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	<title>Martin Stolle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:30:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Stolle&amp;diff=721104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Weblinks */ korr -link zur webseite unnötig, werbung</title>
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		<updated>2022-01-09T12:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; korr -link zur webseite unnötig, werbung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Stolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1886]] in [[Berlin]]; † [[25. September]] [[1982]]) war ein deutscher Automobil- und Motorradkonstrukteur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Victoria 1920.jpg|miniatur|Victoria mit BMW-Motor]]&lt;br /&gt;
Martin Stolle arbeitete anfangs für [[Cudell]] in Aachen, ab 1917 bei den [[Rapp Motorenwerke]]n, aus denen später BMW hervorging. BMW lieferte Boxermotoren vom Typ [[M2 B15]] an verschiedene Unternehmen, unter anderem auch an [[Victoria (Motorrad)|Victoria]] für die [[Victoria KR I]]. An diesen Konstruktionen war Stolle beteiligt. Nach Einstellung der Lieferungen sicherte sich Victoria die Dienste von Martin Stolle. Martin Stolle schuf daraufhin einen obengesteuerten liegenden Zweizylinder-Boxermotor mit höherer Leistung für die Nachfolgemodelle von Victoria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1911&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=| url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3804900| titel= Martin Stolle | titelerg=| hrsg= BMW AG| werk= BMW Geschichte | datum= | archiv-url= | archiv-datum=| abruf= 2021-05-04| kommentar= Dossier zu Martin Stolle im BMW Group Archiv | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte Martin Stolle Versuche mit Leichtmetallkolben betrieben. Für seine 350er Boxer-Douglas ließ er Kolben aus einer kupferhaltigen Aluminiumlegierung gießen, mit diesem Motorrad belegte er 1914 bei einer Langstrecken-Zuverlässigkeitsfahrt von Wien nach München den dritten Platz hinter zwei 1000er Indian-Maschinen. Seine Kolben hatten sich als sehr standfest erwiesen, erst wesentlich später erfolgte der allgemeine Übergang zu Leichtmetallkolben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rauch/Rönicke, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Er war 1922 als Konstruktionschef zu einer kleinen Münchner Maschinenfabrik gewechselt (Sedlbauer), verärgert darüber, daß immer wieder seine Ideen und Konstruktionen als die von Max Friz ausgegeben worden waren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=| url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3804900| titel= Martin Stolle | titelerg=| hrsg= BMW AG| werk= BMW Geschichte | datum= | archiv-url= | archiv-datum=| abruf= 2021-05-04| kommentar= Dossier zu Martin Stolle im BMW Group Archiv | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolle gründete bereits vorher eine Automobilfabrik in München, die schließlich unter [[Vorster &amp;amp; Stolle Motoren]] AG firmierte. Ab 1925 baute Stolle dort die Stolle-Sportwagen mit [[Vierzylindermotor]]. Sie hatten 1490&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum (69&amp;amp;nbsp;mm Bohrung und 100&amp;amp;nbsp;mm Hub), [[OHC-Ventilsteuerung|obenliegende]] über [[Königswelle]] angetriebene [[Nockenwelle]] und leisteten 40&amp;amp;nbsp;PS (29&amp;amp;nbsp;kW) bei 2800/min. In München verlieh ihm der 1903 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Automobil-Club München&amp;#039;&amp;#039; die Ehrenmitgliedschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrenmitglieder des ACM.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Jubiläumschronik des Automobil-Club München e.&amp;amp;nbsp;V. München. 1903–1953.&amp;#039;&amp;#039; Buch- und Kunstdruckerei Max Schmidt &amp;amp; Söhne, München 1953.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später ging Martin Stolle zu den [[Deutsche Industriewerke|Deutschen Industriewerken]] nach Berlin-Spandau. Dort wurden Motorräder gebaut und unter dem Markennamen [[D-Rad]] vertrieben, zusammen mit wenigen Automobilen. Eine Aufgabe für Stolle war, das Fahrverhalten der mit Blattfedergabel ausgerüsteten, „wie ein Bock springenden“ Motorräder (&amp;#039;&amp;#039;Spandauer Springbock&amp;#039;&amp;#039;), und den Ruf des Unternehmens zu verbessern. Dies erreichte Stolle auch durch Einsatz von Werksmannschaften bei verschiedenen Rennen und schweren Zuverlässigkeitsfahrten. Das Team galt daraufhin jahrelang als bestes deutsches Werksteam mit ihren grünen Fahrermänteln und Helmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolle konstruierte 1929 die &amp;#039;&amp;#039;R-10&amp;#039;&amp;#039; mit obengesteuertem Motor, getrenntem Getriebe und Parallelogrammfederung und die &amp;#039;&amp;#039;R-11&amp;#039;&amp;#039; mit seitengesteuertem Motor. Mit der [[Weltwirtschaftskrise]] im Jahr 1929 musste das Motorradprogramm auf billigere Zweitaktmodelle mit Motoren von [[Bark (Einbaumotoren)|Bark]] umgestellt werden, die dann 1930 auf einen übersättigten Markt trafen. Dies führte zur Bildung einer Vertriebsgesellschaft mit [[NSU Motorenwerke|NSU]] und zum kurzfristigen Verschwinden von D-Rad vom Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Stolle konstruierte dann jeweils während einer Wochenhälfte einen luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor (als Vorläufer des Käfermotors, gab es daher bereits vor der Porschekonstruktion) für die Automobilfabrik [[Nationale Automobil-Gesellschaft|NAG]] und in der jeweiligen anderen Wochenhälfte für Victoria die unglückliche &amp;#039;&amp;#039;KR 8&amp;#039;&amp;#039;. Dieser seitengesteuerte Zweizylindermotor mit 497&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum wurde in ein modernes Fahrwerk mit Seitenverkleidung eingebaut. Die Konstruktion der KR 8 war unausgereift und wurde dann durch die wechselgesteuerte &amp;#039;&amp;#039;KR 9&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, die noch andere Verbesserungen erhielt. Der Personenwagenbau bei NAG wurde eingestellt, sodass dieser luftgekühlte Vierzylindermotor auch nicht weiter gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Zeichenbrett von Martin Stolle entstanden unter anderem noch ein Kleinmotorrad &amp;#039;&amp;#039;Sursum&amp;#039;&amp;#039; mit einem Zweitaktmotor und für die [[Gustloffwerke]] in Suhl motorisierte Fahrräder. Im Zweiten Weltkrieg kamen Ideen für Tanks und Ausrüstung hinzu. Nach dem Krieg wurde Martin Stolle Sachverständiger für das Kraftfahrzeugwesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Zu seinen Erfindungen mit Patentanmeldung zählen, schlagwortartig gelistet, u.&amp;amp;nbsp;a.: Vergaser mit geschwindigkeitsabhängig zu- und abschaltbaren Düsen, schadstoffarmer Viertaktmotor mit Kurbelgehäuseladung und Überströmkanälen, Pendel-Vorderradgabeln, Scheinwerferanlagen mit horizontal verstellbaren Lichtkegeln, Blechverkleidung für Motorräder mit Rohr- oder Pressrahmen (Victoria KR8 und KR9), Pleuellager mit besonderer Schmierung, Kickstarter, Motorradrahmen mit gelenkig angebrachtem „Unterrahmen“ im Sinne einer [[Triebsatzschwinge]] und sicherheitsrelevante Einrichtungen.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Rönicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der BMW-Boxer und andere Konstruktionen. Aus den Aufzeichnungen von Martin Stolle.&amp;#039;&amp;#039; Podszun Verlag, Brilon 2013, ISBN 978-3861336891  &lt;br /&gt;
* [[Siegfried Rauch (Motorjournalist)|Siegfried Rauch]], Frank Rönicke: &amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder – ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02947-7, S. 212–221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Die Meisterdinger von Nürnberg: [http://www.meisterdinger.de/kon/stolle/index.htm der Konstrukteur Martin Stolle]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor=| url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3804900| titel= Martin Stolle | titelerg=| hrsg= BMW AG| werk= BMW Geschichte | datum= | archiv-url= | archiv-datum=| abruf= 2021-04-28| kommentar= Dossier zu Martin Stolle im BMW Group Archiv | zitat= | offline= }}&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|419||Stolle, Martin|[[Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß]]|119522381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119522381|VIAF=67277981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolle, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stolle, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Automobil- und Motorradkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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