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	<title>Martin Wülfing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:52:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_W%C3%BClfing&amp;diff=1777013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gloser: Ergibt sich aus dem Nachw.; Ortsname „Berlin“</title>
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		<updated>2025-01-26T12:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergibt sich aus dem Nachw.; Ortsname „Berlin“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WülfingMartin.jpg|miniatur|Martin Wülfing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Robert Martin Wülfing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1899]] in [[Berlin]]; † [[30. Juli]] [[1986]] in [[West-Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Reinickendorf von Berlin Nr. 1705/1986. [http://www.content.landesarchiv-berlin.de/labsa/pdf/P_Rep_130_1482.pdf Namensverzeichnis des Standesamtes] im Bestand des Landesarchivs Berlin online. Abgerufen am 14. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Buchhändler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wülfings Vater Robert Wülfing stammte aus Wuppertal und war Stadtmissionar, seine Mutter war Aletta Wülfing, geborene Meigen. Nach dem Besuch des [[Friedrichwerdersches Gymnasium|Friedrich-Werderschen Gymnasiums]] in Berlin bis zur Primareife gehörte Martin Wülfing der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] an, mit der er ab 1917 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm. Anschließend absolvierte er eine Buchhändlerlehre und ein Volontariat bei der Vaterländischen Verlags- und Kunstanstalt in Berlin, um dann bei den Buchhändlern [[Verlag Walter de Gruyter|Walter de Gruyter &amp;amp; Co.]] und [[Julius Springer]] zu arbeiten. Im April 1924 trat er als Mitarbeiter in die [[Haude und Spener|Haude &amp;amp; Spenersche Verlagsbuchhandlung]] in [[Berlin-Steglitz]] ein, 1929 wurde er Prokurist, 1935 dann Mitinhaber der Verlagsbuchhandlung. Seit 1925 war er mit Hildegard, geborene Schulze, verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 trat Wülfing in die NSDAP ein, in der er verschiedene Ehrenämter ausübte, so bis 1936 das eines Gauinspekteurs im [[Gau Berlin]]. 1935 wurde er von Joseph Goebbels in den Präsidialrat der [[Reichsschrifttumskammer]] berufen, ab September 1937 war er Landesleiter Schrifttum in Berlin. Außerdem leitete er die Fachschaft Verlag. Zudem war er ab 1934 stellvertretender Vorsitzender des [[Börsenverein der Deutschen Buchhändler|Börsenvereins der Deutschen Buchhändler]] und des Bundes reichsdeutscher Buchhändler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 war Wülfing einige Monate lang Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Von [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß er außerdem als Abgeordneter für den Wahlkreis 3 (Berlin Ost) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] [[Internierung#Deutschland|internierte]] die sowjetische Geheimpolizei [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] Wülfing 1945 in einem sowjetischen [[Speziallager]]. Bei der Auflösung der Lager an die [[DDR-Justiz]] übergeben, verurteilte ihn diese 1950 in den [[Waldheimer Prozesse]]n zu mindestens 10 Jahren Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Stanciu: &amp;#039;&amp;#039;[https://dokumen.pub/quotalte-kmpferquot-der-nsdap-eine-berliner-funktionselite-19261949-1nbsped-9783412510084-9783412503673.html „Alte Kämpfer“ der NSDAP Eine Berliner Funktionselite 1926–1949]&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2018, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wülfing saß die Strafe in den Zuchthäusern [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Waldheim]] und [[Justizvollzugsanstalt Bautzen|Bautzen]] bis zur vorzeitigen Entlassung 1956 ab und [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete]] sofort nach West-Berlin. Dort lebte er im [[Bezirk Reinickendorf]]. Im Jahr 1958 verkaufte er die Haude &amp;amp; Spenersche Verlagsbuchhandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544|Seite=742}}&lt;br /&gt;
* Dietmar Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Martin Wülfing - Auf der Spur einer nationalsozialistischen Karriere&amp;#039;&amp;#039;. In: Arbeitskreis Nationalsozialismus in Steglitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Steglitz im Dritten Reich. Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus in Steglitz&amp;#039;&amp;#039;. Edition Hentrich, Berlin 1992, ISBN 3-89468-037-7, S. 184–195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130537578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129110906|VIAF=55217758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wulfing, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wülfing, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wülfing, August Robert Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchhändler und Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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