Grenzkurier und reiste dann in die [[Sowjetunion]], wo er zwischen 1934 und 1935 an der Moskauer [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] ideologisch ausgebildet wurde. Nach seiner Rückkehr trat Weikert 1935 der [[Komunistická strana Československa|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]] (KSČ) bei und wurde Gebietssekretär für Nord- und Ostböhmen. In den Jahren 1937 bis 1938 leistete er seinen Wehrdienst in der [[Tschechoslowakische Armee|Tschechoslowakischen Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbot der KSČ und der deutschen Besetzung des Landes emigrierte Weikert 1939 in die Sowjetunion, wo er in [[Wolgograd|Stalingrad]] eine Schlosserausbildung aufnahm und sich dem [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] anschloss. Zwei Jahre später übersiedelte Weikert in die [[Kasachische SSR]] und arbeitete dort als Schlosser. Ab 1942 erhielt er Spezialausbildungen auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik in [[Ufa (Stadt)|Ufa]] und [[Moskau]]. Nach Ausbruch des [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstandes]] meldete sich Weikert Anfang September 1944 freiwillig in [[Kiew#Sowjetzeit|Kiew]] bei der Aufstellung von Partisaneneinheiten. Er wurde illegal nach [[Banská Bystrica]] in die Slowakei eingeflogen und wirkte dort als Funker des Partisanenhauptstabes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weikert wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 Mitarbeiter des Zentralkomitees der KSČ. 1946 übersiedelte er von Prag in die [[Sowjetische Besatzungszone]] nach Deutschland und ließ sich in [[Halle (Saale)|Halle]] nieder. Hier wurde er Mitglied der [[SED]] und zunächst als Personalleiter der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] des Landes Sachsen-Anhalt eingesetzt und übernahm ab 1947 die Leitung der Politischen Polizei (Dezernat K 5) in Sachsen-Anhalt. Ab 1949 leitete Weikert die [[Hauptverwaltung zum Schutze der Volkswirtschaft|Landesverwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft Sachsen-Anhalts]], die im darauffolgenden Jahr als Länderverwaltung dem [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]] angeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
Nach Bildung der Bezirke in der DDR wurde Weikert im Juli 1952 Leiter der [[Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Organisationen und Institutionen, Mach-mit-Bewegung - Zollverwaltung der DDR&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6349). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16349-7, S. 697.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde Weikert in Berlin zum Gruppenleiter des MfS berufen und am 1. Januar 1953 zum Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit, [[Wilhelm Zaisser]] ernannt. Zugleich leitete Weikert zwischen April und Juni 1955 kommissarisch auch die für die Überwachung und Absicherung der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] zuständige [[Verwaltung 2000|Hauptabteilung I]]. 1956 wurde Weikert zum Leiter der Bezirksverwaltung Groß-Berlin der Staatssicherheit. Mit dem Rücktritt des Ministers [[Ernst Wollweber]] schied auch Weikert aus dem Amt des stellvertretenden Ministers aus. Am 1. November 1957 übernahm er die Leitung der Bezirksverwaltung Erfurt des MfS. Weikert gehörte von 1963 bis 1982 der SED-Bezirksleitung Erfurt an. 1976 wurde er zum Generalleutnant befördert. Weikert trat 1982 in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1961 Dukla-Medaille der ČSSR&lt;br /&gt;
* 1974 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1984 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1989 Orden [[Stern der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Weikert&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 79.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=martin-weikert|lemma=Weikert, Martin|autor=Jens Gieseke|band=2|idNum=3734}}&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Suckut]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Weikert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 370, [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/weikert-martin/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-08-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weikert, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Slowakischen Nationalaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weikert, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vizeminister für Staatssicherheit der DDR und SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dolní Sedlo|Spittelgrund]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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