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	<title>Martin Sperlich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:58:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Sperlich&amp;diff=1992323&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram; Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlin gelöscht mangels Jahreszahl, Aufsatztitel, Autor, Heftnummer; URL sind vergänglich und reichen grundsätzlich niemals als bibliografische Angabe aus</title>
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		<updated>2023-08-18T23:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram; Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlin gelöscht mangels Jahreszahl, Aufsatztitel, Autor, Heftnummer; URL sind vergänglich und reichen grundsätzlich niemals als bibliografische Angabe aus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabstelle von Martin Sperlich auf dem Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf.jpg|mini|236x236px|Grabstelle auf dem Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Sperlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar]] [[1919]] in [[Osjorsk (Kaliningrad)|Darkehmen]], [[Ostpreußen]]; † [[26. Juni]] [[2003]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und Stiftungsdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Martin Sperlich promovierte 1953 in [[Universität Hamburg|Hamburg]] bei [[Wolfgang Schöne (Kunsthistoriker)|Wolfgang Schöne]] mit dem Thema „Die Stellung der Franz-Legende in Assisi in der Geschichte der Perspektive“. Er war in der Nachfolge von [[Margarete Kühn (Kunsthistorikerin)|Margarete Kühn]] von 1969 bis 1984 Direktor der [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg|Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Berlin]]. Seit 1973 wirkte er als Professor für Gartengeschichte an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abstimmung mit Margarete Kühn verwirklichte er einen kritischen Aufbau des 1943–1945 zerstörten [[Schloss Charlottenburg|Charlottenburger Schlosses]]. Totalkopien, wie die Schlosskapelle oder die Goldene Galerie im Neuen Flügel („Knobelsdorff-Flügel“) auf der einen Seite und Teilkopien und Neuschöpfungen, wie im Treppenhaus und Weißen Saal des Neuen Flügels und der Großen Orangerie auf der anderen Seite, wurden geschickt ineinander verwoben. Heute schon wieder denkmalpflegerisch relevante Sonderwege, wie die Realisierung von barocken Attikafiguren in moderner Paraphrase auf der Gartenseite des Schlosses nach nie im Barock umgesetzten Entwürfen, illustrieren die Bereitschaft Sperlichs zu kreativen Lösungen beim Wiederaufbau des bedeutendsten Schlosses auf [[West-Berlin]]er Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legendär waren seine –&amp;amp;nbsp;später mit [[Michael Seiler]]&amp;amp;nbsp;– in der Kapelle von Schloss Charlottenburg abgehaltenen Vorlesungen. Nicht minder bemerkenswert war seine Tätigkeit für die [[Pückler-Gesellschaft]] und die Erkundung historischer Gärten weit über die Grenzen West-Berlins hinaus. Sperlich, der als Soldat den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und die [[Kriegsgefangenschaft]] erlebt und durchlitten hatte, hatte zum Tod ein sehr pragmatisches Verhältnis: Klarsichtig erkannte er in einem Gedicht „…&amp;amp;nbsp;bald rieselt Kalk / vom [[Katafalk]]&amp;amp;nbsp;…“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nobler Geist: Schlösser-Direktor Martin Sperlich tot&amp;#039;&amp;#039;. Nachruf auf Martin Sperlich. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Juni 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Sperlich starb 2003 im Alter von 84&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;640.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war mit der Lehrerin Cornelia Snell verheiratet, einer Tochter des Altphilologen [[Bruno Snell]] (1896–1986).&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|24|518|519|Snell, Bruno|[[Ernst Vogt (Altphilologe)|Ernst Vogt]]|118797786}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posthum erschien 2010 von Martin Sperlich der Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Im Verse wird das Schwere leicht&amp;#039;&amp;#039; im Sperlich Verlag Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Mit Postillen und Kommentaren der Herausgeber. Graphische Gestaltung [[Senta Siller]]. Umschlagentwurf [[Hann Trier]]. Verlag [[Detlef Heikamp]], Berlin 1980, ISBN 3-9800266-0-4, 104 S. (erschienen in 600 nummerierten Exemplaren).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;vademecum – vatetecum: autorisierte Übersetzung aus dem Kakanischen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vademecum – Vadetecum: oder zu was Ende (sic!) studiert man Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Detlef Heikamp Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-927463-16-7, S. 29 ff. (Parodie eines &amp;#039;&amp;#039;Vademecum für Kunsthistoriker&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1906)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Verse wird das Schwere leicht. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Sperlich Verlag, Berlin 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Prof. Dr. Martin Sperlich 1. Vorsitzender der Pückler-Gesellschaft zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Pückler-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Berlin, Red. Michael Seiler. Berlin 1993.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Börsch-Supan]]: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/zum-tode-des-berliner-denkmalpflegers-martin-sperlich-treibstoff-begeisterung,10810590,10096440.html &amp;#039;&amp;#039;Zum Tode des Berliner Denkmalpflegers Martin Sperlich. Treibstoff Begeisterung&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Berliner Zeitung]], 27. Juni 2003.&lt;br /&gt;
*  Inge Staffa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für Prof. Dr. Martin Sperlich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Pückler-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; N.F. 19). Pückler-Gesellschaft, Berlin 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins]]&amp;#039;&amp;#039; 115. Jg., Heft 1, Januar 2019 (Bebilderte Aufsätze über Sperlich anlässlich seines 100. Geburtstages von Helmut Börsch-Supan, Manfred Uhlitz, [[Michael Seiler]], [[Heinz Schönemann]] und Marcus Köhler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118616153}}&lt;br /&gt;
* Claudia Sperlich: [https://katholischlogisch.wordpress.com/2019/01/10/mein-vater-die-nashoerner-und-das-schloss/ &amp;#039;&amp;#039;Mein Vater, die Nashörner und das Schloss&amp;#039;&amp;#039;.] katholischlogisch.wordpress.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118616153|LCCN=n86009943|VIAF=59548566}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sperlich, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sperlich, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker und Schlösserdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osjorsk (Kaliningrad)|Darkehmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
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