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	<title>Martin Rosenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1908]] in [[Bünzen AG|Bünzen]]; † [[1. Januar]] [[1976]] in [[Bern]]) war ein [[Schweiz]]er Journalist und Parteimanager ([[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]]). Er gilt als einer der wichtigsten politischen Strategen der Nachkriegszeit im 20. Jh. in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Martin Rosenberg, Sohn des Xaver Rosenberg, Landwirts und Wirts zum Rössli, und der Anna geborene Ammann, wuchs im ländlich-katholischen Bünzen auf. Wie im damaligen katholischen Milieu üblich, besuchte er vor seinem Rechtsstudium an der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Freiburg]] (1929–1933) das Gymnasium in [[Einsiedeln]] (1924–1928). Er setzte seine Studien an den Universitäten [[Paris]] und [[Löwen]] fort und schloss sie 1934 mit einer Doktorarbeit über die Kirchenpolitik [[Augustin Keller (Politiker)|Augustin Kellers]] ab. 1937 heiratete er die Lehrerin Lydia Fischer, ebenfalls aus dem Freiamt. Das Paar hatte sechs Kinder, darunter den späteren Thurgauer Regierungsrat und Generaldirektor der Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) [[Felix Rosenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine gesamte politische Karriere baute Rosenberg auf einem seit seinen Jugendjahren gepflegten Netzwerk und einer Sozialisierung innerhalb katholisch-konservativer Institutionen auf. Als Zentralpräsident des [[Schweizerischer Studentenverein|Schweizerischen Studentenvereins]] (StV) in den Jahren 1932–1933 (sowie als Redaktor der Vereinszeitschrift Civitas 1937–1944) sah er sich mit der Herausforderung konfrontiert, ein Abdriften der katholischen Studentenschaft hin zu den [[Frontenbewegung|Fronten]] zu verhindern. Einen ambivalenten Kurs fahrend (u.&amp;amp;nbsp;a. in seiner Positionierung zum [[Ständestaat]]), setzte er eine vereinsrechtliche Distanzierung des StV zu den Fronten durch, liess aber inhaltliche Zusammenarbeit zu, etwa bei der Lancierung einer Volksinitiative auf Totalrevision der [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] (BV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bundeshausredaktor beim &amp;#039;&amp;#039;[[Vaterland (Zeitung)|Vaterland]]&amp;#039;&amp;#039; (1935–1972), der Parteizeitung der Katholisch-Konservativen, verstand sich Rosenberg zusammen mit weiteren Journalisten als redaktionelle Speerspitze des katholischen Milieus gegen den [[Freisinn]] und die [[Sozialdemokratie]]. 1964 publizierte er Artikel zur [[Mirage-Affäre]], mit denen er die erste [[parlamentarische Untersuchungskommission]] in der Geschichte der Schweiz initiierte und damit entscheidenden Einfluss auf die Neuausrichtung der schweizerischen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Generalsekretär der [[Konservative Volkspartei|Konservativen Volkspartei]] bzw. der [[Konservativ-christlichsoziale Volkspartei|Konservativ-Christlichsozialen Volkspartei]] (1941–1968) gestaltete Rosenberg die öffentliche Wahrnehmung und die machtpolitische Position der Partei entscheidend mit. Die institutionelle Einheit der Gesamtpartei verteidigend, prägte er im Jahr 1957 deren Neuausrichtung. Den Aufstieg der Christlichsozialen verfolgte er hingegen mehr als andere katholisch-konservative Exponenten dieser Zeit mit Argwohn. 1965 war er zudem Mitgründer und bis 1971 Vizepräsident der [[Europäische Union Christlicher Demokraten|Europäischen Union Christlicher Demokraten]]. Im Interesse der Gesamtpartei handelte Rosenberg auch bei der Durchsetzung der [[Zauberformel]]. Im Hintergrund wirkte er zusammen mit seinem langjährigen Freund, Bundesrat [[Philipp Etter]], massgeblich daran mit, dass in den [[Bundesratswahl 1959|Bundesratswahlen 1959]] die bis 2003 geltende Formel in der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesratszusammensetzung]] zustande kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Urs Paul Engeler]]: [https://web.archive.org/web/20160102045911/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2003-42/artikel-2003-42-rosenbergs-lehre.html &amp;#039;&amp;#039;Rosenbergs Lehre.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltwoche]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 42, 2003 (Archiv).&lt;br /&gt;
* {{HLS|41350|Martin Rosenberg|Autor=Béatrice Küng-Aerni, Lukas Kunz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=1063319390}}&lt;br /&gt;
* {{BAR-CH|4157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{HLS-Text|Artikel=041350/2026-01-27/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1063319390|LCCN=no2015024908|VIAF=311741984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosenberg, Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CVP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schweizerischen Studentenverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosenberg, Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Journalist und Parteimanager (CVP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bünzen AG|Bünzen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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