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	<title>Martin Wehrmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Wehrmann&amp;diff=745185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-03-08T08:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Sprecher siehe [[Martin Wehrmann (Sprecher)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MartinWehrmann.jpg|mini|Martin Wehrmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Wehrmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1861]] in [[Stettin]]; † [[29. September]] [[1937]] in [[Stargard|Stargard in Pommern]]) war ein deutscher Historiker und Gymnasiallehrer. Seine Arbeiten zur [[Geschichte Pommerns]] gelten noch heute als grundlegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Wehrmann wurde in [[Stettin]] als Sohn des Provinzialschulrats [[Theodor Wehrmann]] geboren. Er besuchte das traditionsreiche [[Marienstiftsgymnasium]] in Stettin und studierte dann von 1879 bis 1882 klassische Philologie und Geschichte, zunächst an der [[Universität Leipzig]], wo er sich der [[Leipziger Burschenschaft Germania]] anschloss, dann an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]], an der [[Universität Greifswald]] und der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]], wo er 1879&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Meißner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alt-Herren-Verzeichnis der Deutschen Sängerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1934, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied der [[Sängerschaft Fridericiana (Halle)|Sängerschaft Fridericiana]] wurde und 1882 zum Dr. phil. promovierte. Anschließend schlug er den Beruf des Gymnasiallehrers ein. Zunächst wurde er Lehrer an den [[Franckesche Stiftungen|Franckeschen Stiftungen]] in Halle. 1884 ging er in seine Heimatstadt Stettin zurück, wo er Oberlehrer am Marienstiftsgymnasium, seiner alten Schule, wurde. Im April 1912 wurde er Direktor des Gymnasiums in [[Gryfice|Greifenberg]] und im Oktober 1921 Direktor des [[Collegium Groeningianum|Groeningschen Gymnasiums]] in [[Stargard]]. In Stargard, wo er 1926 in den Ruhestand getreten war, lebte bis zu seinem Tode 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehrmann forschte und schrieb über die [[Geschichte Pommerns]]; seine Arbeiten gelten noch heute als grundlegend. Seine Forschungen führten ihn bis nach [[Rom]], wo er in den Archiven des Vatikans Dokumente mit Bezug zu Pommern heranzog. Seine beiden Hauptwerke, die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Stettin&amp;#039;&amp;#039; (1911) und die zweibändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern&amp;#039;&amp;#039; (2. Auflage 1920–21), wurden ab den 1980er Jahren teils mehrfach nachgedruckt. Neben weiteren Einzelschriften verfasste Wehrmann eine Vielzahl von Aufsätzen, insbesondere für die &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien|Baltischen Studien]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersche Jahrbücher|Pommerschen Jahrbücher]]&amp;#039;&amp;#039;. Den Druck seines letzten publizierten Werkes, der &amp;#039;&amp;#039;Genealogie des pommerschen Herzogshauses&amp;#039;&amp;#039; (1937), erlebte er nicht mehr; dieses Werk ist heute „allgemein als Nachschlagewerk anerkannt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dirk Schleinert]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommerns Herzöge. Die Greifen im Porträt.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Rostock 2012, ISBN 978-3-356-01479-2, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veröffentlichung einer von ihm noch für den Druck vorbereiteten Biographie Herzog [[Bogislaw X. (Pommern)|Bogislaws. X]] wurde durch den Ausbruch des Krieges verhindert und das Manuskript ging verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde er zum Vorstandsmitglied der [[Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde]] gewählt. Zwischen 1887 und 1912 redigierte er gemeinsam mit [[Emil Walter (Prähistoriker)|Emil Walter]] das Jahrbuch &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]]&amp;#039;&amp;#039; der Gesellschaft. Er war zugleich Chefredakteur der vereinseigenen &amp;#039;&amp;#039;[[Monatsblätter der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039; und Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersche Lebensbilder|Pommerschen Lebensbilder]]&amp;#039;&amp;#039;. Es ist wesentlich auf die Initiative Wehrmanns zurückzuführen, dass die pommerschen Provinzialbehörden im Jahre 1910 die [[Historische Kommission für Pommern]] ins Leben riefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehrmann wurde im Jahre 1924 Ehrenmitglied der [[Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde]] und [[Ehrendoktor]] der [[Universität Greifswald]]. Im Jahre 1931 wurde er [[Ehrenbürger]] von [[Gryfice|Greifenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Wiederkehr seines 100. Geburtstags wurde ihm von der Gesellschaft für pommersche Geschichte vom 18. November bis zum 14. Dezember 1961 im [[Rathaus Charlottenburg|Rathaus Berlin-Charlottenburg]] die Ausstellung „Bedeutende Pommern aus fünf Jahrhunderten“ gewidmet. In dem von [[Immanuel Meyer-Pyritz]] zusammengestellten Ausstellungskatalog ist ein auf einer Plakette befindliches Relief-Porträt Martin Wehrmanns abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Martin Wehrmanns Nachlass lagert im [[Archiwum Państwowe w Szczecinie]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Staatsarchiv Stettin – Wegweiser durch die Bestände bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa; Oldenbourg Verlag, München 2004, ISBN 3-486-57641-0, S. 574–576 ([http://books.google.de/books?id=7ZmTZrs8dBEC&amp;amp;pg=PA574 eingeschränkte Vorschau]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Schriftenverzeichnisse ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Bellée]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiten Martin Wehrmanns in zeitlicher Folge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 33 N.F. (1931), S. 274–321. ([http://digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN559838239_NF_33/290/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Hans Bellée]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiten Martin Wehrmanns der Jahre 1931 bis 1936 in zeitlicher Folge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 39 N.F. (1937), S. 343–346.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der St. Jakobskirche in Stettin bis zur Reformation&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien&amp;#039;&amp;#039;, 37. Jahrgang, Stettin 1887, S. 289–475 ([https://books.google.de/books?id=Z7EOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA289 Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des evangelischen Schulwesens in Pommern bis 1563.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft zu den Mitteilungen der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, Nr. 7. Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Stettin.&amp;#039;&amp;#039; Saunier, Stettin 1911. (Nachdruck: Augsburg 1993, ISBN 3-89350-119-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landeskunde der Provinz Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Hirth, Breslau 1911. (Nachdruck: Wolfenbüttel 2005, ISBN 978-3-939102-05-2)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, Band I: &amp;#039;&amp;#039;Bis zur Reformation (1523)&amp;#039;&amp;#039;, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Friedrich Andreas Perthes, Gotha 1919–21. (Nachdruck: Augsburg 1992, ISBN 3-89350-112-6)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Insel Rügen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Teile. Verlag Dr. K. Moninger, Greifswald 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bischof Otto von Bamberg in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Pommersche Heimatkunde, 8. Band. Verlag Dr. K. Moninger, Greifswald 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Land und Stadt Greifenberg&amp;#039;&amp;#039;. Kreisdruckerei, Greifenberg 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Bugenhagen – Sein Leben und Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Herrcke und Lebeling, Stettin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die pommerschen Zeitungen und Zeitschriften in alter und neuer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Saunier, Stettin 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogie des pommerschen Herzogshauses.&amp;#039;&amp;#039; Saunier, Stettin 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pommern – Ein Gang durch seine Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage. Greifenbücher, Band 1. Weizacker-Verlag, Arolsen 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Bode: &amp;#039;&amp;#039;Martin Wehrmann, der Geschichtsschreiber Pommerns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 77 (1962), Heft 1, S. 24.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dahle: &amp;#039;&amp;#039;Martin Wehrmann zum 70. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Bürgerbrief.&amp;#039;&amp;#039; 2007, {{ISSN|1619-6201}}, S. 29–31.&lt;br /&gt;
* Dirk Mellies: &amp;#039;&amp;#039;Martin Wehrmann und die Geschichtsschreibung in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Demminer Kolloquien zur Geschichte Vorpommerns&amp;#039;&amp;#039;. Greifswald 2012, ISBN 978-3-9813402-3-5, S. 213–222.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|564|565|Wehrmann, Martin|Dirk Mellies|117233641}}&lt;br /&gt;
* [[Immanuel Meyer-Pyritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende Pommern aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog herausgegeben von der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e.&amp;amp;nbsp;V., Abt. Berlin, Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* [[Rembert Unterstell]]: &amp;#039;&amp;#039;Klio in Pommern. Die Geschichte der pommerschen Historiographie 1815 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-412-14495-9, S. 185–200.&lt;br /&gt;
* Rembert Unterstell: &amp;#039;&amp;#039;Martin Wehrmann (1861–1937) als Historiograph Pommerns. Ein Porträt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 44 (1995), S. 374–390 ([[doi:10.25627/19954435978]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117233641}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117233641}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|311224121}}&lt;br /&gt;
* {{BBF-Archiv|01f6f707-0bf5-47f3-b024-f648269a2ee3|Text=Personalkarte}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117233641|LCCN=n80039808|VIAF=64778474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wehrmann, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Franckesche Stiftungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer wissenschaftlichen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wehrmann, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Gymnasiallehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stargard|Stargard in Pommern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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