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	<title>Martin Schleker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Martin_Schleker&amp;diff=1062595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: /* Filmografie (Auswahl) */ +1</title>
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		<updated>2026-03-20T22:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie (Auswahl): &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Schleker jun.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1935]] in [[Hayingen]]; † [[6. April]] [[2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trauer.schwaebische.de/traueranzeige/martin-schleker Traueranzeige] auf schwaebische.de, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;April 2022 (erfordert Registrierung).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutsche Sprache|deutscher]] [[Schauspieler]], [[Theaterregisseur]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Schleker, Sohn von Elisabeth Schleker, geborener Traub, und des 1908 in [[Ehingen (Donau)|Ehingen an der Donau]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schleker, Martin.&amp;#039;&amp;#039; In:  Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1079–1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eines von vier Kindern geborenen katholischen [[Schwäbische Dialekte|schwäbischen]] Volksschriftstellers [[Martin Schleker sen.]], besuchte die [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart|staatliche Schauspielschule Stuttgart]] und schloss sie mit der [[Bühnenreifeprüfung]] ab. Neben zahlreichen [[Engagement (Theater)|Engagements]] als Schauspieler übernahm er in den 1970er Jahren die Leitung des [[Naturtheater Hayingen|Naturtheaters Hayingen]] auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], dessen Stil er über Jahrzehnte hinweg als Regisseur, Autor und Schauspieler erfolgreich prägte. Das Theater zählte im Jahr 1994 bereits seinen Millionsten Zuschauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Schlekers ureigene Mischung aus [[Volkstheater]] und [[Gesellschaftskritik|Sozialkritik]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;bausi&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hermann Bausinger]] |Titel=Eine schwäbische Literaturgeschichte |Verlag=Klöpfer &amp;amp; Meyer |Ort=Tübingen |Datum=2016 |Seiten=|ISBN=978-3-8635-1424-2 |Online={{Google Buch | BuchID = tk93DwAAQBAJ | Seite = PT384 | Linktext = Volltext | Hervorhebung = kritisch &amp;quot;martin schleker&amp;quot; }}|Abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die meistens Bezug auf historische Stoffe nimmt, wurde über die Region hinaus bekannt. Der Rezipient eines Stückes gestaltet den In- oder Gehalt selbst mit: So sind Schlekers Stücke sowohl für Erwachsene als auch für Kinder unterhaltsam, Theater für Kopf und Herz, und zwischen den Zeilen finden sich Doppeldeutigkeiten, politische Spitzen, vielleicht auch Lebensweisheiten und auf jeden Fall Witz. Die Zeitungen titelten oftmals, es sei Schleker gelungen, die Stücke und Rollen seinen Laiendarstellern auf den Leib zu schreiben. Zu seinen bekanntesten Stücken zählten u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnenwirtle von Ebersbach&amp;#039;&amp;#039; (1987, Esslingen), &amp;#039;&amp;#039;Der Postmichel von Esslingen. Volksstück, wenn nicht gar ein schwäbischer Krimi&amp;#039;&amp;#039; (1990, Esslingen, handelt von [[Johann Friedrich Schwan]]), &amp;#039;&amp;#039;Ohne Hammer, ohne Schlegel. Ein schwäbisches Schöpfungsdrama nach Sebastian Sailer&amp;#039;&amp;#039; (1991 Tübingen) und &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Lau. Ein Drama in fünf Lachern&amp;#039;&amp;#039; (1992 Hayingen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dtl&amp;quot; /&amp;gt; Häufig übertrug er Motive – aus Klassikern von [[William Shakespeare|Shakespeare]], [[Molière]], [[Friedrich Schiller|Schiller]] bis [[Eduard Mörike|Mörike]] oder aus regionalen Stoffen von [[Sebastian Sailer]] bis [[David Friedrich Weinland]] – ins Mundartliche und verwob sie darüber hinaus mit politisch-sozialen Themen der Gegenwart. Sein Stil wurde als „kritisches Volkstheater“ bezeichnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dtv&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriele Barth |url=https://www.dtver.de/downloads/catalog/katalog_dtv_2016_2017.pdf |titel=Schultheater. Bühnenstücke. Fachliteratur |werk=Deutscher Theaterverlag |datum=2017 |seiten=1 |abruf=2022-04-13 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als „epochenüberspannendes Welttheater“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/rulamans-ruestungswahn-a-fc12c7ba-0002-0001-0000-000013517835 |titel=Rulamans Rüstungswahn |werk=[[Der Spiegel]] |datum=1986-07-06 |abruf=2022-04-12 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde auch „der Brecht vom Lautertal“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gastierte Schleker als Regisseur, Schauspieler und Autor am [[Staatstheater Stuttgart]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard Stadelmaier]] |Titel=Gottes beste Gabe, der Schwabe: &amp;quot;Rulaman&amp;quot; im Schauspiel Stuttgart |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] |Datum=1998-11-10 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Badischen Staatstheater Karlsruhe]], [[Schauspiel Frankfurt]], [[Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele|Theater Paderborn]], an der [[Württembergische Landesbühne Esslingen|Württembergischen Landesbühne Esslingen]] und am [[Landestheater Tübingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dtl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Bigler-Marschall |Titel=Schleker, Martin |Sammelwerk=[[Deutsches Theater-Lexikon]] |Band=6 |Verlag=De Gruyter |Datum=2018 |Seiten=85–86 |ISBN=978-3-11-044283-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Schleker schrieb neben Theaterstücken auch Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seit den 1970er Jahren übernahm er diverse Fernseh- und Filmrollen. Er wurde vom Arbeitskreis deutscher Schriftsteller mehrfach mit Arbeitsstipendien gefördert. Seine Theaterstücke wurden mehrmals im Landeswettbewerb für Volkstheater des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
2003 und 2005 erschienen zwei autobiographische Erzählbände von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Schleker war ab 1973 mit Christa verheiratet. Der Ehe entsprangen vier Kinder: Kathrin Böhler (geborene Schleker), [[Bärbel Stolz|Bärbel Stolz (geborene Schleker)]], [[Martin Eberhard Schleker]] und Eva Maruschel Schleker. Bärbel Stolz und Martin Eberhard Schleker sind ebenfalls Schauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
* 1978 – Landespreis für Baden-Württembergische Volkstheaterstücke für &amp;quot;Dem Himmel zu&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1990 – Landespreis für Baden-Württembergische Volkstheaterstücke für &amp;quot;Der Postmichel von Esslingen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1961: [[Der Besuch im Karzer]]&lt;br /&gt;
* 1979: Das tausendunderste Jahr&lt;br /&gt;
* 1983–1985: Hoffmanns Geschichten&lt;br /&gt;
* 1985: Neues von Britta  (Ingo)&lt;br /&gt;
* 1986: [[Der Eugen]]&lt;br /&gt;
* 1988: [[Tatort: Sein letzter Wille|Tatort – Sein letzter Wille]] (Fernsehreihe)&lt;br /&gt;
* 1992: Der König von Bärenbach&lt;br /&gt;
* 1993: [[Tatort: Bienzle und die schöne Lau|Tatort – Bienzle und die schöne Lau]]&lt;br /&gt;
* 1994: Unvergessliches Wochenende in Lissabon&lt;br /&gt;
* 1995: [[Die Fallers – Die SWR Schwarzwaldserie|Die Fallers]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Tatort: Bienzle und der Mord im Park|Tatort – Bienzle und der Mord im Park]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Tatort: Bienzle und der Taximord|Tatort – Bienzle und der Taximord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Vespertäschle. Eine Jugend – meine Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Felix Huby]]. Silberburg-Verlag, Tübingen 2003, ISBN 978-3-87407-580-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schneckenfänger. Oder: Wie ein Älbler doch noch Schauspieler wurde. Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Silberburg-Verlag, Tübingen 2005, ISBN 978-3-87407-683-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Theaterstücke:&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
* Die Schwäbische Schöpfung (1974)&lt;br /&gt;
* Der Laufenmüller (1976)&lt;br /&gt;
* Das Paradies auf Erden (1977)&lt;br /&gt;
* Dem Himmel zua (1978)&lt;br /&gt;
* Liebs Hergöttle von Biberach (1979)&lt;br /&gt;
* Die sieben Schwaben (1980)&lt;br /&gt;
* Lichtenstein (1981)&lt;br /&gt;
* Das Dorf auf der Grenze (1983)&lt;br /&gt;
* Der Zundelheiner (1984)&lt;br /&gt;
* Wie im Mittelalter (1985)&lt;br /&gt;
* Rulaman (1986)&lt;br /&gt;
* Lieb Heimatland ade (1989)&lt;br /&gt;
* Der Postmichel von Esslingen (1990)&lt;br /&gt;
* Fast wie im Himmel (1991)&lt;br /&gt;
* Die schöne Lau (1992)&lt;br /&gt;
* Der schwäbische Sommernachtstraum (1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alison Phipps: &amp;#039;&amp;#039;Edo-drama in the Naturtheater. The Work of Martin Schleker.&amp;#039;&amp;#039; In: Colin Riordan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Green thought in German culture. Historical and contemporary perspectives&amp;#039;&amp;#039;. University of Wales Press, Cardiff 1997, ISBN 978-0-7083-1421-0, S. 259–270.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0772214}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121141543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121141543|VIAF=62396530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schleker, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hayingen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schleker, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schleker, Martin jun.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hayingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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