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	<title>Martin Trumler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Loimo: Wikilink</title>
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		<updated>2025-09-10T13:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MartinTrumler.jpg|mini|250px|[[Epitaph]] Martin Trumler, 1705 mit [[Freimaurer]]-Symbol]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Trumler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1651]] im Bezirk [[Como]], [[Italien]]; † [[20. März]] [[1705]] in [[Kaisersteinbruch]], Ungarn, heute Burgenland) war ein [[Liste von italienisch-schweizerischen Persönlichkeiten in Kaisersteinbruch|italienischer]] [[Steinmetz]]meister des [[Barock]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Trumler wurde 1665 Lehrling beim Steinmetzmeister [[Ambrosius Ferrethi]] im [[Kaisersteinbruch|kaiserlichen Steinbruch]] am [[Leithagebirge|Leithaberg]]. Sein Lehrherr organisierte den Steinmetz-Großauftrag beim Bau des neuen Gebäudes in der [[Wiener Hofburg]], dem Leopoldinischen Trakt. Der [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]], ein harter Kalkstein, zeigte erneut seine besondere Stellung. Der Meister war Pächter des &amp;#039;&amp;#039;Waldbruches&amp;#039;&amp;#039; mit ebendiesem Stein, mit dem schon die Römer gearbeitet hatten. 1670 erfolgte Martins Trumlers [[Freisprechung]] zum [[Geselle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heirat in den Ferrethi-Clan ===&lt;br /&gt;
1680 endete die 28-jährige Ära des [[Ambrosius Regondi]] als Richter, sein Nachfolger wurde Ferrethi. Der Hofsteinmetzmeister Ferrethi schätzte die Leistung seines Gesellen so sehr, dass er den Ehepakt segnete, als dieser um die Hand seiner Tochter Maria Elisabetha anhielt. Martin Trumler errang 1684 die beste Partie im Steinbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestätigung der eigenständigen Viertellade 1684 ===&lt;br /&gt;
:{{Hauptartikel|Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch#Nach dem Türkenkrieg bestätigte Kaiser Leopold I. am 3. Dezember 1684 die eigenständige Viertellade|titel1=„Nach dem Türkenkrieg bestätigte Kaiser Leopold I. am 3. Dezember 1684 die eigenständige Viertellade“ im Artikel Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit für die Fürsten Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
Ferrethi bildete mit seinen beiden Schwiegersöhnen [[Giovanni Battista Passerini]] und Martin Trumler eine Baugesellschaft und konnte große Aufträge annehmen. Als er am 22. Februar 1696 mit 69 Jahren verstarb, ehelichte die wohlhabende Witwe Catharina, 56 Jahre alt, den [[österreich]]ischen Gesellen [[Johann Georg Haresleben]], 25-jährig, aus [[Eggenburg]]. 1708 &amp;lt;!--?--&amp;gt;heiratete der 37-jährige Witwer Haresleben die Tochter von Martin Trumler, Regina,&amp;lt;ref&amp;gt;URL: {{Webarchiv|url=https://regiowiki.at/index.php?title=Maria_Regina_S%C3%BCnnin&amp;amp;oldid=157781 |wayback=20191219171222 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-12-13 01:58:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; später bekannt als Maria Regina Sünnin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerliste 1699 ===&lt;br /&gt;
In einer Steuerliste von 1699 gab Trumler an: 1 Steinbruch, 3 Häuser, 4 Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv [[Mosonmagyaróvár]], Liste der Steuerpflichtigen in Steinbruch 1699&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streitfall zwischen den Meistern Martin Trumler und Johann Wieser ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Johann Wieser#Streitfall 25. Juni 1701 zwischen den Steinmetzmeistern Martin Trumler und Johann Wieser|titel1=„Streitfall 25. Juni 1701 zwischen den Steinmetzmeistern Martin Trumler und Johann Wieser“ im Artikel Johann Wieser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Seine Frau Maria Elisabetha Trumlerin war im Frühling 1705 mit ihrem fünften Kind schwanger, da starb am 20. März Martin Trumler im 54. Lebensjahr. Der Junge [[Maximilian Trumler|Maximilian]] wurde am 6. Oktober 1705 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Witwe heiratete am 14. November 1706 den deutschen Gesellen [[Elias Hügel]] aus [[Gemünden am Main]]. Einer der Trauzeugen war der Wiener Steinmetzmeister [[Johann Carl Trumler]]. Den Lebensdaten nach könnte er ihr [[Schwägerschaft|Schwager]] gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vater hatte den Jungen Elias Hügel als Lehrling aufgenommen, der hatte dann bei ihrem Mann ausgelernt. Er war mit 25 Jahren nur 6 Jahre älter als ihr ältester Sohn [[Franz Trumler]]. Dieser dingte beim derzeitigen Richter Giovanni Battista Passerini, seinem Onkel, als Lehrjunge auf, seine Freisprechung erfolgte 1704. Es ist anzunehmen, dass Franz gehofft hatte, das Steinmetzhandwerk des Vaters zu übernehmen, dessen Ableben änderte das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Epitaph]] von Martin Trumler befindet sich neben dem [[Arkadengang]] der [[Kaisersteinbrucher Kirche]]. Der Text lautet: ALLHIER RUHET DER EHRSAME HERR MARTIN TRUMLER / GEWESTER STEINMETZMEISTER ALLHIER / SEINES ALTERS 54 JAHR / IST GESTORBEN DEN 20. MARTII ANNO 1705 / GOTT VERLEIHE IME EIN FRÖLIGE AUFFERSTEHUNG UND UNS EIN SELLIGES ENT. AMEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1665–1680: [[Hofburg]] Wien, Leopoldinischer Trakt; große Gesimse, Stiegenstufen, Sockel, Platten; als Lehrbub mit Ambrosius Ferrethi und Camillo Rezi, Architekt [[Filiberto Lucchese]]. (Im Februar 1668 brannte der fertiggestellte Bau ab. Neuaufbau Architekt [[Giovanni Pietro Tencalla]].)&lt;br /&gt;
* 1689: [[Palais Liechtenstein (Fürstengasse)|Gartenpalast Liechtenstein]] in der Rossau, mit seinem Schwiegervater Ferrethi und Schwager Giovanni Battista Passerini; große Pfeiler, Portale, Säulen. (Auftragsvolumen 50.000 Gulden)&lt;br /&gt;
* 1691–1699: [[Stadtpalais Liechtenstein|Stadtpalais Kaunitz-Liechtenstein]], wie oben, Prunktreppe, Portale Säulen; für Graf [[Dominik Andreas I. von Kaunitz]], der verkaufte 1694 an [[Johann Adam I. Andreas (Liechtenstein)|Adam Andreas Fürst Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wien-Hofburg-110-Leopoldinischer Trakt-2008-gje.jpg|Hofburg, Leopoldinischer Trakt&lt;br /&gt;
Wien, Hofburg, Leopoldinischer Trakt-20160621-004.jpg|Steintore&lt;br /&gt;
Wien Palais Liechtenstein.jpg|Gartenpalais Liechtenstein&lt;br /&gt;
Liechtenstein Palais Wien4.jpg|Aula des Museums&lt;br /&gt;
Blick zum Stadtpalais Liechtenstein.JPG|Blick zum&lt;br /&gt;
Bankgasse 12.JPG|Stadtpalais Liechtenstein&lt;br /&gt;
Kaisersteinbrucher Kirche Arkaden.JPG|Kaisersteinbruch Kirche re. Trumler Epitaph &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* Archiv des [[Kunsthistorisches Museum Wien|Kunsthistorischen Museums]] Wien: &amp;#039;&amp;#039;Hofkünstler und Handwerker.&amp;#039;&amp;#039; Trumler Arbeiten für Fürst Liechtenstein.&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Stift Heiligenkreuz]] Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbücher, Register, Inventur des Martin Trumler.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto E. Plettenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Steinmetze von Wien im 17. Jahrhundert. Eine wirtschafts- und kulturhistorische, als auch soziologische Untersuchung. Preisliste von 1688, Satzordnung der Steinmetzarbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Wien 1960.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Haupt (Historiker)|Herbert Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das hof- und hofbefreite Handwerk im barocken Wien 1620–1770, Martin Trumler u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;#039;&amp;#039; Forschungen zur Wiener Stadtgeschichte, 2007.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die [[Grabplatten der Kaisersteinbrucher Kirche]], Familie Hügel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, September 1990, S. 2.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Stadtpalais Liechtenstein in der [[Bankgasse]] zu Wien.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38, S. 43–45.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Gartenpalast Liechtenstein in der Roßau zu Wien.&amp;#039;&amp;#039; August 1995, S. 40–43.&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Trumler Martin. 5. Band. Wien 1997.&lt;br /&gt;
* Helmuth Furch: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Kaisersteinbruch.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Museums- und Kulturverein 2002–2004, ISBN 978-3-9504555-8-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/9/8/eaaa2f63f1a14868eb05bb5cf89.pdf Helmuth Furch 2002, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch Band 1], [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/2/5/eaaa2f6d15d1ef178cfae2c7552.pdf 2004, Band 2]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ursula Stevens |url=https://artistiticinesi-ineuropa.ch/deu/kaisersteinbruch-deu.html |titel=Kaisersteinbruch |werk=tessinerkuenstler-ineuropa.ch |datum=2016 |zugriff=2024-10-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trumler, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisersteinbrucher Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1651]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1705]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trumler, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienisch-österreichischer Steinmetzmeister des Barock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1651&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1705&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kaisersteinbruch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Loimo</name></author>
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