<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Martin_Sinemus</id>
	<title>Martin Sinemus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Martin_Sinemus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Sinemus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T23:27:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Sinemus&amp;diff=1874964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ktiv: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Sinemus&amp;diff=1874964&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-06T06:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Martin Sinemus (Unterschrift).jpg|miniatur|Unterschrift (1921)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KleinichKircheCa1913.jpg|miniatur|Nordansicht der [[Evangelische Kirche (Kleinich)|Kleinicher Kirche]] bei Sinemus’ Amtsantritt (1913)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Friedrich Wilhelm Sinemus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1881]] in [[Andernach]]; † [[3. Oktober]] [[1964]] in [[Heusweiler]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pfarrer]] und [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Sinemus wurde als sechstes von vierzehn Kindern im März 1881 in Andernach am unteren [[Mittelrhein]] geboren und am 21. April 1881 [[Evangelische Kirche|evangelisch]] getauft. Sein Vater Georg Karl Christian Sinemus (1843–1927) war seit 1872 Pfarrer in Andernach gewesen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ev-kirche-andernach.de/gemeinde/geschichtedergemeinde/03c1989ca51302c04/index.html Andernacher Pfarrer 1854-1972], in: &amp;#039;&amp;#039;ev-kirche-andernach.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Alter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1988/hjb1988.34.htm Ein Friedhof erzählt Geschichte. Evangelischer Friedhof Bad Niederbreisig.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 1988&amp;#039;&amp;#039;, S. 167 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte 1872 Wilhelmine Prümers (1851–1929) geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heinemann-me.de/Stamm_SIN_2.htm#296 Stammbaum der Familie Sinemus: Karl Christian Georg Sinemus], in: &amp;#039;&amp;#039;heinemann-me.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. Februar 1904 schloss er den Besuch des [[Kurfürst-Salentin-Gymnasium|Andernacher Gymnasiums]] mit dem [[Abitur]] ab. Im gleichen Jahr begann er an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität]] in [[Greifswald]] mit dem Studium der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]]. 1905 besuchte er die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität]] in [[Bonn]], wechselte 1906 nach an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität]] in [[Halle (Saale)|Halle/Saale]], um im Winter 1906/07 nach Bonn zurückzukehren. Sinemus finanzierte sich das Studium durch Tätigkeiten als [[Hauslehrer]] in [[Schwelm]] (1907) und [[Kleinhelmsdorf]] (1908). Am 28. April 1908 bestand Sinemus vor dem [[Konsistorium]] der Rheinprovinz in [[Koblenz|Coblenz]] (heute Koblenz) das Erste Theologische Examen (examen pro licentia concionandi). Anschließend absolvierte er sein [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] in [[Speldorf]], am 20. April 1910 legte er in Coblenz sein Zweites Theologisches Examen (examen pro ministerio) ab. Bis zum Antritt seines [[Wehrdienst]]es in [[Mülheim an der Ruhr]] blieb Sinemus der Gemeinde in Speldorf erhalten. Darauf folgend ging er 1911 als [[Prädikant|Hilfsprediger]] nach [[Barmen]], wo am 18. Juni 1911 durch Superintendent Bausch die [[Ordination]] Sinemus’ abgehalten wurde. Zwischen 1912 und 1913 arbeitete er in [[Sterkrade]] im Hilfsdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 trat Sinemus in [[Kleinich|Cleinich]] (heute Kleinich) die Nachfolge von Friedrich Becker an, der 15 Jahre lang Pfarrer in der Hunsrückgemeinde gewesen war. Dort betätigte er sich vor allem in der Jugendarbeit. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] meldete sich Sinemus, dessen Gesinnung als „[[Nationalprotestantismus|nationalprotestantisch]]“ beschrieben wird, sich freiwillig als Soldat und betätigte sich als [[Gefreiter|Sanitätsgefreiter]] und [[Militärseelsorge (Deutschland)|Militärseelsorger]] in [[Traben-Trarbach]] und [[Ahrweiler]]. Im Anschluss daran wirkte Sinemus als [[Lazarett]]pfarrer in [[Trier]], [[Engers]] und [[Neuwied]]. 1917 ging er als [[Militärgeistlicher|Feldprediger]] nach [[Bulgarien]], später nach [[Nordmazedonien|Mazedonien]] und an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. 1918 wurde Sinemus mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II. Klasse]] und dem [[Verdienstkreuz für Kriegshilfe (Preußen)|Verdienstkreuz für Kriegshilfe]] ausgezeichnet, 1935 erhielt er das [[Ehrenkreuz des Weltkrieges|Ehrenkreuz für Frontkämpfer]] und drei Jahre später die [[Ungarische Weltkriegs-Erinnerungsmedaille]] überreicht. Seit 1914 hatte sein inzwischen über 70 Jahre alter Vater Karl Sinemus die Vertretung des Sohnes als Kleinicher Gemeindepfarrer übernommen, wofür dieser ebenfalls mit dem Verdienstkreuz für Kriegshilfe ausgezeichnet wurde. Martin Sinemus gab 1919 den Anstoß, ein [[Kriegerdenkmal]] auf dem Friedhof in Kleinich aufzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchspiel Kleinich. Neun Dörfer im Hunsrück.&amp;#039;&amp;#039; Kleinich 2009, S. 235–236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr in den Hunsrück erforschte er die Geschichte des [[Kirchspiel]]s Kleinich, 1925 erschien seine erste eigenständige von insgesamt über 50 Publikationen. 1925 ging Martin Sinemus nach [[Hamm (Sieg)|Hamm]] an der Sieg, wo er bis zu seinem Wechsel in das unter [[Völkerbund]]verwaltung stehende [[Saargebiet]] im Jahr 1928 das Pfarramt innehatte. In [[Wahlschied]] trat der Pfarrer seine letzte Pfarrstelle an, 1942 wurde er im Alter von 61 Jahren [[Emeritierung|emeritiert]]. Nach dem Tod seiner Ehefrau Elisabeth geborene Kruse (1882–1955), die er am 18. Juli 1911 geheiratet hatte, zog sich Sinemus zurück. Auf eine Beschwerde der Kirchenleitung in [[Düsseldorf]], er würde sich nicht mehr am Gemeindeleben beteiligen, antwortete der emeritierte Pfarrer im Jahr 1960 mit den Worten: „Auch ein pensionierter Bergmann fährt nicht mehr in die Grube ein.“ Sinemus lebte bis zu seinem Tod im Oktober 1964 in [[Heusweiler]], einer Nachbargemeinde Wahlschieds. Er hatte drei Töchter sowie drei Söhne und starb im Alter von 83 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heinemann-me.de/Stamm_SIN_2.htm#459 Stammbaum der Familie Sinemus: Martin Sinemus], in: &amp;#039;&amp;#039;heinemann-me.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Beim [[Verein für Rheinische Kirchengeschichte]] in [[Düsseldorf]] sind unter der Signatur „ZH073“ insgesamt 53 Publikationen von Martin Sinemus verzeichnet. Untenstehende Auswahl ist dem [[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon|Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon]] entnommen, eine vollständige Auflistung findet sich im Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Kirchspiels Cleinich.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, [[Kleinich|Cleinich]] 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Hamm an der Sieg.&amp;#039;&amp;#039; [[Hamm (Sieg)|Hamm]] 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;M. Reinhard Susenbethus, Generalinspektor der Grafschaft Sayn 1605-1612.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Monatshefte für Rheinische Kirchengeschichte|MEKR]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 25 (1931), S. 40–49 ([http://www.vrkg.de/images/pdf/monatshefte/MRKG1931fra.pdf online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Prüfung der reformierten Kandidaten in Altenkirchen (Westerwald) 1745-1763.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MEKR&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 25 (1931), S. 113–118.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Huldigungsreden der Pfarrer Pfender und Streccius am 26. und 27. Februar 1765 in Trarbach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MEKR&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 25 (1931), S. 119–122.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Verordnungen für die Hintere Grafschaft Sponheim 1590-1714.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MEKR&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 25 (1931), S. 244–250.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald).&amp;#039;&amp;#039; [[Saarbrücken]] 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Dirmingen-Urexweiler (Saar).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MEKR&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 29 (1935), S. 97–104 ([http://www.vrkg.de/images/pdf/monatshefte/MRKG1935fra.pdf online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Dörfer des Hochgerichts und der evangelischen Pfarrei Wahlschied-Holz.&amp;#039;&amp;#039; [[Saarbrücken]] 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|band=29|spalten=1395–1397|autor=Joachim Conrad}}&lt;br /&gt;
* Horst W. Overkott: &amp;#039;&amp;#039;Martin Sinemus: Pfarrer und Historiker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 55 (2012), S. 269–277.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|572|Sinemus Martin Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025840704|VIAF=263581102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sinemus, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sinemus, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sinemus, Martin Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pfarrer und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Andernach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heusweiler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ktiv</name></author>
	</entry>
</feed>