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	<title>Martin Schwaebe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Schwaebe&amp;diff=1729357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 15. Januar 2026 um 17:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-15T17:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchwaebeMartin.jpg|mini|Martin Schwaebe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Schwaebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1911]] in [[Wiesdorf]]; † [[1985]]) war ein deutscher Redakteur und Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schwaebe trat zum 1. Oktober 1930 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 323.534).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/40610646&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „politische Entdeckung“ [[Robert Ley]]s kam er 1929 als Lokalredakteur zu der nationalsozialistischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutscher Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Georg Reuth: &amp;#039;&amp;#039;Goebbels. Tagebücher 1924-1945&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 1012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 stieg er zum Chefredakteur der Zeitung auf.&lt;br /&gt;
Schwaebe wurde 1934 zum Gaupressechef des Gaues Köln/Aachen ernannt. Er nutzte seine Machtposition, um die 1935 von Gestapo und Staatsanwaltschaft gestarteten Ermittlungen gegen 2.500 homosexuelle Priester und Mönche im Rheinland mit einer Schmutzkampagne zu begleiten; besonders im Mai 1937 machte der Westdeutsche Beobachter fast täglich mit denunzierenden Überschriften auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Müller/Jürgen Müller: &amp;#039;&amp;#039;„Dienstags gesündigt, mittwochs gebeichtet“. Die Sittlichkeitsprozesse gegen die katholische Kirche in den Jahren 1936/37&amp;#039;&amp;#039;, in: Cornelia Limpricht, Jürgen Müller, Nina Oxenius: &amp;#039;&amp;#039;„Verführte Männer“. Das Leben der Kölner Homosexuellen im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1991, S. 76–81&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu verfasste er auch eine Monographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 übernahm er außerdem die Leitung des Kölner Forschungsinstituts für [[Zeitungswissenschaft]]en: Als geschäftsführender Direktor dieser wissenschaftlichen Einrichtung entschied er in den folgenden Jahren über die Gliederung und Inhalte der Kölner Zeitungswissenschaft ohne selbst prüfungsberechtigt zu sein oder zu veröffentlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Averbeck: &amp;#039;&amp;#039;Kommunikation als Prozess&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ausscheiden von [[Martin Spahn]] 1940 vereinigte Schwaebe das Forschungsinstitut mit dem Kölner Hochschulinstitut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. August 1943 trat Schwaebe im Nachrückverfahren für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Konrad Volm]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 20 (Köln-Aachen) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte er an der Gründung von SOS-Kinderdörfern in [[Österreich]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit über die Sittlichkeitsprozesse&amp;#039;&amp;#039;, [Köln] : Westdt. Beobachter, Gauverl. d. NSDAP, Köln-Aachen 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistischer Gaudienst&amp;#039;&amp;#039;, 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Kienast (Hg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode, R. v. Decker’s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Klose: Zeitungswissenschaft in Köln. Ein Beitrag zur Professionalisierung der deutschen Zeitungswissenschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung; Bd. 45). K.G. Saur, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1989. ISBN 3-598-21302-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1339207583|VIAF=127149233502376511330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwaebe, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwaebe, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Redakteur und Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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